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Türkei verhängt Flugbeschränkungen gegen Israel

Die Türkei hat neue Beschränkungen für den Luftverkehr nach Israel verhängt. Wie Außenminister Hakan Fidan vor dem Parlament mitteilte, dürfen Flugzeuge, die israelische Flughäfen ansteuern oder Waffen und Munition transportieren, den türkischen Luftraum nicht mehr nutzen. Die Maßnahme betrifft insbesondere Transportflugzeuge. Der Minister nannte während seiner Ansprache vor dem Parlament keine weiteren Details zu den Restriktionen. Die Flugbeschränkungen werden als Teil von umfassenden Sanktionen gegen Israel betrachtet. Die Türkei hatte zuvor bereits den gesamten Handel mit Israel eingestellt und die türkischen Häfen für israelische Schiffe gesperrt. Auch türkische Schiffe dürfen keine israelischen Häfen mehr anlaufen. Die neuen Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Gaza-Konflikt.

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Aeroflot steigert Nettogewinn deutlich

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr des laufenden Jahres deutlich gesteigert. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 74,3 Milliarden Rubel, was einer Steigerung von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz der Fluggesellschaft wuchs im selben Zeitraum um zehn Prozent auf 414,8 Milliarden Rubel. Der erzielte Nettogewinn beläuft sich umgerechnet auf rund 790 Millionen Euro. Die positive finanzielle Entwicklung könnte auf eine gestärkte Nachfrage auf dem inländischen Markt zurückzuführen sein. Aeroflot konzentriert sich verstärkt auf nationale Flugverbindungen, was die Anpassung an aktuelle Marktbedingungen unterstreicht. Aeroflot ist die größte russische Fluggesellschaft und spielt eine zentrale Rolle im Landesflugverkehr.

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Boeing 777X: FAA-Freigabe für nächste Testphase als Hoffnungsschimmer nach Jahren der Verzögerung

Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Berichten zufolge die Freigabe für die nächste Phase der Flugerprobung der Boeing 777X erteilt. Dies ist ein entscheidender Fortschritt für das Großraumflugzeug, dessen Zulassungsverfahren seit langem von technischen Problemen und Terminverschiebungen geprägt ist. Mit der Genehmigung zur Durchführung der Phase 2D-Tests kann der Flugzeugbauer nun wichtige Lärmmessungen durchführen. Die Entscheidung der FAA sendet ein positives Signal an die wartenden Fluggesellschaften und die gesamte Branche. Sie beweist, daß das Programm trotz aller Rückschläge vorankommt und die Ziellinie der Zertifizierung in Sichtweite rückt. Der langwierige Weg zur Zulassung: Zwischen technischen Hürden und Fristenchaos Der Weg des Boeing 777X-Programms ist eine Chronik technischer und logistischer Herausforderungen. Ursprünglich sollten die ersten Maschinen bereits im Jahr 2020 ausgeliefert werden, doch eine Reihe von Problemen hat den Zeitplan um Jahre zurückgeworfen. Einer der ersten grossen Rückschläge ereignete sich bereits im Jahr 2020, als ein unbefohlener Nickvorfall (uncommanded pitch event) die Testflotte lahmlegte. Bei diesem Vorfall hob sich die Flugzeugnase unerwartet ohne Pilotenbefehl, was das gesamte Flugsteuerungssystem in Frage stellte und eine umfassende Überprüfung der Software und der technischen Architektur nach sich zog. Diese Anomalie erforderte jahrelange Entwicklungsarbeit und eine komplette Neugestaltung des betroffenen Systems. Ein weiterer schwerer Schlag traf das Programm im August 2024, als bei Flugtests Risse in den Schubstreben (thrust links) der Triebwerksaufhängung entdeckt wurden. Diese kritischen Komponenten, die die massiven Lasten der Triebwerke auf die Tragflächenstruktur übertragen, wiesen Ermüdungserscheinungen auf. Die gesamte Testflotte wurde daraufhin vorübergehend stillgelegt. Nach einer vier Monate langen Pause und intensiver

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Flughafen Brünn plant neue Linienflüge

Vertreter der Stadt Brünn, des südmährischen Kreises und des Flughafens prüfen derzeit Angebote von Fluggesellschaften für die Aufnahme von neuen Linienflügen. Als bevorzugte Destination gelte Amsterdam, das sowohl als Umsteigeknoten als auch als Reiseziel attraktiv sei. Die Stadt und die Region haben angekündigt, den Betrieb der neuen Verbindungen finanziell unterstützen zu wollen. Berichten zufolge sind Gespräche mit mehreren Airlines im Gange, und erste Ergebnisse werden im September erwartet. Gegenwärtig gibt es ab Brünn ganzjährig nur eine Linienverbindung nach London. Saisonale Flüge werden nach Rom, Bergamo und Málaga angeboten. In der Vergangenheit bestanden auch Flüge nach München und Berlin. Die Einführung der neuen Routen, von denen zwei weitere geheim gehalten werden, soll die internationale Anbindung der zweitgrößten Stadt Tschechiens verbessern.

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Sammelklage gegen Air Transat wegen erhöhter Flugpreise

Die Fluggesellschaft Air Transat sieht sich einer Sammelklage wegen angeblich überhöhter Flugpreise während eines Streiks bei Air Canada im August gegenüber. Die Klage wurde von Anwaltskanzleien beim Obersten Gerichtshof von Quebec eingereicht. Die Kläger werfen Air Transat vor, die Notlage gestrandeter Passagiere ausgenutzt zu haben. Berichten zufolge wurden die Preise minutenweise erhöht, wobei für einige Economyflüge das Fünffache der normalen Preise verlangt worden sein soll. Ein Passagier zahlte demnach rund 3300 Euro für einen einfachen Flug von Barcelona nach Montreal. Die Klage stützt sich auf Verbraucherschutzgesetze und das Zivilgesetzbuch von Quebec und zielt auf eine Entschädigung für die betroffenen Passagiere ab. Gefordert werden unter anderem Preisreduzierungen, Strafschadenersatz und die Rückerstattung von Gepäckgebühren. Die Klage richtet sich an alle Passagiere, die seit dem 14. August Flüge mit Air Transat zu erhöhten Preisen buchten. Ein Gerichtstermin für die Zulassung der Sammelklage steht noch aus. Air Transat äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

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Britische Luftfahrt im Aufschwung: Rekordwerte bei Passagierzahlen und Frachtgeschäft

Der britische Luftverkehrssektor hat seine Erholung nach der globalen Pandemie eindrucksvoll fortgesetzt und im zweiten Quartal 2025 neue Höchstwerte erreicht. Laut jüngsten Zahlen der Zivilen Luftfahrtbehörde (Civil Aviation Authority, CAA) reisten von April bis Juni 2025 insgesamt 81 Millionen Passagiere durch die Flughäfen des Vereinigten Königreichs – der höchste jemals verzeichnete Quartalswert. Diese historische Zahl unterstreicht nicht nur die beispiellose Rückkehr der Reisenden, sondern auch die operative Stärke der Branche, die trotz des massiv gestiegenen Verkehrsaufkommens auch ihre Pünktlichkeit verbessern konnte. Die Ergebnisse werden von Branchenführern und Regierungsvertretern als klarer Beleg für die entscheidende Rolle der Luftfahrt als Wachstumsmotor für die britische Wirtschaft und als Garant für globale Konnektivität gewertet. Der Flugverkehr erreicht neue Höhen: Eine Rückkehr der Passagiere Die vom CAA veröffentlichten Daten zeigen einen bemerkenswerten Anstieg des Flugverkehrs im ersten Halbjahr 2025. Mit 141 Millionen Passagieren in den ersten sechs Monaten des Jahres übertraf die Branche die Zahlen des Vorjahres um drei Prozentpunkte. Die 81 Millionen Reisenden allein im zweiten Quartal deuten auf einen rekordverdächtigen Sommer hin, der die anhaltende Reiselust der Bevölkerung belegt. Der Boom des Passagierverkehrs ist besonders in den Hauptverkehrszeiten und an beliebten Reisezielen spürbar. Die Daten des CAA zeigen, daß die häufigsten Reiseziele für britische Fluggäste vor allem in Europa liegen. Dublin und Amsterdam führen die Liste an, was die Bedeutung dieser Städte als wichtige Hubs für Anschlussflüge und Geschäftsreisen unterstreicht. Die Beliebtheit von Urlaubszielen wie Palma de Mallorca und Alicante bestätigt zudem die ungebrochene Nachfrage nach Sonnen- und Strandreisen. Dieser Mix aus Geschäfts-

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Chair Airlines erweitert Flugplan ab Zürich für Sommer 2026

Die Fluggesellschaft Chair Airlines nimmt für ihren Sommerflugplan 2026 sechs neue Destinationen ab Zürich in ihr Streckennetz auf. Gleichzeitig werden die Frequenzen zu bestehenden Zielen erhöht. Die neuen Ziele sind Marrakesch in Marokko, Porto in Portugal sowie Tirana und Tuzla in Albanien und Bosnien-Herzegowina. Zudem werden neue Verbindungen nach Vlora (Albanien) und Patras (Griechenland) eingeführt. Die Flüge sollen mehrmals wöchentlich stattfinden. Darüber hinaus plant die Fluggesellschaft, ihre Verbindungen auf dem Balkan zu stärken. Die Strecke nach Pristina (Kosovo) soll von 14 auf 17 wöchentliche Flüge steigen, während die Verbindung nach Skopje (Nordmazedonien) von sieben auf acht wöchentliche Flüge erweitert wird. Chair Airlines setzt auf den neuen Routen Flugzeuge des Typs Airbus A319 und A320 ein. Der Ausbau zeigt eine strategische Ausrichtung auf die Genfersee-Region und den Balkan.

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Luxair modernisiert Flotte mit neuen Embraer-Flugzeugen

Die Fluggesellschaft Luxair hat bekanntgegeben, daß ihr erstes Embraer E195-E2-Flugzeug Ende 2025 ausgeliefert werden soll. Die Aufnahme des regulären Flugbetriebs ist für Januar 2026 geplant. Die Maschine ist Teil einer langfristigen Flottenerneuerung des Unternehmens. Die Bestellung umfaßt sechs Flugzeuge dieses Typs, mit Optionen für drei weitere. Luxair möchte mit der Modernisierung die Reisemöglichkeiten für die Kunden erweitern und das europäische Streckennetz ausbauen. Das Flugzeug bietet eine Kabine mit einer 2-2-Sitzanordnung, was den Komfort für die Reisenden verbessern soll. Die neuen Maschinen sind darüber hinaus ein Ausdruck der erneuerten Markenidentität von Luxair. Ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte, daß das Flugzeug einen Meilenstein darstelle und die Flotte zukunftsfähig mache. Das Unternehmen möchte seine Kundenorientierung weiter unter Beweis stellen.

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Southwest startet mit neuen sekundären Cockpit-Barrieren

Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines hat am 30. August 2025 das erste ihrer Flugzeuge in Betrieb genommen, welches mit einer neuen, sekundären Cockpit-Barriere ausgestattet ist. Bei der Maschine handelt es sich um eine Boeing 737 Max 8. Die Installation dieser zusätzlichen Sicherheitsvorrichtung ist eine direkte Folge neuer Vorschriften der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA, die das Flugdeck vor unbefugtem Zutritt schützen sollen. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts, das in der Luftfahrtindustrie seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten stetig weiterentwickelt wird. Obwohl die Einführung der Barrieren von den Behörden bereits vor Jahren beschlossen wurde, hat die Umsetzung für die Fluggesellschaften zu Kontroversen und Verzögerungen geführt. Die neue Regelung: Hintergrund und Umsetzung Die offizielle Bezeichnung für die neue Vorrichtung lautet installed physical secondary barrier (IPSB). Sie ist als physische, zusätzliche Barriere konzipiert, die zwischen dem Cockpit und der Passagierkabine angebracht wird, um eine kurzzeitige Schwachstelle in der Sicherheitskette zu schliessen. Die Notwendigkeit einer solchen Barriere wurde durch die FAA in ihrer Neuregelung vom Juni 2023 bekräftigt. Diese Regelung ist eine direkte Folge des Federal Aviation Administration Reauthorization Act aus dem Jahre 2018. Obwohl die Cockpit-Türen seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 massiv verstärkt und gesichert sind, bestehen dennoch potenzielle Risiken. Die FAA begründet die Notwendigkeit der neuen Barrieren damit, daß es in der Praxis Situationen gibt, in denen die Cockpit-Türe kurzzeitig geöffnet werden muss. Beispielsweise müssen Piloten die Türe öffnen, um die Toilette aufzusuchen oder Mahlzeiten entgegenzunehmen. Während dieser kurzen Zeiträume könnte das Flugdeck theoretisch für

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IATA-Report: Passagiernachfrage im Juli 2025 steigt um 4 Prozent

Die globale Passagiernachfrage in der Luftfahrt hat im Juli 2025 weiter zugenommen. Laut einem Bericht der International Air Transport Association (IATA) stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern, um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das internationale Geschäft verzeichnete mit einem Zuwachs von 5,3 Prozent die stärkste Entwicklung. Die inländische Nachfrage stieg um 1,9 Prozent. Die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge lag im Juli bei 85,5 Prozent. Regional entwickelten sich die Märkte unterschiedlich. In Lateinamerika und der Asien-Pazifik-Region gab es die höchsten Zuwächse im internationalen Verkehr. Europäische Fluggesellschaften verzeichneten einen Anstieg von 4,0 Prozent. In Brasilien und Japan stiegen die Buchungen im Inlandsverkehr ebenfalls deutlich. Ein Sprecher der IATA kommentierte, daß die Marktdynamik zunehmen scheine und dies eine positive Entwicklung für die Fluggesellschaften darstelle.

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