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Air Dolomiti erneuert die Innenausstattung ihrer Flotte

Die gesamte Embraer 195-Flotte von Air Dolomiti bekommt ein Kabinen-Upgrade.  Wie die italienische AUA-Schwester mitteilt, habe man sich für das Sitzmodell Essenza der Firma Geven entschieden. Damit rückt die Fluggesellschaft näher an die Lufthansa Gruppe. Denn selbiges Unternehmen ist auch für die Economy-Class-Sitze der Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines verantwortlich, die in den Mittelstreckenflotten (A320 und A321) verbaut sind. Die Farben werden – wie bei den anderen Lufthansa-Töchtern auch – im Air-Dolomiti-Stil gehalten. Ab Dezember werden nach und nach alle E195 der Regionalfluglinie umgerüstet. Das erste Flugzeug mit der neuen Kabine soll im Januar abheben, im März soll der Umbau abgeschlossen sein. „Die neuen Essenza RJ-Sitze sind nicht nur komfortabler, sondern auch das Ergebnis innovativer Projekte. Ihr Design hat es uns ermöglicht, die Anzahl der eingebauten Sitze bei gleichem Passagierkomfort zu erhöhen, und sie werden unserer Kabine dank der Farben, der Materialien und vor allem der hohen Qualität, die ein wesentliches Merkmal von Air Dolomiti ist, eine angenehmere und erholsamere Atmosphäre verleihen. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den Teams zu danken, die dieses Projekt trotz der durch die Pandemie verursachten logistischen Schwierigkeiten mit Entschlossenheit durchgeführt haben“, so Marzio Caneva, Vice President Technical Operations von Air Dolomiti. 

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Air Asia: Impfpflicht für Passagiere und Einigung mit Airbus

Air Asia und Airbus ringen seit dem Beginn der Corona-Pandemie um die Zukunft bestehender Bestellungen. Nun konnte eine erste Einigung erzielt werden, denn der Konzern als Kuala Lumpur wird die noch ausstehenden 13 Airbus A320 nicht abnehmen, sondern stattdessen A321neo erhalten. Das hat zur Folge, dass Air Asia bis 2035 die Auslieferung von 362 Maschinen dieses Typs erwartet. Die Maschinen sollen bedarfsorientiert unter den Töchtern aufgeteilt werden. Generell will man die A320-Flotte auf A321neo umstellen. „Wir waren schon immer eng mit Airbus zusammenarbeiten und freuen uns auf eine vollständige Umstellung der A321neo-Flotte, die unsere niedrigste Kostenbasis und schlanke Kostenstruktur weiter festigen wird. Der A321neo wird das Flugerlebnis revolutionieren für unsere Gäste, während wir unser Geschäft beschleunigen, um einem Wiederaufleben des Flugverkehrs nach COVID-19 zu begegnen“, so Air-Asia-Präsident Bo Lingam. Airbus-Chief-Commerical-Officer Christian Scherer bestätigte, dass man mit Air Asia eine Lösung für die Großbestellung erzielen konnte. „Es ist eine weitere Bestätigung der A321neo als das effizienteste und beliebteste Single-Aisle-Flugzeug der Welt. Es ist auch ein Beispiel dafür, wie wir bei Airbus mit unseren Kunden zusammengearbeitet haben, um Lösungen zu finden, um sich an die Auswirkungen der Pandemie anzupassen“, so der Manager. Zeitweise stand die Großbestellung des Konzerns auf der Kippe, denn dieser stellte aus finanziellen Gründen die Ratenzahlungen, die je nach Baufortschritt geleistet werden müssen, ein. Dies führte nicht nur zu Unstimmigkeiten, sondern Airbus nahm einige für Air Asia bestimmte Flugzeuge auch aus der Fertigungslinie. Air Asia führt Impfpflicht für Passagiere ein Der Konzern aus Malaysia sieht sich gut für die

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Zürich: Chair stellt Sommerflugplan 2022 vor

Die Ferienfluggesellschaft Chair wird im Sommerflugplan 2022 ab Zürich-Kloten die Destination Mykonos anfliegen. Laut Mitteilung des Unternehmens sind drei Umläufe pro Woche geplant. Häufiger wird der Carrier auch auf die Balearen fliegen. Palma de Mallorca soll künftig täglich angeflogen werden. Nach Ibiza wird es fünfmal pro Woche gehen. Kommzerzchef Florian Tomasi erklärt dazu, dass man damit einem großen Kundenbedürfnis nachkommen würde. So würden diese sich zusätzliche Flexibilität durch mehr Flugangebot wünschen. Ansonsten weist der Chair-Sommerflugplan 2022 viele bereits bekannte Ziele wie Rhodos, Kos, Kreta, Larnaka, Hurghada und Marsa Alam auf. Ebenfalls im Programm sind die Belkan-Ziele Podgorica, Ohrid, Skopje und Pristina. Wie viele andere Carrier setzt man verstärkt auch auf Beirut. Das zuletzt genannte Ziel entdecken immer mehr Fluggesellschaften für sich.

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Norwegian reaktiviert drei Bases

Die Corona-Pandemie brachte den hochverschuldeten Norwegian-Konzern auf den Boden der Tatsachen. Der Anbieter verkleinerte sich im Rahmen von Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, massiv. Nun stehen die Zeichen wieder auf Expansion, denn in Norwegen reaktiviert man mehrere Bases. Konkret betroffen sind Bergen, Stavanger und Trondheim. Unter Hinweis darauf, dass die Regierung die Reiseregeln lockern will, kündigte der Carrier das Comeback der genannten Stützpunkte an. Man habe einen starken Anstieg der Neubuchungen verzeichnet und wagt jetzt den Neustart an den drei norwegischen Airports. Der Carrier sieht sich gut aufgestellt und schließt auch aus, dass es über den Winter 2021/22 zu irgendwelchen „Insolvenzgerüchten“ kommen könnte. In der Vergangenheit war dies in der Tat anders, denn bereits vor der Corona-Pandemie wurde in Branchenkreisen spekuliert, ob Norwegian „über den nächsten Winter kommt“.

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Spicejet will bis zu 40 zusätzliche Flugzeuge anschaffen

Die indische Fluggesellschaft Spicejet will weiter wachsen und sich zehn bis 15 Großraumflugzeuge zulegen. Insgesamt schwebt dem Carrier vor, dass man sich 30 bis 40 zusätzliche Maschinen beschafft und zwar zusätzlich zu den 133 Boeing 737 Max 8, auf die man noch wartet. Firmenchef Ajay Singh sagte gegenüber Bloomberg News auch, dass er von einer raschen Erholung des Flugverkehrs in Indien ausgeht. Gleichzeitig rechnet er mit einer besonders starken Nachfrage. Offensichtlich will man sich auch gegen den Tata-Konzern in Position bringen und setzt deshalb auf Expansion.

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Avanti Air: Mitten in der Umflottung

Der deutsche Charter- und ACMI-Spezialist Avanti Air wird sich von der letzten Fokker 100 sehr bald trennen und durch ein moderneres Flugzeugmuster ersetzen. Eine Umflottung ist für Avanti Air nichts Neues, wie ein der der beiden Managing Partner kürzlich Aviation.direct mitgeteilt hat. Vor 27 Jahren wurde die Avanti Air (im Außenauftritt zwischenzeitlich als avantiair bezeichnet) von den beiden Piloten Markus Baumann und Stefan Kissinger gegründet. Seitdem hat die Fluggesellschaft vom Flughafen Siegerland einige Änderungen durchgemacht, doch die beiden Gründer sind als Konstante immer noch mit an Bord. Anfänglich ging es mit einer Piaggio P.180 Avanti los (deshalb auch der Firmenname), verschiedene kleiner Business-Jets und -turboprops folgen in den nächsten Jahren. Zwei Jahre nach der Gründung erwarb man ein erstes Regionalflugzeug in Form einer Beech 1900C, welche bald schon mit einer Beech 1900D ergänzt wurde. Teilweise flogen beide Flugzeuge Crew-Shuttle für die Britannia Airways. Ab 2001 operierte man erstmalig für verschiedene Anbieter auch Linienflüge. Dazu kam ab 2002 auch eine erste ATR42-300 zum Einsatz und drei Jahre später eine größere ATR72-200. Auch bekannte Fluggesellschaften wie die Air Berlin, Bangkok Air, Darwin Airline, Intersky oder Meridiana zählten auf die Dienste von Avanti Air. Erste größere Jetflugzeuge Ab 2015 ersetzte man die Turboprop-Flotte komplett durch die Fokker 100. Von diesem Hundertplätzer hatte Avanti Air teilweise bis zu drei Stück in Betrieb. Nachdem man bereits zwei Maschinen veräußert hatte, seht nun die Ablösung der letzten Maschine des ehemaligen niederländischen Flugzeugherstellers Fokker an. Noch knapp eine Woche soll die als D-AOLG registrierte Maschine für Avanti

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Einigung: BA-Gatwick-Tochter kommt doch

Mittlerweile hat man sich in der Luftfahrt-Branche schon fast daran gewöhnt, dass zuerst die Schließung einer Basis verkündet wird und erst dann verhandeln Gewerkschaft und Geschäftsleitung ernsthaft. So auch bei British Airways, denn „fünf nach Zwölf“ einigte man sich auf einen Tarifvertrag für London-Gatwick. Die „Billigtochter“ für den zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt kommt also doch. Kürzlich sah es noch ganz anders aus, denn British Airways verkündete nach ergebnislosen Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Balpa die Schließung der Kurz- und Mittelstreckenbasis. Offenbar war dies aber eher der Startschuss für ernsthafte Verhandlungen. Nun wurde ein neuer Tarifvertrag abgeschlossen. Dieser ist die Grundlage für eine neue Tochtergesellschaft, die ab London-Gatwick tätig werden soll. British Airways betonte vor einigen Tagen, dass man auf der Kurz- und Mittelstrecke ab diesem Airport seit Jahren Verluste einfliegen würde. Der Lowcoster soll nun den Mitbewerbern Ryanair und Easyjet die Stirn bieten. „Wir werden unser Konzept für eine vollwertige Kurzstrecken-Tochterairline in Gatwick weiterentwickeln, die unseren Kunden wettbewerbsfähige Tarife bieten wird“, so British Airways in einer Medienerklärung. Noch ist nicht ganz klar, ob der Ableger nach dem Vorbild von BA Cityflyer unter dem BA-Brand fliegen wird oder ob man sich ein neues Brand einfallen lässt. Theoretisch ist es möglich, dass man als Level antritt, allerdings floppte diese Marke in Wien, Amsterdam und Paris-Orly.

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DTM: Passagierzahlen nahezu auf Vor-Krisen-Niveau

Im 3. Quartal 2021 haben 726.583 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt. Während dieser Zeit konnte der Dortmund Airport somit fast doppelt so viele Fluggäste begrüßen wie in der gesamten ersten Jahreshälfte. Im Vergleich zum 3. Quartal des Rekordjahres 2019 entspricht dies 95 Prozent. Vor allem in den Sommermonaten Juli und August konnte der Dortmund Airport mit je rund 250.000 Reisenden wieder Werte aus dem Vorkrisenjahr erreichen. Die Anzahl der gesamten Flugbewegungen nahm im vergangenen Quartal im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 20 Prozent zu. Insgesamt fanden in diesem Zeitraum 10.699 Starts und Landungen am Dortmund Airport statt. Mit optimistischem Blick in die Zukunft Der Ausblick auf das kommende Quartal stimmt ebenfalls positiv: Der Dortmund Airport rechnet in den Herbstferien mit rund 730 Flügen zu 59 Zielen. Allein in diesen zwei Wochen werden voraussichtlich rund 115.000 Fluggäste am Ruhrgebiets-Airport erwartet.

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Herbstferien: Airport Weeze erstmals wieder auf Vor-Corona-Niveau

Der Airport Weeze freut sich auf den Start der nordrhein-westfälischen Herbstferien am 8. Oktober. Denn der Flughafen werde in den kommenden Herbstferien mit 95 Abflügen in der Woche erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau erreichen. „Wir sind auf einem sehr erfreulichen Weg. In den Herbstferien erwarten wir mehr als 60.000 Gäste. Nach der Zurückhaltung in den vergangenen Monaten und einem eher mäßigen Sommer wollen viele Menschen die Herbstferien nutzen, um in die Sonne zu fliegen oder Familie und Freunde zu besuchen“, so Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Die Tatsache, dass viele Zielländer rund um das Mittelmeer in den vergangenen Wochen Lockerungen der Corona-Maßnahmen angekündigt haben und die Impfquote weiter zunimmt, stimme den Airport sehr positiv. Aus diesem Grund könne man sich sogar berechtigte Hoffnungen machen auf bessere Passagierzahlen als im Herbst 2019, so Papst weiter. Damals begrüßte der Flughafen im gleichen Zeitraum insgesamt 55.000 Passagiere.

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ANA setzt Plastikverwendung an Flughäfen aus

Um bis 2050 vollkommen abfallfrei zu werden, verwendet der japanische Marktführer keinerlei Plastik mehr an Flughäfen und reduziert so die Menge an Einwegplastik um etwa 94 Tonnen pro Jahr. Die japanische Fluggesellschaft will die Verwendung von Plastik und Kunststoffverpackungen in Zukunft komplett einstellen. Die Unternehmensgruppe hat sich im Zuge dessen dazu verpflichtet, die Verwendung von Kunststoffen bis zum Geschäftsjahr 2030 bereits um 70 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 zu reduzieren und bis 2050 komplett auf die Verwendung von Kunststoff-Verpackungen zu verzichten. Um diese Ziele zu erreichen, wird die Airline nach dem 31. Oktober 2021 keine Plastikverpackungen mehr zum Verpacken von Gepäck an den Flughäfen bereitstellen. Allein durch diese Initiative werde die Menge der verwendeten Plastikhüllen um fast 2 Millionen Verpackungen pro Jahr reduziert, was etwa 94 Tonnen Kunststoff entspricht, so das Unternehmen in einer Aussendung. Im Rahmen der Abfall-Initiative würden noch weitere Produkte an Bord ersetzt, so zum Beispiel die Tabletts für Mahlzeiten in der Economy-Class auf internationalen Flügen durch das Material Bagasse – allein dies bringe etwa 617 Tonnen weniger Abfall pro Jahr – die Bestecke in der Kabine durch Holzteile, die Strohhalme und Kaffeebecher-Deckel im Flugzeug und in den Lounges durch Papierprodukte. Außerdem würden alle Kunststofffolien zum Abdecken von Fracht gesammelt und recycelt werden.

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