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Austrian Airlines startet Vorab-Check von Dokumenten

Nach Lufthansa und Eurowings bietet nun auch das Konzernmitglied Austrian Airlines an, dass Passagiere ihre Reiseunterlagen bis zu 12 Stunden vor dem Abflug zu einer Vorprüfung elektronisch einreichen können. Die Passagiere sollen dann ein Feedback bekommen, ob ihre Dokumente zur Einreise in das Zielland berechtigen oder eben nicht. Die Corona-Pandemie brachte im Reiseverkehr ein Comeback der Bürokratie und der Zettelwirtschaft. Der Reisepasss bzw. der Personalausweis sind schon lange nicht mehr ausreichend, denn viele Länder verlangen vorherige Einreiseanmeldungen, Test- und/oder Impfnachweise und gelegentlich auch weitere Dokumente. Es besteht auch innerhalb der Europäischen Union ein undurchsichtiger Flickenteppich, der sich noch dazu laufend ändert. Austrian Airlines bietet Passagieren, die nach Deutschland, Griechenland und Spanien an, dass diese ihre Dokumente vorab hochladen können. Anschließend will der Carrier ein Feedback geben, ob diese den aktuellen Bestimmungen entsprechen oder nicht. Die Nutzung des Service ist freiwillig und kostenlos. Unabhängig von der Überprüfung müssen die Passagiere alle Dokumente auf der Reise im Original bei sich haben.

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Südafrika: Mango Airlines muss den Flugbetrieb einstellen

Dem südafrikanischen Billigflieger Mango Airlines geht das Geld aus. Der Carrier soll spätestens mit 1. Mai 2021 den Flugbetrieb einstellen. Im Hintergrund laufen Gespräche mit der Regierung, die in einer staatlichen Unterstützung münden könnten. Bis zur möglichen Auszahlung soll Mango am Boden bleiben. Das Unternehmen erklärte gegenüber CH-Aviation.com, dass man nicht vor Juni 2021 mit Staatshilfe rechnet. Nun prüft man auch Gläubigerschutz zu beantragen und strebt an das Verfahren gegebenenfalls im Juli 2021 wieder zu verlassen. Die Flotte der South African Tochter besteht derzeit aus 14 Boeing 737 „Die Leasinggeber stellen Mango ein Ultimatum: Sollten sie ihr Geld nicht bis zum 30. April 2021 erhalten müssen alle Flugzeuge bis zu dem Zeitpunkt gegroundet sein. Der Eigentümer hat uns mitgeteilt, dass Mango bis Juni 2021 kein Geld erhalten wird. Dies bedeutet, dass Mango ab dem 1. Mai 2021 nicht mehr operieren kann, da keine Flugzeuge für den Betrieb verfügbar sind“, so die Billigfluggesellschaft in einem Statement.

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Ryanair: Erste B737-Max-200 kommen nach Bergamo und Stansted

Die Ryanair Group wird die ersten Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 auf den Flughäfen London-Stansted und Mailand-Bergamo stationieren. Geschäftsführer Eddie Wilson rechnet damit, dass die Auslieferungen in den nächsten beiden Wochen starten werden. Während einer Online-Branchenveranstaltung verwies der Manager darauf, dass die Neuzugänge zunächst nur ab Airports, an denen man eigene Technikbetriebe unterhält, zum Einsatz kommen werden. Den Auftakt wird London-Stansted machen, dicht gefolgt von Mailand-Bergamo. Wilson geht davon aus, dass bis Ende Mai 2021 insgesamt 16 Boeing 737 Max 200 an Ryanair DAC, Ryanair UK, Malta Air und Buzz übergeben werden. Die Maschinen, die für Malta Air und Buzz bestimmt sind, werden eine eigene Livery tragen. Jene für Ryanair UK bekommen die Standard-Ryanair-Lackierung. In Wien unterhält der Carrier einen Technikbetrieb, der vor einiger Zeit aus Laudamotion herausgelöst wurde. Eine Sprecherin erklärte vor einigen Wochen gegenüber Aviation.Direct, dass die Stationierung von Boeing 737 Max 200 derzeit nicht geplant ist. In der österreichischen Bundeshauptstadt unterhalten die Töchter Buzz und Lauda Europe Stützpunkte. Geflogen wird unter FR-Flugnummern (Ryanair).

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Ukraine: Diplomatische Spannungen rund um Motor Sich

Chinesische Investoren hatten versucht die ukrainische Motor Sich über eine „Strohmannkonstruktion“ zu übernehmen. Die Regierung schritt ein und unterband die Transaktion. Nun machen die Chinesen rund 3,6 Milliarden U.S.-Dollar an Schadenersatz gerichtlich geltend. Diese Summe wollen die Investoren von der Regierung der Ukraine einfordern. Die Angelegenheit ist durchaus brisant, denn seitens der Staatsführung wurde befürchtet, dass Technologie und Know-how von Motor Sich nach China transferiert werden könnte und dort für militärische Projekte verwendet werden könnte. Laut der lokalen Nachrichtenagentur soll nun die Regierung mit einer Schadenersatzforderung in der Höhe von 3,6 Millionen U.S.-Dollar konfrontiert sein. Für die Aktien, die aufgrund eines Dekrets eingefroren sind, haben die Chinesen lediglich 700 Millionen U.S.-Dollar bezahlt. Dem nicht genug: Auch das chinesische Außenministerium schaltete sich zwischenzeitlich ein und fordert die Ukraine dazu auf, dass die Rechte von Firmen und Investoren aus China beachtet werden sollen. Die ukrainische Regierung konterte und fordert zusätzliche Informationen über die Käufer und die Herkunft der Finanzmittel ein. Auf den Flugbetrieb der Motor Sich Airlines, die eine Tochtergesellschaft des betroffenen Konzerns ist, haben die diplomatischen Spannungen keine Auswirkungen. Der Carrier baute kürzlich das Angebot aus. Abgesehen von wenigen internationalen Strecken fliegt Motor Sich Airlines primär innerhalb der Ukraine.

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Via Barcelona: Emirates reaktiviert Strecke nach Mexiko City

Emirates wird am 2. Juli die Flüge nach Mexiko City via Barcelona wieder aufnehmen. Die Golf-Airline wird die Strecke mit einer Boeing 777-200 LR bedienen. Flug EK255 startet vier Mal wöchentlich um 03:25 Uhr in Dubai und kommt um 08:35 Uhr in Barcelona an, bevor er um 10:50 Uhr wieder abhebt und um 16:05 Uhr am selben Tag in Mexiko City ankommt. Der Rückflug mit der Flugnummer EK256 startet in Mexiko um 19:40 Uhr und kommt in Barcelona um 13:45 Uhr am nächsten Tag an. EK256 verlässt Barcelona am selben Tag um 15:30 Uhr in Richtung Dubai, wo er am nächsten Tag um 00:15 Uhr ankommt (alle Zeiten sind Ortszeiten).

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Dortmund: Lauda Europe nimmt Zagreb auf

Ab 3. September 2021 wird Lauda Europe im Auftrag von Ryanair zweimal pro Woche zwischen Zagreb und Dortmund fliegen. Die Route soll an den Verkehrstagen Freitag und Montag bedient werden. „Ryanair hat sein Angebot ab Dortmund in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut: 2020 kam die Strecke nach Wien hinzu, 2019 die Verbindung nach Kattowitz. Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Entwicklung auch in einer schwierigen Zeit fortgeführt wird. Das ist ein großer Vertrauensbeweis in den Standort“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. Ryanair steuert acht Ziele von Dortmund aus an: Thessaloniki, London-Stansted, Wien, Porto, Kattowitz, Krakau, Mallorca und Zagreb. 2019 nutzten ca. 380.000 Passagiere die Verbindungen der Airline. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Ryanair, Buzz und Lauda Europe. Die zuletzt genannte Airline errichtet heuer in Zadar und Zagreb neue Bases, an denen je zwei Airbus A320 stationiert werden sollen.

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Lufthansa Technik: Vorstandsmandat von Sören Stark vorzeitig verlängert

Der Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG hat in seiner Sitzung am 22. April Sören Stark als Chief Operations Officer (COO) und Accountable Manager der Lufthansa Technik vorzeitig für weitere fünf Jahre bis 31.12.2026 bestellt. Sören Stark ist seit Januar 2019 Mitglied des Vorstands und verantwortet die Ressorts Technical Operations, Logistics und IT. Außerdem ist er als „Accountable Manager“ gemäß EASA Part 145 Ansprechpartner für die Luftfahrtbehörden, was den Instandhaltungs- und Herstellungsbetrieb der Lufthansa Technik AG betrifft.  Sören Stark ist seit 2001 in verschiedenen Positionen innerhalb der Lufthansa Group tätig. Von 2016 bis 2018 war er als Mitglied des Vorstands für den Bereich Operations bei Lufthansa Cargo verantwortlich. 

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Air Baltic baut Cargo Hub am Flughafen Riga

Die lettische Fluggesellschaft und der Flughafen Riga schließen sich zusammen, um gemeinsam ein neues Cargo-Hub am Airport zu eröffnen. Der neue Frachthangar wird die größte Luftfrachtumschlaganlage im Baltikum sein. Air Baltic konnte die Ausschreibung für sich entscheiden. Derzeit sei geplant, Ende 2022 mit dem Bau zu beginnen und den Hangar bis Anfang 2024 fertig zu stellen. Die Frachtabfertigungstochter der Fluggesellschaft soll den Betrieb übernehmen. „Mit dem neuen Cargo Hub können wir jährlich mehr als 30 000 Tonnen Fracht umschlagen“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss.  Nötig wurde den Neubau, weil der vorhandene Hangar den Plänen der neuen Eisenbahnverbindung Rail Baltica weichen muss und schon bald abgerissen wird. Die Rail Baltica ist eine im Bau befindliche neue Eisenbahnverbindung, die von Warschau in Polen über Litauen, Lettland und Estland im Endausbau bis nach Helsinki in Finnland führen wird.

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Flughafen Mönchengladbach feiert 65-jähriges Jubiläum

Der Startschuss für den Flughafen Mönchengladbach fiel am 22. April 1956. An dem Tag wurde der neue Flugplatz an der Niers mit dem Erwerb der Berechtigung zum Motorflug offiziell eröffnet. Nach einem Jahr zählte der Flugplatz bereits 13.000 Flugbewegungen, verglichen mit dem Corona-Jahr 2020 (48.856) ein beachtlicher Wert. „Heute ist der Flughafen als Wirtschafts- und Innovationsmotor für die Stadt nicht mehr wegzudenken“, weiß auch MGL-Geschäftsführer Ulrich Schückhaus. Auf dem Flugplatz folgte bald eine Flugschule, die Luftfahrerschule NRW, die bis heute unter dem Namen RWL German Flight Academy fortbesteht und als eine der größten Flugschulen Deutschlands schon viele Verkehrspiloten ausgebildet hat. 1958 kam dann die Firma Rhein-Flugzeugbau auf das Gelände, die sich zunächst auf die Wartung militärischer Flugzeuge der jungen Bundeswehr spezialisiert hatte, aber auch eigene Flugzeugforschungsprojekte auf den Weg brachte. Dieses Areal liegt heutzutage brach, denn in den 1990er Jahren musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. In den 1960er Jahren entwickelte sich „EDLN“, so die Bezeichnung in der Pilotensprache, immer weiter mit im Schnitt über 30.000 Flugbewegungen pro Jahr. Spitzenreiter war das Jahr 1975 mit 88.000 gezählten Starts und Landungen. Insgesamt waren die 1970er Jahre eine Hochzeit in der allgemeinen Luftfahrt, bevor die Szene der Ultraleichtflugzeuge immer mehr Zulauf bekam, die am MGL nicht zugelassen sind. In der Zeit war der kleine aufstrebende Flugplatz immer wieder Ausrichter von renommierten Flugwettbewerben wie dem Deutschlandflug.  Ein „Ausflug“ in den Linienflugverkehr Anfang der 1980er Jahre auf Strecken nach Frankfurt, Eindhoven und Metz bescherte dem Flugplatz an der Niers letztendlich 1995 die sogenannte Instrumentenfluggenehmigung. Damit war der Weg frei für die

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Trotz Pandemie: Pilatus Aircraft verbessert Ergebnis

Corona forderte den Schweizer Flugzeugbauer ebenfalls stark und hat dem Unternehmen Turbulenzen beschert. Dennoch konnte Pilatus Aircraft den Umsatz mit 1,1 Milliarden Franken beinahe auf dem Niveau von 2019 halten.  Das Betriebsergebnis fiel mit 155 Millionen Franken sogar leicht besser aus. Insgesamt wurden 129 Flugzeuge abgeliefert und das Bestellbuch ist mit 1,7 Milliarden Franken gut gefüllt. Zwar hätten die Flugzeugkunden über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen eher zurückhaltend agiert, so der Flugzeugbauer.  Doch danach kehrten sie „wider Erwarten mit einer umso stärkeren Nachfrage zurück“. Die größte Herausforderung sei nicht nur der Umgang mit der Pandemie an sich, sondern insbesondere die Suche nach Antworten auf die unterbrochenen Lieferketten und die drohenden Verzögerungen in der Fertigung gewesen. 41 PC-24, 82 PC-12 und 6 PC-21 konnten im vergangenen Jahr abgeliefert werden.

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