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FlyArna: Air-Arabia-Ableger soll im Mai 2022 abheben

Der armenische Air-Arabia-Ableger FlyArna soll Ende April oder Anfang Mai 2022 den Flugbetrieb aufnehmen. Die Neugründung ist als Billigflieger konzipiert und soll ihre Basis auf dem Flughafen Eriwan haben. FlyArna ist ein Joint-Venture zwischen dem Armenian National Interests Fund und Air Arabia. Laut David Papazian, Chef der staatlichen Investmentgesellschaft, will man Ende April oder Anfang Mai 2022 zunächst vier Destinationen ab Eriwan bedienen. Innerhalb eines Jahres soll die Flotte auf 12 Maschinen anwachsen. Hinsichtlich der künftigen Destinationen ist man noch zurückhalten. FlyArna könnte aber stark davon profitieren, dass mit der Europäischen Union ein Luftfahrtabkommen geschlossen wurde. Auch führt der Umstand, dass die Aufsicht an die Standards der EU herangeführt wird, zu Erleichterungen für Carrier mit armenischem AOC. FlyArna soll dem aktuellen Planungsstand nach mit Maschinen des Typs Airbus A320-200 an den Start gehen. Diese stammen zunächst als Beständen der Air Arabia Group. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Neo-Modelle eingesetzt werden. Der Zeitpunkt des Erstflugs steht noch nicht fest, da dieser auch vom Zulassungsprozess abhängig ist. Daher gibt man sich auch hinsichtlich der initialen Flugziele noch bedeckt.

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Qantas feiert Comeback in Indien

Fast zehn Jahre lang bot die australische Fluggesellschaft Qantas keine Direktflüge zwischen Sydney und Delhi an. Das änderte sich nun, denn unter der Flugnummer QF67 hob ein Airbus A330 – mit Zwischenlandung in Adelaide – ab. Künftig werden die Qantas-Flugzeuge häufig in Indien anzutreffen sein, denn in Kürze wird auch eine zweite Route eröffnet: Melbourne-Delhi. Diese Strecke soll ab dem 22. Dezember 2021 viermal pro Woche bedient werden. Die Verbindung Sydney-Delhi (via Adelaide) ist momentan dreimal wöchentlich im Programm. Qantas schreibt in einer Medienerklärung, dass die Nachfrage so hoch sein soll, dass viele Flüge, die im Dezember zwischen Australien und Indien geplant sind, bereits vollständig ausgebucht sind. Daher will man die Sydney-Delhi-Strecke im Jänner 2022 aufstocken. Je nach weiterer Entwicklung der Nachfrage sind weitere Routen und Frequenzen vorstellbar.

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KLM und ITA Airways vereinbaren Codesharing

Die Skyteam-Mitglieder ITA Airways und KLM arbeiten künftig im Rahmen eines Codeshare-Abkommens zusammen. Der Alitalia-Nachfolger und das niederländische Luftfahrtunternehmen haben einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Im Zuge der Neugründung von ITA Airways wurden zwar die Markenrechte von Alitalia gekauft sowie Fluggerät und Slots übernommen. Auch wurde die neue italienische Fluggesellschaft im Expressverfahren für vorerst ein Jahr in das Skyteam aufgenommen. Codeshareabkommen müssen allerdings neu ausverhandelt und unterschrieben werden. Ziel der Zusammenarbeit zwischen ITA Airways und KLM ist, dass die Drehkreuze Amsterdam und Rom-FCO miteinander verknüpft werden. So werden die Codes des italienischen Carriers auf zahlreiche europäische Ziele ab Amsterdam gelegt. Im Gegenzug legt der niederländische Skyteam-Partner seinen Code auf Ziele innerhalb Italiens sowie die Destinationen Luqa und Tirana.

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Rostock: Maren Wolters wird Geschäftsführerin

Der Flughafen Rostock-Laage bekommt im Zuge der Übernahme durch den Zeitfracht-Konzern mit Maren Wolters eine weitere Geschäftsführerin. Dörthe Hausmann bleibt im Amt und wird zur Sprecherin der Geschäftsführung berufen. Die Veränderung an der Spitze des Airports treten laut Mitteilung von Zeitfracht per 1. Jänner 2022 in Kraft. Zum Jahresbeginn 2022 wird die Zeitfracht Gruppe den Flughafen übernehmen, die drei bisherigen Eigentümer hatten vor wenige Tagen grünes Licht für den Verkauf des Airports und die Weiterentwicklung unter der Verantwortung des Berliner Familienunternehmens gegeben. Die 29jährige Maren Wolters ist bereits Geschäftsführerin der Fluggesellschaft der Zeitfracht Gruppe, der German Airways, und sitzt im Aufsichtsrat der Adler Modemärkte. Mit der parallelen Übernahme der Verantwortung als Geschäftsführerin für den Flughafen Rostock-Laage setzt die Zeitfracht ein deutliches Zeichen für die rasche Integration des Unternehmens in die Zeitfracht Gruppe in den kommenden Monaten. Maren Wolters wird vor allem für eine schnelle, enge Verzahnung der Flughafenaktivitäten mit den bestehenden Luftfahrtaktivitäten der Zeitfracht Gruppe sorgen. Außerdem wird die Wirtschaftsingenieurin den geplanten Bau eines Logistik-Zentrums am Standort Rostock-Laage leiten.

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Schluss mit „inklusive“: Air Dolomiti führt Paid-Catering ein

Momentan bittet Air Dolomiti in der Economy Class für Speisen und Getränke noch nicht zur Kasse. Die Betonung liegt auf „noch“, denn ab Mitte Dezember muss bei Durst oder Hunger auch bei dieser Lufthansa-Tochter die Geldbörse gezückt werden. Austrian Airlines, Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines haben bereits vor einiger Zeit Paid-Catering auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingeführt. Zuvor hatte man unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie das noch kostenfreie Angebot massiv reduziert. Just zu einem Zeitpunkt, an dem die Neuinfektionen einen damaligen Höhepunkt erreicht hatten, führte beispielsweise die AUA ein kostenpflichtiges Angebot an Speisen und Getränken ein. Leberkäsesemmel für sechs Euro fanden trotz intensiver Marketingbemühungen wohl nicht genügend Käufer, denn diese wurden wieder von der Speisekarte entfernt. „Unsere neue Produktauswahl stellt die persönliche Auswahl des Fluggastes in den Vordergrund. SpazioItaliaBar umfasst ein breites Sortiment absolut hochwertiger Produkte, die regelmäßig verändert werden und dabei unterschiedlichen Geschmäcker berücksichtigen“, erklärt Alberto Casamatti, CEO, Director General Operations & Accountable Manager von Air Dolomiti. Bislang blieben die unter EN-Flugnummern von Air Dolomiti durchgeführten Flüge von Paid-Catering verschont. Ab Mitte Dezember 2021 ist damit Schluss, denn der italienische Carrier wird das Konzept der Konzernschwestern übernehmen und für Speisen und Getränke ebenfalls zur Kasse bitten. Selbstredend stellt Air Dolomiti die Umstellung als Verbesserung für die Passagiere dar, denn man argumentiert damit, dass man nun eine größere Auswahl habe. Für „SpazioItaliaBar“ arbeitet Air Dolomiti unter anderem mit JRE, Jeunes Restaurateurs d’Europe (frische Hauptgerichte), Biasetto (Desserts) und Illy (Kaffeespezialitäten) zusammen. Das neue Bordservice wird in voller Übereinstimmung mit den bereits geltenden

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Zimex Austria verdoppelt Frachter-Flotte

Die österreichische Fluggesellschaft Zimex Austria hat die Flotte um eine weitere ATR42-300F erweitert. Diese trägt die Registrierung OE-HZB und ist rund 29 Jahre alt. Geschäftsführer Hans-Jörg Lotter überführte über das neue Flottenmitglied des österreichischen Zimex-Ablegers. Der Carrier hat damit zwei Turboprop-Frachter des Typs ATR42-300F auf dem AOC registriert. Die OE-HZA ist 33,6 Jahre alt und wurde ursprünglich als Passagierflugzeug an Bar Harbor Airlines ausgeliefert. Mit Passagieren war diese ATR42-300 zuletzt bei der französischen Chalair im Einsatz, ehe die Konvertierung in einen Frachter erfolgte. Seit August 2019 fliegt die nunmehrige OE-HZA für Zimex Austria. Die OE-HZB ist 29,1 Jahre alt und wurde ursprünglich an ACES Colombia ausgeliefert. Auch diese Maschine war zuletzt als Passagierflugzeug bei Chalair im Einsatz. Anschließend wurde diese ATR42-300 in einen Frachter konvertiert und ist jetzt zur Flotte von Zimex Austria gestoßen. Damit verdoppelte sich die Flotte des Österreich-Ablegers des schweizerischen Luftfahrtkonzerns.

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UK verschärft erneut: Comeback der „doppelten Testung“

Das Vereinigte Königreich verschärft die Einreisebestimmungen erneut und führt die „doppelte Testung“ wieder ein. Konkret bedeutet das, dass auch Geimpfte und Genesene bei der Ankunft einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Anschließend muss man sich in Quarantäne begeben und sich zwei Tage nach der Einreise einem weiteren PCR-Test unterziehen. Sollte dieser negativ ausfallen, endet die Absonderung sofort. Diese Vorgehensweise gilt für alle – auch für Geimpfte und Genesene. Gesundheitsminister Sajid Javid begründet die neuerliche Verschärfung mit der Omikron-Variante. Bei Urlaubern und Passagieren kommen die neuen Regeln, insbesondere deshalb, weil auch Geimpfte und Genesene betroffen sind, gar nicht gut an. Airlines und Reiseveranstalter können bereits erhebliche Buchungsrückgänge verzeichnen und sind mit Storno- und Umbuchungsanfragen konfrontiert. Im Vereinigten Königreich sind PCR-Tests im direkten Vergleich mit anderen europäischen Staaten exorbitant teuer und müssen selbst bezahlt werden. Im Einreiseformular muss der Buchungscode des zweiten Tests bereits eingetragen werden. Die meisten Institutionen verlangen die Vorauszahlung gleich bei der Terminreservierung.

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Basel benennt Ost-West-Piste um

Aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpoles wird die Ost-West-Piste des EuroAirport umbenannt. Die bisher 08/26 genannte Ost-West-Piste bekommt die neue Bezeichnung 07/25. Die Umbenennung der Ost-West-Piste von 08/26 in 07/25 wirke sich insbesondere auf die Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden und des Flughafens sowie auf die Beschriftung und Markierungen der Pisten am EuroAirport aus. Sämtliche Start- und Landeverfahren bleiben unverändert, ebenso wie die Bezeichnung der Nord-Süd-Piste 15/33, wie der Flughafen informiert. In der Luftfahrt wird eine Piste nach ihrer magnetischen Orientierung benannt, die auf die nächsten zehn Grad gerundet wird. So ergibt beispielsweise die magnetische Pistenrichtung von 254° die Pistenbezeichnung 25. Während der geographische Norden stets am selben Ort bleibt, bewegt sich der magnetische Nordpol. Die magnetische Orientierung der Pisten ändert sich deswegen jedes Jahr ein wenig. In der Luftfahrt müssen die aeronautischen Informationen daher von Zeit zu Zeit aktualisiert werden.

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OMV und Austrian Airlines starten mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff durch

OMV und Austrian Airlines realisieren erstmals die Herstellung und Betankung von regionalem, nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel „SAF“) in Österreich. Für das kommende Jahr 2022 wurde die Produktion und Betankung von SAF im Umfang von 1.500 Tonnen vereinbart. In der OMV Raffinerie Schwechat werde SAF durch die Mitverarbeitung von österreichischem Altspeiseöl im Produktionsprozess hergestellt. Somit werde die gesamte Produktionskette so regional wie möglich gehalten und Transportwege auf ein Minimum gekürzt, so die Lufthansa-Tochter in einer Aussendung. Im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin bewirke SAF eine CO2-Reduktion von mehr als 80 Prozent über den gesamten Lebenszyklus. Ein entscheidender technischer Vorteil des nachhaltigen Flugzeugtreibstoffes sei, dass für Lagerung und Betankung die bestehende Infrastruktur genutzt werden kann. Durch die direkte Pipeline-Verbindung zum Flughafen Schwechat werde SAF zur Betankung von AUA-Maschinen ab Anfang März 2022 an den Flughafen Wien geliefert. „Der Luftverkehr muss klimafreundlich werden und nachhaltige Treibstoffe sind der Schlüssel dazu. Wir sind stolz darauf, als erste österreichische Airline solche Treibstoffe im Routinebetrieb einzusetzen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Österreich. Ich freue mich, dass wir mit unserem Partner OMV hier einen ersten Schritt gehen können. Nun gilt es gemeinsam mit der Politik eine Standortinitiative auf den Weg zu bringen, damit wir die von der EU geforderten Beimischungsmengen ab 2025 erfüllen und hoffentlich auch deutlich übererfüllen können“, so Airline Chef Alexis von Hoensbroech. Mit der Betankung von 1.500 Tonnen SAF durch Austrian Airlines werden etwa 3.750 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspreche dem CO2-Ausstoß von 333 Wien-London-Flügen mit einem typischen Kurz- bis Mittelstreckenflugzeug der AUA (Airbus

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Salzburg: Bettina Ganghofer bleibt Flughafenchefin

Der Salzburger Flughafenchefin Bettina Ganghofer winkt eine Vertragsverlängerung. Aus einem formellen Hearing ging die Geschäftsführerin als Erstgereihte hervor, weshalb ihr der Aufsichtsrat die Fortsetzung der Zusammenarbeit anbieten wird. Die Gesellschafter müssen noch zustimmen, jedoch gilt das nur noch als Formsache. „Es freut mich, dass die amtierende Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens das Hearing als Erstgereihte abgeschlossen hat – ich gratuliere zu diesem Erfolg“, so Landeshauptmann-Stv. und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl (ÖVP). „Als Vorsitzender habe ich heute dem Flughafen-Aufsichtsrat den Bericht der Hearing-Kommission übermittelt, die Zustimmung darüber war einstimmig“, so Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP). Für den Job von Bettina Ganghofer haben sich laut einer Medienerklärung des Landes Salzburg etwa 30 Personen beworben. Der Aufsichtsrat muss nun die formelle Zustimmung von Stadt und Land Salzburg einholen. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in den nächsten Wochen gefasst werden. Anschließend soll Ganghofer durch die Generalversammlung erneut mit der Geschäftsführung des Salzburger Flughafens betraut werden. Die Managerin steht seit Oktober 2017 an der Spitze des zweitgrößten Airports Österreichs.

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