Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Streikwellen in mehreren europäischen Reiseländern angekündigt

Reisende in mehreren europäischen Ländern müssen sich in den kommenden Wochen auf mögliche Beeinträchtigungen im Bahn- und Flugverkehr einstellen. In Italien, Frankreich, Portugal und Spanien wurden Streiks von verschiedenen Gewerkschaften und Berufsgruppen angekündigt. In Italien beginnen die Ausstände bereits am 4. September mit einem landesweiten Bahnstreik. Für den 6. September ist ein weiterer Streik von Boden- und Flugpersonal geplant. Zusätzliche Streiks an den Flughäfen Mailand-Linate und Mailand-Malpensa folgen am 14. September. In Frankreich hat die Fluglotsengewerkschaft SNCTA zu einem 24-stündigen Ausstand am 18. und 19. September aufgerufen. In Portugal drohen lange andauernde Streiks des Bodenabfertigungspersonals, die von der Gewerkschaft Menzies bis in den Januar 2026 angekündigt wurden. In Spanien werden die Streiks der Mitarbeiter von Azul Handling, einer Tochtergesellschaft von Ryanair, an allen spanischen Stützpunkten weitergeführt. Passagiere sollten sich auf mögliche Flugverspätungen, Annullierungen und Behinderungen im Bahnverkehr einstellen. Die angekündigten Ausstände betreffen sowohl den Regional- als auch den Fernverkehr.

weiterlesen »

Ryanairs Gepäckpolitik: Konflikte am Flughafen und an Bord

Inmitten des geschäftigen Flugbetriebs spitzt sich bei der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair ein Konflikt um die Handgepäckregeln zu. Der Luftfahrtkonzern plant, seine strengen Kontrollen zu verschärfen, indem er dem Bodenpersonal höhere Prämien für das Entdecken von zu großen oder zu schweren Handgepäckstücken in Aussicht stellt. Während das Unternehmen diesen Schritt mit einer Beschleunigung der Abfertigungsprozesse begründet, warnen Kritiker, insbesondere Gewerkschaftsvertreter, vor den potenziellen Folgen. Sie befürchten eine Zunahme von Konflikten zwischen Personal und Passagieren, die bereits vor dem Start des Fluges die Stimmung trüben und sogar zu Sicherheitsrisiken an Bord führen könnten. Die Auseinandersetzung beleuchtet die Spannungen, die zwischen den betriebswirtschaftlichen Interessen der Fluggesellschaften und den Erwartungen der Reisenden bestehen, und wirft Fragen nach den Grenzen der Dienstleistungsbereitstellung im Luftverkehr auf. Eine neue Prämie für das Bodenpersonal Mit Wirkung zum November dieses Jahres wird Ryanair die Prämien für sein Bodenpersonal, welches am Gate die Handgepäckstücke der Passagiere auf Einhaltung der Vorschriften überprüft, deutlich erhöhen. Medienberichten zufolge soll die Vergütung pro entdecktem, nicht regelkonformem Gepäckstück von 1,50 Euro auf 2,50 Euro steigen. Darüber hinaus entfällt die bisherige monatliche Deckelung dieser Prämien, was einen erheblichen finanziellen Anreiz für die Mitarbeiter schafft, die Kontrollen mit größerer Akribie durchzuführen. Passagiere, deren Gepäck die vorgeschriebenen Maße von 40x30x20 Zentimetern oder das zulässige Gewicht überschreitet, müssen mit hohen zusätzlichen Gebühren rechnen, um ihre Gegenstände doch noch mit in die Kabine nehmen oder im Frachtraum aufgeben zu können. Die Fluggesellschaft, die für ihr rigoroses Gebührenmodell bekannt ist, rechtfertigt diese Maßnahme mit der Notwendigkeit, die Abfertigungsprozesse zu optimieren. Laut

weiterlesen »

Mallorca: Zehntausende illegale Gästebetten auf der Insel

Ein neuer Bericht des Inselrates von Mallorca zeigt, daß auf der Insel derzeit mehr als 42.000 illegale Gästebetten betrieben werden. Dies entspricht fast 40 Prozent der Ferienunterkünfte, die auf großen Buchungsplattformen angeboten werden. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von rund 400.000 Online-Anzeigen innerhalb eines Jahres. Die meisten illegalen Unterkünfte befinden sich in der Inselhauptstadt Palma sowie in den Gemeinden Pollença und Alcúdia. Der balearische Tourismusdezernent Marcial Rodríguez betonte, daß die Daten eine Grundlage für gezielte Maßnahmen bildeten. Die Verwaltung arbeite bereits daran, die Unterkünfte vom Markt zu nehmen. Allerdings würden juristische Verfahren den Prozeß verlangsamen. Zusätzlich wurde die Anzahl der Inspekteure deutlich ausgebaut. Eine Hotline für Bürger ermöglicht es, illegale Angebote zu melden. Das Ziel sei, das illegale Angebot auf ein Minimum zu reduzieren.

weiterlesen »

Embraer liefert erste A-29N Super Tucano an Portugal

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat die ersten drei Flugzeuge vom Typ A-29N Super Tucano an Portugal übergeben. Die Maschinen sind nach einem Überstellungsflug an den OGMA-Werkstätten in Alverca do Ribatejo bei Lissabon gelandet. Die Flugzeuge werden dort mit dem erforderlichen Equipment ausgerüstet, um den operativen Anforderungen der NATO und der portugiesischen Luftwaffe (FAP) gerecht zu werden. Die A-29N Super Tucano ist ein Mehrzweckflugzeug, das für Missionen wie Pilotentraining, Luftunterstützung und Aufklärung eingesetzt wird. Weltweit haben bereits 22 Luftwaffen dieses Flugzeugmuster eingeführt. Das Muster ist darauf ausgelegt, von unbefestigten Pisten aus zu operieren und bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Die Anschaffung der Flugzeuge soll die Kooperation zwischen Embraer und der portugiesischen Luftwaffe stärken und zur Modernisierung der Flotte beitragen.

weiterlesen »

Mega-Deal in der Luftfahrt: Sumitomo-Konsortium übernimmt Air Lease Corporation

Ein monumentaler Deal erschüttert die globale Flugzeugleasingindustrie. Ein Konsortium unter der Führung der japanischen Sumitomo Corporation und ihrer Leasing-Tochter SMBC Aviation Capital, sowie der internationalen Investmentfirmen Apollo und Brookfield, übernimmt die Air Lease Corporation (ALC), einen der weltweit größten Akteure in diesem Sektor. Die Transaktion hat ein Gesamtvolumen von 28.2 Milliarden US-Dollar, einschließlich der Übernahme der Schulden von ALC. Dieser strategische Schritt demonstriert den wachsenden Appetit internationaler Konzerne auf maßgebliche Marktpositionen und wird die Wettbewerbslandschaft in der Luftfahrt nachhaltig verändern. Finanzielle Dimensionen und die Rolle der Investoren: Ein Blick hinter die Kulissen Der Kauf von ALC ist eine umfangreiche finanzielle Operation, deren Komplexität die strategische Bedeutung des Deals widerspiegelt. Die Aktionäre von Air Lease Corporation erhalten 65 US-Dollar pro Aktie in einer reinen Bargeldtransaktion, was einem Gesamtbetrag von 7.4 Milliarden US-Dollar entspricht. Die größere Dimension des Deals wird jedoch erst ersichtlich, wenn man die Übernahme der Schulden von ALC berücksichtigt, die das Gesamtvolumen auf 28.2 Milliarden US-Dollar anschwellen lässt. Für die Finanzierung dieses gigantischen Vorhabens hat das Käuferkonsortium 12.1 Milliarden US-Dollar gesichert. Die Banken, die dieses Darlehen zur Verfügung stellen, darunter renommierte Institute wie die Sumitomo Mitsui Banking Corporation (SMBC), Citi und Goldman Sachs, unterstreichen die Bonität und die ernsthafte Absicht hinter der Übernahme. Die Beteiligung von internationalen Investmentgiganten wie Apollo und Brookfield ist ein klares Zeichen dafür, daß die Finanzwelt erhebliches Potential in der Flugzeugleasingbranche sieht. Diese Firmen spezialisieren sich darauf, massives Kapital in Sektoren zu investieren, die hohe Erträge und langfristige Stabilität versprechen. Für die Durchführung der Transaktion

weiterlesen »

Paketversand in die USA vorübergehend eingestellt

Zahlreiche Postdienste weltweit haben vorübergehend den Paketversand in die USA eingestellt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen und komplexe Zollverfahren, die eine schnelle Abfertigung erschweren. Die vorübergehende Einstellung zeige, wie sensibel internationale Warenströme auf Änderungen reagieren. Experten zufolge liegen die Ursachen in häufig noch manuell durchgeführten Prozeduren und plötzlich geänderten Vorschriften. Solche Umstände können die Zollabfertigung verlangsamen. Die Logistikbranche sieht die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) als Lösungsansatz. KI-Systeme könnten dabei helfen, verstreute Informationen zu ordnen, fehlende Angaben zu erkennen und Entscheidungen lückenlos zu dokumentieren. Dadurch könne der manuelle Aufwand reduziert und die Abfertigung zuverlässiger werden. Das Ziel sei es, Prozesse anzupassen, damit Unternehmen bei Regeländerungen schnell reagieren können und zukünftige Unterbrechungen verhindert werden. Das österreichische Unternehmen Digicust bietet solche Lösungen für die Automatisierung von Zollprozessen an.

weiterlesen »

Experiment mit A320neo: Austrian Airlines fordert Emirates heraus

In einem Experiment, das die Geschäftsstrategie der Austrian Airlines (AUA) neu ausrichtet, hat die Fluggesellschaft den sogenannten „Dubai Deal“ angekündigt. Ab dem 1. Dezember 2025 sollen fünf wöchentliche Flüge mit dem wendigen Mittelstreckenjet A320neo die Passagiere von Wien in die pulsierende Metropole im Nahen Osten bringen. Das Angebot, das mit einem attraktiven Preis ab 314 Euro für den Hin- und Rückflug beworben wird, stellt einen radikalen Bruch mit der traditionellen Langstrecken-Strategie der AUA dar. Statt auf große, aufwendig ausgestattete Jets setzt die Airline auf Effizienz und Auslastung ungenutzter Winterkapazitäten. Der Schritt markiert einen offensiven Versuch, im hart umkämpften Markt der Flugreisen nach Dubai neue Kundengruppen zu erschließen und die Airline als attraktive Option für preissensible Reisende zu positionieren. Der Mitbewerber Emirates setzt auf dieser Route häufig Langstreckenmaschinen des Typs Airbus A380 ein und das mitunter mehrmals täglich. Wizz Air war zeitweise als Konkurrent auf dieser Route unterwegs und setzte auf A321neo. Von Erfolg gekrönt war das nicht, denn man stellte Wien-Dubai ein und erst kürzlich auch Wien-Abu Dhabi, wo man mit Etihad im Wettbewerb stand. Austrian Airlines konnte schon vor vielen Jahren mit Emirates nicht mehr mithalten und zog sich daher von der Dubai-Route zurück. Nun meint man es mit Airbus A320neo besser als Emirates mit Boeing 777 und Airbus A380 machen zu können. Ein kühnes Experiment in der Luftfahrt Die Entscheidung der Austrian Airlines, die Strecke nach Dubai mit dem A320neo zu bedienen, ist ein Novum im regulären Flugbetrieb der Langstrecke. Herkömmlicherweise werden Flüge dieser Distanz mit Großraumflugzeugen wie

weiterlesen »

Herbstferien: Tui meldet hohe Nachfrage für Badeurlaub

Der Reisekonzern Tui hat aktuelle Reisetrends für die bevorstehenden Herbstferien bekanntgegeben. Demnach ist bei österreichischen Urlaubern die Nachfrage nach Reisezielen am Meer besonders hoch. Auf der Mittelstrecke führt Hurghada in Ägypten das Ranking an, gefolgt von Antalya in der Türkei und Kreta in Griechenland. Diese Ziele verzeichnen eine erhöhte Nachfrage von bis zu 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ägypten hat sich im Länder-Ranking auf Platz eins vorgerückt und Spanien überholt. Auf der Fernstrecke stehen die Malediven an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Es folgen Dubai und Mauritius sowie New York City und Abu Dhabi. Die Studie von Tui zeigt, daß die Reisenden vor allem den Sommer verlängern möchten. Restplätze für die Herbstferien seien noch verfügbar.

weiterlesen »

Nonstop nach Europa: Qantas verdoppelt die Kapazität auf der Route Perth-Rom

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat eine Netzerweiterung für ihre Flugverbindung zwischen Perth und Rom bekanntgegeben, die für die Sommersaison 2026 wirksam wird. In einem strategischen Schritt wird Qantas die saisonale Route nicht nur um acht Wochen verlängern, sondern auch die Frequenz in der Hauptsaison von drei auf vier wöchentliche Flüge erhöhen. Diese Maßnahme wird die Kapazität auf dieser zentralen Verbindung nahezu verdoppeln und demonstriert den großen Erfolg des Direktflugmodells zwischen Australien und Festland-Europa. Die Ankündigung ist ein klares Bekenntnis von Qantas zur Stärkung der Verkehrsströme und Wirtschaftsbeziehungen zwischen dem fünften Kontinent und Europa. Ein Erfolgsmodell im ultralangen Flugverkehr: Nonstopflüge im Trend Die Flugverbindung von Perth nach Rom wurde erst 2022 von Qantas eingeführt und markierte die erste direkte Verbindung einer Airline zwischen Australien und Festland-Europa. Der nonstop-Flug, der mit Boeing 787-9 Dreamlinern durchgeführt wird, eliminierte die Notwendigkeit für Passagiere, einen Zwischenstopp in Hubs wie Dubai, Singapur oder Doha einzulegen. Dies revolutionierte das Reiseerlebnis für viele Australier, insbesondere für jene, die in West-Australien leben oder von dort reisen. Cam Wallace, der Qantas International CEO, bestätigte, daß der Nonstop-Flug nach Rom bei den Kunden außerordentlich beliebt sei. Das Konzept der ultralangen Direktflüge wird von Reisenden geschätzt, die Zeit sparen und den Komfort einer unterbrechungsfreien Reise bevorzugen. Die beliebte Route dient nicht nur Reisenden aus Perth, sondern fungiert auch als Gateway für Passagiere aus Ost-Australien. Mehr als die Hälfte der Fluggäste auf der Rom-Strecke kommen aus Metropolen wie Sydney oder Melbourne, die zunächst einen Inlandsflug nach Perth antreten. Von dort beginnt ihre lange

weiterlesen »

Studie: Vietnam verlangt höchste Gebühren für Bargeldabhebungen

Eine aktuelle Untersuchung des Finanzdienstleisters Wise zeigt, daß Urlauber in Vietnam die weltweit höchsten Gebühren beim Geldabheben am Automaten zahlen müssen. Die durchschnittliche Gebühr beläuft sich dort auf 27,10 Euro pro 100 Euro Abhebung, was einem Anstieg von über 1.300 Prozent entspricht. Im globalen Ranking folgen auf Vietnam Argentinien mit 20,51 Prozent und Kolumbien mit 16,66 Prozent. Innerhalb Europas gilt die Türkei mit durchschnittlich 5,08 Prozent als das teuerste Reiseland für Bargeldabhebungen, gefolgt von Albanien mit 2,62 Prozent. In Deutschland betragen die Gebühren im Vergleich nur 0,28 Prozent. Laut einem Sprecher von Wise entstehen die hohen Kosten durch feste Gebühren für ausländische Karten in Kombination mit niedrigen Abhebelimits sowie ungünstigen Wechselkursen. Die Analyse basiert auf 9,7 Millionen Geldabhebungen, die zwischen Februar und Juli 2025 getätigt wurden. Um hohe Kosten zu vermeiden, empfehlen Experten, Geldautomaten in der Nähe von Bankfilialen zu nutzen und größere Beträge statt vieler kleinerer Abhebungen zu ziehen. Zusätzlich können Reisende Karten ohne Fremdwährungsgebühren verwenden.

weiterlesen »