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Top-Manager kehren in die Business Class zurück

Die Corona-Pandemie veränderte Geschäftsreisen quasi von einem auf den anderen Tag und die Folgen dauern noch immer an. Während in vielen Firmen das einst sehr reisefreudige mittlere Management vermehrt mit Video- und Telefonkonferenzen arbeiten muss, gönnen sich Top-Manager offenbar verstärkt höhere Reiseklassen. Eine von Airplus durchgeführte Umfrage ergab, dass die Buchung der Business Class bzw. bei Bahnreisen Erste Klasse vorgezogen wird. Als Argumente führt man unter anderem an, dass es zu weniger Kontakten und damit zu einem geringen Ansteckungsrisiko kommen würde. Befragt wurden laut Airplus insgesamt 750 Top-Manager in Europa. Ein interessanter Nebenaspekt ist, dass einige Teilnehmer angegeben haben, dass sie auch für ihre Mitarbeiter generell höhere Reiseklassen buchen würden. Dies wurde unter anderem damit begründet, dass man diese bestmöglich vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus schützen möchte. Gleichzeitig zeigt die Argumentation auch, dass es vielen Managern offenbar ganz und gar nicht egal ist wie das Personal durch die Krise kommt bzw. man sich den Ausfall von Schlüsselkräften nicht leisten kann. Das Portal Travel Inside zieht den Schluss, dass in den nächsten Jahren deutlich mehr Geschäftsreisen als noch in 2019 zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang, kombiniert mit dem Umstand, dass auch auf Kurzstreckenflügen vermehrt die Business Class gebucht wird, gehen viele Manager von steigenden Reisekosten aus. Wie lange der “C-Boom” andauern wird, bleibt abzuwarten. Irgendwann könnten nämlich wieder Einsparungsthemen anstehen.

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Saudia will A321XLR in 2024 in Dienst stellen

Die Fluggesellschaft Saudia will ihren ersten Airbus A321XLR im Laufe des Jahres 2024 in den aktiven Liniendienst stellen. Der Carrier hat insgesamt 15 Exemplare dieses Typs bestellt. CH-Aviation.com berichtet in diesem Zusammenhang unter Berufung auf Firmenchef Ibrahim al-Koshy, dass das Muster A321XLR auf Strecken nach Europa und Asien sowie innerhalb des arabischen Raums eingesetzt werden soll. Der Manager rechnet damit, dass die Order bis Ende 2026 vollständig ausgeliefert sein wird. Saudia sorgte heuer bereits für Aufsehen, denn man organisierte sich von verschiedenen Banken rund drei Milliarden U.S.-Dollar. Mit diesem Finanzmitteln will man rund 70 neue Flugzeuge anschaffen. Mit Airbus und Boeing laufen dem Vernehmen nach intensive Verhandlungen.

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Cathay Pacific schließt auch Crew-Basis London

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific wird künftig keine Piloten mehr in der britischen Hauptstadt London beschäftigten. Die Schließung der dortigen Basis zeichnete sich schon einige Wochen ab, wurde jedoch erst jetzt offiziell bestätigt. Der Carrier aus Hong Kong will durch die Aufgabe ausländischer Crew-Bases die Kosten reduzieren. Dem Rotstift sind schon jene in Neuseeland, Australien, Kanada und Deutschland zum Opfer gefallen. Zwar sollen alternative Arbeitsplätze in Hong Kong angeboten werden, jedoch dürfte dies für nur wenige eine attraktive Lösung sein. Ausländischen Flugzeugführern wurden bereits vor einiger Zeit die Bezüge gekürzt. Auf dem Prüfstand stehen auch die Crew-Stützpunkte, die in den Vereinigten Staaten von Amerika unterhalten werden. Es handelt sich um die letzten außerhalb Hong Kongs. Von einer möglichen Schließung wären in etwa 140 Piloten betroffen. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

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Lufthansa und Travelport setzen Geschäftsbeziehung fort

Die Airline-Gruppe hat einen neuen Vertrag mit dem Reisevertriebsunternehmen Travelport unterzeichnet und will damit letztlich Geld sparen.  So sollen vor allem Reisebüros künftig besser über die Internetplattform Travelport+ Flüge der Lufthansa Group buchen können. Damit sollen Gebühren für Airlines und Reisebüros wegfallen, die sonst bei Buchungen über globale Vertriebssysteme (GDS) entstehen, wie aero.de berichtet. Gerade in Krisenzeiten sei es wichtiger denn je den Kunden durch fortschrittliche Technologie einen Mehrwert zu bieten, erklärte Konzern-Vertriebs-Manager Tamur Goudarzi Pour. Bereits im Dezember 2020 hatte die Lufthansa Group eine neue Vertriebsvereinbarung mit Sabre, einem Anbieter globaler Buchungssysteme, geschlossen

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Emirates startet erste Airline-Virtual-Reality-App im Oculus Store

Der Golf-Carrier stellt als erste Airline weltweit eine Virtual-Reality-App im Oculus Store vor. Damit können sich Kunden so die Gamechanger-First-Class-Suiten, die charakteristische A380-Bordlounge der Airline oder die Kabine rund um Ihren eigenen Sitzplatz bequem von zu Hause aus anschauen. „Emirates ist bestrebt, innovative und herausragende Kundenerlebnisse zu bieten – ob an Bord, am Boden oder in der digitalen Welt. Im Jahr 2018 waren wir die weltweit erste Fluggesellschaft, die auf ihren digitalen Plattformen eine fortschrittliche Web-VR-Technologie eingeführt hat. Wir haben weiter investiert und dieses Erlebnis weiterentwickelt. Heute freuen wir uns, die erste Fluggesellschaft zu sein, die eine vollwertige Oculus-VR-App einführt“, so Boutros Boutros, Divisional Senior Vice President, Corporate Communications, Marketing and Brand bei Emirates. In der neuen VR-App, in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Renacen entwickelt, können Emirates-Kunden mit Hilfe von Navigations-Hotspots durch die Economy-, Business- und First-Class-Kabinen navigieren, ihren Sitzplatz sowie die kultige Onboard-Lounge und die Spa-Dusche im Emirates A380 erkunden. Die Emirates Oculus-VR-App ist im sogenannten Oculus Store erhältlich.

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Air Dolomiti feiert 30. Geburtstag: Seit den Anfängen Stammgast in MUC

Kurz nach Eröffnung des Münchner Flughafens im Erdinger Moos begann auch die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti bereits mit dem Liniendienst zwischen München und Italien. Im Juni 1992 fand der Erstflug zwischen Venedig und München statt. Damals bestand die Flotte noch aus Propellermaschinen des Typs ATR 42. Seitdem hat die mittlerweile zur Lufthansa Gruppe gehörende Airline ihr Streckennetz ausgebaut und fliegt nun insgesamt neun Ziele aus München an. Zum Einsatz kommen heutzutage Embraer 195-Flieger. „Wir freuen uns auf die Fortsetzung der hervorragenden Zusammenarbeit mit dieser Airline, die mit ihren ausgezeichneten Verbindungen in die verschiedensten Regionen Italiens einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Münchner Luftverkehrsdrehkreuzes leistet“, erklärte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, anlässlich des Jubiläums der Fluggesellschaft. Ihren 30sten Geburtstag feiert die Air Dolomiti mit einer Festveranstaltung an ihrem Firmensitz in Verona. Aber auch für ihre Münchner Passagiere hat die Airline zum Jubiläum eine gute Nachricht: Nach einer längeren coronabedingten Unterbrechung fliegt Air Dolomiti vom heutigen Tag an wieder täglich von München nach Turin.

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Flughafen-Wien-Gruppe: August stärkster Reisemonat seit Pandemiebeginn

Der August 2021 war mit 2,2 Millionen Passagieren stärkster Sommer-Reisemonat in der Flughafen-Wien-Gruppe, am Standort Wien waren es rund 1,8 Millionen Fluggäste. Damit verdoppelte sich das Passagieraufkommen im Vergleich zum letzten Jahr – gegenüber dem Vorkrisenniveau im August 2019 ergibt das aber immer noch ein Passagierminus von 45,3 Prozent in der Gruppe. Im August 2021 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe die meisten Fluggäste seit Pandemiebeginn: Die Passagierzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) liegen im August 2021 mit minus 45,3 Prozent noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau, sind mit 2.223.735 Reisenden aber mehr als doppelt so hoch wie im August des Vorjahres. Der Standort Flughafen Wien verzeichnete mit 1.778.054 Reisenden ebenfalls mehr als eine Verdoppelung gegenüber August 2020, liegt aber immer noch um 43,6 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des August 2019. Angesichts der aktuellen Passagierzahlen rechnet der Wiener Flughafenbetreiber damit, die selbst gesteckten Prognosen zu erreichen. „Die Verkehrsentwicklung am Flughafen Wien bewegt sich damit im Rahmen der Erwartungen, der Ausblick für das Gesamtjahr 2021 mit rund zehn Millionen Reisenden am Standort Wien und zwölf bis 13 Millionen Reisenden in der Flughafen Wien-Gruppe bleibt unverändert“, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Aktuell würden 162 Destinationen direkt ab Wien angeflogen, das seien rund 75 Prozent des Vorkrisenangebots.

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Cargo: Leipzig erneut auf Rekordkurs

Der Flughafen Leipzig/Halle konnte über das gesamte Jahr gesehen den Frachtumschlag um 18,4 Prozent auf 1.025.187 Tonnen steigern. Damit knackte man erstmals in der Firmengeschichte die 1-Millionen-Tonnen-Marke bereits im August. Im jüngst abgelaufenen Monat dieses Jahres sind rund 125.505 Tonnen abgefertigt worden. Das entspricht einer Steigerung von 15,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1,38 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen, ein neues Rekordergebnis. Die Zahl der Flüge im Frachtverkehr wuchs in den ersten acht Monaten des Jahres um 25,8 Prozent auf über 40.000. Insgesamt steuern über 80 Fracht-Airlines den Airport an und bedienen ein Streckennetz, das über 270 Ziele weltweit umfasst. Wöchentlich verzeichnet der Airport bis zu 1.300 Starts und Landungen im Frachtverkehr. Der Airport ist das weltweit größte Drehkreuz der DHL sowie das erste regionale Luftfrachtzentrum von Amazon Air in Europa. Damit ist der Airport eines der bedeutendsten Drehkreuze für Express- und E-Commerce-Sendungen.

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Dortmund will über OTA Kiwi mehr Umsteiger gewinnen

Der Online Travel Agent Kiwi und der Flughafen Dortmund arbeiten seit 1. September 2021 im Bereich Anschlussflüge zusammen. Der Airport im Ruhrgebiet wird überwiegend von Lowcostern, die keine Umstiege anbieten, angeflogen. Und genau da kommt schon das erste Problem, denn Ryanair und Kiwi liegen sich so sehr in den Haaren, dass man sich diverse Auseinandersetzungen vor Gericht liefert. Beispielsweise akzeptiert der Billigflieger keine Bordkarten, die über den Check-in-Service von Kiwi ausgestellt wurden und erwirkte vor tschechischen Gerichten auch einige Einstweilige Verfügungen. Kiwi bietet seit einigen Jahren Umsteigeflüge an, die regulär bei den Fluggesellschaften nicht buchbar sind. Eigenen Angaben nach übernimmt man eine Garantie für die Verbindungen. Für Reisende mit Gepäck ist aber der zentrale Nachteil, dass in vielen Fällen die Gepäckstücke am Band abgeholt und am Schalter neu aufgegeben werden müssen. Mit dem Flughafen Dortmund hat Kiwi nun eine Partnerschaft abgeschlossen, die Umsteigern dieses OTAs die Nutzung der Security-Fastlane ermöglichen soll. Laut Airport soll dies die Umsteigezeit reduzieren. Dortmund hofft offenbar darauf, dass über Kiwi mehr Transferpassagiere gewonnen werden können. Vor Ort sind die Airlines Wizz Air und Ryanair dominierend. Beide bieten offiziell keine Umsteigeflüge über diesen Airport an. „Wir freuen uns mit Dortmund Airport einen weiteren Partnerflughafen begrüßen zu dürfen. Zusammen werden wir den Transferprozess mit unserem Smart Pass Service für die Passagiere verbessern und den Dortmunder Flughafen als einen attraktiven, unkomplizierten Umsteigepunkt positionieren“, erklärt Patrick Zeuner, Head of Airport Partnerships bei Kiwi. „Der große Vorteil für die Passagiere ist, dass über Kiwi.com Flüge von unterschiedlichen Airlines miteinander kombiniert

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Australien untersagt Kooperation von Qantas und Japan Airlines

Die Oneworld-Mitglieder Qantas und Japan Airlines wollen ihre Kooperation im Verkehr zwischen Japan und Australien vertiefen. Allerdings hat man die Rechnung ohne die Wettbewerbsbehörde Australiens gemacht. Diese hat die Pläne vorläufig untersagt. Das Amt teilte unter anderem mit, dass der Wettbewerb auch nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen aufrecht bleiben muss. Man ist der Ansicht, dass eine Abstimmung der Flugpläne und Tarife von Qantas und Japan Airlines mögliche Mitbewerber behindern könnte. Auch rechnet man mit steigenden Ticketpreisen. Die beiden betroffenen Carrier zeigen sich in einer ersten Medienerklärung enttäuscht, wollen jedoch die Zusammenarbeit im Rahmen der Oneword-Allianz fortsetzen. Das betrifft auch Codeshare-Verträge. Die vorgesehene vertiefte Kooperation wird jedoch aufgrund der Untersagung seitens der australischen Wettbewerbsbehörde vorerst nicht kommen.

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