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Wiener Gastronomie sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert

Die Gastronomie in Wien sieht sich durch stark steigende Kosten unter Druck gesetzt. Laut Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien, müssen die Betriebe Preise erhöhen, um die gestiegenen Ausgaben für Energie, Mieten und Lebensmittel zu decken. Laut Peschta sind die Löhne in der Branche in den letzten fünf Jahren um über 30 Prozent gestiegen. Auch die Preise für Lebensmittel wie Rind- und Schweinefleisch sowie für Versicherungen und Instandhaltung seien deutlich angestiegen. Dieser wirtschaftliche Druck bringe viele Betriebe an ihre Grenzen. Eine aktuelle Umfrage unter Gastronomen zeigt demnach, daß 90 Prozent der Betriebe die Mehrkosten nicht vollständig an ihre Gäste weitergeben können. Viele Lokale würden ihre Margen reduzieren, um die Kundenfrequenz zu halten, da die Kunden zurzeit zum Sparen tendierten. Die Gastronomen versuchen, durch Effizienzsteigerung, Lieferantenvergleiche und Anpassung ihrer Speisekarten auf die Situation zu reagieren. Peschta äußerte die Hoffnung, daß die Kunden ihren Wirten die Treue halten, um durch höhere Gästezahlen eine bessere Verteilung der Fixkosten zu ermöglichen.

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Musikfest Berlin präsentiert Orchester aus aller Welt

Das Musikfest Berlin beginnt am 30. August 2025 und dauert bis zum 23. September. Das Orchesterfestival lädt in diesem Zeitraum zu mehr als 30 Konzerten in der Philharmonie, dem Kammermusiksaal und dem Konzerthaus Berlin ein. Die Eröffnung am 30. August gestaltet das Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Klaus Mäkelä. Das Festivalprogramm umfaßt Musik von der italienischen Renaissance bis zu aktuellen Werken und ehrt die Komponisten Pierre Boulez und Luciano Berio zu ihren 100. Geburtstagen. Auch Helmut Lachenmann wird zu seinem 90. Geburtstag gewürdigt. Zu Gast sind renommierte Klangkörper wie das Orchestre de Paris, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom und das Busan Philharmonic Orchestra aus Südkorea. Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen und Daniel Harding werden erwartet. Das Norrköping Symphony Orchestra präsentiert die konzertante Uraufführung der Oper „Parabola and Circula“ von Marc Blitzstein. Vierzehn Konzerte werden vom rbb und Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet, vier davon live übertragen. Die Veranstaltung gilt als wichtiger Bestandteil der Berliner Festspiele und wird in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker durchgeführt.

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Michael O’Leary zweifelt SAF-Ziele an

Die globale Luftfahrtindustrie hat sich dem ehrgeizigen Ziel verschrieben, bis zum Jahr 2050 einen Zustand der Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Doch inmitten der Bestrebungen nach technologischem Wandel und operativen Verbesserungen ertönt eine laute, kritische Stimme: Michael O’Leary, der Chef der irischen Fluggesellschaft Ryanair, äußert deutliche Zweifel an der Umsetzbarkeit dieser Pläne. Er hält die ambitionierten Vorgaben für nicht erreichbar und kritisiert insbesondere die zentrale Rolle von nachhaltigen Flugtreibstoffen (SAF) als eine Art „Unsinn“. Während Branchenverbände die Notwendigkeit betonen, die Produktion von alternativen Kraftstoffen zu beschleunigen, prophezeit O’Leary, daß der Preis für herkömmliches Kerosin in den kommenden zehn Jahren „deutlich“ fallen werde. Diese kontroverse Haltung wirft grundlegende Fragen über die Realität der Luftfahrt der Zukunft auf, die sich zwischen technologischen Visionen, wirtschaftlichen Zwängen und politischen Vorgaben bewegt. Ein klares Urteil aus Dublin: Der Pragmatiker Michael O’Leary zweifelt an der Vision Michael O’Leary, der seit Jahrzehnten die Geschicke von Ryanair lenkt, ist bekannt für seine direkten und unverblümten Äusserungen. Er gilt als einer der erfolgreichsten Manager der Luftfahrtbranche, dessen Geschäftsmodell auf kompromißloser Kostenkontrolle und Effizienz beruht. In diesem Sinne blickt er auch auf die Zukunftsziele des Sektors und fällt ein klares Urteil: Die Branche werde sowohl die SAF-Vorgaben für 2030 als auch das Netto-Null-Ziel für 2050 verfehlen. Seine Skepsis richtet sich vor allem gegen die Schlüsseltechnologie, die den Hauptanteil zur Erreichung der Ziele beitragen soll. Er bezeichnet nachhaltige Treibstoffe als „Unsinn“ und bezweifelt offen deren Wirksamkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit in dem notwendigen Umfang. O’Leary vertritt die Ansicht, daß die politischen Vorgaben und die

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Flughafen Zürich sammelt Spenden mit Charity Wasser

Durch den Verkauf von Charity Wasser am Flughafen Zürich sind im ersten Halbjahr 2025 Spenden in Höhe von 198.635 Schweizer Franken zusammengekommen. Der Erlös wurde an die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft übergeben. Die Flughafen Zürich AG und das Reisehandelsunternehmen Avolta (ehemals Dufry) führen das Spendenprojekt seit 2014 durch. Pro verkaufter Flasche Mineralwasser werden 50 Rappen an eine wechselnde gemeinnützige Organisation gespendet. Die MS-Gesellschaft war von Januar bis Juni 2025 die begünstigte Organisation. Sie plant, die Spende für die Unterstützung von rund 18.000 Betroffenen in der Schweiz einzusetzen. Von Juli bis Dezember 2025 geht der Erlös an die Stiftung allani Kinderhospiz Bern, das erste Kinderhospiz der Schweiz. Die MS-Gesellschaft ist die zehnte Organisation, die im Rahmen des Projektes unterstützt wurde. Zu den früheren Empfängern gehören unter anderem die Stiftung Wisli und das Kinderspital Zürich.

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Australische Fluggesellschaft erzielt Rekordgewinn und setzt auf mutige Flottenstrategie

Die australische Luftfahrt erlebt eine Phase des beispiellosen Wachstums, deren Speerspitze die nationale Fluggesellschaft Qantas ist. Nach Jahren der finanziellen Unsicherheit, die die gesamte Luftfahrtbranche prägten, meldet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr 2025 einen Vorsteuergewinn von umgerechnet 1,6 Milliarden US-Dollar. Dieser bemerkenswerte Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wird auf eine „unglaublich starke Nachfrage“ zurückgeführt, die das Passagiergeschäft in Australien befeuert. Ermutigt durch diesen Erfolg, treibt Qantas eine ambitionierte Flottenerneuerung voran. Die Airline investiert in 20 zusätzliche Airbus A321XLR, um ihre Inlandsflotte zu modernisieren und neue, lukrative Routen zu erschließen. Gleichzeitig nimmt das bahnbrechende „Project Sunrise“ Gestalt an, das mit modifizierten Ultralangstrecken-Maschinen vom Typ A350-1000 die Weltkarte der Luftfahrt neu schreiben soll. Dieser strategische Doppel-Fokus positioniert Qantas nicht nur als wirtschaftlichen Gewinner, sondern auch als einen der innovativsten Pioniere im globalen Luftverkehr. Vom Verlust zum Rekord: Die finanzielle Erholung von Qantas Der jüngste Gewinnsprung von Qantas markiert das vorläufige Ende einer beispiellosen wirtschaftlichen Achterbahnfahrt. Während der Pandemiejahre stand das Unternehmen, das traditionell stark von internationalen Verbindungen abhängig ist, vor der größten Herausforderung seiner Geschichte. Massive Verluste und ein nahezu stillgelegter Flugbetrieb prägten das Bild. Der nun erzielte Vorsteuergewinn von 1,6 Milliarden US-Dollar stellt eine bemerkenswerte Kehrtwende dar und übertrifft sogar die Zahlen aus der Zeit vor der Krise. Airlinechefin Vanessa Hudson führt den Erfolg auf die starke Erholung des Inlandsverkehrs sowie auf die wiedererstarkte Nachfrage nach internationalen Flügen zurück. Besonders der australische Binnenmarkt erweist sich als äusserst robust, da das Reisen innerhalb des Kontinents zu einem wichtigen

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Ryanair setzt Flüge von Linz nach London und Alicante im Winter fort

Die Fluggesellschaft Ryanair wird ihre Flugverbindungen vom Flughafen Linz nach London und Alicante auch in der kommenden Wintersaison aufrechterhalten. Beide Routen werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Die Strecke nach London wird seit dem Herbst 2024 angeboten. Die Flüge finden montags und samstags statt. London gilt als europäische Metropole mit einem breiten Angebot an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einrichtungen. Die Route nach Alicante wird seit der Sommersaison bedient, die Flüge finden freitags und sonntags statt. Die Stadt an der Costa Blanca bietet auch in den Wintermonaten milde Temperaturen und gilt als warmes Reiseziel für Städtereisen und Ausflüge in die Region. Die Fortsetzung dieser Flugverbindungen stärkt das Angebot des Linzer Flughafens für Freizeitreisende. Die ganzjährige Verfügbarkeit der Routen nach London und Alicante ermöglicht Reisen sowohl für Städte- als auch für Sonnenurlaube.

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Massenhafter Krankheitsausbruch in spanischem Ferienhotel: Über hundert Urlauber erleiden Magen-Darm-Erkrankung

Ein Urlaubstraum hat sich für mehr als hundert Gäste eines Vier-Sterne-Hotels im beliebten spanischen Badeort La Manga in einen Albtraum verwandelt. Nach einem Mittagessen am Buffet des Hotels „Izan Cavanna“ klagten zahlreiche Besucher, darunter Familien mit Kindern, ein Baby und eine hochschwangere Frau, über schwere Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Erbrechen. Die regionalen Gesundheitsbehörden in Murcia haben umgehend umfangreiche Untersuchungen eingeleitet, um die Ursache des Ausbruchs zu ermitteln. Erste Hinweise, so die amtlichen Stellen, deuten auf eine Infektion mit Salmonellen hin, die durch kontaminierte Speisen auf dem Buffet ausgelöst worden sein könnte. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die kritische Bedeutung von Hygienestandards in der Gastronomie, während die betroffenen Gäste das Krisenmanagement des Hotels scharf kritisieren. Die Unsicherheit und die Sorge um die Gesundheit der Erkrankten, von denen ein Teil im Krankenhaus behandelt werden mußte, prägen die angespannte Lage vor Ort. Ein Ferienparadies im Zeichen der Krankheit: Chronologie eines Ausbruchs Die ersten Symptome traten kurz nach dem gemeinsamen Mittagessen am Samstag auf. Was als entspannter Ferientag begann, endete für viele Gäste in Fieber, Erbrechen und heftigem Durchfall. Binnen weniger Stunden schwoll die Zahl der Erkrankten auf über hundert an. Unter den Betroffenen herrschte große Verunsicherung, da die Symptome plötzlich und ohne erkennbaren Grund auftraten. Die Gesundheitsbehörden der Region Murcia wurden umgehend von den Verantwortlichen im Hotel informiert und leiteten rasch die notwendigen Maßnahmen ein. Verdachtsfälle auf eine Salmonellen-Infektion wurden geäußert, und der Fokus der Ermittlungen richtete sich schnell auf das am Samstagmittag servierte Buffet. Besondere Sorge galt den besonders gefährdeten

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SunExpress kehrt mit Direktflügen nach Antalya an den Flughafen Memmingen zurück

Die Fluggesellschaft SunExpress nimmt ab März 2026 eine Direktverbindung vom Flughafen Memmingen nach Antalya in der Türkei wieder auf. Die Strecke wurde zuletzt im Jahr 2022 bedient. Die Flüge sollen fünf Mal pro Woche und zwischen dem 11. Mai und 24. Juni 2026 sogar täglich angeboten werden. Die Flugzeit beträgt rund drei Stunden und 30 Minuten. Laut Airport-Prokurist Marcel Schütz ergänzt die Verbindung das Angebot des Flughafens im Mittelmeerraum. SunExpress, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, sieht sich als Marktführer für Flüge von Deutschland an die Türkische Riviera. Die neue Route soll Reisenden aus Süddeutschland, Österreich und der Schweiz eine direkte Verbindung zur Ferienregion ermöglichen. Die Region Antalya mit Orten wie Kemer und Belek ist vor allem bei Familien beliebt. Geschichtsinteressierte und Urlauber finden in der Region antike Stätten wie Aspendos oder die Altstadt Kaleiçi.

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Spanische Fährbranche vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte

Die spanische Schifffahrt, insbesondere der Fährverkehr, steht vor einem gewaltigen Umbruch. Die Reederei Baleària mit Sitz in Alicante hat nach monatelangen, zähen Verhandlungen die Übernahme ihres Hauptkonkurrenten Naviera Armas Trasmediterránea besiegelt. Dieser Zusammenschluss, der laut Berichten spanischer Fachmedien einen Kaufpreis von rund 300 Millionen Euro umfaßt, wird das Kräftespiel auf den nationalen und internationalen Fährrouten grundlegend verändern. Die Transaktion, welche die Verkehre zwischen den Kanarischen Inseln, der Insel Alborán und Teilen der Straße von Gibraltar umfaßt, markiert das Ende einer Ära für das finanziell angeschlagene Unternehmen Naviera Armas Trasmediterránea und den Aufstieg eines neuen, dominierenden Spielers. Obgleich der Handel bereits von den bisherigen Eigentümern, internationalen Finanzhäusern wie JP Morgan und Barings, angenommen wurde, steht er noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der spanischen Wettbewerbsbehörde. Die Folgen dieser Fusion könnten weitreichend sein, sowohl für die Passagiere als auch für die gesamte Belegschaft und das wirtschaftliche Gefüge der betroffenen Regionen. Ein strategischer Schachzug inmitten finanzieller Turbulenzen Die Übernahme von Naviera Armas Trasmediterránea durch Baleària ist das Resultat eines beispiellosen finanziellen Tauziehens, das in der spanischen Schifffahrtsgeschichte seinesgleichen sucht. Die Reederei Naviera Armas Trasmediterránea, ein Traditionsunternehmen mit Wurzeln, die bis ins Jahr 1947 zurückreichen, hatte in den vergangenen Jahren mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Massive Schulden in Milliardenhöhe, vor allem aus der Übernahme der staatlichen Reederei Trasmediterránea im Jahre 2017, hatten das Unternehmen an den Rand des Ruins getrieben. Die Reederei wurde faktisch von ihren Gläubigern kontrolliert, darunter die im Pressetext erwähnten globalen Finanzinvestoren wie JP Morgan und Barings, die verzweifelt nach

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KLM feiert 105 Jahre Linienflug zwischen Bremen und Amsterdam

Die Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines feiert das 105jährige Jubiläum ihrer internationalen Linienverbindung zwischen Bremen und Amsterdam. Die Strecke, die am 1. September 1920 aufgenommen wurde, war eine der ersten ihrer Art in Europa. Die Flüge wurden damals mit dem Doppeldecker De Havilland DH-16 durchgeführt. Passagiere reisten in einer überdachten Kabine, während die Piloten unter freiem Himmel flogen. Wärmflaschen und Handschuhe gehörten zur Standardausrüstung der Reisenden. Heute bedient die KLM die Route bis zu vier Mal täglich mit modernen Flugzeugen. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer am Flughafen Bremen, hob die langjährige Partnerschaft hervor, die den Flughafen Bremen über das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol mit über 500 weltweiten Zielen verbinde. Laut Bas‘t Hooft, Deutschland-Direktor von Air France-KLM, sei die Verbindung eine Erfolgsgeschichte, deren Fortsetzung man mit Zuversicht betrachte.

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