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Rostock: Maren Wolters wird Geschäftsführerin

Der Flughafen Rostock-Laage bekommt im Zuge der Übernahme durch den Zeitfracht-Konzern mit Maren Wolters eine weitere Geschäftsführerin. Dörthe Hausmann bleibt im Amt und wird zur Sprecherin der Geschäftsführung berufen. Die Veränderung an der Spitze des Airports treten laut Mitteilung von Zeitfracht per 1. Jänner 2022 in Kraft. Zum Jahresbeginn 2022 wird die Zeitfracht Gruppe den Flughafen übernehmen, die drei bisherigen Eigentümer hatten vor wenige Tagen grünes Licht für den Verkauf des Airports und die Weiterentwicklung unter der Verantwortung des Berliner Familienunternehmens gegeben. Die 29jährige Maren Wolters ist bereits Geschäftsführerin der Fluggesellschaft der Zeitfracht Gruppe, der German Airways, und sitzt im Aufsichtsrat der Adler Modemärkte. Mit der parallelen Übernahme der Verantwortung als Geschäftsführerin für den Flughafen Rostock-Laage setzt die Zeitfracht ein deutliches Zeichen für die rasche Integration des Unternehmens in die Zeitfracht Gruppe in den kommenden Monaten. Maren Wolters wird vor allem für eine schnelle, enge Verzahnung der Flughafenaktivitäten mit den bestehenden Luftfahrtaktivitäten der Zeitfracht Gruppe sorgen. Außerdem wird die Wirtschaftsingenieurin den geplanten Bau eines Logistik-Zentrums am Standort Rostock-Laage leiten.

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Schluss mit „inklusive“: Air Dolomiti führt Paid-Catering ein

Momentan bittet Air Dolomiti in der Economy Class für Speisen und Getränke noch nicht zur Kasse. Die Betonung liegt auf „noch“, denn ab Mitte Dezember muss bei Durst oder Hunger auch bei dieser Lufthansa-Tochter die Geldbörse gezückt werden. Austrian Airlines, Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines haben bereits vor einiger Zeit Paid-Catering auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingeführt. Zuvor hatte man unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie das noch kostenfreie Angebot massiv reduziert. Just zu einem Zeitpunkt, an dem die Neuinfektionen einen damaligen Höhepunkt erreicht hatten, führte beispielsweise die AUA ein kostenpflichtiges Angebot an Speisen und Getränken ein. Leberkäsesemmel für sechs Euro fanden trotz intensiver Marketingbemühungen wohl nicht genügend Käufer, denn diese wurden wieder von der Speisekarte entfernt. „Unsere neue Produktauswahl stellt die persönliche Auswahl des Fluggastes in den Vordergrund. SpazioItaliaBar umfasst ein breites Sortiment absolut hochwertiger Produkte, die regelmäßig verändert werden und dabei unterschiedlichen Geschmäcker berücksichtigen“, erklärt Alberto Casamatti, CEO, Director General Operations & Accountable Manager von Air Dolomiti. Bislang blieben die unter EN-Flugnummern von Air Dolomiti durchgeführten Flüge von Paid-Catering verschont. Ab Mitte Dezember 2021 ist damit Schluss, denn der italienische Carrier wird das Konzept der Konzernschwestern übernehmen und für Speisen und Getränke ebenfalls zur Kasse bitten. Selbstredend stellt Air Dolomiti die Umstellung als Verbesserung für die Passagiere dar, denn man argumentiert damit, dass man nun eine größere Auswahl habe. Für „SpazioItaliaBar“ arbeitet Air Dolomiti unter anderem mit JRE, Jeunes Restaurateurs d’Europe (frische Hauptgerichte), Biasetto (Desserts) und Illy (Kaffeespezialitäten) zusammen. Das neue Bordservice wird in voller Übereinstimmung mit den bereits geltenden

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Zimex Austria verdoppelt Frachter-Flotte

Die österreichische Fluggesellschaft Zimex Austria hat die Flotte um eine weitere ATR42-300F erweitert. Diese trägt die Registrierung OE-HZB und ist rund 29 Jahre alt. Geschäftsführer Hans-Jörg Lotter überführte über das neue Flottenmitglied des österreichischen Zimex-Ablegers. Der Carrier hat damit zwei Turboprop-Frachter des Typs ATR42-300F auf dem AOC registriert. Die OE-HZA ist 33,6 Jahre alt und wurde ursprünglich als Passagierflugzeug an Bar Harbor Airlines ausgeliefert. Mit Passagieren war diese ATR42-300 zuletzt bei der französischen Chalair im Einsatz, ehe die Konvertierung in einen Frachter erfolgte. Seit August 2019 fliegt die nunmehrige OE-HZA für Zimex Austria. Die OE-HZB ist 29,1 Jahre alt und wurde ursprünglich an ACES Colombia ausgeliefert. Auch diese Maschine war zuletzt als Passagierflugzeug bei Chalair im Einsatz. Anschließend wurde diese ATR42-300 in einen Frachter konvertiert und ist jetzt zur Flotte von Zimex Austria gestoßen. Damit verdoppelte sich die Flotte des Österreich-Ablegers des schweizerischen Luftfahrtkonzerns.

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UK verschärft erneut: Comeback der „doppelten Testung“

Das Vereinigte Königreich verschärft die Einreisebestimmungen erneut und führt die „doppelte Testung“ wieder ein. Konkret bedeutet das, dass auch Geimpfte und Genesene bei der Ankunft einen negativen PCR-Test vorweisen müssen. Anschließend muss man sich in Quarantäne begeben und sich zwei Tage nach der Einreise einem weiteren PCR-Test unterziehen. Sollte dieser negativ ausfallen, endet die Absonderung sofort. Diese Vorgehensweise gilt für alle – auch für Geimpfte und Genesene. Gesundheitsminister Sajid Javid begründet die neuerliche Verschärfung mit der Omikron-Variante. Bei Urlaubern und Passagieren kommen die neuen Regeln, insbesondere deshalb, weil auch Geimpfte und Genesene betroffen sind, gar nicht gut an. Airlines und Reiseveranstalter können bereits erhebliche Buchungsrückgänge verzeichnen und sind mit Storno- und Umbuchungsanfragen konfrontiert. Im Vereinigten Königreich sind PCR-Tests im direkten Vergleich mit anderen europäischen Staaten exorbitant teuer und müssen selbst bezahlt werden. Im Einreiseformular muss der Buchungscode des zweiten Tests bereits eingetragen werden. Die meisten Institutionen verlangen die Vorauszahlung gleich bei der Terminreservierung.

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Basel benennt Ost-West-Piste um

Aufgrund der Verschiebung des magnetischen Nordpoles wird die Ost-West-Piste des EuroAirport umbenannt. Die bisher 08/26 genannte Ost-West-Piste bekommt die neue Bezeichnung 07/25. Die Umbenennung der Ost-West-Piste von 08/26 in 07/25 wirke sich insbesondere auf die Veröffentlichungen der Luftfahrtbehörden und des Flughafens sowie auf die Beschriftung und Markierungen der Pisten am EuroAirport aus. Sämtliche Start- und Landeverfahren bleiben unverändert, ebenso wie die Bezeichnung der Nord-Süd-Piste 15/33, wie der Flughafen informiert. In der Luftfahrt wird eine Piste nach ihrer magnetischen Orientierung benannt, die auf die nächsten zehn Grad gerundet wird. So ergibt beispielsweise die magnetische Pistenrichtung von 254° die Pistenbezeichnung 25. Während der geographische Norden stets am selben Ort bleibt, bewegt sich der magnetische Nordpol. Die magnetische Orientierung der Pisten ändert sich deswegen jedes Jahr ein wenig. In der Luftfahrt müssen die aeronautischen Informationen daher von Zeit zu Zeit aktualisiert werden.

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OMV und Austrian Airlines starten mit nachhaltigem Flugzeugtreibstoff durch

OMV und Austrian Airlines realisieren erstmals die Herstellung und Betankung von regionalem, nachhaltigem Flugzeugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel „SAF“) in Österreich. Für das kommende Jahr 2022 wurde die Produktion und Betankung von SAF im Umfang von 1.500 Tonnen vereinbart. In der OMV Raffinerie Schwechat werde SAF durch die Mitverarbeitung von österreichischem Altspeiseöl im Produktionsprozess hergestellt. Somit werde die gesamte Produktionskette so regional wie möglich gehalten und Transportwege auf ein Minimum gekürzt, so die Lufthansa-Tochter in einer Aussendung. Im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin bewirke SAF eine CO2-Reduktion von mehr als 80 Prozent über den gesamten Lebenszyklus. Ein entscheidender technischer Vorteil des nachhaltigen Flugzeugtreibstoffes sei, dass für Lagerung und Betankung die bestehende Infrastruktur genutzt werden kann. Durch die direkte Pipeline-Verbindung zum Flughafen Schwechat werde SAF zur Betankung von AUA-Maschinen ab Anfang März 2022 an den Flughafen Wien geliefert. „Der Luftverkehr muss klimafreundlich werden und nachhaltige Treibstoffe sind der Schlüssel dazu. Wir sind stolz darauf, als erste österreichische Airline solche Treibstoffe im Routinebetrieb einzusetzen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort Österreich. Ich freue mich, dass wir mit unserem Partner OMV hier einen ersten Schritt gehen können. Nun gilt es gemeinsam mit der Politik eine Standortinitiative auf den Weg zu bringen, damit wir die von der EU geforderten Beimischungsmengen ab 2025 erfüllen und hoffentlich auch deutlich übererfüllen können“, so Airline Chef Alexis von Hoensbroech. Mit der Betankung von 1.500 Tonnen SAF durch Austrian Airlines werden etwa 3.750 Tonnen CO2 eingespart. Dies entspreche dem CO2-Ausstoß von 333 Wien-London-Flügen mit einem typischen Kurz- bis Mittelstreckenflugzeug der AUA (Airbus

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Salzburg: Bettina Ganghofer bleibt Flughafenchefin

Der Salzburger Flughafenchefin Bettina Ganghofer winkt eine Vertragsverlängerung. Aus einem formellen Hearing ging die Geschäftsführerin als Erstgereihte hervor, weshalb ihr der Aufsichtsrat die Fortsetzung der Zusammenarbeit anbieten wird. Die Gesellschafter müssen noch zustimmen, jedoch gilt das nur noch als Formsache. „Es freut mich, dass die amtierende Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens das Hearing als Erstgereihte abgeschlossen hat – ich gratuliere zu diesem Erfolg“, so Landeshauptmann-Stv. und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl (ÖVP). „Als Vorsitzender habe ich heute dem Flughafen-Aufsichtsrat den Bericht der Hearing-Kommission übermittelt, die Zustimmung darüber war einstimmig“, so Salzburgs Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP). Für den Job von Bettina Ganghofer haben sich laut einer Medienerklärung des Landes Salzburg etwa 30 Personen beworben. Der Aufsichtsrat muss nun die formelle Zustimmung von Stadt und Land Salzburg einholen. Die entsprechenden Beschlüsse sollen in den nächsten Wochen gefasst werden. Anschließend soll Ganghofer durch die Generalversammlung erneut mit der Geschäftsführung des Salzburger Flughafens betraut werden. Die Managerin steht seit Oktober 2017 an der Spitze des zweitgrößten Airports Österreichs.

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2022: BER erwartet 17 Millionen Fluggäste

Die letzte Aufsichtsratssitzung in diesem Jahr stand im Zeichen der aktuellen operativen und finanziellen Themen der Flughafengesellschaft. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass ein wesentlicher Grund für die langen Wartezeiten insbesondere am ersten Wochenende der Herbstferien die pandemiebedingten Personalengpässe bei den Dienstleistern und Prozesspartnern waren. Die FBB habe daraufhin an den kritischen Punkten erfolgreich Unterstützung organisiert. Auch in Vorbereitung auf den Weihnachtsverkehr seien weitere Maßnahmen getroffen worden, wie zum Beispiel die Erweiterung der Bestuhlung in den Wartebereichen, Reinigungsintervalle, Orientierung im Terminal, eine noch enger getaktete Abstimmung mit allen Prozesspartnern im Terminal sowie – in Vorbereitung auf den Winter – die Wiederinbetriebnahme der 2. Start- und Landebahn. Mit Blick auf den Sommerflugplan 2022 berichtete die Geschäftsführung über die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Terminal 2. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeitenden der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat auch über den Stand bei der Reparatur der Fahrsteige im Terminal 1. Beginnend mit der Instandsetzung der Anlagen im Mainpier werden die Fahrsteige ab Sommer 2022 sukzessive wieder in Betrieb genommen. Auch über die erwartete Verkehrsentwicklung wurde gesprochen.  Die FBB geht nach den erwarteten knapp 10 Millionen Passagieren in diesem Jahr davon aus, im kommenden Jahr 17 Millionen Passagiere am BER begrüßen zu können. „Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat einen detaillierten Bericht über die Schwierigkeiten in den Herbstferien gegeben und die Maßnahmen vorgestellt, mit denen die FBB für reibungslosere Abläufe am BER in den Weihnachtsferien und darüber hinaus sorgen wird. Wir haben

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Flughafen Wien erhält Veganista/The LaLa Take-Away Restaurant

Ein kulinarisches Highlight aus Österreich zieht am Wiener Airport ein: Auf über 50m² Fläche wird Österreichs erstes kombiniertes Veganista/The LaLa Take-Away Restaurant im künftig neugestalteten Terminal 2 eröffnen. Pandemiebedingt ist der Terminal 2 derzeit noch geschlossen – die Eröffnung der neuen Gastronomieeinrichtung wird mit der Inbetriebnahme des neugestalteten Terminal 2 voraussichtlich mit Sommerflugplan 2022 erfolgen. „Mit Veganista und The LaLa holen wir heimische Top-Qualität an Bord. Die Power-Schwestern Cecilia Havmöller und Susanna Paller verleihen der Plaza im künftig neugestalteten Terminal 2 nicht nur junges, urbanes und dynamisches Flair, sondern gehen mit ihrem Angebot auch perfekt auf die Bedürfnisse unserer Reisenden ein. Erstmals fertigt eine Gastronomieeinrichtung am Airport Speisen aus regionalen Bio-Produkten, vegan, nach Halal-Kriterien und koscher an. Auch der Fokus auf Nachhaltigkeit passt gut in unser Konzept. Wir freuen uns sehr, wenn voraussichtlich mit dem Beginn des Sommerflugplans 2022 der Terminal 2 wieder in Betrieb geht und Passagiere die hochwertigen Speisen von Veganista und The LaLa genießen können“ sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

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Amelia International flottet ersten Airbus A319 ein

Die Fluggesellschaft Amelia International flottet den ersten Airbus A319 ein. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug, das derzeit die temporäre Registrierung OE-IRC trägt. Es handelt sich um das bislang größte Muster, das auf einem der AOCs des Carriers registriert wird. Bislang setzte man auf Turbopropflugzeuge der Typen ATR42/72 und Beechcraft 1900D sowie Regionaljets der Typen Embraer 135/145. Nebst Fracht- und VIP-Flügen unterhält Amelia in Frankreich ein Regionalflugnetz. Hinter Amelia steht Regourd Aviation. In der Europäischen Union unterhält man AOCs in Frankreich und Slowenien. Der Airbus A319, der bereits die Livery des Carriers trägt, wird in Frankreich als F-HDSJ registriert werden. Das Flugzeug wird von der deutschen DVB Bank geleast und war zuvor bei Latam Airlines Brasil als PR-MYB im Einsatz. Derzeit ist die Maschine als OE-IRC aus den Leasinggeber zugelassen. Es kommt immer wieder vor, dass Lessoren zwischen zwei Kunden ihre Flugzeuge in Österreich registrieren.

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