Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Luftfahrt-Start-up Vini startet den Flugbetrieb

Ein Luftfahrt-Start-up aus Deutschland, bislang bekannt unter dem Namen Flyv, hat mit einem neuen Namen, Vini, und einem klaren Bekenntnis zu technologischer Innovation seinen kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Wie das Unternehmen auf seiner LinkedIn-Seite bekannt gab, fand der Erstflug auf der neuen Strecke zwischen Friedrichshafen und Mönchengladbach statt. Mit einem Geschäftsmodell, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) und Echtzeit-Nachfrage basiert, zielt Vini darauf ab, eine Nische im europäischen Luftverkehr zu besetzen: die Bedienung regionaler Flughäfen, die von den grossen Linienfluggesellschaften zunehmend vernachlässigt werden. Die Betriebsaufnahme ist ein entscheidender Meilenstein für das junge Unternehmen, das sich zuvor eine Anfangsfinanzierung gesichert hatte, um seinen innovativen Ansatz zu verwirklichen. Ein Wandel im Konzept: Von Flyv zu Vini und der Start der Linienflüge Die Entscheidung zur Umbenennung in Vini markiert eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Während der Name Flyv noch allgemein das Fliegen umschrieb, deutet Vini auf eine neue Phase der Unternehmensentwicklung hin, die sich auf das Kernkonzept des Unternehmens konzentriert. Der Start der kommerziellen Flüge ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen und Verhandlungen. Die erste Flugverbindung, die zwischen den Städten Friedrichshafen am Bodensee und Mönchengladbach am Niederrhein aufgenommen wurde, ist ein Symbol für die Geschäftsidee von Vini. Es handelt sich um eine direkte Verbindung zwischen zwei regionalen Zentren, die von den etablierten Fluggesellschaften nicht bedient wird. Die zweite Strecke von Mönchengladbach nach Hof-Plauen verdeutlicht dieses Konzept zusätzlich. Diese Flugrouten sind in der Regel zu kurz oder zu verkehrsarm für grosse Airlines, die auf massentaugliche Routen und Hub-to-Hub-Verkehr setzen. Vini zielt stattdessen auf das Beförderungsbedürfnis von Geschäftsreisenden

weiterlesen »

CMT 2026: Katalonien ist Partner der Tourismusmesse in Stuttgart

Die Tourismus- und Freizeitmesse CMT startet vom 17. bis 26. Januar 2026 in Stuttgart. Als prominenter Partner präsentiert sich in diesem Jahr die spanische Region Katalonien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Grand Tour de Catalunya, einer Route, die durch die verschiedenen Landschaften und Regionen führt. Die Destination möchte Möglichkeiten für Aktivurlauber aufzeigen. Die Route erstreckt sich unter anderem von den Pyrenäen über das Ebrodelta bis zu den Küsten der Costa Daurada. Die Region bietet zahlreiche Wander- und Radwege sowie kulinarische Erlebnisse. Die Messe bietet Besuchern auch Informationen über weitere Ziele und Möglichkeiten für Familien, einschließlich Freizeitparks. Insgesamt werden mehr als 1.500 Aussteller aus aller Welt erwartet. Neben dem Hauptpartner Katalonien präsentieren sich auch weniger bekannte Reiseziele wie Georgien und Uganda. Die CMT gilt als eine der weltweit größten Publikums-Messen für Touristik und Freizeit.

weiterlesen »

Air France: Erster Embraer E190 mit neuer Kabinenausstattung im Dienst

Die französische Fluggesellschaft Air France hat einen wichtigen Schritt in der Modernisierung ihrer Regionalflotte vollzogen. Mit dem Erstflug von Paris nach Hamburg am 2. September 2025 wurde der erste Embraer E190-Jet in den Dienst gestellt, der vollständig mit einer neuen Kabinenausstattung versehen ist. D er Flug mit der Nummer AF1602, durchgeführt von der Regionaltochter Hop, markiert den Beginn einer umfassenden Retrofit-Kampagne, die darauf abzielt, das Kundenerlebnis auf Kurzstreckenflügen grundlegend zu verbessern. Die Überholung der Kabine steht im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der Fluggesellschaft, einen einheitlichen und hochwertigen Standard auf allen Flugsegmenten zu gewährleisten. Ein neues Komfortkonzept: Das Interieur des E190 Die neue Kabinenausstattung des Embraer E190 ist das Herzstück der Modernisierung. Das Flugzeug verfügt über 110 Sitze in einer 2-2-Konfiguration, die den Passagieren den Vorteil bietet, keine Mittelsitze zu haben. Jeder Sitz ist mit hochwertigem Leder bezogen und mit einem ergonomischen Schaumstoff ausgestattet, der den Sitzkomfort auf den Regionalflügen erheblich steigert. Mit einer Breite von 46 Zentimetern und einer Sitzneigung von bis zu drei Zoll bieten die Sitze mehr Raum und Bequemlichkeit als vergleichbare Modelle. Die technischen Annehmlichkeiten wurden ebenfalls stark ausgebaut. Jeder Passagier hat nun Zugang zu einer USB A- und C-Buchse, die es ermöglicht, elektronische Geräte wie Smartphones, Tablets und sogar Laptops während des Fluges aufzuladen. Ein ausklappbarer Halter mit einer geriffelten Oberfläche ist speziell für das Abstellen von mobilen Geräten konzipiert, was das Reisen für Geschäftsleute und Freizeitreisende praktischer macht. Darüber hinaus verfügt jeder Sitz über eine optimierte Ablagefläche, hochklappbare Armlehnen und einen Kleiderhaken. Die verstellbare

weiterlesen »

Emirates sucht 5.000 neue Flugbegleiter

Die Fluggesellschaft Emirates plant, weltweit rund 5.000 neue Flugbegleiter einzustellen. Die Rekrutierungsoffensive umfaßt Informationstage in über 80 Ländern, darunter in Deutschland. Im September 2025 finden Veranstaltungen in Berlin, München, Frankfurt und Düsseldorf statt. Die Einstellungswelle steht im Zusammenhang mit den Wachstumsplänen des Unternehmens. Die Flotte soll in den kommenden Jahren erweitert werden, unter anderem um weitere Flugzeuge des Typs Airbus A350. Mit neun täglichen Flügen sei Deutschland der wichtigste kontinentaleuropäische Markt für Emirates. Die zukünftigen Mitarbeiter werden in Dubai stationiert sein. Das Arbeitspaket umfaßt ein steuerfreies Gehalt, eine kostenlose Unterkunft und Transportdienste. Bewerber sollten unter anderem Fähigkeiten im Servicemanagement und im Umgang mit Sicherheitsabläufen mitbringen. Die Fluggesellschaft plant, bis Anfang der 2030er-Jahre eine Flotte von rund 350 Flugzeugen zu betreiben, auf der über 30.000 Flugbegleiter eingesetzt werden sollen.

weiterlesen »

Thailändische Behörden stoppen Nok Air: Schwerwiegende Sicherheitsbedenken

Die thailändische Flugaufsichtsbehörde Civil Aviation Authority of Thailand (CAAT) hat den Low-Cost-Carrier Nok Air mit sofortiger Wirkung von allen internationalen Flügen suspendirt und jegliche Expansionspläne untersagt. Diese rigorose Massnahme wurde ergriffen, nachdem eine Reihe von Sicherheitsbedenken und betrieblichen Mängeln festgestellt worden war. Die CAAT fordert von der Fluggesellschaft, alle festgestellten Defizite umgehend zu beheben, bevor ein weiterer Betrieb oder eine Netzwerkerweiterung gestattet wird. Dieser Schritt ist Teil einer breiter angelegten Bemühung der thailändischen Luftfahrtindustrie, die strengen Sicherheitsstandards der International Civil Aviation Organization (ICAO) zu erfüllen, da das Land derzeit von einer Prüfung der ICAO selbst unter die Lupe genommen wird. Schwerwiegende Mängel in den Betriebsabläufen: Die Liste der Vorfälle Die Entscheidung der CAAT gegen Nok Air ist nicht das Resultat eines einzelnen Vorfalls, sondern das Ergebnis einer Analyse, die eine signifikante Häufung von Sicherheitsvorkommnissen über einen Zeitraum von 2023 bis 2025 aufzeigte. Luftmarschall Manat Chavanaprayoon, der Generaldirektor der CAAT, listete eine Reihe von Besorgnis erregenden Vorfällen auf, darunter Triebwerksausfälle während des Fluges, Landebahnüberschreitungen, harte Landungen und sogenannte Tail Strikes, bei denen das Heck des Flugzeugs die Start- oder Landebahn berührt. Besondere Sorge bereitet den Aufsichtsbehörden die Häufung von Triebwerksabschaltungen während des Fluges, deren genaue Ursache bislang nicht ermittelt werden konnte. Solche Vorfälle sind äusserst kritisch und bedürfen einer umgehenden und tiefgreifenden Ursachenanalyse, um das damit verbundene Risiko für die Flugsicherheit zu bewerten und Gegenmassnahmen zu ergreifen. Runway Excursions, also das Überschiessen oder Abkommen von der Landebahn, sind oft Indikatoren für Probleme bei den Flugbetriebsabläufen oder Flugzeugwartung. Tail Strikes, die in

weiterlesen »

Flughafen Mönchengladbach und Albatross kooperieren bei Infrastruktur

Der Flughafen Mönchengladbach und die Firma Albatross haben eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit sieht die Entwicklung von Infrastruktur für Energie, Mobilität und Logistik vor. Ein wesentlicher Bestandteil der Kooperation ist die Planung von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeichern. Zudem wird der Aufbau von Lade- und Betankungsinfrastruktur für zukünftige Flugzeugtypen sowie für elektrische Bodenfahrzeuge vorangetrieben. Darüber hinaus steht die Integration von Drohnenlogistik und Lufttaxi-Systemen im Fokus. Der Flughafen hatte sich bereits zuvor mit Forschungsprojekten zu neuen Mobilitätsformen beschäftigt. Die Partnerschaft soll die Position des Flughafens als Entwicklungsstandort für moderne Luftfahrttechnologien stärken. Das Ziel sei, den Flughafen zu einem regionalen Innovationszentrum auszubauen.

weiterlesen »

Copa Airlines erwägt Verzicht auf Boeing 737-10

Die panamaische Fluggesellschaft Copa Airlines erwägt, die Optionen für zukünftige Flugzeuge vom Typ Boeing 737-10 nicht in feste Bestellungen umzuwandeln. Dies teilte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Pedro Heilbron, mit. Heilbron sagte, daß man möglicherweise bei der aktuellen Flottenzusammensetzung aus den Modellen B737-8 und B737-9 bleiben werde. Als Grund nannte er die Reduzierung der Komplexität durch eine begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Konfigurationen. Copa Airlines hält derzeit Optionen für 15 Boeing 737-10. Die Fluggesellschaft plant derzeit auch keine spezifischen Bestellungen für das kleinere Modell Boeing 737-7. Das Flugzeug könnte jedoch langfristig als Ersatz für die älteren B737-700 dienen. Die aktuelle Flotte besteht aus 107 Maschinen.

weiterlesen »

American Airlines plant Einsatz des Airbus A321XLR auf Transatlantik-Strecken

Die Fluggesellschaft American Airlines plant, ihre neuen Flugzeuge vom Typ Airbus A321XLR zuerst auf inländischen Routen einzusetzen. Die Premiere sei für Ende des Jahres vorgesehen, wobei die ersten Flüge von New York nach Los Angeles und San Francisco führen sollen. Danach ist der Einsatz der Langstrecken-Jets auf Transatlantik-Flügen nach Europa geplant. Berichten zufolge soll der Hauptfokus der Maschinen auf diesen Verbindungen liegen. Die Auslieferung der insgesamt 50 bestellten Flugzeuge hat sich zuletzt verzögert. Die Fluggesellschaft plant, 40 Piloten am Standort New York-JFK für den Startbetrieb zu stationieren. Ihre Anzahl solle im Laufe des Jahres 2026 wachsen. Als zukünftige Basen für den A321XLR seien neben New York auch Drehkreuze wie Philadelphia, Charlotte, Chicago und Miami im Gespräch.

weiterlesen »

Condor-Flugzeuge nach Zwischenfällen wieder im Betrieb

Zwei Flugzeuge der Fluggesellschaft Condor haben am 29. August 2025 den regulären Betrieb wieder aufgenommen, nachdem sie in den Vormonaten Zwischenfälle erlebt hatten. Die Maschinen wurden zuvor instandgesetzt. Ein Airbus A321, der im August einen Vogelschlag in Pristina erlitten hatte, kehrte mit einem Flug von Düsseldorf nach Beirut zurück. Ebenfalls startete eine Boeing 757 wieder, die nach einem Luftnotfall in Brindisi außer Betrieb genommen worden war. Die Fluggesellschaft bestätigte, daß der Triebwerksschaden an der Boeing nicht durch einen Vogelschlag verursacht wurde. Es sei ein Kompressor-Schaden ohne äußere Einwirkung aufgetreten. Die 757 nahm ihren Dienst mit einem Flug von Düsseldorf nach Teneriffa wieder auf.

weiterlesen »

Rechtsstreit um San Antonios Flughafen: Gericht weist Klage von Southwest Airlines gegen Neubau-Terminal ab

Ein Rechtsstreit zwischen der amerikanischen Fluggesellschaft Southwest Airlines und dem Internationalen Flughafen San Antonio (SAT) hat eine Wendung genommen, die für den Luftfahrtriesen eine Niederlage bedeutet. Ein Bundesrichter hat die Klage von Southwest Airlines gegen die Stadt San Antonio abgewiesen und den Fall mit dem Zusatz „mit Vorurteil“ (with prejudice) geschlossen, um zukünftige Berufungsversuche auf derselben Grundlage zu erschweren. Im Zentrum des juristischen Disputs steht der geplante, 1,7 Milliarden Dollar teure Neubau des Terminal C, für den die Flughafenverwaltung keine Tore für Southwest vorgesehen hat. Der Konflikt wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Diskrepanz zwischen den Geschäftsmodellen von Low-Cost-Carriern und den ambitionierten Modernisierungsstrategien vieler amerikanischer Flughäfen. Der Kern des Konflikts: Ein Low-Cost-Carrier in einem Premium-Flughafen Der Internationale Flughafen San Antonio befindet sich in einer Phase rasanten Wachstums. Mit über 11 Millionen Passagieren im Jahr 2024 hat er seine Rekordzahlen aus der Zeit vor der Pandemie übertroffen. Die Stadt San Antonio und die Flughafenleitung sehen sich gezwungen, die Infrastruktur dringend zu erneuern, um das Wachstum zu bewältigen. Das Projekt „Elevate SAT“, welches den Bau eines neuen, hochmodernen Terminal C vorsieht, ist die Antwort darauf. Das Projekt soll bis Mitte 2028 fertiggestellt sein und mit bis zu 17 neuen Gates die Kapazität für die kommenden Jahrzehnte sichern. Das geplante Terminal C ist ein Prestigeprojekt. Mit über 850.000 Quadratfuss neuer Terminalfläche, großzügigen Passagierlounges und neuen Einkaufs- und Gastronomiebereichen zielt der Flughafen darauf ab, ein gehobenes Reiseerlebnis zu bieten. Die Vergabe der Gates für das neue Terminal soll nach Kriterien wie Passagierdemographie, Verkehrsaufkommen und

weiterlesen »