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DDSG Blue Danube auf Erfolgskurs: Traditionsschiffahrt mit neuen Angeboten

Die DDSG Blue Danube, Österreichs traditionsreichstes und grösstes Binnenschifffahrtsunternehmen, blickt auf eine äußerst erfolgreiche Sommersaison zurück. Nach dem starken touristischen Aufschwung der vergangenen Monate richtet das Unternehmen nun seinen Fokus auf die Herbstsaison und neue Angebote, die speziell auf einheimische Gäste abzielen. Mit der neu lancierten Donau Panorama Tour sollen die Wiener dazu ermutigt werden, ihre eigene Stadt aus einer frischen Perspektive zu erleben. Die neuen Produkte und die strategische Neuausrichtung wurden an Bord der MS Vienna, dem jüngsten Flottenmitglied, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen der Firma präsentiert. Das Unternehmen, ein Gemeinschaftsunternehmen von Wien Holding und Verkehrsbüro, setzt damit auf eine Verbindung von historischem Erbe und moderner Marketingstrategie. Von der Donaumonarchie in die Neuzeit: Eine traditionsreiche Geschichte Die Wurzeln der DDSG Blue Danube reichen weit zurück in die Geschichte der österreichischen Monarchie und des europäischen Binnenschiffahrtwesens. Das Unternehmen wurde 1995 als Nachfolgegesellschaft der legendären Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet, die bereits im Jahre 1829 vom Stapel lief. Die ursprüngliche DDSG war in ihrer Blütezeit eines der grössten Schifffahrtsunternehmen der Welt und spielte eine zentrale Rolle bei der Verbindung der Habsburger Hauptstadt mit dem Schwarzen Meer. Sie war massgeblich für den Handel, den Personenverkehr und die kulturellen Verbindungen auf der Donau verantwortlich. Ihre Schiffe transportierten nicht nur Passagiere, sondern auch Güter und prägten die wirtschaftliche Entwicklung des gesamten Donauraumes. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie und den Wirren des 20. Jahrhunderts wurde die Gesellschaft mehrmals neu strukturiert, bis sie schliesslich in den 1990er Jahren in ihre heutige Form überging. Die heutige DDSG

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IATA schlägt Anhebung des Piloten-Alters auf 67 Jahre vor

Der internationale Luftfahrt-Dachverband IATA hat einen Vorschlag zur Anhebung der Altersgrenze für Piloten in Mehrmann-Cockpits von 65 auf 67 Jahre vorgelegt. Der Vorstoß zielt darauf ab, dem wachsenden Mangel an Cockpitpersonal in der Luftfahrtbranche entgegenzuwirken. In einem Arbeitspapier an die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO argumentiert die IATA, daß eine ähnliche Anhebung der Altersgrenze von 60 auf 65 Jahre im Jahr 2006 keine negativen Auswirkungen auf die Flugsicherheit gehabt habe. Zugleich fordert der Verband die Einführung von einheitlichen medizinischen Prüfungen zur Sicherung der Qualität. Die IATA betont, daß die Altersanpassung als Teil internationaler Bemühungen zu verstehen sei, den steigenden Personalbedarf in der Luftfahrt langfristig zu decken. Die Branche verzeichne weltweit einen Engpaß an qualifizierten Flugzeugführern. Der Vorschlag betrifft ausschließlich Piloten, die mit einem weiteren Flugzeugführer im Cockpit tätig sind. Die Entscheidung über die Anpassung der Altersgrenze liegt bei der ICAO.

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Arbeitskampf bei GE Aerospace: Hunderte Mitarbeiter treten in den Streik

Hunderte von Mitarbeitern des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns GE Aerospace an den Standorten Evendale, Ohio, und Erlanger, Kentucky, haben die Arbeit niedergelegt. Der Streik, der am 28. August 2025 begann, ist die Folge gescheiterter Tarifverhandlungen zwischen der Unternehmensleitung und der Gewerkschaft United Auto Workers (UAW). Die Beschäftigten werfen der Firma vor, „beleidigende Gegenangebote“ gemacht zu haben, die eine erhebliche Erhöhung der Gesundheitskosten für die Arbeiter bedeuten würden. Der Arbeitskampf an den wichtigen Produktions- und Vertriebsstandorten droht die Lieferketten des globalen Konzerns zu stören und reiht sich in eine wachsende Zahl von Arbeitskonflikten in der Luftfahrt- und Rüstungsindustrie ein. Der Streik wurde durch ein Abstimmungsergebnis vom 22. August 2025 mit einer überwältigenden Mehrheit von 84 Prozent der UAW-Mitglieder in Evendale und Erlanger autorisiert. Ihr Tarifvertrag war am 27. August um Mitternacht ausgelaufen. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen die stark steigenden Gesundheitskosten, ein in den Vereinigten Staaten zentraler Streitpunkt in Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaft gab an, daß die Vorschläge des Managements eine Steigerung der Gesundheitskosten für die Arbeitnehmer um 36 Prozent innerhalb von vier Jahren vorsehen würden. Während die Geschäftsleitung von GE Aerospace behauptet, der Gewerkschaft ein umfassendes Angebot gemacht zu haben, das die Forderungen der Arbeiter adressiere, stellt die UAW die Angemessenheit der vorgeschlagenen Lohnerhöhungen in Frage, wenn sie durch höhere Gesundheitskosten aufgezehrt werden. Das von der Unternehmensleitung präsentierte Angebot sieht demnach eine allgemeine Lohnerhöhung von 12 Prozent über drei Jahre, drei beschleunigte Barzahlungen in Höhe von insgesamt 2500 Dollar sowie Erhöhungen beim bezahlten Urlaub und Krankengeld vor. Aus Sicht der Gewerkschaft reicht

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Flughafen Hannover erweitert Winterflugplan 2025/26

Der Flughafen Hannover hat eine Erweiterung seines Winterflugplans bekanntgegeben. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Eurowings, Corendon und Sundair, nehmen neue Routen auf oder verlängern bestehende Verbindungen. Eurowings fliegt ab dem 29. Oktober zweimal wöchentlich nach Marrakesch. Ebenfalls neu im Winterflugplan der Lufthansa-Tochter sind Direktflüge nach Dubai und Funchal auf Madeira. Zudem werden Sommerziele wie Malaga, Rom, Mailand und Erbil auch im Winter angeflogen. Auch andere Airlines bauen ihr Angebot aus. Corendon nimmt zwei wöchentliche Flüge nach Sharm El Sheik auf, während Sundair ab November die Strecke nach Beirut bedient, die bereits von Eurowings angeflogen wird. Die italienische Fluggesellschaft Sky Alps führt die Verbindung nach Bozen ebenfalls im Winter fort. Die Anpassungen im Flugplan sollen das Angebot an touristischen Zielen und Verbindungen zu Hauptstädten erweitern. Der Ausbau des Flugangebotes am Flughafen Hannover zeigt eine gesteigerte Nachfrage und das gestärkte Engagement der Fluggesellschaften am Standort.

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Millionenschwerer Vergleich: Delta Air Lines zahlt nach Notablassung von Kerosin

Nach einem Notfall im Jahre 2020, bei dem ein Flugzeug der Delta Air Lines Tausende Kilogramm Kerosin über dicht besiedeltem Gebiet abließ, hat sich die Fluggesellschaft zu einem millionenschweren Vergleich bereit erklärt. Der Vorfall, der sich am 14. Januar 2020 über Teilen von Los Angeles und Orange County ereignete, führte zu einer Sammelklage von zehntausenden Grundstückseigentümern. Diese warfen der Airline vor, unnötigerweise in niedriger Höhe Treibstoff abgelassen und ihre Grundstücke kontaminiert zu haben. Obwohl Delta jedes Fehlverhalten von sich wies, hat sich das Unternehmen nun zur Zahlung von 78,75 Millionen Dollar (rund 68 Millionen Euro) bereit erklärt, um einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden. Der vorgeschlagene Vergleich bedarf noch der richterlichen Zustimmung, schliesst aber einen der aufsehenerregendsten Fälle in der jüngeren US-amerikanischen Luftfahrtgeschichte ab. Der Zwischenfall über Los Angeles: Ein Routineflug mit drastischen Folgen Der Fall geht auf einen Flug von Los Angeles nach Shanghai zurück, der kurz nach dem Start in Schwierigkeiten geriet. Die Boeing 777, die mit 167 Passagieren und Besatzungsmitgliedern besetzt war, erlitt kurz nach dem Abheben einen Triebwerkschaden, der sich in einem Leistungsverlust bemerkbar machte. Gemäß dem Sicherheitsprotokoll entschieden sich die Piloten, die Maschine umgehend zum Los Angeles International Airport (LAX) zurückzuführen. Um eine sichere Landung zu gewährleisten, war es notwendig, das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren. Aus diesem Grund wurde die Notablassung von Treibstoff angeordnet. An Bord des Flugzeugs befanden sich Tausende Kilogramm Kerosin, die für den Langstreckenflug nach China benötigt wurden. Die Piloten liessen rund 6800 Kilogramm der brennbaren Flüssigkeit aus den Tanks ab. Tragischerweise

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Flughafen Helsinki nimmt dritte Startbahn wieder in Betrieb

Der Flughafen Helsinki hat die Renovierung seiner Start- und Landebahn 2 abgeschlossen und wird ab Montag, 1. September 2025, wieder mit drei Startbahnen arbeiten. Die Abschlußarbeiten an der Infrastruktur wurden pünktlich zum angekündigten Datum beendet. Die Renovierung der Startbahn hatte einen Gesamtwert von knapp 30 Millionen Euro. Im Rahmen der Arbeiten wurden das südliche Ende der Bahn und Rollbahn-Kreuzungen instandgesetzt. Zudem wurden elektrische Systeme und das Anflug-Equipment erneuert sowie das Befeuerungssystem der Startbahn modernisiert, um die Betriebssicherheit zu erhöhen. Die Wiedereröffnung der Bahn verbessert die Betriebsbedingungen für die Fluggesellschaften. Die Verfügbarkeit von drei Startbahnen an dem strategisch wichtigen Flughafen ermöglicht effizientere Starts und Landungen und trägt zur operativen Flexibilität bei. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Finavia sind die Renovierungsarbeiten Teil des Infrastrukturmanagements zur langfristigen Sicherstellung guter Betriebsbedingungen in den anspruchsvollen klimatischen Verhältnissen Finnlands. Kleinere Restarbeiten werden in den kommenden Wochen tagsüber durchgeführt, sollen den Flugbetrieb aber nicht beeinträchtigen.

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TAP Air Portugal kämpft mit steigenden Kosten: Gewinnrückgang trotz erhöhter Passagierzahlen

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal meldet einen deutlichen Gewinnrückgang im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Trotz eines Anstiegs der beförderten Passagiere und des erzielten Umsatzes fiel das Nettoergebnis um 42,5 Prozent auf 37,5 Millionen Euro. Dieses Ergebnis steht im starken Kontrast zum Vorjahreszeitraum und verdeutlicht die erheblichen Herausforderungen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist. Wie die Fluggesellschaft mitteilte, sind es vor allem die stark gestiegenen Betriebskosten, die das Ergebnis belasten. TAP-Konzernchef Luis Rodrigues betonte, daß sich die Fluggesellschaft in einem „hochkompetitiven Umfeld“ bewege und einen der operativ anspruchsvollsten Sommer der letzten Jahre erlebe. Parallel zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten läuft das wichtige Privatisierungsverfahren des staatlichen Unternehmens, das die Zukunft der Fluggesellschaft maßgeblich beeinflussen wird. Wirtschaftliche Talfahrt trotz Passagierrekord: Die nackten Zahlen Die jüngsten Geschäftszahlen von TAP Air Portugal zeigen ein paradoxes Bild. Im zweiten Quartal konnte das Unternehmen seine Einnahmen um 1,7 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro steigern. Auch die Zahl der beförderten Passagiere wuchs um beachtliche 4,5 Prozent auf 4,3 Millionen. Diese Zahlen würden unter normalen Umständen auf eine robuste und gesunde Entwicklung hindeuten. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Gleichzeitig stiegen die Betriebskosten um 5,6 Prozent auf rund eine Milliarde Euro an, was die positive Entwicklung der Einnahmen vollständig absorbiert. Bei genauerer Betrachtung der Kostendaten zeigen sich die Hauptbelastungsfaktoren. Die Personalkosten, die einen wesentlichen Anteil der betrieblichen Ausgaben ausmachen, stiegen um 18,3 Prozent. Diese Zunahme ist vermutlich auf eine Kombination aus inflationsbedingten Gehaltserhöhungen, Neueinstellungen zur Bewältigung des gestiegenen Flugaufkommens und möglicherweise auch auf neue Tarifverträge zurückzuführen. Auch die

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Atlas Air und DSV schließen langfristige Frachtvereinbarung

Das US-Frachtflugunternehmen Atlas Air und der dänische Logistikkonzern DSV haben eine neue Langzeitvereinbarung geschlossen. Im Rahmen des Vertrages wird Atlas Air eine Boeing 777 F exklusiv für DSV betreiben. Die Vereinbarung folgt auf die kürzliche Übernahme des deutschen Logistikanbieters DB Schenker durch DSV. Mit dem zusätzlichen Frachter kann der Konzern dem gestiegenen Kapazitätsbedarf in seinem erweiterten globalen Netzwerk gerecht werden. Der Frachter soll unter anderem das DSV-Drehkreuz in Huntsville, Alabama, mit Luxemburg verbinden. Diese zentrale Route soll die Netzwerke von DSV in Nordamerika und Europa weiter miteinander verknüpfen. Die neue Zusammenarbeit soll die globale Lieferkette von DSV mit zusätzlicher Kapazität und Planungssicherheit stärken. Der Langzeitvertrag unterstreicht die Bedeutung der Luftfracht für die internationalen Logistikströme.

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Westbahn erweitert Planungshorizont: Tickets nun sechs Monate im Voraus buchbar

Ein Schritt in Richtung erhöhter Reiseflexibilität und Planungssicherheit wird im österreichischen Bahnverkehr vollzogen. Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat bekanntgegeben, daß Tickets für ihr gesamtes Streckennetz ab sofort bis zu sechs Monate im Voraus buchbar sind. Diese Neuerung ermöglicht es Reisenden, ihre Fahrten für einen deutlich längeren Zeitraum als bisher üblich zu sichern. Das erweiterte Angebot richtet sich besonders an jene, die Reisen zu festen Terminen wie Feiertagen oder Schulferien planen, und unterstreicht das Bestreben des Unternehmens, sich im Wettbewerb der Bahnreiseveranstalter mit einem kundenorientierten Servicekonzept zu positionieren. Die Einführung des neuen Buchungsfensters geht einher mit einer umfangreichen Erweiterung des Streckennetzes und der Frequenzen, die das größte Angebot in der Geschichte der Westbahn darstellen. Der neue Planungshorizont: Ein strategischer Vorteil für Reisende Die Möglichkeit, Zugtickets bis zu einem halben Jahr im Voraus zu buchen, ist im Vergleich zu den gängigen Praktiken vieler europäischer Bahnbetreiber, die oft nur ein dreimonatiges Vorbuchungsfenster anbieten, ein bemerkenswerter Fortschritt. Die Entscheidung der Westbahn, diesen Horizont auf sechs Monate auszuweiten, ist eine direkte Reaktion auf die Bedürfnisse der Kundschaft. Wie Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher betonte, benötigen Reisende, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs sind, insbesondere bei längeren Strecken und planbaren Anlässen wie dem Winterurlaub, frühzeitige Planungssicherheit. Das neue System erlaubt es nun, Fahrten für die Weihnachtszeit, Skiferien oder Semesterferien bereits im Spätsommer zu buchen. Diese Strategie dient nicht nur der Kundenbindung, sondern auch der besseren Auslastung der Züge. Durch Frühbuchungen kann die Westbahn die Nachfrage besser antizipieren und das Ticketmanagement optimieren. Frühbucher profitieren zudem von besonders attraktiven

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DLR testet Forschungsflugzeug D328 Uplift in Oberpfaffenhofen

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit seinem Forschungsflugzeug D328 Uplift einen Standschwingungsversuch durchgeführt. Die Versuche fanden im Hangar von Deutschen Aircraft in Oberpfaffenhofen statt, die auch für den Umbau des Flugzeugs verantwortlich sind. Der Versuch diente dazu, das dynamische Verhalten der Flugzeugstruktur genau zu vermessen. Um die Bedingungen des Fliegens zu simulieren, wurde die Maschine auf einer speziellen Luftstützung gelagert, die das Flugzeug vom Boden entkoppelte. Die Strukturteile wie Flügel und Rumpf wurden mit Shakern in Schwingung versetzt. Insgesamt 237 Beschleunigungssensoren erfaßten die Schwingungen. Mit den gewonnenen Daten sollen die Simulationsmodelle des DLR validiert und verbessert werden. Dies ermöglicht es, zukünftige Umbauten, etwa für neuartige Antriebstechnologien, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Das Forschungsflugzeug soll künftig als fliegendes Testlabor für Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen zur Verfügung stehen, um neue Technologien unter Realbedingungen zu erproben. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

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