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Linz: Eurowings verschiebt Düsseldorf erneut

Das Comeback der Linienflüge am Flughafen Linz-Hörsching verschiebt sich noch weiter nach hinten, denn Eurowings wird die angekündigte Düsseldorf-Verbindung auch im Mai 2021 nicht durchführen. Sämtliche zwischenzeitlich geplanten Flüge auf der von Austrian Airlines übernommenen Route wurden zumindest für das Kalendermonat Mai 2021 gestrichen. Auch die Palma-Strecke wird Eurowings in selbigem Monat ab Linz nicht bedienen. Im Bereich der Charterflüge, die unter anderem von Bulgarian Air Charter und Corendon Airlines Europe durchgeführt werden sollten, ist Zurückhaltung zu sehen. Die Ferienflüge wurden bereits bis mindestens 12. Juni 2021 abgesagt. Derzeit gibt es in Linz einen regelmäßigen Flugverkehr mit Passagieren. Im Cargo-Bereich wird der Airport weiterhin angesteuert. Unter anderem DHL unterhält in Hörsching ein Umschlagzentrum für Frachtgüter. In der Krise zeigte sich deutlich, dass Cargo ein wichtiges Standbein des Linzer Flughafens ist.

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ADV: Der deutsche Luftverkehr weiter im Zangengriff der Pandemie

Im Monat März 2021 bleibt das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen weit unterhalb des Normalniveaus. Die in Deutschland wieder ansteigende Inzidenzrate bremst Nachfrage weiter aus. Auch die kurzfristig ins Programm aufgenommenen Mallorca-Flüge in der zweiten Märzhälfte belebten die Luftverkehrsentwicklung nur geringfügig. Dementsprechend sehen die Zahlen aus: Nur 1.967.779 Passagiere registrierten die deutschen Flughäfen. Das sind um 72,5 Prozent weniger als noch im letztjährigen März, gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang sogar minus 89,7 Prozent. Demgegenüber erhöht sich im März die Luftfracht um 21,9 Prozent auf 474.106 Tonnen, gegenüber dem Jahr 2019 steigt sie immerhin um 7,6 Prozentpunkte. Der Flughafenverband ADV rechnet sogar mit einer Fortsetzung des beachtliche Wachstumskurses auch in den nächsten Monaten.  „Die Gründe für die gegenwärtige Dynamik liegen im hohen Aufkommen im online-Handel. Es sind auch veränderte Logistikketten zu beobachten. Durch die limitierten Kapazitäten bei Seecontainern werden Logistikketten auf die Luftfracht umdisponiert. Allerdings wird dieser Modal-Change nur von temporärer Dauer sein“, heißt es in der Aussendung des Verbandes.

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Ryanair erweitert Flugangebot ab Memmingen

Inseln werden in diesem Sommer am Allgäu Airport Memmingen immer wichtiger. Denn Inseln scheinen in Corona-Zeiten weitgehend sichere Ziele zu sein. Wie gut, dass Ryanair ab dem 2. Juli die griechische Ferieninsel Korfu ab Memmingen anbietet. Ab dem 2. Juli steht als neues Ziel Korfu immer montags und freitags auf dem Flugplan. Nachdem Griechenland auf die Corona-Quarantäne für Besucher aus anderen EU-Staaten unter der Voraussetzung verzichtet, dass sie seit zwei Wochen vollständig geimpft sind oder einen aktuellen negativen PCR-Test vorlegen, zieht die Nachfrage nach Hellas-Urlaub kräftig an. Ryanair reagiert darauf mit einem wachsenden Flugangebot ab Memmingen, zu dem erst kürzlich Rhodos hinzukam.  „Ryanair ist für den Flughafen Memmingen ein agiler und starker Partner und ermöglicht es uns, gemäß den aktuellen Reisebeschränkungen einen attraktiven und flexiblen Flugplan anzubieten“, erläutert Airport Vertriebsleiter Marcel Schütz. Neben Korfu geht es mit dem Low-Coster auch nach Athen, Thessaloniki, Rhodos und Chania auf Kreta. Weitere „insuläre“ Ziele sind Sardinien, Korsika, Zypern, Sizilien, Mallorca und Teneriffa, die alle nonstop ab Memmingen erreichbar und sofort buchbar sind.

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Sundair-Schwester Fly Air41 soll drei A320 bekommen

Der Eigentümer der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair gründete vor einigen Monaten in Kroatien ein zusätzliches Luftfahrtunternehmen. Dieses wird – wie Aviation Direct berichtete – keine „Ersatz-Sundair“, sondern ist ein getrenntes Projekt. Gesellschafter beider Firmen ist Marcos Rossello. Im Interview mit der Branchenplattform Airliners.de gibt der Sundair-Geschäftsführer nun einen ersten Einblick in das Projekt in Kroatien und sagte: „Fly Air41 Airways bietet Aircraft Management und CAMO für private und gewerbliche Kunden. Aufgrund des regen Interesses ist ein starkes Wachstum in diesem Bereich abzusehen. Ab August werden wir schon drei Flugzeuge der A320 Familie und mindestens einen Businessjet managen. Eine Sundair Kroatien ergibt ökonomisch keinen Sinn. Es wird nur eine Sundair geben“. Es wird damit gerechnet, dass Fly Air41 noch im Frühjahr 2021 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der kroatischen Behörden erteilt bekommen wird. Das Unternehmen soll schon im Sommer 2021 den Erstflug durchführen. Eine direkte Verbindung zu Sundair besteht nicht, lediglich der Eigentümer ist ident.

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Stobart Air wurde auf die Isle of Man verkauft

Die irische Regionalfluggesellschaft Stobart Air gehört nun nicht mehr der Stobart Group (Esken) an. Der Carrier wurde an Ettyl mit Sitz auf der Isle of Man verkauft. Der Kaufpreis wurde mit rund zehn Millionen Pfund-Sterling kommuniziert. Esken trennte sich auch vom Flughafen Carlisle Lake. Dieser ging ebenfalls an den auf der Isle of Man ansässigen Käufer und zwar zum Preis von rund 15 Millionen Euro. Stobart Air ist überwiegend als Wetlease-Carrier für Aer Lingus tätig. Vormals führte man als Franchisenehmer von Flybe zahlreiche Flüge an London-Southend durch. Dieser Airport befindet sich im Eigentum und Betrieb von Sken.

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Betriebsübergang: AUA-Mitarbeiter in Linz offenbar kaum interessiert

Noch bis zum 8. Mai 2021 haben die Mitarbeiter der Austrian-Airlines-Bodenstation Linz Zeit, um ihre Zustimmung oder Ablehnung bezüglich dem bevorstehenden Betriebsübergang auf ISS mitzuteilen. Aus Arbeitnehmerkreisen ist zu hören, dass sich lediglich zwei Dienstnehmer für den Wechsel zum neuen Arbeitgeber ausgesprochen haben. Alle anderen sollen es vorziehen, dass sie in eine Arbeitsstiftung überführt werden. Das könnte zu Problemen führen, denn ISS würde dann das Fachpersonal in Linz fehlen. Dem Vernehmen nach ist geplant, dass zumindest in der Anfangsphase Beschäftigte der AUA-Bodenstation Wien in Linz aushelfen sollen. Per 31. Mai 2021 soll jene in Linz geschlossen werden und per Betriebsübergang an ISS übergeben werden. Die betroffene Fluggesellschaft wollte sich zu den aktuellen Entwicklungen nicht äußern. Ein Sprecher antwortete: „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Alternativ haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, eine einvernehmliche Auflösung Ihres Dienstvertrags inklusive Sozialpaket zu wählen. Die Frist dafür läuft bis 9. Mai. Bis dahin möchten wir uns aus Respekt zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zu weiteren Details oder Spekulationen äußern“.

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Level-Europe-Gläubiger erhalten 43-prozentige Quote

Das Konkursverfahren der ehemaligen Fluggesellschaft Level Europe GmbH steht kurz vor dem Abschluss. Der Masseverwalter hat nun einen Verteilungsentwurf vorgelegt. Dieser sieht für die Gläubiger eine Quote von 43 Prozent vor. Für den 28. April 2021 hat das Landesgericht Korneuburg die Gläubiger zu einer nachträglichen Prüfungstagsatzung geladen. Diese wird um 10 Uhr 30 aufgrund der Corona-Pandemie in Form einer Videokonferenz durchgeführt werden. Es handelt sich gleichzeitig auch um die Schlussrechnungs- und Verteilungstagsatzung. Das Gericht kann dann die Verteilung der 43-prozentigen Quote genehmigen, die anschließend vom Masseverwalter zur Ausschüttung gebracht werden kann. Damit würde dann die Geschichte von Level Europe, die als Anisec Luftfahrt gegründet wird, enden. Gegen Jahresende 2020 wurden das AOC und die Betriebsgenehmigung annulliert. Das Landesgericht Korneuburg ordnete die endgültige Schließung und Abwicklung der einstigen IAG-Tochter an. Zuvor waren Verhandlungen mit potentiellen Käufern gescheitert. Die komplette Belegschaft wurde zwischenzeitlich vom Masseverwalter gekündigt. Bereits am 24. Feber 2021 wurde ein formeller Vorgang gesetzt: Der Masseverwalter veranlasste die Austragung des bisherigen Geschäftsführers, Frank Glander, aus dem Firmenbuch. Dies geht aus einer Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor. Bei diesem Vorgang handelt es sich aufgrund des Konkursverfahrens um eine reine Formsache, da mit der Einsetzung des Insolvenzverwalters die Entscheidungsgewalt bei diesem liegt.

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Trade Air flottet Airbus A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air erweitert in Kürze ihre Flotte um einen Airbus A319. Die Maschine soll im Ende Mai/Anfang Juni in Zagreb eintreffen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug von AerCap, das vormals in den Diensten von FlyBosnia stand. Laut CH-Aviation.com trug besagter Airbus A319 vormals die Registrierung E7-FBA und soll als 9A-BTJ ins kroatische Register eingetragen werden. Derzeit besteht die Flotte von Trade Air aus einer Fokker 100 sowie drei Airbus A320. Innerhalb von Kroatien unterhält man einige PSO-subventionierte Linienstrecken. Diese bedient man aber nicht selbst, sondern greift auf Wetlease-Dienstleistungen der tschechischen Van Air Europe zurück. Als Fluggerät kommen Let-410 zum Einsatz.

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Schweden: Regierung will aus Bromma ein Wohngebiet machen

Bereits seit einigen Monaten hängt über dem innerstädtischen Flughafen Stockholm-Bromma das Damoklesschwert der möglichen Schließung. Nun kündigte die Regierung an, dass der Airport aufgelassen wird. Auf dem Areal soll ein neues Wohngebiet entstehen. Bislang ist Bromma eine wichtige Basis der Regionalfluggesellschaft BRA. Im Rahmen einer Medienkonferenz äußerte sich Verkehrsminister Tomas Eneroth auch dahingehend, dass in Arlanda Erweiterungen notwendig sein könnten. Der Bedarf, der durch den Umzug der momentan in Bromma tätigen Anbieter entstehen könnte, werde derzeit von Betreiber Swedavia evaluiert. Einen exakten Zeitpunkt für die Schließung des Bromma Airports gibt es noch nicht. Der Verkehrsminister verwies in diesem Zusammenhang auf noch notwendige Gespräche mit der Opposition. Die schwedische Regierung hat keine Mehrheit und muss sich daher entsprechende Zustimmung suchen.

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„Neue Flybe“ erhält Betriebsgenehmigung

Die geplante Neuauflage der britischen Regionalfluggesellschaft Flybe ist einen entscheidenden Schritt voran gekommen, denn die Zivilluftfahrtbehörde erteilte Thyme Opco die notwendige Betriebsgenehmigung. Diese wurde laut CAA am 13. April 2021 ausgestellt.  „Mit Wirkung vom 13. April 2021 wurde Thyme OpCo Limited eine Betriebsgenehmigung vom Typ A erteilt,die auch eine Charterroutenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten gemäß den Bestimmungen des Luftverkehrsbetreiberzertifikats des Inhabers erhalten hat. eine geplante Streckenlizenz für den Betrieb zwischen einer beliebigen Kombination von Punkten“, so die britische CAA gegenüber CH-Aviation.com.

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