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Bevor’s in der Tonne landet: Swiss verkauft Paid-Catering am Abend billiger

Wer gegen Ende des Flugtages mit Swiss fliegt und Hunger hat soll künftig einen Preisnachlass bekommen. Der Carrier will so erreichen, dass die zum Kauf angebotenen Speisen nicht weggeworfen werden müssen. Daher will man einen Rabatt gewähren. Zunächst will Swiss dieses Konzent ab Genf testen. Im Grunde erinnert es an die Vorgehensweise von Supermärkten, die oftmals kurz vor dem Erreichen des “Ablaufdatums” Nachlässe von bis zu 70 Prozent gewähren. Sinn und Zweck ist nicht nur, dass Konsumenten Geld sparen, sondern dass die Ware nicht in der Mülltonne landet. Um einen Warenüberschuss zu verhindern, berechnet Swiss  bereits heute anhand der Verkaufshistorie eines jeden Fluges die Menge an frischen Produkten, die der Nachfrage am besten entspricht. Um diesen Ansatz weiter zu entwickeln, hat der Carrier beschlossen, gemeinsam mit ihrem Partner”Too Good To Go” alle unverkauften frischen Produkte zu einem reduzierten Preis anzubieten. Um die Akzeptanz dieses neuen Konzepts bei den Fluggästen zu ermitteln, wird von August bis September eine Testphase auf den letzten Tagesflügen ab Genf im europäischen Streckennetz durchgeführt. Unverkaufte frische Lebensmittel werden auf ausgewählten Flügen angeboten, die ihre Rotation beendet haben. Über eine Durchsage in der Kabine werden die Fluggäste über die Verfügbarkeit des Angebots informiert. Interessierten Kunden wird dann eine Tüte mit einem, zwei oder drei frischen Produkten zu einem Drittel des regulären Preises angeboten. Der Inhalt wird nicht vorab mitgeteilt und bleibt für die Fluggäste eine Überraschung. Tamur Goudarzi Pour, CCO von Swiss, erklärt: “Die Steuerung des Abfalls an Bord ist ein wichtiger Bestandteil unseres Engagements für mehr

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Eddie Wilson: „Lauda Europe wird stark wachsen“

Am Dienstag eröffnete Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson gemeinsam mit dem stellvertretenden Premierminister Irlands, Leo Varadkar, ein neues Simulator- und Trainingszentrum nahe dem Flughafen Dublin. Interessanterweise sind die A320-Trainingsgeräte in der Überzahl. Dies will Wilson nicht als Indiz für eine mögliche Großbestellung beim Boeing-Konkurrenten werten, sondern verweist darauf, dass man mit Lauda Europe einen Airbus-Operator im Konzern habe. Er fügt hinzu: “Dieser wird in den nächsten Jahren stark wachsen”. Angesprochen darauf, ob man mit Airbus Verhandlungen führe sagte er kurz und bündig: “Nein. Im Moment gibt es keine Gespräche mit Airbus”. Wiederholt sprach der Ryanair-Manager während der Veranstaltung und im Gespräch mit Aviation Direct davon, dass Lauda Europe in den nächsten Jahren stark wachsen wird und erwähnte dies stets im Zusammenhang mit dem Maschinentyp Airbus A320. Doch womit eigentlich in Zukunft geflogen werden soll, scheint man bei Ryanair noch nicht zu wissen. Im Sommer 2021 dementierte Lauda-Europe- und Malta-Air-Chef David O’Brien im Gespräch mit Aviation Direct, dass die Umflottung auf Boeing 737 Max 200 beschlossene Sache ist. Eddie Wilson bestätigte die Aussage seines CEO-Kollegens und betonte, dass derartige Überlegungen viel zu früh sind. Die Frage würde sich allenfalls in etwa vier Jahren stellen, wenn die Leasingverträge der bestehenden A320-Flotte auslaufen. “Wir werden dann sehen, ob die Maschinen zurück zu den Lessoren gehen, A320neo geleast oder gekauft werden oder auf Boeing umgeflottet wird. Es gibt noch keine Entscheidung und generell ist das noch alles viel zu früh. Wir bestellen dann jenen Maschinentyp, den wir zu dem Zeitpunkt für richtig halten”, so der Ryanair-DAC-Chef.

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Flughafen Stuttgart bringt Rabatt-App an den Start

Kundenkarten, mit denen Punkte gesammelt werden können oder man mit diesen Rabatte erhält, gibt es so viele wie Sand am Meer. Nun führt der Flughafen Stuttgart-Echterdingen ebenfalls eine ein. Das neue Programm nennt sich “STRplus” und ist eine digitale Kundenkarte in Form einer App. Mit dieser sollen Vergünstigungen bei Shops, Restaurants und Dienstleistern am Airport gewährt werden. Es handelt sich aber nicht um eine zusätzliche App, sondern um eine neue Funktion der bestehenden des Airports. Laut Flughafen Stuttgart soll im Zuge der Anmeldung ein Willkommensgutschein, der in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden kann, ausgestellt werden. Als Beispiel für Rabatte werden bis zu 50 Prozent auf einzelne Burger bei Mc Donalds genannt. Offensichtlich will der Airport mit diesem Programm den Mietern unter die Arme greifen und mehr lokale Bewohner zum Einkaufen in den Flughafen locken.

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Frankfurt: ANA bietet wieder Abendflüge nach Tokio an

Die japanische Fluggesellschaft erhöht ab Ende Oktober die Präsenz am Frankfurter Flughafen. Neben der täglichen Flugverbindung in der Mittagszeit wird an drei Tagen pro Woche auch wieder ein Abendflug angeboten. Damit ist FRA im Streckennetz der ANA fast wieder auf Vorkrisen-Niveau. Neben der täglichen Verbindung Frankfurt – Tokio/Haneda unter der Flugnummer NH204 mit Abflug um 13.30 Uhr Ortszeit bietet der Carrier ab dem 31. Oktober 2021 an den Wochentagen Dienstag, Freitag und Samstag auch wieder einen Abendflug an. Die Maschine verlässt den Rhein-Main-Flughafen planmäßig um 20.45 Uhr in Richtung Tokio. Vor der Corona-Krise stand dieser Flug täglich auf dem Programm. Außerdem bietet die Airline am 16. Dezember 2021 einen einzelnen Sonderflug zwischen Frankfurt und Osaka/Kansai an. Darüber hinaus gelangen Passagiere über London (fünfmal pro Woche), Paris (dreimal pro Woche) und Brüssel (zweimal pro Woche) nach Tokio. Die Flugverbindungen ab München, Düsseldorf und Wien können zum jetzigen Zeitpunkt hingegen noch nicht aufgenommen werden, wie das Unternehmen mitteilt.

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Frankfurt: Lufthansa hat letzten Airbus A380 ausgeflogen

Lufthansa hat am Dienstagvormittag den Airbus A380 mit der Registrierung D-AIMH aus Frankfurt am Main ausgeflogen. Es handelt sich um die letzte Maschine dieses Typs, die noch auf der Homebase abgestellt war. Damit hat Lufthansa alle 14 Airbus A380 ins Long Time Storage ausgeflogen. Die D-AIMH befindet sich nun im spanischen Teruel. Letztmalig war dieser Superjumbo am 6. März 2020 auf der Strecke San Francisco-München im Einsatz. Ob der Kranich-Konzern die A380-Flotte jemals reaktivieren wird ist unklar. Firmenchef Carsten Spohr sagte wiederholt, dass er diesen Schritt für äußerst unwahrscheinlich hält. Gänzlich ausgeschlossen ist das Comeback aber nicht. Somit warten nun alle 14 Airbus A380 von Lufthansa im Long TIme Storage auf bessere Zeiten.

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Ab 1. Oktober 2021: AUA reaktiviert Montreal-Flüge

Per 1. Oktober 2021 wird Austrian Airlines die Nonstop-Verbindung zwischen Wien und dem kanadischen Montreal reaktivieren. Hintergrund ist auch, dass vollständig Geimpfte seit 7. September 2021 in den nordamerikanischen Staat einreisen können. Vorerst sollen drei wöchentliche Umläufe mit dem Maschinentyp Boeing 767 angeboten werden. Zuletzt bediente die Airline die Route von April 2019 bis März 2020, bevor sie wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt werden musste. “Nach über eineinhalb Jahren können wir Montreal endlich wieder in unser Destinationsportfolio aufnehmen. Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Kooperation mit Air Canada weiterzuführen und unsere Heimatbasis in Wien zu stärken“, sagt Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Seit dem 7. September können vollständig geimpfte Reisende mit einem PCR-Test ohne weitere Einschränkungen nach Kanada einreisen. „Es freut uns sehr, dass Kanada auf dem nordamerikanischen Subkontinent mit gutem Beispiel vorangeht und touristische Reisen erleichtert. Dank dieser Maßnahme können wir wieder Menschen rund um den Globus verbinden, egal ob Geschäftsreisende, Familien oder Reisende, die Neues mit uns entdecken wollen“, so CCO Michael Trestl. Auch bei Codeshare-Partner Air Canada sieht man die Wiederaufnahme der AUA-Langstreckenverbindung positiv. Dazu Mark Galardo, Senior Vice President, Network Planning and Revenue Management: „Mit großer Freude begrüßen wir Austrian Airlines zurück in Montreal. Vor allem in den Wintermonaten ist Wien mit seinen schönen Palästen und Weihnachtsmärkten eine einzigartige Destination. Darüber hinaus ermöglicht die langjährige Zusammenarbeit der beiden Fluggesellschaften den Passagieren in Wien eine nahtlose Verbindung zu wichtigen Zielen in Europa und im Nahen Osten“.

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Braunschweig: Tuifly fliegt auch in 2022 für „Der Schmidt“

Im Auftrag des deutschen Tour Operators „Der Schmidt“ wird die Ferienfluggesellschaft Tuifly auch im Sommerflugplan 2022 ab Braunschweig fliegen. Tickets und Pauschalreisen sind über den Reiseveranstalter buchbar. Die Vollcharterflüge führen nach Neapel, Palermo, Dubrovnik, Rom-FCO und Olbia. Derzeit ist geplant, dass diese zwischen April und Juni 2022 mit Boeing 737-800 bedient werden sollen. Nicht alle Destinationen werden durchgehend angeboten. Manche Ziele werden nur im Rahmen einzelner Reisen angeboten. Ab dem Flughafen Braunschweig gibt es traditionell nur wenige Charterflüge für die Allgemeinheit. Der Airport wird im Bereich der Business Aviation stark genutzt. Der Reiseveranstalter „Der Schmidt“ hat in den letzten Jahre eine Marktlücke auf diesem Flughafen für sich entdeckt.

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Air Albania flottet Airbus A320 ein

Air Albania stockte die Flotte um einen Airbus A320 auf. Dieser trägt die Registrierung ZA-BBC und kam am 12. September 2021 erstmals kommerziell zum Einsatz.  Vormals flog diese Maschine für Turkish Airlines. Das ist auch kein Zufall, denn das türkische Luftfahrtunternehmen hält 49 Prozent an Air Albania. Die Flotte besteht nun aus einem Airbus A319, einer Boeing 737-800 und dem jüngst eingeflotteten A320. In einer Medienerklärung wird Firmenchef Sinan Dilek dahingehend zitiert, dass er den Neuzugang für einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte von Air Albania hält. Die Maschine soll im gesamten Streckennetz zum Einsatz kommen. Die Mehrheit an dieser Fluggesellschaft halten Investoren aus Albanien.

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Top-Manager kehren in die Business Class zurück

Die Corona-Pandemie veränderte Geschäftsreisen quasi von einem auf den anderen Tag und die Folgen dauern noch immer an. Während in vielen Firmen das einst sehr reisefreudige mittlere Management vermehrt mit Video- und Telefonkonferenzen arbeiten muss, gönnen sich Top-Manager offenbar verstärkt höhere Reiseklassen. Eine von Airplus durchgeführte Umfrage ergab, dass die Buchung der Business Class bzw. bei Bahnreisen Erste Klasse vorgezogen wird. Als Argumente führt man unter anderem an, dass es zu weniger Kontakten und damit zu einem geringen Ansteckungsrisiko kommen würde. Befragt wurden laut Airplus insgesamt 750 Top-Manager in Europa. Ein interessanter Nebenaspekt ist, dass einige Teilnehmer angegeben haben, dass sie auch für ihre Mitarbeiter generell höhere Reiseklassen buchen würden. Dies wurde unter anderem damit begründet, dass man diese bestmöglich vor einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus schützen möchte. Gleichzeitig zeigt die Argumentation auch, dass es vielen Managern offenbar ganz und gar nicht egal ist wie das Personal durch die Krise kommt bzw. man sich den Ausfall von Schlüsselkräften nicht leisten kann. Das Portal Travel Inside zieht den Schluss, dass in den nächsten Jahren deutlich mehr Geschäftsreisen als noch in 2019 zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang, kombiniert mit dem Umstand, dass auch auf Kurzstreckenflügen vermehrt die Business Class gebucht wird, gehen viele Manager von steigenden Reisekosten aus. Wie lange der “C-Boom” andauern wird, bleibt abzuwarten. Irgendwann könnten nämlich wieder Einsparungsthemen anstehen.

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Saudia will A321XLR in 2024 in Dienst stellen

Die Fluggesellschaft Saudia will ihren ersten Airbus A321XLR im Laufe des Jahres 2024 in den aktiven Liniendienst stellen. Der Carrier hat insgesamt 15 Exemplare dieses Typs bestellt. CH-Aviation.com berichtet in diesem Zusammenhang unter Berufung auf Firmenchef Ibrahim al-Koshy, dass das Muster A321XLR auf Strecken nach Europa und Asien sowie innerhalb des arabischen Raums eingesetzt werden soll. Der Manager rechnet damit, dass die Order bis Ende 2026 vollständig ausgeliefert sein wird. Saudia sorgte heuer bereits für Aufsehen, denn man organisierte sich von verschiedenen Banken rund drei Milliarden U.S.-Dollar. Mit diesem Finanzmitteln will man rund 70 neue Flugzeuge anschaffen. Mit Airbus und Boeing laufen dem Vernehmen nach intensive Verhandlungen.

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