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Green Airlines chartert zwei German Airways E190

Die Zeitfracht-Tochter German Airways (vormals: WDL) soll künftig mit zwei Embraer 190 für das Startup Green Airlines fliegen. Je eine Maschine soll in Paderborn und Groningen stationiert werden. Der Auftraggeber ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigenes Risiko vermarktet. „Wir freuen uns sehr, die zweitälteste deutsche Fluggesellschaft jetzt mit an Bord zu haben. Das Unternehmen steht für eine moderne Flotte, große Zuverlässigkeit, viel Flexibilität sowie professionelle und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gemeinsam wollen wir unsere Chance im wiederauflebenden Flugverkehr in Deutschland nutzen und den Flugverkehr nachhaltiger gestalten“, so Green-Airlines-Chef Stefan Auwetter. Die virtuelle Fluggesellschaft wollte ursprünglich auf der Strecke Karlsruhe/Baden-Baden-Berlin starten. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde dieses Vorhaben auf die lange Bank geschoben. Ab Paderborn bietet man mittlerweile Sylt an. Diese Flüge werden von der französischen Chalair mit ATR72-500 durchgeführt.

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Quartalszahlen: 92 Prozent Rückgang in München

Der Flughafen München zählte im ersten Quartal des laufenden Jahres rund 570.000 Passagiere und liegt damit um 92 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Auch das Frachtaufkommen ging um rund die Hälfte zurück. Die weltweiten Reisebeschränkungen veranlassten die Airlines zu einer massiven Einschränkung ihres Flugangebotes ab München. Wurden im ersten Quartal 2020 noch 78.011 Flugbewegungen registriert, waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit etwas mehr als 14.000 nur noch rund 18 Prozent des Vorjahresaufkommens. „Wir hoffen, dass die weltweit voranschreitenden Impfkampagnen und international abgestimmte Teststrategien schrittweise wieder mehr grenzüberschreitenden Luftverkehr ermöglichen. Davon ausgehend erwarten wir  insbesondere in der zweiten Jahreshälfte eine Ausweitung des Flugangebots und steigende Passagierzahlen auf den Verbindungen von und nach München“, so Flughafenchef Jost Lammers. Im Bereich der Luftfracht waren die Rückgänge nicht ganz so dramatisch wie in der Passage: Mit rund 32.000 Tonnen wurden im ersten Quartal 2021 rund 55 Prozent weniger Waren und Güter sowie Luftpost befördert als im Vorjahr. Die starke Zunahme des Nurfrachtverkehrs konnte die Verluste bei der Beiladefracht am Münchner Flughafen teilweise kompensieren. Mit der Wiederaufnahme vieler Verbindungen zeichnet sich in den kommenden Monaten eine Belebung des Luftverkehrs in München ab. So planen Lufthansa und ihre Tochter Air Dolomiti ihr Flugangebot ab München sowohl bei den innerdeutschen als auch europäischen Verbindungen zu erhöhen. Im Interkontverkehr will die Kranichlinie neben ausgewählten US-amerikanischen Zielen auch verschiedene asiatische Metropolen wieder bedienen. Der Lufthansa Star Alliance Partner United Airlines nimmt seine Verbindung nach Chicago im Mai wieder auf. Auch die anderen in München operierenden Luftverkehrsgesellschaften

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Frankreich: Gewerkschaften sehen Hop-Zukunft in Gefahr

Die von der französischen Regierung verfügte Reduktion der Inlandsflüge könnte auch Auswirkungen auf die Air-France-Tochter Hop haben. Diese tritt seit einiger Zeit nicht mehr unter eigener Marke auf, sondern fliegt formell im Auftrag der Muttergesellschaft. 12 französische Gewerkschaften zeigen sich besorgt, dass die Regio-Tochter gänzlich geschlossen werden könnte. Als Indiz dafür wertet man, dass jene Start- und Landerechte, die am Flughafen Paris-Orly zurückgegeben werden sollen, bislang mit Hop-Fluggerät beflogen wurden. Die Gewerkschaften berufen sich auf interne Dokumente und behaupten, dass Air France plant die bestellten Maschinen des Typs Airbus A220-300 nicht bei Hop, sondern bei der Mainline anzusiedeln. Diese sollen dann auch auf Routen, die momentan von der Regio-Tochter bedient werden, zum Einsatz kommen. Daher bestehen seitens der Arbeitnehmervertreter Sorgen, dass Hop und insbesondere deren Arbeitsplätze der Umstrukturierung zum Opfer fallen könnten.  Seitens der französischen Regierung erwartet man – auch im Hinblick auf die Erhöhung der Staatshilfe und –beteiligung – eine klare Erklärung zur Zukunft der Regionalfluggesellschaft. Weiters wollen die Arbeitnehmervertreter Beschäftigungsgarantien durchsetzen.

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Tui: Vereinigung Cockpit kritisiert Smartlynx-Flüge

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert, dass Tui ab Mitte Mai 2021 Charterflüge ab Saarbrücken und Basel von Smartlynx durchführen lässt. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass dies auch die konzerneigene Tuifly könne und werfen dem Konzern, an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt ist, Tarifflucht vor. „Wir verurteilen diese Vorgehensweise, die einen Affront gegenüber der gesamten Belegschaft darstellt“, sagt Marcel Gröls, im Vorstand der Vereinigung Cockpit zuständig für Tarifpolitik. „Die kurzsichtige und unsoziale Strategie der Tui kostet bei der Tuifly in Deutschland etwa 200 Cockpit-Arbeitsplätze sowie hunderte weitere in Kabine, Technik und Verwaltung. Die Tarifflucht des Konzerns schadet nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Ruf des Unternehmens. Dass tarifierte, sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland gestrichen werden, während Dumping-Anbieter zum Zuge kommen, ist und bleibt besonders vor dem Hintergrund der Staatshilfen in Höhe von gut fünf Milliarden Euro absolut unverständlich“. Tuifly reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Flotte auf 22 Flugzeuge. Das in Düsseldorf geplante Langstrecken-Comeback wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut Vereinigung Cockpit war ursprünglich geplant die Anzahl der Flugzeuge noch weiter zu reduzieren. In Verhandlungen einigte man sich auf 22 Maschinen.

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Eurowings baut in Dortmund aus

Die Fluggesellschaft Eurowings reagiert in Dortmund auf die Präsenz des Mitbewerbers Wizz Air und kündigt vier neue Strecken an. Dabei handelt es sich um die Ziele Alicante, Malaga, Catania, Neapel, Heraklion und Kavala. Weiters wird die D-AIZR, die eine Sonderlackierung zu Gunsten des Bundesligisten Borussia Dortmund trägt, auf diesem Airport stationiert. Insgesamt wird Eurowings zwei Maschinen auf diesem Airport einsetzen. Die Aufstockung soll ab Juni 2021 vorgenommen werden. „Dortmund ist nicht nur die Heimat unseres Partners Borussia Dortmund, hier liegen auch die Wurzeln der Eurowings“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Deshalb fühlen wir uns diesem Luftverkehrsstandort besonders eng verbunden und weiten unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest. Gemeinsam mit allen Dortmunderinnen und Dortmundern freuen wir uns, dass der BVB-Mannschafts-Airbus jetzt häufiger hier abheben kann.“  Die Sommer-Ziele 2021 ab Dortmund im Überblick Deutschland Dortmund-München bis zu 11 mal wöchentlich Kroatien Dortmund-Split bis zu zweimal wöchentlich Spanien Dortmund-Mallorca bis zu 16 mal wöchentlich NEU ab 2. Juni: Dortmund-Alicante bis zu zweimal wöchentlich NEU ab 2. Juni: Dortmund-Malaga bis zu zweimal wöchentlich Italien NEU ab 2. Juni: Dortmund-Catania bis zu dreimal wöchentlich NEU ab 4. Juni: Dortmund-Neapel bis zu zweimal wöchentlich Griechenland NEU ab 1. Juni: Dortmund-Heraklion bis zu dreimal wöchentlich NEU ab 3. Juni: Dortmund-Kavala bis zu zweimal wöchentlich

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März 2021: Wien leidet weiterhin unter Corona

Auch im März 2021 wurde der Flughafen Wien-Schwechat nur von wenigen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat verzeichnete der größte Airport Österreichs einen 73,3-prozentigen Rückgang auf 215.637 Reisende. Bei den Töchtern in Luqa (Malta) und Kosice lief es ähnlich. Die drei Flughäfen zählten gemeinsam 249.125 Passagiere und liegen damit um 74,7 Prozent unter der Leistung von März 2021. Der Vorjahresmonat war nicht vollständig von der Corona-Pandemie betroffen. Heuer jährte sich am Standort Wien die temporäre Schließung der Terminals 1, 1A und 2. In Österreich nahm die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 76,3 Prozent ab, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 62,1 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im März 2021 ein Minus von 63 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im März 2021 um 72,5 Prozent, nach Osteuropa um 70,9 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 77,3 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 75,5 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 57,9 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im März 2021 um 81 Prozent zurück.

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Lufthansa: CO2-Kompensation jetzt auch für Firmenkunden

Bei der Lufthansa können nun auch Firmenkunden die Klimafolgen ihrer Mitarbeiterflüge pauschal lindern. Individualreisende können das Angebot schon länger nutzen – jetzt sind Firmenkunden an der Reihe. Über die Plattform „Compensaid“ kann die Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe aus Biomasse ebenso gebucht werden wie Kompensationsmaßnahmen, etwa bei Aufforstungsprojekten. Erster Firmenkunde ist die Axa-Versicherung, wie die Lufthansa gestern mitteilte. Das Unternehmen hat demnach eine Kombination gebucht, bei der 15 Prozent des CO2-Ausstoßes über alternativen Treibstoff und 85 Prozent kostengünstiger über Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Die Ausgleichsmöglichkeit stand bislang nur Einzelkunden zur Verfügung, wurde aber nur von einer kleinen Gruppe genutzt.

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Belgien erlaubt nicht notwendige Ein- und Ausreisen wieder

In Belgien stehen die Zeichen auf Lockerungen.  So sollen nicht notwendige Ein- und Ausreisen ab dem kommenden Montag wieder zugelassen werden. Das berichtet die Zeit. Weil die CoV-Situation im Land aus den Rudern geriet, verhängte die Regierung zu Ostern ein Verbot für touristische Reisen außerhalb Belgiens. Diese Regelung werde nach Auslaufen am 19. April garantiert nicht mehr verlängert, so die Regierung. 

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Condor-Streit: Lufthansa lässt wohl locker

Lufthansa lenkt im Streit mit Condor offenbar ein. Die Angelegenheit werde „noch im April“ gelöst, wie das Luftfahrtportal Aero aus internen Unternehmenskreisen erfahren haben will. Die AUA-Muttergesellschaft wollte nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit zum 1. Juni aus dem „Special Prorate Agreement“ mit Condor aussteigen – das gefiel dem Ferienflieger natürlich ganz und gar nicht. Deswegen hatte sich Condor beim Bundeskartellamt beschwert und parallel dazu den EuGH in Luxemburg angerufen. Diesem Druck scheint die Kranich-Airline nun nachzugeben, glaubt man den Quellen der Nachrichtenagentur.  Demnach könne Condor mit der Erfüllung des Vertrages auch in der zweiten Jahreshälfte rechnen. In jüngster Vergangenheit verdichteten sich solche Anzeichen, spätestens dann, als sich die Bonner Wettbewerbshüter auf die Seite von Condor stellten. „Wir sind nach vorläufiger Prüfung der Auffassung, dass die Kündigung einen Missbrauch von Marktmacht darstellt“, sagte etwa Kartellamtschef Andreas Mundt.

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VDR und ABTA arbeiten künftig enger zusammen

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) und der österreichische Geschäftsreiseverband ABTA (Austrian Business Travel Association) machen künftig bei der Weiterbildung von Travel Managern und Geschäftsreise-Organisatoren gemeinsame Sache. Die verstärkte Zusammenarbeit ermöglicht es Mitgliedern der abta, die Seminare und Zertifikatslehrgänge der VDR-Akademie zu Vorzugskonditionen zu buchen.  „Wir freuen uns sehr, durch die verstärkte Kooperation mit dem VDR den ABTA-Mitgliedern ein wesentlich größeres Spektrum als bisher an hoch qualitativen Seminaren und Lehrgängen, vor allem auch in neuen Online-Formaten anbieten zu können. Unseren Mitgliedern stehen damit umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie zur Professionalisierung des Geschäftsreise-Managements nutzen können“, so ABTA-Präsident Andreas Gruber. 

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