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Keine Toiletten auf Virgin-Flug: Passagiere müssen in Flaschen und Waschbecken urinieren

Ein Flug der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia von Denpasar nach Brisbane nahm eine chaotische Wende, als alle drei Toiletten an Bord des Boeing 737 Max 8-Flugzeuges ausfielen. Das Problem zwang die Passagiere während der sechs Stunden dauernden Reise zu unkonventionellen Maßnahmen, wie der Nutzung von Flaschen und Waschbecken. Dieser Vorfall, der weitreichende Konsequenzen für das Wohlbefinden der Passagiere hatte, wirft ernsthafte Fragen über die Wartungsstandards in der Luftfahrtindustrie auf. Während die Fluggesellschaft den Vorfall als bedauerlich bezeichnete und sich bei den Reisenden entschuldigte, kritisiert die zuständige Gewerkschaft den Vorfall als Symptom einer gefährlichen Entwicklung, bei der die Profitmaximierung über die Sicherheit gestellt werde. Der Vorfall im Detail: Ein Flug ins hygienische Chaos Die Reise begann bereits mit einem Mangel: Eine der drei Bordtoiletten war vor dem Abflug aus Denpasar bereits außer Betrieb. Die verbleibenden beiden Sanitäranlagen funktionierten zunächst ordnungsgemäß, doch nach etwa drei Stunden Flugzeit versagten auch diese ihren Dienst. Die Passagiere und die Crew sahen sich damit für die restliche Flugdauer von drei Stunden ohne funktionierende Toiletten konfrontiert. Das Fehlen grundlegender sanitärer Einrichtungen an Bord eines Linienfluges führte rasch zu unhaltbaren Zuständen. Passagiere beschrieben in Berichten, wie sich ein unangenehmer Geruch an Bord ausbreitete. Es kam zu unhygienischen Szenen, da der Urin auf den Boden der Kabine sickerte. Die Situation war für alle Beteiligten äußerst belastend. Besonders betroffen waren jene Passagiere, die auf eine regelmäßige Nutzung der Toiletten angewiesen sind. So wurde berichtet, daß eine ältere Passagierin sich nicht mehr zurückhalten konnte und sich in ihrer Verzweiflung auf ihrem

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Eurowings erhält Zertifizierung für betriebliches Managementsystem

Die Fluggesellschaft Eurowings hat Zertifizierungen nach dem europäischen Standard EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) und der internationalen Norm ISO 14001 erhalten. Die Auszeichnung wurde im August 2025 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) erteilt und bezieht sich auf alle deutschen Standorte des Unternehmens, einschließlich der Verwaltung, des Flugbetriebs und der Wartung. Die Standards ISO 14001 und EMAS legen Anforderungen für ein betriebliches Managementsystem fest, welches der kontinuierlichen Verbesserung der Leistung und der Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben dient. EMAS verlangt dabei zusätzliche Transparenz und regelmäßige externe Überprüfungen. Im Zuge der Zertifizierung veröffentlichte Eurowings erstmals einen Bericht über betriebliche Abläufe für die Jahre 2022 bis 2024. Dieser Bericht dokumentiert die Entwicklung der Prozesse an den deutschen Standorten. Ein Vertreter des Unternehmens erklärte, daß die Einführung des zertifizierten Managementsystems ein Schritt sei, um prozessbezogene Ziele noch fester im Unternehmen zu verankern. Für das kommende Jahr sei geplant, die Zertifizierung auf alle pan-europäischen Standorte auszuweiten.

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Österreichischer Musiktheaterpreis ehrt Klangforum Wien

Der Sonderpreis in der Kategorie „Orchester“ des Österreichischen Musiktheaterpreises wird in diesem Jahr an das Klangforum Wien verliehen. Die Auszeichnung wird am 17. September 2025 im Rahmen einer Gala übergeben. Das Ensemble wurde 1985 gegründet und gilt als wichtiger Impulsgeber für zeitgenössische Musik. Die Jury würdigt die Arbeit des Klangforums, insbesondere die Verbindung von Musiktheater und Avantgarde. Nach Angaben von Karl-Michael Ebner, Präsident des Preises, werde die Auszeichnung für die künstlerische Exzellenz und den Innovationsgeist des Ensembles vergeben. Mit mehr als 600 Uraufführungen hat sich das Klangforum Wien international etabliert. Gastspiele bei renommierten Festivals wie den Salzburger und Bregenzer Festspielen unterstreichen seine herausragende Position. Die Gala wird in Kooperation mit Johann Strauss 2025 Wien veranstaltet. Der Preis umfaßt neben 15 regulären Jurypreisen sieben Sonderauszeichnungen. Im vergangenen Jahr erhielt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien den Sonderpreis.

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Funkproblem stoppt Flugverkehr am Flughafen Newark

Der Flugverkehr am Flughafen Newark Liberty International in den USA wurde am Donnerstagmorgen aufgrund eines Ausfalls der Funkkommunikation vorübergehend gestoppt. Dies führte zu einem einstündigen Landeverbot und erheblichen Verspätungen im Flugplan. Die US-Luftfahrtbehörde FAA bestätigte, daß die Fluglotsen die Frequenzen von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr Ortszeit verloren. Der Ausfall wurde der Flugverkehrszentrale in Philadelphia zugeordnet, die für den Luftraum von Newark zuständig ist. Infolge des Vorfalls wurde die Ankunftsrate am Flughafen auf 28 Flüge pro Stunde gesenkt, was deutlich unter der normalen Kapazität von 40 bis 42 Flügen liegt. Dies führte zu durchschnittlichen Verspätungen von mehr als zwei Stunden. Der aktuelle Ausfall ist bereits der zweite Vorfall innerhalb von 24 Stunden, nachdem auch am Mittwochabend eine Störung gemeldet wurde. Seit April kam es zu einer Reihe von technischen Problemen in Newark, die den Flugbetrieb beeinträchtigten.

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Ryanair fordert die Senkung der Luftverkehrssteuer in Österreich

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die österreichische Regierung erneut aufgefordert, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen. Laut der Airline sei Österreich im Vergleich zu anderen EU-Märkten nicht wettbewerbsfähig und hinke bei der Erholung des Luftverkehrsaufkommens hinter seinen europäischen Konkurrenten her. Die Forderung zielt auf eine Abschaffung der Luftverkehrssteuer von 12 Euro pro Passagier sowie auf eine Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsgebühren. Ryanair argumentiert, daß die hohen Kosten die Investitionen von Fluggesellschaften behinderten und die Flugpreise für Reisende erhöhten. Andere Länder wie Schweden und Ungarn hätten ähnliche Steuern bereits abgeschafft, um das Wachstum zu fördern. Die Fluggesellschaft stellte in Aussicht, im Falle einer Abschaffung der Steuer eine Milliarde US-Dollar in Österreich zu investieren und 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Passagieraufkommen könnte auf jährlich 12 Millionen steigen. Sollten die hohen Zugangskosten jedoch bestehen bleiben, drohe die Airline die Präsenz in Österreich zu reduzieren und die Kapazitäten auf Märkte mit besseren Wachstumsbedingungen zu verlagern.

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Ligabue Gruppe investiert in die Zukunft der Flotte und erwirbt die MS Hamburg

Die Ligabue Group, die Muttergesellschaft des Hamburger Reiseveranstalters Plantours Kreuzfahrten, hat ihre jüngste und wohl bedeutendste Investition in die Flotte bekanntgegeben. Nachdem die italienische Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren bereits den Bau und Einsatz des modernen Flusskreuzfahrtschiffes Lady Diletta ermöglicht und zuletzt das Boutiqueschiff Sans Souci erworben hatte, hat sie nun auch das Hochseeschiff Hamburg übernommen. Dieser strategische Schritt, der durch eine umfassende Modernisierung des Schiffes im kommenden Jahr ergänzt wird, unterstreicht das Engagement der Ligabue Group für das Wachstum ihres Kreuzfahrtgeschäfts. Die Übernahme festigt nicht nur die Position der Reederei, sondern spiegelt auch das Vertrauen in den Nischenmarkt der Spezialkreuzfahrten wider. Die Geschichte eines Schiffes: Von der Columbus zur MS Hamburg Die Geschichte der MS Hamburg ist so bewegt wie die Meere, die sie befährt. Das Schiff lief 1997 unter dem Namen C. Columbus für Hapag-Lloyd vom Stapel. Mit einer Länge von rund 144 Metern und einer Kapazität für nur etwa 400 Passagiere wurde es als Expeditions- und Boutiqueschiff konzipiert. Sein kleiner Tiefgang und seine kompakten Ausmasse erlaubten es dem Schiff, Häfen und Wasserwege anzulaufen, die für die riesigen Kreuzfahrtschiffe unzugänglich sind, darunter die grossen Seen Nordamerikas und enge arktische Fjorde. Nach der Jahrtausendwende wechselte das Schiff den Eigner und fuhr fortan für Plantours Kreuzfahrten unter dem Namen MS Hamburg. Unter der Flagge des Hamburger Veranstalters etablierte es sich als Aushängeschild für Reisen abseits der ausgetretenen Pfade. Das Schiff ist bekannt für seine speziellen Routen, die oft kulturelle oder abenteuerliche Ziele ansteuern, von den kanarischen Inseln bis hin zu

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El Al meldet starken Gewinnrückgang im zweiten Quartal 2025

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang von 55 Prozent bekanntgegeben. Das Ergebnis fiel auf 66 Millionen Dollar. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um sieben Prozent auf 777 Millionen Dollar. Als Hauptgrund für den Gewinnrückgang wurden die Auswirkungen des zweitägigen Konflikts mit dem Iran im Juni genannt, während dessen der israelische Luftraum weitgehend gesperrt war. El-Al-Finanzchef Yancale Shahar schätzte den Schaden für die Profitabilität auf rund 100 Millionen Dollar. Ohne den Konflikt hätte die Airline ein ähnliches Ergebnis wie im Vorjahresquartal erzielt. Trotz der geopolitischen Einschränkungen erreichte El Al eine Auslastung von 93 Prozent. Dies gelang, obwohl einige ausländische Carrier im April und Mai ihre Flüge nach Israel wieder aufnahmen. Der Rückgang unterstreicht die Vulnerabilität der Fluggesellschaft gegenüber der politischen Lage in der Region. Die El-Al-Aktie verlor am Donnerstag 1,2 Prozent. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier dennoch ein Plus von 66 Prozent, nach einem Zuwachs von 130 Prozent im Jahr 2024.

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Weinverkostung auf der Böglalm bringt Führungskräfte zusammen

Im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach fand zum dreizehnten Mal eine Weinverkostung auf der Böglalm statt. Gastgeber der Veranstaltung waren Gerstbauer Strategic International, BRAINLOOP und die Casinos Austria AG. Die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Medien nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Unter den Gästen waren Martin Graf von der Energie Steiermark, Othmar Karas, Präsident des European Forum Alpbach, Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, sowie ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä und Ex-Kanzler Christian Kern. Im Mittelpunkt stand die Präsentation von Weinen des Bordeaux-Weinguts Château Haut-Batailley durch Peer Pfeffer. Die Veranstaltung soll den Führungskräften aus verschiedenen Bereichen eine Plattform für neue Ideen und das Stärken von Partnerschaften bieten. Die Ausrichter betonen, daß die traditionelle Veranstaltung einen Rahmen für den Dialog über aktuelle politische und wirtschaftliche Fragestellungen schaffe. Das Treffen sei ein wichtiger Teil der Diskussionen in Alpbach.

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Wiederaufnahme: Lufthansa fliegt erneut von München nach Riad

Die Lufthansa nimmt ab dem 26. Oktober 2025 die Direktflugverbindung zwischen ihrem süddeutschen Drehkreuz München und der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wieder auf. Die Entscheidung, drei wöchentliche Flüge mit einem modernen Airbus A350-900 anzubieten, markiert einen strategischen Schritt der Fluggesellschaft, um von der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung Saudi-Arabiens zu profitieren. Die Wiederaufnahme der Route, die als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen und Reisen in den Nahen Osten erfolgt, spiegelt die Intensivierung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Saudi-Arabien wider. Die neue Verbindung wird die Vernetzung beider Länder stärken und den Reisenden eine direkte und bequeme Option bieten. Ein strategisches Comeback: Die historische Dimension der Flugverbindung Die neu eingeführte Flugstrecke ist keine gänzlich neue Verbindung im Streckennetz der Lufthansa. Vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahre 2020, hatte die deutsche Fluggesellschaft die Flüge nach Riad eingestellt. Die Entscheidung war eine direkte Folge der globalen Reisebeschränkungen und des drastischen Rückgangs der Nachfrage während der weltweiten Pandemie, die den Luftverkehr fast zum Erliegen brachte. Wie viele Fluggesellschaften sah sich auch die Lufthansa gezwungen, unrentable Strecken vorübergehend oder dauerhaft aus ihrem Flugplan zu streichen. Die nun angekündigte Wiederaufnahme der Verbindung von München nach Riad ist somit ein klares Indiz für die Erholung des globalen Luftverkehrs und die steigende Nachfrage, insbesondere auf interkontinentalen Routen. Die Wahl des Termins am 26. Oktober fällt strategisch mit dem Beginn des Winterflugplans zusammen, einem Zeitpunkt, zu dem Fluggesellschaften traditionell ihr Streckennetz überarbeiten und anpassen. Daß die Lufthansa die Verbindung nach fünf Jahren Pause wieder aufnimmt, zeugt von einem starken

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Delta Air Lines erweitert europäisches Streckennetz ab Boston

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines hat eine Erweiterung ihres europäischen Streckennetzes ab dem Flughafen Boston Logan angekündigt. Geplant sind neue Nonstop-Flüge nach Madrid und Nizza sowie erweiterte Verbindungen zu bestehenden Zielen. Der tägliche Flug nach Madrid soll am 16. Mai 2026 beginnen, während die dreimal wöchentliche Verbindung nach Nizza ab dem 17. Mai 2026 angeboten wird. Die Fluggesellschaft wird zudem zusätzliche Flüge nach Barcelona und Mailand durchführen. Mit den neuen Routen sind insgesamt zwölf europäische Ziele direkt von Boston aus erreichbar. Die neuen Strecken werden mit Airbus A330-900neo-Flugzeugen bedient. Die Maschinen sollen unter anderem mit Delta One-Sitzen ausgestattet sein. Zudem sind WLAN und Unterhaltungssysteme an Bord verfügbar. Die Netzwerkerweiterung gilt als Teil der langfristigen Strategie von Delta, den Flughafen Boston zu einem globalen Drehkreuz auszubauen. Die Airline stärke damit ihre Position im transatlantischen Flugverkehr.

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