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Air Belgium erhält erste A330neo

Den ersten von zwei Airbus A330-900 hat die belgische Fluggesellschaft in Empfang genommen.  Das Flugzeug ist mit 286 Sitzen in einem Drei-Klassen-Layout ausgestattet, unterteilt in 30 Business-Class-, 21 Premium- und 235 Economy-Class-Sitze. Ausgestattet ist der A330neo mit der sogenannten Airspace Cabin, die unter anderem Variationen bei der Kabinenbeleuchtung ermöglicht. Der belgische Carrier least die beiden Maschinen von der Air Lease Corporation.

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Dänemark: Great Dane Airlines ist pleite

Die Fluggesellschaft Great Dane Airlines musste am Montag Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb wurde ohne Vorwarnung eingestellt, so dass unter anderem in Billund Passagiere eines Reiseveranstalters temporär gestrandet sind. Der Carrier war bereits vor der Corona-Pandemie defizitär. So flog man im Jahr 2019 einen Fehlbetrag in der Höhe von 25,3 Millionen Dänischen Kronen ein. Im Vorjahr lag das Minus bei 50,6 Millionen Dänischen Kronen. Nun war der Mehrheitseigentümer offenbar nicht mehr bereit die anhaltenden Verluste zu tragen. Great Dane Airlines hat den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die drei von SEBC Aviation geleasten Embraer 195 sind abgestellt. Zwei Maschinen befinden sich auf dem Flughafen Billund und eine in Kopenhagen. Derzeit wird nicht damit gerechnet, dass sich der Carrier wieder in die Luft erheben wird.

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Nach Kapitalerhöhung: Lufthansa zahlt Stille Einlage I an WSF zurück

Mit Finanzmitteln, die über eine Kapitalerhöhung eingenommen wurden, zahlt Lufthansa die Stille Einlage I des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds zurück. Die Transaktion hat ein Volumen in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Der Kranich-Konzern teilte weiters mit, dass man bis Ende des laufenden Jahres sämtliche stillen Einlagen des WSF zurückführen will. Damit will man die Bundesrepublik Deutschland, die aufgrund der milliardenschweren Staatshilfe direkt und über stille Einlagen beteiligt ist, weitgehend auslösen. Die Kapitalerhöhung spülte Lufthansa rund 2,162 Milliarden Euro in die Kasse. Seit Montag werden die neuen Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Die Maßnahme ist damit abgeschlossen. „Wir sind sehr dankbar, dass die Deutsche Lufthansa AG in schwierigsten Zeiten mit Steuermitteln stabilisiert worden ist. Dadurch konnten mehr als 100.000 Arbeitsplätze erhalten und für die Zukunft gesichert werden. Früher als erwartet, zahlen wir heute einen Großteil der Stabilisierungsmittel zurück und halten damit unser Versprechen. Wir schauen zunehmend optimistisch in die Zukunft. Immer mehr Länder öffnen ihre Grenzen, die Nachfrage nach Flugreisen insbesondere durch Geschäftsreisende wächst täglich. Trotzdem bleibt das Umfeld für Airlines weiterhin herausfordernd, so, dass wir unsere Transformation konsequent fortsetzen. Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Die Lufthansa Group verteidigt auch in Zukunft ihre Position unter den Top 5 Airline Gruppen der Welt“, so Firmenchef Carsten Spohr. Der Konzern beabsichtigt, nach der Rückzahlung der Stillen Einlage I auch die Stille Einlage II in Höhe von einer Milliarde Euro bis Ende 2021 vollständig zurückzuzahlen und den nicht in Anspruch genommenen Teil der Stillen Einlage I bis Ende 2021 zu kündigen. Ein KfW Kredit

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Montenegro Airlines startet als Mietwagen-Anbieter neu durch

Die insolvente Fluggesellschaft Montenegro Airlines wird wieder in der Personenbeförderung tätig. Zunächst nicht in der Luft, sondern unter Federführung des Insolvenzverwalters steigt man ins Mietwagengeschäft unter Beistellung von Fahrern ein. Der Masseverwalter teilte mit, dass ein neuer Transferservice ins Leben gerufen wurde. Dabei bietet Montenegro Airlines Fahrten mit Minibussen, die eine Kapazität zwischen acht und 18 Sitzplätzen haben, an. Mit dieser Maßnahme sollen Einnahmen für die Insolvenzmasse generiert werden. Gleichzeitig wurde auch kommuniziert, dass sämtliche Verkaufsbüros von Montenegro Airlines ihren Betrieb wiederaufnehmen. Diese sollen Pauschalreisen und Tickets anderer Fluggesellschaften sowie die neuen Transferservices verkaufen. Auch will man Touristen künftig Exkursionen, die in den Büros gebucht werden können, anbieten. Da der insolvente Carrier selbst nicht mehr fliegt, ist man als Travel Agent tätig. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Verwalter in Belgrad die Zulassung als Part-145-Wartungsbetrieb beantragt hat. Man will künftig Dienstleistungen für die Muster Embraer 195 und Fokker 100 anbieten. Eigenen Angaben nach hat man bereits erste Verträge mit Fluggesellschaften unterschrieben.

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Rail&Fly: Reiseveranstalter haften für Bahn-Verspätungen

Mit der Frage, ob Reiseveranstalter dafür haften, wenn Passagiere, die inkludierte Rail&Fly-Services in Anspruch nehmen, jedoch wegen einer Bahnverspätung den Flug verpassen, hatte sich der deutsche Bundesgerichtshof zu befassen. Dieser entschied zu Gunsten der Reisenden. Allerdings kommt es stark darauf an in welcher Form das Service angeboten bzw. verkauft wird. Der BGH vertritt die Ansicht, dass wenn dieses inkludiert ist und als eine Art „Vorteil“ beworben wird, dass es dann Bestandteil des Pauschalreisevertrags ist. Die Folge daraus: Der Tour Operator haftet für Bahn-Verspätungen. Laut Mitteilung der Verbraucherzentrale Bundesverband ging es um einen Fall aus dem Jahr 2017. Zwei Reisende hatten eine Pauschalreise inklusive Rail&Fly gebucht. Der Prospekt enthielt unter anderem folgenden Werbespruch: „Vorteil: Zug zum Flug 2. Klasse incl. ICE-Nutzung“. Nach einer von den Klägern bei der Bahn eingeholten Auskunft sollten sie bei einer Abfahrt vom Heimatbahnhof um 5:29 Uhr um 9:27 Uhr am Flughafen Düsseldorf eintreffen. Tatsächlich erreichten die Kläger den Flughafen erst um 11:35 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Einsteigevorgang bereits abgeschlossen. Die Kläger wurden abgewiesen und konnten das Flugzeug, das pünktlich startete, nicht mehr erreichen. In einem kurz nach dem Start des Flugzeugs geführten Telefonat bot die Beklagte den Klägern die Buchung eines Ersatzflugs für einen Aufpreis von 2.400 Euro an. Die Kläger lehnten dies ab und traten die Heimreise an. Sie begehren mit der Klage die Erstattung des Reisepreises und eine Entschädigung für entgangene Urlaubsfreude in Höhe von 50 Prozent des Reisepreises Der BGH hat nun entschieden, dass, wenn im Reiseprospekt bei der Beschreibung einer

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Hong Kong: Greater Bay Airlines hat AOC in der Tasche

Mit Greater Bay Airlines erhebt sich in Hong Kong eine neue Fluggesellschaft in die Luft. Die notwendigen Zertifikate wurden am 8. Oktober 2021 seitens der Zivilluftfahrtbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone erteilt. An der Neugründung ist die Donghai United Group beteiligt. Diese hält auch 25 Prozent an der chinesischen Donghai Airlines. Greater Bay soll zunächst mit einer Boeing 737-800 an den Start gehen. Im Laufe des Jahres 2022 sollen zwei weitere Einheiten hinzugefügt werden. Bis 2026 soll die Flotte auf 30 Flugzeuge anwachsen. Greater Bay Airlines hat den Ticketverkauf noch nicht aufgenommen. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen will man zunächst nach Singapur, Bangkok und Phuket fliegen. Die Betriebsaufnahme ist für das vierte Quartal 2021 angekündigt. Eigenen Angaben nach hat man Streckenrechte für insgesamt 104 Destinationen beantragt.

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Weniger Flugbegleiter, mehr Service – Swiss in der Kritik

Mehr persönlicher Service bei gleichzeitiger Reduktion der Anzahl der Flugbegleiter in der Swiss-Business-Class geht nach Ansicht der Gewerkschaft Kapers nicht auf. Das Kabinenpersonal wäre überarbeitet. Swiss krempelte das Service-Konzept in der Business-Class um. Neu ist, dass jeder C-Flugbegleiter für etwa 12 Passagiere zuständig ist und eben nur diese betreut. Zuvor wurden diese gemeinsam bedient. Gleichzeitig wurde die Anzahl der in der Langstrecken-Business-Class tätigen Flugbegleiter reduziert. Laut Gewerkschaft Kapers geht das Konzept in der Praxis nicht auf. Es wäre „schlicht nicht machbar“. Der Umstand, dass die Geschäftsleitung den Service „persönlicher“ gestalten möchte, führe dazu, dass die bisherige Aufgabenteilung entfällt. Das Resultat daraus ist, dass es zu Stress und Chaos in der Galley kommen würde. Dies soll auch dadurch verschärft werden, dass ein Flugbegleiter weniger zur Verfügung steht und obendrein die Speisen und Getränke einzeln – also nicht aus dem Trolley – serviert werden müssen. Kapers wirft Swiss weiters vor, dass man Bedenken und Kritik von den Flugbegleitern und der Gewerkschaft nicht annehmen würde. Vielmehr halte man stur am neuen Konzept in den Premium-Klassen fest. Auf Anfrage deutete ein Sprecher an, dass es zu „erforderlichen Anpassungen“ kommen wird.

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Vietnam nimmt Inlandsflüge wieder auf

Die Regierung des Vietnams legte aufgrund der Delta-Variante den Flugverkehr im Inland weitgehend still. Nun läuft dieser wieder an. Rund drei Monate lang gab es so gut wie keine Inlandsflüge, denn diese durften nur unter ganz bestimmten Umständen durchgeführt werden. Am Sonntag war es dann so weit: Vietnam Airlines flog unter VN214 von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Damit wurde der Domestic-Verkehr wiederaufgenommen. Die Flugverbindungen im Inland dürfen jedoch nur von Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind oder aber genesen sind genutzt werden. Weiters muss auch im Inland eine siebentägige Heimquarantäne angetreten werden. Damit will die Regierung des Vietnams die weitere Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Für Touristen hat diese Lockerung kaum Auswirkungen, denn es besteht weiterhin Einreiseverbot. Es gibt zwar Überlegungen, dass zunächst auf den Inseln die Touristik reaktiviert wird, jedoch ist dies noch nicht final beschlossen. Als Zeithorizont für eine mögliche schrittweise Öffnung strebt man November 2021 an.

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Green Airlines hat 25-Jahre alten Metroliner fliegen lassen

Die französische Fluggesellschaft Chalair führte am Wochenende aus nicht näher kommunizierten Gründen die Charterflüge des Ticketverkäufers Green Airlines nicht durch. Das deutsche Unternehmen, das sich in den letzten Monaten dem Vorwurf des Greenwashings stellen musste, charterte kurzfristig bei PAD Aviation und North Flying. Die Buchungslage der Flüge zwischen Paderborn und Sylt v.v. war nicht gerade berauschend. Am Freitag beauftragte Green Airlines einen Embraer Phenom 300 von PAD Aviation. Am Sonntag hingegen kam die OY-NPG von North Flying zum Einsatz. Das zuletzt genannte Flugzeug ist ein Fairchild Swearingen Metroliner, der von Aalborg aus nach Paderborn eingeflogen wurde. Von dort aus führte das 26 Jahre alte Turbopropflugzeug die Charterflüge von Green Airlines durch. Die Anzahl der Passagiere war sowohl am Freitag als auch am Sonntag im äußerst niedrigen Bereich. Green Airlines ist anders als es der Name vermuten lassen würde keine Fluggesellschaft, sondern ein Vertriebsunternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. Mit North Flying setzt man neuerlich eine andere Fluggesellschaft ein. Green Airlines musste in der Vergangenheit auffällig oft die „Flugpartner“ wechseln.

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Russland: Let L-410 nahe Menselinsk abgestürzt

In Menselinsk (Russland) ist am Sonntag ein Turbopropflugzeug des Typs Let L-410 abgestürzt. Inklusive Besatzung sollen sich 23 Personen an Bord befunden haben. Offiziellen Angaben haben zumindest sieben Personen überlebt. Die Maschine, die als Transportflugzeug konfiguriert war, solle eigentlich Fallschirmspringer bis zum Absprung befördern. Aus noch nicht geklärter Ursache ging die RF-94591 zu Boden und geriet laut Augenzeugen anschließend in Brand. Lokale Medien berichten unter anderem, dass ein technisches Problem aufgetreten sein könnte, denn die Cockpitbesatzung soll eine Notlandung versucht haben. Diese konnte leider nicht erfolgreich durchgeführt werden. Die Überlebenden sollen zum Teil schwer verletzt sein.

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