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Klagenfurt: Reiseveranstalter noch zurückhaltend

Abgesehen von General Aviation ist es derzeit auf dem Flughafen Klagenfurt ziemlich ruhig. Die Linienstrecken befinden sich in einer Art „Dauerpause“, die seitens Austrian Airlines und Eurowings immer wieder verlängert wurde. Auch im Bereich der Charter zeigen sich die Veranstalter noch sehr zurückhaltend. Laut Flughafen sind derzeit nur zwei Charter angemeldet. Dabei handelt es sich um von Skyexpress durchgeführte Flüge nach Skiathos. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach zwischen Juni und September 2021 jeweils an Freitagen durchgeführt werden. Tour Operator ist Springer Reisen. Hitreise (vormals: Gruber Reisen Kärnten) legt rund um Pfingsten einen Einzelcharter nach Funchal auf. Dieser wird von der tschechischen Smartwings durchgeführt. Es handelt sich um eine achttägige Pauschalreise. Der Hinflug von Klagenfurt nach Funachal soll am 24. Mai 2021 durchgeführt werden. Der Rückflug ist für den 31. Mai 2021 angemeldet. Ob es zu weiteren Sommer-Charter kommen wird, ist noch offen. Auch an anderen österreichischen Airports wurden die Veranstalter vorsichtig und haben zum Teil das Angebot reduziert oder aber noch gar nicht für den Verkauf freigegeben. Hintergrund des Verhaltens ist, dass die Vorausbuchungen für den Sommer 2021 erheblich unter den Werten, die man „vor Corona“ hatte liegen. Es wird damit gerechnet, dass viele potentielle Urlauber abwarten bis Klarheit darüber herrscht wie das touristische Reisen im Sommer 2021 möglich sein wird.

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Air France muss erste Domestic-Strecken einstellen

Die Fluggesellschaft Air France muss aufgrund der Umweltschutzauflagen, die seitens der Regierung als Bedingung für die Staatshilfe gesetzt wurden, zahlreiche Inlandsstrecken aufgeben. Die Grundregel dabei ist: Wenn zwei Städte innerhalb von 2,5 Stunden mit der Bahn miteinander verbunden sind, darf nicht mehr geflogen werden. Dies gilt übrigens auch für Mitbewerber. Air France ist daher gezwungen einige Routen aufzugeben. Das erste Streckkonzert betrifft hauptsächlich Ziele, die bislang ab Paris-Orly angeboten wurden: Bordeaux, Lyon, Nantes und Rennes. Ab Lyon muss die Inlandsstrecke nach Marseille eingestellt werden. Betroffen sind nur Nonstop-Flüge. Umsteigeverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp sind von den Anordnungen der Regierung nicht erfasst. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Air France Zwischenlandungen einlegen wird, um den Bann der Regierung umgehen zu können. In der Praxis hat sich immer wieder gezeigt, dass die Eisenbahn von Passagieren gerne in Anspruch genommen wird, wenn die Reisezeit von Innenstadt zu Innenstadt unter jener des Flugzeugs liegt. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Berlin-Hamburg: Ab Tempelhof und Tegel gab es früher eine regelrechte Luftbrücke in die Hansestadt. Nach dem Ausbau der ICE-Schnellstrecke zwischen den beiden Metropolen sankt die Gesamtreisezeit auf der Schiene so stark, dass Fliegen – unter Einschluss der Vorlaufzeit – unattraktiv wurde. Allerdings führte der Wegfall des Wettbewerbs auch zu steigenden Preisen bei der Bahn.

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Dortmund konnte nicht von Mallorca-Boom profitieren

Der deutsche Flughafen Dortmund konnte nur geringfügig von der verstärkten Nachfrage rund um Ostern 2021 profizieren. Laut Aussendung des Airports nutzten während der Ferien 34.204 Passagiere diesen Airport. Im direkten Vergleich mit dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 ein Rückgang von 73 Prozent- Im gesamten März lag das Minus bei 77 Prozent. Die Osterferien führten somit kaum zu einer nennenswerten Erholung der Passagierzahlen am Dortmund Airport. Die Anzahl der Linienflüge verringerte sich in den Osterferien von 811 im Jahr 2019 auf 372 in 2021 (minus 54 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen insgesamt sank nur leicht um sieben Prozent auf 1.519.

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Kommentar: Viel Arbeit für neuen Gesundheitsminister

Schon seit einigen Wochen wurde damit gerechnet, dass Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zurücktreten wird. Am Dienstag, den 13. April 2021, war es dann soweit und Sebastian Kurz‘ (ÖVP) „Mann fürs Unliebsame“ warf das Handtuch. Der Minister gilt als gesundheitlich angeschlagen, was möglicherweise seine persönliche Entscheidung entsprechend leichter gemacht hat. Verordnungen, in denen sich Paragraphen gegenseitig widersprechen oder aber voller Rechtschreib- und Grammatikfehler strotzen, wurden von Anschober viele unterschrieben. Die Glaubwürdigkeit dieses Politikers war aber sicherlich auch deswegen im Keller, da er in einem ZIB2-Interview einen neuerlichen Lockdown explizit ausschloss und just nur sehr kurze Zeit später an der Seite von Sebastian Kurz genau diesen verkündet hatte. Offensichtlich war das scheidende Regierungsmitglied, das im Zivilberuf Volksschullehrer war, mit den komplizierten Gesundheitsagenden schlichtweg überfordert. Dabei dürfte auch der Umstand, dass sich Bundeskanzler Sebastian Kurz stets „Rosinen“ herausgepickt hatte und dem Minister „das Unliebsame“ zugeschoben hat, eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Zuletzt wurde offensichtlich, dass Anschober kaum Durchsetzungsvermögen hatte, sondern eher als eine Art „Marionette fürs Unliebsame“ für Kurz fungierte. Kein Wunder also, dass der Bundeskanzler populäre Dinge an seine Brust heftete und wenn es ein Murks wurde, auf die Unterschrift des Herrn Anschober unter der Verordnung verwies. Letztlich kann man über Rudolf Anschober denken wie man will, aber es ist durchaus nachvollziehbar, wenn er den persönlichen Schlussstrich gezogen hat und sich nicht weiter als Sündenbock der Nation hinstellen lassen will. Vielleicht hätte der Politiker diesen Schritt schon viel früher setzen sollen, vielleicht wollte er es ja auch und vielleicht wurde

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Umfrage: 39 der Deutschen wollen „auf jeden Fall“ in den Urlaub

Die Reisebereitschaft der Deutschen, auch in Zeiten von Corona, ist ungebrochen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus, durchgeführt in der zweiten Märzhälfte durch GfK. Unter den 2.010 Befragten waren 1.765 „Reisende“, die zu ihren Reiseabsichten befragt wurden. 39 Prozent der Deutschen, die grundsätzlich verreisen, wollen auf jeden Fall im Jahr 2021 noch eine Urlaubsreise machen. 26 Prozent dieser Personen möchten ihren Urlaub in diesem Jahr in Deutschland verbringen, 18 Prozent im europäischen und fünf Prozent im außereuropäischen Ausland. In Deutschland sind dabei die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein besonders beliebt, auf europäischer Ebene Spanien und Italien, gefolgt von Österreich. Personen, die ins außereuropäische Ausland reisen möchten, wissen zu 30 Prozent noch nicht wohin. Mit 47 Prozent ist der Reisewunsch bis Ende 2021 besonders in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen hoch. In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen liegt sie mit 33 Prozent deutlich niedriger. Es zeigt sich zudem eine höhere Reisebereitschaft bei oberen Einkommensgruppen und Haushalten mit Kindern. „Die Steigerung der Reisebereitschaft gegenüber dem Vorjahr spiegelt sich auch in der Bedeutung des Reisens für die Befragten wider“, erläutert Dr. Alfred Bauer, Vorsitzender des Bayerischen Zentrums für Tourismus. So ist für knapp die Hälfte der deutschen Reisenden Reisen in diesem Jahr „etwas Besonderes“, für 24 Prozent ist Reisen „unverzichtbar“ und für weitere 16 Prozent ist das Reisen eine „Selbstverständlichkeit“. Reisegestaltung 2021: Ferienwohnung als Unterkunft bei Familien weiterhin beliebt Für die Personen mit Reiseabsicht ist, wie schon im vergangenen Jahr, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus

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Staat greift Air Canada mit Milliardensumme unter die Flügel

Die kanadische Regierung haderte lange mit der Vergabe von Staatshilfen an Fluggesellschaften. Nun verkündete man, dass Air Canada umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro erhalten wird. Gleichzeitig wird Kanada eine Beteiligung von rund sechs Prozent erwerben. Dadurch sollen etwa 500 Millionen Kanadische Dollar in die Kasse von Air Canada gespült werden. Die verbleibende Summe wird in Form von Darlehen gewährt. Finanzministerin Chrystia Freeland sagte dazu im Zuge der Bekanntgabe, dass die Kredite zurückbezahlt werden müssen. Im Zuge der staatlichen Beihilfe werden dem Star-Alliance-Mitglied zahlreiche Auflagen gemacht. So ist es beispielsweise untersagt, dass weitere Jobs abgebaut werden und obendrein wurde eine Obergrenze für die Bezüge des Managements eingezogen. Weiters untersagt die Regierung die Auszahlung von Dividenden an die Aktionäre. Diese Auflagen sollen für die gesamte Laufzeit der staatlichen Darlehen gelten. Im Gegensatz zur österreichischen Bundesregierung, die Austrian Airlines eine millionenschwere Staatshilfe ohne nennenswerte harte Auflagen gewährt hat, achtet die kanadische Staatsführung auf den Erhalt der Arbeitsplätze. Genau das hat man in Österreich nicht bedacht und just einige Monate später verkündete AUA-Chef Alexis von Hoensbrorech den Abbau vieler Jobs. Die Gewerkschaft Vida und die Opposition kritisieren sowohl die Ankündigung als auch das mutmaßliche Versäumnis, dass keine Beschäftigungsgarantie als Bedingung gesetzt wurde. In Kanada ist auch bemerkenswert, dass in der Vereinbarung zwischen der Regierung und der Fluggesellschaft festgehalten ist, dass die getätigten Großbestellungen bei Airbus und Boeing nicht storniert werden dürfen. Betroffen sind 33 Einheiten des Typs A220, die in Kanada hergestellt werden, sowie 40 Boeing 737-Max. Bei letzterem Typ dürfte der Umstand, dass

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Air Baltic auch im März 2021 mit miesen Zahlen

Auch im März 2021 wirkten sich die zum Teil harten Reisebeschränkungen stark auf die Beförderungsleistung der lettischen Air Baltic auf. Der Carrier beförderte auf 660 Flügen rund 29.200 Passagiere. Damit liegt man um 79 Prozent unter dem Vorjahresmonat. „Bereits im März 2020 mussten wir alle geplanten Operationen einstellen, um die Verbreitung von Covid-19 zu begrenzen. Heute nehmen wir die Flüge zu einer größeren Anzahl von Zielen schrittweise wieder auf und bieten gleichzeitig die notwendige Konnektivität für die Passagiere, die reisen müssen. Wir erwarten, dass in den Sommermonaten wieder verantwortungsbewusstes und sicheres Urlaubsreisen möglich sein wird“, erklärt Firmenchef Martin Gauss. Die Air-Baltic-Zahlen auf einen Blick:   March, 2021 March, 2020 Change Number of passengers 29 200 139 400 -79% Number of flights 660 2 480 -73% 15-minute flight punctuality indicator 96% 93% +3%-points

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Norwegen: Gläubiger nehmen Norwegian-Sanierungsplan an

Der Sanierungsplan der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wurde nun auch von einem norwegischen Gericht bestätigt. Zuvor hatte die irische Justiz bereits grünes Licht gegeben. Der Konzern befindet sich in verschiedenen Ländern in Gläubigerschutz- und/oder Insolvenzverfahren. Die Gläubiger haben auch in Norwegen grünes Licht gegeben. Nun will Norwegian Air Shuttle frisches Geld von Investoren einsammeln. Dieses benötigt man, um den Neustart stabil durchführen zu können. Beide Entscheidungen sind auch davon abhängig, dass mindestens 450 Millionen Euro in die Kasse kommen, denn andernfalls sind beide Gerichtsbeschlüsse nichtig. Norwegian galt bereits vor der Corona-Pandemie als hochverschuldet. Der Konzern expandierte rasend schnell und verhob sich dabei massiv. Das Wachstum wurde zu einem nicht unerheblichen Teil mit Schulden finanziert. Die Langstrecke wird gänzlich aufgegeben. Künftig will man eine „bessere Regionalfluggesellschaft“ sein und sich auf Ziele im skandinavischen Raum und in Europa konzentrieren. Laut Mitteilung soll die maximale Flottengröße in etwa 50 Boeing 737-800 betragen.

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Osterurlaube: Alltours sieht gelungene Generalprobe

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours sieht die Osterferien, die rund 40.000 Deutsche auf Mallorca verbracht haben, positiv. Im Gegensatz zu den Behauptungen diverser Politiker ist es nicht zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, die von Reiserückkehrern verursacht worden wären, gekommen. Daher ist der Tour Operator der Ansicht, dass die „Generalprobe“ für den Sommer 2021 gelungen ist. Selbst hatte man rund 10.000 Urlauber rund um Ostern. „Die Sorgen der Politiker sind unbegründet“, so Alltours Inhaber Willi Verhuven. „Weder haben deutsche Urlauber Corona nach Mallorca gebracht, noch Reiserückkehrer nach Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, sich auf Mallorca mit dem Virus anzustecken, ist gering. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der Insel ist über Ostern von 32 auf 27 gesunken und in den letzten Tagen stabil geblieben. Zum Vergleich liegt die Inzidenz in Deutschland seit Ende März fast durchgängig bei über 120. Kein Wunder, dass viele Gäste angaben, sich auf Mallorca sicherer als in Deutschland zu fühlen.“ Alltours befürwortet die Testpflicht für Hin- und Rückreisende, schaffe sie doch zusätzliche Sicherheit. Die befürchteten Warteschlangen an den Teststationen habe es nicht gegeben. Für Rückreisende hatte der Verabstakter Tests in den eigenen Allsun-Hotels organisiert, wo sich die Gäste für 25 Euro testen lassen konnten. Verhuven: „Hier ist alles reibungslos verlaufen.“ Die Allsun-Hotels bleiben geöffnet und Buchungen für Mallorca sind weiterhin möglich.

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Rund 90 Sommerziele ab Basel geplant

Ab dem Flughafen Basel sind in der laufenden Sommerperiode 2021 rund 90 Strecken geplant. Der Schwerpunkt liegt heuer auf touristischen Warmwasserzielen. Auch konnte der Airport neue Fluggesellschaften an Land ziehen. Zu den rund zehn Städten und Inseln Spaniens, die bereits zu den beliebtesten Zielen ab Basel-Mulhouse gehören, kommt diesen Sommer eine neue Stadt hinzu, die für ihre futuristische Architektur bekannt ist: Valencia. Easyjet plant, die Hafenstadt zwei- bis dreimal die Woche anzufliegen. Auch Palermo figuriert im Flugplan 2021: Die Hauptstadt Siziliens wird von Easyjet und WizzAir nun fünfmal pro Woche von Basel-Mulhouse aus bedient. Zudem wurde eine grössere Stadt der Balkanregion in den Flugplan aufgenommen: Sarajevo ist ab 21.Mai dreimal wöchentlich mit Wizz Air in etwas mehr als anderthalb Stunden vom Dreiländereck aus zu erreichen. Zu den neuen Destinationen gehören auch Städte, die letzten Sommer schon geplant waren, aber aufgrund der Situation nicht aufrechterhalten werden konnten: Die Hauptstädte Moldawiens und Albaniens – Chisinau und Tirana – werden von WizzAir angeboten. Genauso wie die Fluggesellschaft Pegasus bietet zudem auch die Fluggesellschaft Turkish Airlines eine regelmässige Flugverbindung zum internationalen Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen an. Zusätzlich zu den Balearen und den Kanarischen Inseln – den Topdestinationen des EuroAirport, die das ganze Jahr über im Flugplan stehen – kann man ab dem EuroAirport ebenfalls an wunderschöne Reiseziele in Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, der Türkei und fast der gesamten Adria-Küste fliegen. Insbesondere Ägypten wird das ganze Jahr über angeboten. Die Sonnendestination Hurghada wird gleich von vier Fluggesellschaften bedient: Easyjet, Corendon Airlines, Air Cairo und Fly

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