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MUC: Deutsche Flugsicherung mietet sich in Lab Campus ein

Der Lab Campus am Münchner Flughafen hat einen neuen prominenten Mieter: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat Flächen mit einem Gesamtumfang von rund 2.700 m2 im sogenannten LAB 48 angemietet. Rund 150 Mitarbeiter aus dem Verwaltungsbereich der Deutschen Flugsicherung, die gegenwärtig noch in den bestehenden Räumlichkeiten der DFS am Münchner Flughafen arbeiten, sollen künftig im LAB 48 eingesetzt werden. „Die DFS ist nach Argo AI – einem der weltweit führenden Technologieunternehmen auf dem Feld des autonomen Fahrens – bereits das zweite namhafte Unternehmen aus dem Bereich der Mobilität, das sich am Lab Campus ansiedeln wird. Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der DFS, die hier geschaffenen Möglichkeiten zu nutzen. Damit wird zugleich ein wichtiges Signal an andere potentielle Nutzer des LabCampus gesendet, die sich mit Mobilitäts- und Verkehrsthemen oder anderen zukunftsrelevanten Fragestellungen beschäftigen“, erklärte Jost Lammers, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

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Ljubljana weiterhin um 75 Prozent unter der Leistung von 2019

Der von Fraport betriebene Flughafen Ljubljana rechnet damit, dass man bis Jahresende rund 407.000 Passagiere abfertigen wird. Damit wird man zwar um rund 40 Prozent über der Vorjahresleistung liegen, jedoch um etwa 75 Prozent unter dem Wert, den man in 2019 erzielen konnte. Flughafendirektorin Babett Stapel prognostiziert für 2022 etwa 900.000 Fluggäste. Das Erreichen des Vorkrisenniveaus sieht sie aber nicht vor 2025. Die Managerin rechnet damit, dass im kommenden Jahr 19 Airlines den Flughafen Ljubljana ansteuern werden. Überwiegend soll es sich um Wiederaufnahmen handeln. Ljubljana wurde bereits vor der Corona-Pandemie hart getroffen, denn der einstige Homebase-Carrier Adria Airways musste Konkurs anmelden. Die Kapazität konnte bislang nicht kompensiert werden. Immer wieder gibt es Gerüchte, dass beispielsweise Croatia Airlines eine Basis in der slowenischen Hauptstadt errichten könnte. Ähnliches wird auch den Billigfliegern Wizz Air und Ryanair nachgesagt. Bislang konnten jedoch keine Nägel mit Köpfen gemacht werden. Die slowenische Regierung versucht bestehende Strecken, aber auch neue Routen, mit Hilfe von Subventionen zu stützen. Aus Airlinekreisen ist aber zu hören, dass das Programm besonders für Billigflieger wenig attraktiv ist. Das Verkehrsministerium macht auch keinen Hehl daraus, dass die Stärkung und der Aufbau von Anbindungen an Luftfahrtdrehkreuze der großen Allianzen eine höhere Priorität haben.

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Sommerflugplan 2022: Finnair fliegt Seattle an

Finnair erweitert sein Streckennetz in die Vereinigten Staaten und fliegt ab dem 1. Juni 2022 dreimal wöchentlich von Helsinki nach Seattle. In der Sommersaison 2022 steuert die Fluggesellschaft immer montags, mittwochs und freitags den Flughafen in Seattle an. Zusätzlich dazu werde die US-Präsenz durch die Fortsetzung der Direktflüge zum New Yorker JFK-.Airport und zum Los Angeles International Airport von Stockholm weiter ausgebaut. Ab dem 1. Mai 2022 werde Finnair die Frequenzen für diese Verbindungen erhöhen: die Maschinen nach New York heben täglich ab, während Los Angeles viermal pro Woche angeflogen wird. In der Sommersaison 2022 fliegt Finnair von Helsinki auch nach Dallas, New York, Los Angeles und Chicago. „Wir freuen uns, mehr Verbindungen zwischen den USA und Nordeuropa anbieten zu können“, sagt Ole Orvér, Chief Commercial Officer von Finnair. „Seattle ist ein fantastisches Reiseziel für Freizeitreisende, die das pulsierende Stadtleben und die schöne Natur genießen. Wir erwarten von dieser neuen Verbindung auch eine angenehme Überraschung für viele Geschäftsreisende.“

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British Airways: Wenn das Meileneinlösen zur Geduldsprobe wird…

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways angehört, sollte eigentlich ein sehr großes Interesse daran haben, dass Vielflieger ihre Avios genannten Bonuspunkte möglichst rasch für Freiflüge einlösen. Eigentlich, denn seit einigen Wochen gibt es massive technische Probleme und die Buchung von Verbindungen des Oneworld-Partners American Airlines ist noch immer nicht möglich. In den 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre galt der damals berühmte Bluescreen als Inbegriff eines Problems am Computer. Mittlerweile wurde der Begriff eher von den Worten „Fehlermeldung“ oder „Error“ abgelöst. Jedenfalls bekommen diesen Mitglieder des IAG-Vielfliegerprogramms öfters vor die Nase gesetzt. Immer wieder konnten sich Teilnehmer des British Airways Executive Clubs nicht einloggen oder konnten über ihre Accounts keine Avios-Tickets buchen. Es ist ja nicht so, dass dieses Problem nur kurz aufgetreten ist, sondern seit einigen Wochen werden die Mitglieder damit geplagt. Die IAG hat durchaus großes Interesse daran, dass möglichst viele Avios verbrannt werden, denn für diese müssen Rücklagen in der Bilanz gebildet werden. Mittlerweile wurden einige Probleme behoben, aber gleich neue verursacht. So berichtet unter anderem das Portal TPG, dass die Buchung von Flügen, die von Oneworld-Partner American Airlines durchgeführt werden, momentan unmöglich ist. Die Fehler sind je nach Airline, über die Avios-Tickets gebucht werden sollen, sehr unterschiedlich. Teilweise fehlt der entsprechende Button komplett, mal werden Verbindungen als ausgebucht angezeigt oder aber der komplette Buchungsvorgang endet in einer Fehlermeldung. Das Portal TPG hat bemerkenswerte Unterschiede festgestellt. So konnte man in Testbuchungen von American Airlines durchgeführte Verbindungen nicht mit Avios bezahlen, wohl aber die gleichen Flüge

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Kosovo lässt künftig nur noch Geimpfte einreisen

Die internationalen Reiseregeln unterscheiden sich in Zeiten wie diesen teilweise sehr voneinander. Dabei kommt es im Ernstfall auf spezifische Besonderheiten an. Herkömmliche Reisedokumente wie Reisepass oder Visa rücken heutzutage bei der Reiseplanung tendenziell in den Hintergrund. Denn vor Reiseantritt in ein bestimmtes Land stellt sich wohl bei jedem Reisenden die Frage: Welche CoV-Nachweis muss ich bei Einreise vorzeigen? Dabei gehen vor allem Drittstaaten in die Offensive und verschärfen die Regeln deutlich. Die Republik Kosovo schließt sich den Staaten an, welche die vollständige Impfung als Bedingung für die Einreise machen. Ab dem 3. Jänner 2022 muss bei der Einreise in das Land ein vollständiger Impfnachweis vorgelegt werden, allfällige Genesung- oder Testnachweise werden nicht mehr akzeptiert. Kosovarische Staatsangehörige oder Personen mit gültigem Aufenthaltstitel werden dahingehend privilegiert, dass sie sich an der Grenze impfen lassen können – andernfalls wird die Einreise auch diesen Personengruppen verweigert. Bis zum besagten Tag gilt eine Übergangsregelung, demnach reicht bis zum 2. Jänner ein negativer PCR-Test, der maximal 48 Stunden alt ist, in Verbindung mit einem Nachweis für die erfolgte Erstimpfung (oder Genesung!) aus, informiert das kosovarische Außenministerium. Die Einreise nach Nordmazedonien ist zunächst einmal an gängige Voraussetzungen geknüpft. Die Vorlage eines Impfnachweises (Vollimmunisierung) und eines ärztlichen Zeugnisses über einen negativen PCR SARS-CoV-2 Test (nicht älter als 72 Stunden vor Einreise) oder eines negativen Antigentests (nicht älter als 48 Stunden vor Einreise) berechtigen zur Einreise. Bei den Genesenen wird aber eine härtere Schiene gefahren. Denn ein Genesungsnachweises darf keinesfalls älter als 45 Tage sein. Wer etwa nach Montenegro einreisen

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Die unendliche Geschichte von Maribor

Am Flughafen Maribor läuft es seit vielen Jahren hinsichtlich Passagierflügen eher unrund. Abgesehen von einzelnen Charterflügen konnte sich seit mehr als einem Jahrzehnt keine einzige Linienstrecke dauerhaft halten und das obwohl es verschiedene Anläufe mit komplett unterschiedlichen Ansätzen gab. Lange ist es her: Ryanair flog von Graz aus nach London-Stansted. Das Management des steiermärkischen Airports wurde mit Flügen ab Maribor unter Druck gesetzt, denn der irische Lowcoster verlagerte das Angebot teilweise in die slowenische Stadt. Der Erfolg? Nicht vorhanden, denn Ryanair zog sich mangels Nachfrage rasch aus Maribor zurück. Die Einstellung der Graz-Flüge folgte zu einem späteren Zeitpunkt, aber das hatte gänzlich andere Gründe, die eher im Geschäftsgebaren des Billigfliegers zu suchen sind. Für eine kurze Zeit gab es gar Flüge zwischen Maribor und Graz, denn Styrian Spirit „verlängerte“ eine Route in die slowenische Stadt. Der Erfolg war annähernd Null und das Ende der Regionalfluggesellschaft ist bekannt: Sie verschwand in Richtung Konkursrichter von der Bildfläche. Lange ist es her, aber Adria Airways war mal ab Maribor erfolgreich und konnte viele Passagiere aus Österreich zum Fliegen ab Slowenien bewegen. Die Tickets waren deutlich billiger als ab Graz bei Tyrolean und Austrian Airlines. Veränderungen im Markt führten aber dazu, dass die Nachfrage ab Maribor schleichend eingebrochen ist. Immer wieder versuchte Adria Airways an die alten Zeiten anzuknüpfen und legte Routen ab Maribor auf. Der Erfolg war nicht vorhanden und selbst ein kostenloser Shuttlebus von Graz zum slowenischen Airport konnte die verzwickte Lage nicht ändern. Mit chinesischen Investoren, die Maribor gar zu einem

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Verdreifachung des Frachtaufkommens in Brno

Der tschechische Flughafen Brno ist bislang besser durch das Jahr gekommen als im Vorjahr. Im Hochsimmer zählte man rund 176.000 Fluggäste. Unter dem Strich wird dennoch ein Verlust in der Höhe von fünf bis zehn Millionen Tschechischen Kronen (rund 196.632 bis 393.265 Euro) stehen. Profitieren konnte der Regionalflughafen unter anderem davon, dass DHL eine Frachtverbindung nach Leipzig/Halle aufgenommen hat. Bereits zuvor gab es Cargo-Routen ab Brno, jedoch spielte dieser Airport in der internationalen Logistik bislang keine große Rolle. Das will man nun ändern und somit das zweite Standbein – nebst der Passagierflüge – stärken. Mit der DHL-Route konnte man einen ersten, aber wichtigen Schritt setzen. Insgesamt nutzten über 176.000 Passagiere Saisonflüge, das ist dreimal so viel wie im Vorjahr, dennoch liegen wir nur bei 44 Prozent der Rekordsaison 2019. Wir schätzen die Zahl der abgefertigten Passagiere im Jahr 2021 nun auf weniger als 190.000. Die instabile und nicht sehr vorhersehbare Situation auf dem Luftfahrtmarkt bleibt bestehen, aber gemeinsam mit der Stadt und der Region versuchen wir unser Bestes zu tun, um wieder einige neue regelmäßige Flüge nach Brno zu bringen. Leider liegt dies jetzt nicht ganz in unserer Hand, und die Fluggesellschaften selbst sind vorsichtiger denn je. Es finden mehr Flüge statt, aber die Marktsituation ist aufgrund der Entwicklungen und Einschränkungen in der Welt immer noch kritisch. Eine große Bereicherung in schwierigen Zeiten ist für uns der fast raketenartige Start der neuen DHL Express Cargo Line und des traditionellen TNT / FedEx, die dafür sorgen, dass wir in diesem Jahr

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FlyArna: Air-Arabia-Ableger soll im Mai 2022 abheben

Der armenische Air-Arabia-Ableger FlyArna soll Ende April oder Anfang Mai 2022 den Flugbetrieb aufnehmen. Die Neugründung ist als Billigflieger konzipiert und soll ihre Basis auf dem Flughafen Eriwan haben. FlyArna ist ein Joint-Venture zwischen dem Armenian National Interests Fund und Air Arabia. Laut David Papazian, Chef der staatlichen Investmentgesellschaft, will man Ende April oder Anfang Mai 2022 zunächst vier Destinationen ab Eriwan bedienen. Innerhalb eines Jahres soll die Flotte auf 12 Maschinen anwachsen. Hinsichtlich der künftigen Destinationen ist man noch zurückhalten. FlyArna könnte aber stark davon profitieren, dass mit der Europäischen Union ein Luftfahrtabkommen geschlossen wurde. Auch führt der Umstand, dass die Aufsicht an die Standards der EU herangeführt wird, zu Erleichterungen für Carrier mit armenischem AOC. FlyArna soll dem aktuellen Planungsstand nach mit Maschinen des Typs Airbus A320-200 an den Start gehen. Diese stammen zunächst als Beständen der Air Arabia Group. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Neo-Modelle eingesetzt werden. Der Zeitpunkt des Erstflugs steht noch nicht fest, da dieser auch vom Zulassungsprozess abhängig ist. Daher gibt man sich auch hinsichtlich der initialen Flugziele noch bedeckt.

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Qantas feiert Comeback in Indien

Fast zehn Jahre lang bot die australische Fluggesellschaft Qantas keine Direktflüge zwischen Sydney und Delhi an. Das änderte sich nun, denn unter der Flugnummer QF67 hob ein Airbus A330 – mit Zwischenlandung in Adelaide – ab. Künftig werden die Qantas-Flugzeuge häufig in Indien anzutreffen sein, denn in Kürze wird auch eine zweite Route eröffnet: Melbourne-Delhi. Diese Strecke soll ab dem 22. Dezember 2021 viermal pro Woche bedient werden. Die Verbindung Sydney-Delhi (via Adelaide) ist momentan dreimal wöchentlich im Programm. Qantas schreibt in einer Medienerklärung, dass die Nachfrage so hoch sein soll, dass viele Flüge, die im Dezember zwischen Australien und Indien geplant sind, bereits vollständig ausgebucht sind. Daher will man die Sydney-Delhi-Strecke im Jänner 2022 aufstocken. Je nach weiterer Entwicklung der Nachfrage sind weitere Routen und Frequenzen vorstellbar.

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KLM und ITA Airways vereinbaren Codesharing

Die Skyteam-Mitglieder ITA Airways und KLM arbeiten künftig im Rahmen eines Codeshare-Abkommens zusammen. Der Alitalia-Nachfolger und das niederländische Luftfahrtunternehmen haben einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Im Zuge der Neugründung von ITA Airways wurden zwar die Markenrechte von Alitalia gekauft sowie Fluggerät und Slots übernommen. Auch wurde die neue italienische Fluggesellschaft im Expressverfahren für vorerst ein Jahr in das Skyteam aufgenommen. Codeshareabkommen müssen allerdings neu ausverhandelt und unterschrieben werden. Ziel der Zusammenarbeit zwischen ITA Airways und KLM ist, dass die Drehkreuze Amsterdam und Rom-FCO miteinander verknüpft werden. So werden die Codes des italienischen Carriers auf zahlreiche europäische Ziele ab Amsterdam gelegt. Im Gegenzug legt der niederländische Skyteam-Partner seinen Code auf Ziele innerhalb Italiens sowie die Destinationen Luqa und Tirana.

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