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Flughafen Wien begrüßt neue Lehrlinge

Am Flughafen Wien haben am 1. September 2025 27 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Die Gesamtzahl der Auszubildenden am Standort liegt nun bei 73. Die neuen Lehrlinge werden in verschiedenen Berufen geschult, darunter Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich. Neu ist die Ausbildung in der Reinigungstechnik, die von drei Lehrlingen aufgenommen wurde. Die Ausbildung am Flughafen umfaßt eine eigene Lehrwerkstätte und die Möglichkeit, die Matura parallel zur Lehre zu absolvieren. Zudem werden internationale Austauschprogramme angeboten. Die Vorstände des Flughafen Wien sagten, daß die Lehrlingsausbildung als Investition in zukünftige Fachkräfte gesehen werde.

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Air Baltic: Sechs neue Flugrouten und Frequenzerhöhungen für den Sommer 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine umfassende Netzwerkerweiterung für die Sommersaison 2026 angekündigt, die ihre führende Rolle im baltischen Luftverkehrsmarkt weiter festigen soll. Das Unternehmen plant die Einführung von sechs neuen Routen, die Wiederaufnahme von drei Destinationen und eine deutliche Erhöhung der Frequenzen auf fast 30 bestehenden Strecken. Diese strategischen Maßnahmen unterstreichen das Engagement der Airline, die Konnektivität der baltischen Staatenmit dem Rest der Welt zu stärken. Mit dem umfangreichen Ausbau des Flugplans, der Ende März 2026beginnen wird, beabsichtigt Air Baltic, insgesamt fast 110Routenzu bedienen, was einem Wachstum von etwa sieben Prozent gegenüber dem Sommerflugplan` 2025 entspricht. Strategische Neuausrichtung: Die Hub-Struktur und der Airbus A220 Die Expansion von Air Baltic ist kein zufälliges Ereignis, sondern das Resultat einer langfristigen Geschäftsstrategie. Das Unternehmen hat sich als Hybrid-Carrier positioniert, der die Vorteile sowohl traditioneller Netzwerk-Fluggesellschaften als auch Low-Cost-Anbieter verbindet. Das Herzstück dieser Strategie ist das Hub-and-Spoke-System, das sich um den Hauptflughafen Riga in Lettland dreht. Zusätzlich betreibt Air Baltic sekundäre Basen in Tallinn, Estland, und Vilnius, Litauen, um die gesamte baltische Region abzudecken. Diese multi-urbane Hub-Struktur ermöglicht es der Airline, Passagiere flexibel und effizient zwischen den Destinationen zu verteilen. Ein entscheidender Faktor für die betriebliche Effizienz von Air Baltic ist die einheitliche Flotte, die fast ausschließlich aus Airbus A220-Flugzeugen besteht. Mit rund 50 Maschinen dieses Typs ist Air Baltic einer der größten Betreiber weltweit. Die A220 wurde speziell für Kurz- und Mittelstrecken konzipiert und bietet eine außergewöhnliche Treibstoffeffizienz und geringere Betriebskosten im Vergleich zu Flugzeugen älterer Generationen. Die einheitliche Flotte vereinfacht

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Schweiz Tourismus startet neue Videoreihe

Schweiz Tourismus hat in Zusammenarbeit mit touristischen und wirtschaftlichen Partnern eine neue Videoreihe veröffentlicht. Die sechs Episoden unter dem Titel „Herzen auf Schienen“ zeigen die Reise von vier Paaren durch die Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff. Die Paare bereisten verschiedene Regionen des Landes. Die Filme halten die Erlebnisse der Reisenden entlang der Grand Train Tour of Switzerland fest, einer Touristenroute, die Panoramastrecken und Höhepunkte des Landes verbindet. Die Episoden sind ab sofort auf der Videoplattform YouTube zu sehen. Die Reisenden nutzten den Swiss Travel Pass, der die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht. Ein Sprecher von Schweiz Tourismus erklärte, daß die Videoreihe inspirieren solle, das Land mit Bahn, Bus und Schiff zu erkunden. Die Videoproduktion ist eine Zusammenarbeit zwischen Schweiz Tourismus, der Produktionsfirma Sixty Seconds Media und der Swiss Travel System AG. Die Reihe soll die Attraktivität des Reisens mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorheben.

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Jubiläum: Klagenfurt-Wien feiert den 65er

Die Flugverbindung zwischen Wien und Klagenfurt feiert in diesem Jahr ihr 65-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der von Austrian Airlines und dem Flughafen Klagenfurt gemeinsam gewürdigt wird. Seit 1960 dient diese Flugroute als unverzichtbares Bindeglied für das österreichische Bundesland Kärnten, indem sie die Landeshauptstadt nicht nur mit der Bundeshauptstadt Wien, sondern auch mit dem weltweiten Streckennetz der Lufthansa Group verbindet. Die Jubiläumsfeierlichkeiten unterstreichen die strategische Bedeutung dieser historischen Route für die wirtschaftliche Entwicklung, den Tourismus und die internationale Vernetzung der gesamten Region. Die Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafen hat sich über mehr als sechs Jahrzehnte als tragende Säule der regionalen Infrastruktur erwiesen. Eine historische Verbindung: Vom Beginn im Jahr 1960 bis heute Als die Austrian Airlines im Jahr 1960 die Verbindung zwischen Wien und Klagenfurt aufnahm, läutete dies eine neue Ära des Reisens für Kärnten ein. In einer Zeit, in der die Luftfahrt noch als exklusives Fortbewegungsmittel galt, bot der regelmäßige Flugbetrieb eine revolutionäre Alternative zu den langen Fahrten mit der Bahn oder dem Auto. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Route den veränderten Marktanforderungen angepasst, hat Krisen wie die Finanzkrise und die Turbulenzen im Luftverkehr überstanden und sich als Grundpfeiler des Flugangebots am Flughafen Klagenfurt etabliert. Die Entwicklung dieser Verbindung spiegelt die Evolution des regionalen Flugverkehrs in Österreich wider. Während in den Anfangszeiten der Fokus auf dem direkten Personentransport lag, hat sich die Strategie in den letzten Jahren auf die Hub-Anbindung konzentriert. Dieser Wandel wurde notwendig, um Reisenden aus Kärnten einen nahtlosen Zugang zu interkontinentalen Zielen

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Bundesheer begrüßt deutlich mehr Kaderanwärter

Das österreichische Bundesheer hat am 1. September mit 1.230 neuen Soldaten die 19. Kaderanwärterausbildung begonnen. Die Anzahl der Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, als 650 Anwärter die Ausbildung aufnahmen. Von den neuen Teilnehmern beginnen 366 ihre Laufbahn als Einjährig-Freiwillige. Die Ausbildung bereitet sie auf eine spätere Karriere als Offizier oder Unteroffizier vor. Die Offiziersausbildung dauert vier Jahre und umfaßt unter anderem ein Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sieht den deutlichen Zuwachs als Bestätigung für die Attraktivität der Laufbahn beim Bundesheer. Sie betont, daß die neuen Soldaten zur Sicherung der Einsatzbereitschaft beitrügen. Gleichzeitig begannen am 1. September auch 120 neue Lehrlinge in 40 verschiedenen Berufen ihre Lehre beim Bundesheer. Die Ausbildung zum Unteroffizier dauert 18 Monate. Das Bundesheer bildet derzeit insgesamt rund 250 Lehrlinge aus. Die berufliche Palette reicht von der Elektronik bis zur Metallverarbeitung.

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Das juristische Nachspiel des AUA-Hagelfluges: Ein Freispruch für einen Anwalt und seine Folgen

Ein Freispruch am Landesgericht für Strafsachen in Wien wirft neue Fragen im Zusammenhang mit dem sogenannten AUA-Hagelflug auf. Am 2. September 2025 sprach das Gericht den Rechtsanwalt Wolfgang List, der als Opferanwalt neun betroffene Passagiere vertritt, von den Vorwürfen der üblen Nachrede frei. Eine Klage, eingebracht von einer Mitarbeiterin und einem ehemaligen Mitarbeiter der Austrian Airlines (AUA), ist damit in erster Instanz gescheitert. Der Fall, der als eine „Slap-Klage“ (Strategic Lawsuit Against Public Participation) von Kritikern bezeichnet wird, hat die öffentliche Debatte über die Rolle von Aufklärern und Whistleblowern in der Luftfahrtbranche weiter befeuert. Der Freispruch bestärkt Rechtsanwalt List in seinem Bestreben, die Umstände des Vorfalls vom 9. Juni 2024 umfassend aufzuklären und das System, wie er es nennt, der Austrian Airlines zu hinterfragen. Der Hagelflug und seine juristische Dimension Am 9. Juni 2024 geriet ein Airbus A320 der Austrian Airlines mit der Flugnummer OS434 auf dem Weg von Palma de Mallorca nach Wien bei Korneuburg in eine Hagelzelle. Die Maschine wurde dabei schwer beschädigt, die Cockpitverglasung barst, die Nase des Flugzeugs wurde stark deformiert und die gesamte Verkleidung der Front beschädigt. Glücklicherweise konnte die Besatzung das Flugzeug sicher landen und es kamen keine Passagiere zu Schaden. Seitdem beschäftigt der Vorfall die zuständigen Behörden, und die Staatsanwaltschaft Korneuburg führt ein Ermittlungsverfahren. In diesem Kontext übernahm Rechtsanwalt Wolfgang List, ein anerkannter Jurist und Dozent, unentgeltlich die Vertretung von insgesamt neun Passagieren. Sein Ziel war es, nicht nur die Rechte seiner Mandanten zu wahren, sondern auch die Hintergründe des Geschehens zu beleuchten.

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Spirit-Pleite: AerCap zieht die Notbremse

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts gestellt. Die erneute Schieflage des Unternehmens ist ein prägnantes Signal für die anhaltenden Schwierigkeiten, mit denen der Ultra-Low-Cost-Markt in den Vereinigten Staaten kämpft. Die Insolvenz wurde Berichten zufolge durch den Rückzug des grossen Flugzeugvermieters AerCap aus einem entscheidenden Flottendeal ausgelöst, was die angespannte Finanzlage von Spirit Airlines weiter verschlimmerte. Während der Flugbetrieb unter Chapter 11 weiterlaufen soll, laufen im Hintergrund bereits Spekulationen über eine mögliche Notübernahme durch einen früheren Interessenten, Frontier Airlines. Finanzielle Schieflage und Buchungsflaute: Die Gründe für die erneute Insolvenz Die erneute Insolvenzanmeldung von Spirit Airlines ist das Resultat einer Kombination aus betrieblichen und finanziellen Problemen. Seit dem ersten Gläubigerschutzantrag im November 2024 ist es der Fluggesellschaft nicht gelungen, eine dauerhafte Sanierungzu erreichen. DasGeschäftsmodellvon **Spirit Airlines**, das aufextrem niedrige Basispreiseundzusätzliche Gebühren (Ancillary Revenue) setzt, geriet in den letzten Monaten unter enormen Druck. Das Kernsegmentdergünstigen Privatreisensah sich einerBuchungsflautegegenüber, die auch andereULCCsbetraf. DiePassagierezeigten sichpreissensibler, während die Wettbewerber, darunter auch die grossen Netzwerk-Airlines, mit aggressiven Preiskampagnenauf denMarkt` drängten. Die sinkenden Einnahmen führten zu schwerwiegenden Refinanzierungsproblemen. Spirit Airlines geriet in Zahlungsschwierigkeiten und sah sich mit wachsendem Misstrauen der Gläubiger konfrontiert. Ein kritischer Punkt war, als Kreditkartenunternehmen, die einen Grossteil der Ticketeinnahmen verwalten, von der Fluggesellschaft zusätzliche Sicherheiten einforderten. Diese Forderung ist in der Luftfahrtbranche ein deutliches Warnsignal und ein Zeichen für schwindendes Vertrauen in die finanzielle Stabilität eines Unternehmens. Es wurde zunehmend unklar, ob Spirit Airlines in der Lage sein würde,

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Wiener Film Festival beendet erfolgreiche Saison

Das 35. Wiener Film Festival am Rathausplatz ist am Sonntagabend, dem 31. August, zu Ende gegangen. Die Veranstaltung zog innerhalb von 65 Tagen rund 915.000 Besucher an, was die Saison 2025 zu einer der erfolgreichsten seit der Gründung im Jahre 1991 macht. Die Besucherzahl wurde aus Erhebungen von Mobilfunkunternehmen geschätzt. Trotz eines regenreichen Julis habe sich das neue Raumkonzept bewährt. Das Festival bot täglich wechselnde Filmvorführungen auf einer großen Leinwand sowie ein gastronomisches Angebot. Bürgermeister Michael Ludwig betonte, daß das Festival eine Veranstaltung von enormer Bedeutung für Wien sei. Er sagte, daß es seine Rolle als Kulturereignis bestätigt habe. Der Termin für die 36. Ausgabe steht bereits fest: Die Veranstaltung findet von 4. Juli bis 6. September 2026 statt. Auch nach dem Festival wird der Rathausplatz weiterhin für Events wie die TRAM-WM und das Wienliebe Festival genutzt.

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Swiss: Personalmanagement im Ungleichgewicht und Flottenprobleme belasten Flugbetrieb

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines befindet sich in einer komplexen betrieblichen Phase, die von einer bemerkenswerten Diskrepanz in der Personalplanung geprägt ist. Berichten zufolge hat die Lufthansa-Tochter die Neueinstellungen für ihr Kabinenpersonal vorübergehend gestoppt, da das Unternehmen für das aktuelle Flugprogramm über zu viele Flugbegleiter verfügt. Gleichzeitig, und das ist der Kern der betrieblichen Gemengelage, kämpft die Airline mit einem Mangel an Piloten auf anderen Teilen ihrer Flotte. Dieses Ungleichgewicht im Personalwesen, gepaart mit technischen Problemen in der Flugzeugflotte, hat die Fluggesellschaft gezwungen, ihren Sommerflugplan deutlich zu reduzieren, was zu zahlreichen Streichungen und Unannehmlichkeiten für die Passagiere führte. Personalstrategie im Widerspruch: Überangebot in der Kabine, Mangel im Cockpit Die aktuellen Probleme bei Swiss sind das Ergebnis einer vielschichtigen Situation in der Luftfahrtindustrie nach den globalen Reiseschwierigkeiten. Auf der einen Seite hat die Airline ein Überangebot an Flugbegleitern. Die Gründe dafür sind vielfältig: Möglicherweise hat die Nachfrage auf den Langstreckenflügen nicht das erwartete Niveau erreicht, oder die Flugpläne wurden aus operativen Gründen so angepasst, daß weniger Kabinenpersonal benötigt wird. Unabhängig von den genauen Ursachen ist das resultierende Ungleichgewicht ein wirtschaftliches Problem. Ein Überhang an Personal verursacht unnötige Kosten, die eine Fluggesellschaft in einem hart umkämpften Markt nicht gebrauchen kann. Auf der anderen Seite steht der anhaltende Pilotenmangel, ein branchenweites Phänomen, das auch Swiss hart trifft. Die Airline kämpft insbesondere auf ihrer Interkontinentalflotte und den Airbus A320-Maschinen mit einem Mangel an qualifiziertem Cockpitpersonal. Das Problem wird dadurch verschärft, daß Piloten nicht einfach zwischen den Flugzeugtypen wechseln können, da sie spezifische

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Hotellerie kritisiert geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat sich kritisch zur geplanten Erhöhung der Wiener Ortstaxe geäußert. Der Präsident der Vereinigung, Walter Veit, bezeichnete die zusätzliche Abgabe als Preiserhöhung ohne Gegenleistung und forderte eine Entlastung der Wirtschaft. Die Ortstaxe in Wien wird als Prozentsatz des Nächtigungsentgelts berechnet. Veit argumentiert, daß die Stadt schon von den Preissteigerungen infolge der Inflation profitiere, weshalb eine zusätzliche Erhöhung des Prozentsatzes nicht gerechtfertigt sei. Die Abgabenlast stelle in der aktuellen Wirtschaftslage ein großes Problem dar. Die Kritik richtet sich auch an die Politik. Veit bemängelt einen Widerspruch in der Vorgangsweise von SPÖ-Vertretern. Er verwies darauf, daß man nicht gleichzeitig Preise gesetzlich drücken wollen und die eigenen Abgaben erhöhen könne. Die Hotellerie betont, daß Wien zwar auf kaufkräftige Gäste setze, aber auch Reisende mit kleinerem Budget nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

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