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Flughafen Kopenhagen verzeichnet Rekordhalbjahr mit 14,9 Millionen Passagieren

Die Betreibergesellschaft Copenhagen Airports A/S hat in der ersten Hälfte des Jahres 2025 einen Gewinn vor Steuern von 595 Millionen Dänischen Kronen erzielt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als der Gewinn 491 Millionen Kronen betrug. Die Umsätze stiegen um acht Prozent auf 2,54 Milliarden Kronen, angetrieben durch Einnahmen aus dem Flugverkehr sowie aus Bereichen wie dem Einzelhandel und Parkplätzen. Mit 14,9 Millionen Passagieren wurde ein Rekordwert für ein Halbjahr erzielt, was einer Zunahme von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Transferverkehr stieg um 23 Prozent und stärkte die Rolle des Flughafens als Drehkreuz für Nordeuropa. Zur Bewältigung des Wachstums wurden neue CT-Scanner-Sicherheitskontrollen in Betrieb genommen, die Wartezeiten reduzieren sollen. Für das Gesamtjahr 2025 wird eine Passagierzahl von rund 32 Millionen erwartet, bei einem Gewinn von 1,45 bis 1,65 Milliarden Kronen. Das Management warnte jedoch vor geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, die die Reisenachfrage beeinflussen könnten. Eine bedeutende Entwicklung stellt die geplante Übernahme der Mehrheitskontrolle durch den dänischen Staat dar, die von der Europäischen Kommission bereits genehmigt wurde.

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Yakovlev MS-21-310 nimmt die finale Hürde der Bodentests

Ein zentraler Schritt im ehrgeizigen Programm zur Entwicklung eines modernen Passagierflugzeugs auf heimischer Basis ist vollzogen: Die russische Fluggesellschaft Yakovlev hat am Standort Irkutsk die komplexen Bodentests für die zweite Ausführung der MS-21 abgeschlossen, die vollständig mit inländisch gefertigten Komponenten ausgestattet ist. Die Prüfung, die essentielle Systeme wie die Stromversorgung, die Hydraulik, die Steuerung und die Bordelektronik umfaßte, gilt als ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Zulassung des Flugzeugs. Mit diesem Fortschritt rückt das Projekt, das die russische Zivilluftfahrt modernisieren und von ausländischen Zulieferern unabhängiger machen soll, einen entscheidenden Schritt voran. Die erfolgreichen Frequenztests stellen sicher, daß die Struktur des Flugzeugs allen Belastungen des Flugbetriebs standhält und keine gefährlichen Resonanzen entwickelt. Dieser Erfolg unterstreicht das Engagement des Staatskonzerns Rostec und der daran beteiligten Unternehmen, das strategisch wichtige Vorhaben zur Gänze mit eigener Technologie zu realisieren. Die Strategie der Eigenständigkeit: Warum die heimische Fertigung im Fokus steht Das Projekt der MS-21 (Magistralny Samoljot 21. weka, zu Deutsch: Passagierflugzeug des 21. Jahrhunderts) hat eine lange und bewegte Geschichte. Ursprünglich als Gemeinschaftsprojekt mit internationalen Partnern konzipiert, sah der erste Prototyp eine breite Palette an westlicher Technologie vor, darunter Triebwerke des amerikanischen Herstellers Pratt & Whitney und Avionik von Rockwell Collins. Die ersten Flugzeuge wurden mit diesen Systemen ausgestattet und absolvierten bereits umfangreiche Flugtests. Ziel war es, ein Flugzeug zu schaffen, das mit den etablierten Modellen von Airbus und Boeing konkurrieren kann. Doch der Zugriff auf westliche Komponenten und Bauteile wurde durch geopolitische Entwicklungen massiv erschwert. Dies zwang die russische Luftfahrtindustrie zu

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Flughafen Paderborn/Lippstadt mit stabilen Passagierzahlen in den Sommerferien

Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat in den Sommerferien des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen 150.835 Fluggäste gezählt. Der Zeitraum umfaßte die Wochen vom 12. Juli bis zum 26. August 2025. Das Ergebnis entspricht dem hohen Niveau des Vorjahres und habe die Erwartungen des Managements erfüllt. Als wichtigste Reiseziele für die Urlauber aus Ostwestfalen und Lippe hätten sich erneut Antalya in der Türkei und Palma de Mallorca in Spanien erwiesen. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser bewertete das erzielte Ergebnis als sehr gut und hob die Stabilisierung der Fluggastzahlen hervor. Die Sommerferien gelten als die frequenzstärkste Phase des Jahres am Heimathafen. Der Flughafen hatte sich personell und organisatorisch auf die Hauptreisezeit vorbereitet. Damit konnte ein reibungsloser Ablauf während der stärksten Phase gewährleistet werden.

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Braathens stellt Flotte um und trennt sich von Airbus-Jets

Die Fluggesellschaft Braathens hat eine strategische Umstellung ihrer Flotte angekündigt. Bis 2027 sollen die Airbus-Flugzeuge ausgemustert werden. Das Unternehmen will sich zukünftig ausschließlich auf den Betrieb des Turboprop-Flugzeugs ATR72-600 konzentrieren und als ACMI-Anbieter auftreten. Die Entscheidung wurde getroffen, da der langfristige Produktionsvertrag für die Airbus-Flotte im Dezember 2026 ausläuft. Laut Unternehmensangaben seien die Airbus-Jets nicht mehr optimal für die Anforderungen von Reiseveranstaltern und klassischen Fluggesellschaften konfiguriert. Gleichzeitig tendiere die Nachfrage im ACMI-Sektor, in dem Flugzeuge inklusive Personal und Wartung vermietet werden, zu flexiblen Turboprop-Lösungen. Die ATR72-600-Maschinen gelten als effizient und sind besonders für saisonale Routen, regionale Strecken und die Erschließung neuer Märkte geeignet. Durch die Konzentration auf einen einheitlichen Flugzeugtyp erhofft sich die Airline, ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken und die Rentabilität zu erhöhen. Das Management von Braathens kündigte an, mit den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten, um den Airbus-Crews Übergangsmöglichkeiten auf die ATR-Flotte zu ermöglichen.

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Europas Billigflieger verschärfen die Kontrolle über das Handgepäck

Die Geschäftsmodelle europäischer Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet beruhen auf einer einfachen, aber effektiven Formel: extrem niedrige Basispreise, die durch eine Vielzahl von Zusatzgebühren, sogenannte Ancillary Revenues, ergänzt werden. Eine der bedeutendsten Einnahmequellen dieser Fluggesellschaften ist die Gebühr für das Handgepäck. Die strikte Einhaltung der Handgepäcksregeln ist daher für die Rentabilität der Unternehmen von zentraler Bedeutung. Wie nun bekannt wurde, geht Ryanair, Europas führende Billigfluggesellschaft, einen Schritt weiter und erhöht die finanzielle Vergütung für seine Mitarbeiter am Flugsteig, die Passagiere mit überdimensionierten Handgepäckstücken identifizieren. Die Gebühr für jedes entdeckte, zu große Gepäckstück wird von 1,50 Euro auf 2,50 Euro angehoben, und die bisherige monatliche Obergrenze von 80 Euro wird komplett abgeschafft. Ein ähnliches System wurde auch beim Konkurrenten Easyjet eingeführt. Dieser Schritt unterstreicht die wachsende Bedeutung der Zusatzumsätze und der operativen Effizienz in einem hart umkämpften Markt und wirft gleichzeitig Fragen nach der Kundenbeziehung und dem Arbeitsklima am Flugsteig auf. Die Logik des Geschäftsmodells: Wenn Effizienz auf Erträge trifft Das Geschäftsmodell der Billigfluggesellschaften, das Ryanair in Europa maßgeblich geprägt hat, ist eine meisterhafte Kombination aus Kosteneinsparung und Einnahmengenerierung. Der Kern des Modells ist die Bereitstellung von Flugtickets zu Preisen, die oft geringer sind als die Fahrtkosten zum Flughafen. Dies wird erreicht durch eine radikale Fokussierung auf Effizienz: einheitliche Flugzeugflotten, schnelle Bodenabfertigung und eine Minimierung der Personalkosten. Die Marge pro Ticket ist äusserst gering, weshalb die Fluggesellschaften auf Nebeneinnahmen angewiesen sind, um profitabel zu bleiben. Diese Nebeneinnahmen, zu denen Sitzplatzreservierungen, bevorzugtes Boarding und insbesondere Gepäckgebühren gehören, machen einen signifikanten Anteil am

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Deutsche Bahn und PKP Intercity bauen Zugverkehr nach Polen aus

Die Deutsche Bahn und die polnische PKP Intercity erweitern das Fernverkehrsangebot zwischen Deutschland und Polen deutlich. Wie der deutsche Konzern mitteilte, soll das Angebot ab Mitte Dezember um mehr als 50 Prozent wachsen. Reisenden stehen dann 17 statt bisher elf direkte Verbindungen zur Verfügung. Ein siebtes Zugpaar auf der Hauptstrecke Berlin-Warschau ermöglicht künftig einen Zweistundentakt mit einer Reisezeit von fünf Stunden. Eine komplett neue Verbindung wird zudem zwischen Leipzig, Breslau und Krakau eingeführt, die zweimal täglich verkehren soll. Einer dieser Züge fährt weiter bis Przemysl an der polnisch-ukrainischen Grenze. Geplant sind auch neue Nachtzugverbindungen. Ein täglicher Eurocity wird Berlin über Breslau und Krakau mit Przemysl verbinden. Eine weitere Route führt von Berlin über Lodz und Warschau nach Chelm in der Nähe der ukrainischen Grenze. Durch zusätzliche Wagen im Nachtzug München-Warschau entsteht eine neue Direktverbindung zwischen Süddeutschland und Südpolen.

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Durchwachsene Bilanz der Freibäder in Niederösterreich

Die rund 140 Bäderbetriebe in Niederösterreich ziehen eine nüchterne Bilanz der abgelaufenen Saison. Laut Harald Gölles, Sprecher der Bäderbetriebe in der Wirtschaftskammer NÖ (WKNÖ), verzeichneten die Bäder einen durchschnittlichen Rückgang von 20 Prozent bei den Besucherzahlen und im Umsatz. Die Besucherzahlen sind demnach vor allem wegen des verregneten Wetters im Mai und Juli stark eingebrochen. Einige Betriebe mußten einen Rückgang von bis zu 44 Prozent hinnehmen. Die Betriebe haben versucht, die Einbußen durch Preisanpassungen von fünf bis 25 Prozent teilweise auszugleichen. Der Bäderbesuch bleibe aber weiterhin leistbar. Die Bäderbetriebe sind neben den Wetterbedingungen auch mit hohen Energiekosten und Personalengpässen konfrontiert, besonders bei Aufsichtspersonal. Zur Kostenreduktion wurden bauliche Maßnahmen und Einsparungen vorgenommen. Die WKNÖ fordert kreative Konzepte und finanzielle Unterstützung, um den Erhalt der Bäder zu sichern. Ein Großteil der Bäder schließt mit Schulbeginn. Die Wirtschaftskammer NÖ verweist auf die Bedeutung der Bäder als öffentliche Aufgabe für Schwimmausbildung und Gesundheitsförderung und schlägt unter anderem interkommunale Kooperationen als Modell vor.

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Stiller Hilferuf am Flugsteig: Mutiges Handzeichen einer Passagierin löst Polizeieinsatz am Flughafen München aus

Ein unscheinbarer Moment am belebten Flughafen München hat am späten Montagabend eine bemerkenswerte Wendung genommen, die das Potenzial einer stillen Geste eindrucksvoll unter Beweis stellt. Am Flugsteig des Terminals 2, kurz vor dem Abflug nach Kopenhagen, erkannten aufmerksame Mitarbeiter der Fluggesellschaft Lufthansa in den Händen einer Passagierin ein international bekanntes und doch selten genutztes Hilfssignal. Dieses nonverbale Zeichen, das international als „Signal For Help“ bekannt ist, alarmierte das Personal derart, daß sie umgehend die Bundespolizei verständigten. Der darauffolgende Polizeieinsatz führte dazu, daß die Reisende von ihrem Begleiter getrennt und ihre prekäre Lage offengelegt wurde. Der Vorfall, über den zuerst die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete, wirft ein Schlaglicht auf die Bedeutung von Wachsamkeit und die Ausbildung des Flughafenpersonals. Er zeigt eindrücklich, wie ein einzelner, unspektakulärer Moment eine entscheidende Intervention auslösen kann, um einen Menschen aus einer Notsituation zu befreien. Die Macht einer Geste: Das internationale Signal der Hilflosigkeit Das Handzeichen, das die Passagierin verwendete, ist ein international standardisierter Hilferuf, der speziell für diskrete Notsituationen geschaffen wurde. Das als „Signal for Help“ bekannte Zeichen wurde im Jahr 2020 von der kanadischen Frauenstiftung (Canadian Women’s Foundation) im Zuge der Pandemie entwickelt, um Opfern von häuslicher Gewalt eine Möglichkeit zu geben, während Videotelefonaten heimlich um Hilfe zu bitten. Die einfache, aber geniale Geste – den Daumen in die geöffnete Handfläche zu legen und dann die anderen vier Finger zur Faust zu schließen – ist absichtlich unauffällig, so daß sie von einem Täter kaum bemerkt wird. Innerhalb kurzer Zeit hat sich dieses Signal über soziale Medien

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Wiener Gastronomie sieht sich mit steigenden Kosten konfrontiert

Die Gastronomie in Wien sieht sich durch stark steigende Kosten unter Druck gesetzt. Laut Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien, müssen die Betriebe Preise erhöhen, um die gestiegenen Ausgaben für Energie, Mieten und Lebensmittel zu decken. Laut Peschta sind die Löhne in der Branche in den letzten fünf Jahren um über 30 Prozent gestiegen. Auch die Preise für Lebensmittel wie Rind- und Schweinefleisch sowie für Versicherungen und Instandhaltung seien deutlich angestiegen. Dieser wirtschaftliche Druck bringe viele Betriebe an ihre Grenzen. Eine aktuelle Umfrage unter Gastronomen zeigt demnach, daß 90 Prozent der Betriebe die Mehrkosten nicht vollständig an ihre Gäste weitergeben können. Viele Lokale würden ihre Margen reduzieren, um die Kundenfrequenz zu halten, da die Kunden zurzeit zum Sparen tendierten. Die Gastronomen versuchen, durch Effizienzsteigerung, Lieferantenvergleiche und Anpassung ihrer Speisekarten auf die Situation zu reagieren. Peschta äußerte die Hoffnung, daß die Kunden ihren Wirten die Treue halten, um durch höhere Gästezahlen eine bessere Verteilung der Fixkosten zu ermöglichen.

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Musikfest Berlin präsentiert Orchester aus aller Welt

Das Musikfest Berlin beginnt am 30. August 2025 und dauert bis zum 23. September. Das Orchesterfestival lädt in diesem Zeitraum zu mehr als 30 Konzerten in der Philharmonie, dem Kammermusiksaal und dem Konzerthaus Berlin ein. Die Eröffnung am 30. August gestaltet das Royal Concertgebouw Orchestra unter der Leitung von Klaus Mäkelä. Das Festivalprogramm umfaßt Musik von der italienischen Renaissance bis zu aktuellen Werken und ehrt die Komponisten Pierre Boulez und Luciano Berio zu ihren 100. Geburtstagen. Auch Helmut Lachenmann wird zu seinem 90. Geburtstag gewürdigt. Zu Gast sind renommierte Klangkörper wie das Orchestre de Paris, das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia aus Rom und das Busan Philharmonic Orchestra aus Südkorea. Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen und Daniel Harding werden erwartet. Das Norrköping Symphony Orchestra präsentiert die konzertante Uraufführung der Oper „Parabola and Circula“ von Marc Blitzstein. Vierzehn Konzerte werden vom rbb und Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet, vier davon live übertragen. Die Veranstaltung gilt als wichtiger Bestandteil der Berliner Festspiele und wird in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker durchgeführt.

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