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American Airlines mit erneutem Milliardenverlust

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat in der Corona-Krise im ersten Quartal einen weiteren Milliardenverlust eingeflogen. So rechnet das Management mit einem Fehlbetrag zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Dollar, umgerechnet sind das 1 bis 1,1 Milliarden Euro. Ohne positive Sondereffekte, wie die staatlichen Finanzhilfen für den Erhalt von Jobs, würde sich das Minus sogar auf 2,7 bis 2,8 Milliarden Dollar belaufen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Gesamtjahr 2020 hatte American Airlines einen Nettoverlust von 8,9 Milliarden Dollar verbucht. Trotz der zuletzt verbesserten Zahlen verschiebt American Airlines die Abnahme bestellter neuer Boeing-Flugzeuge um bis zu drei Jahre in die Zukunft. Dabei würde es sich um 37 Maschinen der Typen Boeing 787 „Dreamliner“ und 737 MAX handeln, wie aero.de berichtet.

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Frankreich streicht Flüge nach Brasilien

Frankreich setzt Brasilien abermals auf die rote Liste. Da sich die Corona-Situation im südamerikanischen Land zunehmend zum Negativen verändert hat, zieht Frankreich die Reißleine und stellt alle betroffenen Flugverbindungen bis auf Weiteres ein. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir stellen fest, dass sich die Lage verschlimmert“, sagte der französische Regierungschef Jean Castex. „Und wir haben entschieden, bis zu einer neuen Entscheidung alle Flüge zwischen Brasilien und Frankreich auszusetzen.“ Brasilien gehört weltweit zu den Ländern, die besonders von der Covid-19-Pandemie betroffen sind.

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Gericht: Rechtswahlklausel von Wizz Air ist intransparent

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kassierte vor dem Bezirksgericht Schwechat in erster Instanz eine Schlappe: Der Verein für Konsumenteninformation klagte im Namen zweier Passagiere auf Rückzahlung von Flugtickets, die im Mai 2020 storniert wurden. Das Gericht anerkannte in erster Instanz den Wegfall der Geschäftsgrundlage. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Gebucht wurden die Flugscheine auf der Strecke Wien-Lissabon-Wien im Feber 2020, also noch vor der Corona-Pandemie. Die Passagiere erklärten zwei Tage vor dem Abflug ihren Rücktritt vom Beförderungsvertrag und gaben unter anderem den Wegfall der Geschäftsgrundlage an, da sich Portugal in einem Lockdown befand. Wizz Air anerkannte dies nicht und behauptete laut schriftlichem Urteil gar, dass man die Stornierung, die über deren Homepage übermittelt wurde, nie erhalten habe. Weiters berief sich das Unternehmen darauf, dass es zwischen Österreich und Portugal v.v. kein Reiseverbot gab, so dass die Kläger die Flüge hätten antreten können. Rechtswahlklausel wegen Intransparenz unwirksam Zusätzlich stolperte Wizz Air laut Entscheidung des Gerichts über die eigenen AGB. Zwar ist festgehalten, dass für Streitigkeiten ungarisches Recht gilt, aber das Bezirksgericht Schwechat ist der Ansicht, dass die Beförderungsbedingungen nicht ausreichend zur Kenntnis gebracht wurden und somit nicht wirksam akzeptiert wurden. Weiters wurde festgestellt, dass ungarisches Recht nicht anwendbar ist. Es gilt österreichisches Recht. Darüber hinaus ergänzte das Gericht, dass es die Rechtswahlklausel von Wizz Air als intransparent und somit unwirksam ansehen würde, auch wenn diese gültig vereinbart worden wäre. Des Weiteren bestätigte das Gericht, dass der Vertrag aufgrund des „Wegfalls der Geschäftsgrundlage“ infolge der COVID-19-Pandemie aufzuheben ist. Zum Zeitpunkt der

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Slowenien: Neue Airline hält die Augen nach Personal offen

Slowenien baut aus dem Scherbenhaufen der insolventen Adria Airways eine neue Fluggesellschaft: SouthEast Airlines. Schon im Juni könnte der Neo-Carrier starten – gestartet ist auch die Suche nach einer passenden Kabinenbesatzung. Slowenien hat wieder eine Fluggesellschaft. Die Hoffnungen ruhen nun auf SouthEast Airlines, einer Airline, die erst zum Anfang des Jahres von einem ehemaligen Adria Airways Piloten gegründet wurde. Dazu schaltet die Fluglinie auch schon fleißig Jobinserate. Es werden „erfahrene Flugbegleiter“ gesucht, die darüber hinaus Flugstunden auf dem Airbus A320 mitbringen.  Denn der Carrier, der sich anfangs besonders auf Charterflüge stürzen möchte, will zukünftig mit einer reinen A320-Flotte agieren. Bis Ende des Jahres sollen zwei Exemplare im Fuhrpark stehen, in zwei Jahren gar schon sechs Flieger der A320-Familie, wie Ex-Yu Aviation berichtet SouthEast Airlines ist gerade dabei, das AOC zu erhalten.

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Nach Abschottung: Israel öffnet seine Grenzen für Touristen

Israel hat sich seit Pandemiebeginn praktisch von der Außenwelt abgeschottet. Nun wagt die Regierung vorsichtige Öffnungsschritte – unter strengen Bedingungen. Das Neun-Millionen-Einwohner-Land entpuppte sich nach dem Start der Impfkampagne zum Impfweltmeister, dementsprechend bewegt sich auch die Zahl der Neuinfektionen und schweren Verläufe kontinuierlich nach unten. Das sorgt jetzt dazu, dass Israel weitere Schritte in Richtung Normalität setzt: ab dem 23. Mai sollen auch ausländische Touristen wieder in das Land einreisen dürfen. Das berichtet unter anderem das Luftfahrtportal Airliners. Aber natürlich nicht, ohne gewisse Voraussetzungen zu erfüllen. So setzt die Regierung auf negative PCR-Tests und Impfnachweise. Doch nicht alle Touristen dürfen zeitgleich das Land besuchen, den Anfang machen Reisegruppen. Die Zahlen würden dann in Abstimmung auf die „Gesundheitssituation und dem Fortschritt des Programmes“ angepasst. Das vom Tourismus wirtschaftlich abhängige Land hatte unter seiner Abschottung zuvor starke Narben davongetragen. Mittlerweile haben von den rund neun Millionen Einwohnern rund fünf Millionen Menschen die zweite Dosis erhalten. Ebendiese Fortschritte machen den Weg frei für Lockerungen.

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BRU: Neues Logistikzentrum offiziell eröffnet

Nach zweijähriger Bauzeit wurde ein neues Logistikgebäude für den Warenumschlag errichtet. Der Brüsseler Airport rüstet sich für neue Herausforderungen – auch Corona-bedingte. Denn das neue Gebäude umfasst auch sämtliche Kühlhallen, die unter anderem bei der Lagerung des Biontech/Pfizer-Vakzins eine wichtige Rolle spielen dürften.  Seit zehn Jahren ist der Flughafen Brüssel auf die Logistik rund um empfindlichen Impfstoff spezialisiert. Als einer der ersten weltweit ließ er sich von der IATA zertifizieren. In der Pandemie hat sich Brüssel zum wichtigsten Exportflughafen für Corona-Impfstoff in Europa entwickelt. Unzählige Millionen Corona-Impfstoffdosen sind von hier ausgeflogen worden.

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Salzburg: AUA wird Linate trotz Slots nicht aufnehmen

Eine von Austrian Airlines bediente Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Mailand-Linate wird nicht kommen. Die entsprechenden Start- und Landerechte hat die Lufthansa-Tochter zwar ergattern können, jedoch zu einer Aufnahme wird es nicht kommen. Im Zuge einer Neuverteilung von Slots am Flughafen Linate teilte der italienische Koordinator unter anderem auch Austrian Airlines Start- und Landerechte für Wien-Linate und Salzburg-Linate zu. Am Montag bestätigte ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass die Aufnahme ab der Bundesstadt ins Auge gefasst wird, aber noch keine Entscheidung gefallen ist. Derzeit steuert Austrian Airlines in dieser Region den weit abgelegenen Flughafen Mapensa und nicht den bei Geschäftsreisenden hoch im Kurs stehenden Linate Airport an. Betreffend Salzburg-Linate hat man zwar die erforderlichen Slots zugeteilt bekommen, beabsichtigt jedoch keine Aufnahme. Ein Sprecher der Austrian Airlines dazu: „Ich kann bestätigen, dass wir Linate-Slots für Flüge aus Salzburg beantragt und erhalten haben. Allerdings planen wir nicht, diese Strecke zu fliegen“.

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Aviareps vermittelt nun Gruppenreisen

Die Aviareps AG ist nun auch in der Online-Vermittlung von Flugbuchungen für Reisegruppen tätig. Dazu launchte man ein eigenes Portal, das die Anforderung eines Angebots mit wenigen Mausklicks ermöglichen soll. Dieses Tool steht sowohl Agenten als auch Privatpersonen bzw. Vereinen und Firmen offen. Unter der Marke Aviagroups vermittelt die Repräsentanz nun für alle von ihr vertretenen Airlines auch Gruppenbuchungen. Die neue Homepage soll Interessenten den Kauf von Tickets erleichtern, da die wichtigsten Informationen vorab auf der Seite dargestellt werden. Aviareps will offensichtlich auch an Privatpersonen, Vereine und Firmen verkaufen, denn auch diese können Anfragen stellen. Doch auch Agenturen wie Reisebüros können das Service für ihre Kunden nutzen. Laut Aviareps wird über die Homepage eine zunächst unverbindliche Anfrage gestellt. Anschließend legt deren Reservierungsteam ein Angebot. Dieses kann der Interessent annehmen oder auch nicht. Die Zahlungskonditionen können sich je nach Airline unterscheiden, jedoch ist das auch auf anderen Gruppenvertriebswegen der Fall.

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Airbus tankt Beluga 5 erstmals mit SAF-Sprit

Der europäische Flugzeugbauer Airbus führte ab Broughton den ersten internen Beluga-Flug, der teilweise mit so genanntem SAF-Treibstoff betankt war, durch. Der Konzern sieht darin den nächsten Schritt zur Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Die Nordwales-Linienstation, die mit der Beluga-Flotte Flugzeugflügel nach Toulouse, Hamburg und Bremen transportiert, ist der zweite Airbus-Standort in Europa, an dem SAF eingesetzt wird, nachdem Hamburg Ende 2019 den Treibstoff für seine Frachtaktivitäten eingeführt hat. „Dieser erste Flug eines Beluga-Transporters aus Broughton, der teilweise mit SAF betrieben wird, markiert einen wichtigen Meilenstein in Airbus ‚Bestreben, seinen Industriebetrieb zu dekarbonisieren“, sagte Tony Derrien, Projektmanager für nachhaltige Flugkraftstoffe bei Airbus. „In Kombination mit unserer laufenden Forschung zum Potenzial von 100% SAF auf kommerziellen Flügen unterstreicht die Reduzierung fossiler Brennstoffe in unserem eigenen Betrieb das Engagement von Airbus, die Auswirkungen unseres Produktionsstandorts zu verringern und zu einer nachhaltigeren Zukunft für den Luftverkehrssektor im Allgemeinen beizutragen“.

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LATAM verabschiedet sich von A350-Flotte

Der Luftfahrtkonzern LATAM wird künftig auf der Langstrecke auf eine reine Boeing-Flotte setzen. Die elf verbliebenen Maschinen des Typs Airbus A350-900 wurden laut einer Erklärung des Unternehmens mit sofortiger Wirkung ausgeflottet. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf die bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Airbus A350-1000 haben. Diese sollen nicht übernommen bzw. eingesetzt werden, da die Langstreckenflüge künftig ausschließlich mit Boeing-Jets durchgeführt werden sollen. Die Corona-Pandemie traf LATAM hart. „Diese Entscheidung ist nicht nur Teil unseres Übergangs zu einer kleineren und homogeneren Flotte, sondern zielt auch darauf ab, die Effizienz unserer Großraumoperationen in einer Zeit geringerer Nachfrage und geringerer Kapazität in unserem internationalen Geschäft zu verbessern“, schreibt Konzernchef Jerome Cadier in einer Mitarbeiterinformation.

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