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„Grüner Pass“: Tourismus fordert die Erfüllung wesentlicher Kriterien

Österreich und zwölf weitere EU-Staaten haben sich auf sieben Kriterien bei der Erstellung eines „Grünen Passes“ für den Tourismus geeinigt. Das Ziel sei es, den „Grünen Pass“ rasch und möglichst einheitlich auf europäischer Ebene umzusetzen, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) der APA. Diese sieben Prioritäten aus Sicht des Tourismus würden nun der EU-Kommission übermittelt. Die 13 Mitgliedsstaaten einigten sich während einer Video-Konferenz auf wesentliche Punkte. So soll das Vorhaben bis spätestens Juni umgesetzt und dadurch noch während der anhaltenden Pandemie die Reisefreiheit erleichtern. Dabei müsse sichergestellt werden, dass die Zertifikate gleichbehandelt werden und es zu keiner Diskriminierung kommt. Eine Impfpflicht wird abgelehnt Zu einer Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür soll es nicht kommen. Gelingen soll das mittels einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung, heißt es in der der APA übermittelten Prioritätenliste. Die nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den „Grünen Pass“, die auf einer gemeinsamen Plattform ersichtlich sein sollen, müsse dabei erhalten werden, heißt es weiter.  Weiters sollen die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger nicht auf EU-Ebene gespeichert, sondern ausschließlich dem Mitgliedsstaat vorbehalten bleiben. Auch an einer grenzübergreifenden Lösung mit Drittstaaten werde gefeilt. „Der Grüne Pass macht auf einen Blick erkennbar, ob jemand geimpft, genesen oder getestet ist. Mit einem einheitlichen QR-Code soll dies auf europäischer Ebene einfach und benutzerfreundlich umgesetzt werden“, so Köstinger.

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SunExpress-Crews erhalten Impfung

SunExpress hat angekündigt, dass alle Mitarbeiter in der Türkei, die im direkten Kontakt mit Passagieren stehen, ab sofort gegen das Corona-Virus geimpft werden. Beim Joint Venture von Turkish Airlines und Lufthansa soll jeder Angestellte, der die Vakzine verabreicht bekommen will, diese auch bekommen. Die erste Gruppe von Crew-Mitgliedern hat ihre Impfung auch schon vergangene Woche erhalten. „Damit verbessert die Airline weiter die Sicherheit für Passagiere entlang der gesamten Reise“, so das Unternehmen in der Aussendung. Durchgeführt werden die Impfungen in Zusammenarbeit mit den türkischen Ministerien für Tourismus und Gesundheit. 

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Indien: Trujet vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer

Die indische Regionalfluggesellschaft TruJet steht laut lokalen Medienberichten vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer. Gesprochen wird über 54 A220 und 44 E190-E2. Diese sollen von einem neuen Investor, der kürzlich 49 Prozent erworben hat, finanziert werden. Eigentlich wollten die U.S.-Amerikaner die angeschlagene Air India übernehmen, kamen jedoch nicht zum Zug. Für TruJet habe man 1,89 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Flotte erneuert werden. Auch will man künftig in den Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften wie Goair oder AirAsia India treten, berichtet CH-Aviation.com. Derzeit besteht die Flotte von TruJet aus sieben Turbopropflugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei ATR72-600 und fünf ATR72-500. Diese werden fast ausschließlich innerhalb Indiens eingesetzt. Die Großbestellung soll auch dazu führen, dass man verstärkt ins internationale Geschäft einsteigen wird. Mit dem Abschluss der Kaufverträge mit Embraer und Airbus wird für Mai 2021 gerechnet.

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Norwegen: Flyr will Ende Juni 2021 abheben

Das Startup Flyr will Ende Juni 2021 mit zwei Boeing 737-800, die vormals in den Diensten von Pegasus standen, abheben. Der Ticketverkauf soll im Mai 2021 aufgenommen werden. Der Carrier plant mit einer Zielflottengröße von etwa 30 Maschinen. Das Betriebskonzept erinnert stark an Ryanair, denn es soll eine All-Economy-Kabine angeboten werden. Getränke und Snacks an Bord werden kostenpflichtig sein. Vorerst will man sich auf den Maschinentyp Boeing 737-800 beschränken. Das Unternehmen kündigte an, dass der Erstflug am 30. Juni 2021 auf der Strecke Oslo-Tromsø durchgeführt warden soll. Flyr geht derzeit davon aus, dass im Sommer 2021 weitgehend unbeschränkte Reisen möglich sein werden. Man habe den Businessplan danach ausgerichtet, ist jedoch eigenen Angaben nach auch auf etwaige Verzögerungen vorbereitet. AOC und Betriebsbewilligung wurden noch nicht erteilt.

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Ex-Transaero-B737 über Umwege in den Iran verkauft

Eine Boeing 737-500, die vormals im Dienst der nicht mehr existierenden russischen Fluggesellschaft Transaero stand, hat ihren Weg in den Iran gefunden. Ende März wurde der 23-jährige Mittelstreckenjet bei Taban Air in Betrieb genommen. Die Boeing 737-500 mit der MSN 28922 stand laut CH-Aviation.com nach der Pleite von Transaero über einen längeren Zeitraum auf dem Flughafen Kiew-Schuljany herum. Das Flugzeug wurde versteigert und ein Zwischenhändler aus Burundi bekam den Zuschlag. Dieser soll jedoch als „Strohmann“ für ein Reisebüro im Iran fungiert haben. Dieses vermietet die einstige VP-BYO an Taban Air. Im Iran trägt die einstige Transaero-Maschine nun die Registrierung EP-RBC. Der Carrier bestätigte, dass besagtes Flugzeug am 1. April 2021 offiziell in den Liniendienst gestellt wurde. Zur Beschaffung über einen Zwischenhändler in Afrika machte das Unternehmen keinerlei Angaben.

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Binter Canaris baut internationales Streckennetz aus

Die Regionalfluggesellschaft Binter Canaris zieht es verstärkt aufs Festland: Der Carrier kündigt die Aufnahme von sechs neuen Nonstop-Verbindungen ab Las Palmas an. Diese sollen ab Juli 2021 bedient werden. Von Gran Canaria aus soll es künftig auch nach Toulouse, Marseille, Lille, Turin, Venedig und Tarragona gehen. Zwischen den kanarischen Inseln und dem spanischen Festland sollen im Sommer 2021 zehn Strecken bedient werden. Firmenchef Rodolfo Núñez bezeichnet die ankündigte Expansion als wichtigen Schritt in der Firmengeschichte. „Dieser neue internationale Sprung stellt Binter in einem sehr komplexen Kontext vor eine große Herausforderung, aber wir setzen weiterhin auf die Konnektivität des gesamten Archipels der acht Inseln gemäß dem strategischen Plan, den wir vor der Pandemie ausgearbeitet haben. Wenn alles gut und planmäßig läuft, werden wir auch in Zukunft mehr Frequenzen und vielleicht mehr Ziele sowohl von Teneriffa als auch von Gran Canaria aus setzen, ohne Direktflüge zu oder von anderen Inseln auszuschließen. Wichtig ist, alle Kanarischen Inseln als Ganzes zu verkaufen“, so der Binter-Geschäftsführer.

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Lufthansa fliegt mit halber Flottenstärke

Die Lufthansa Group setzt mittlerweile rund die Hälfte der Flotte wieder im kommerziellen Flugbetrieb ein. Damit hat man das Niveau des Sommers des Vorjahres erreicht. Der Konzern rechnet damit, dass in den traditionell reisestarken Urlaubsmonaten Juli und August weitere Flugzeuge reaktiviert werden. Laut dem Portal Reisetopia soll jedoch nicht bei allen Maschinen die tatsächliche Notwendigkeit bestehen. Vielmehr soll Lufthansa besonders in Frankfurt und München auch Routen mit sehr schwacher Nachfrage bedienen, um die Start- und Landerechte vor dem Verfall schützen zu können. Für jene Slots, die auf Beschluss der EU-Kommission abgegeben werden müssen, gibt es momentan kaum Interesse seitens der Konkurrenz. Die Flotte des Kranichs besteht aus 267 Maschinen. Die genannte Anzahl inkludiert auch abgestellte Maschinen der Typen Airbus A340-600 und Boeing 747-400. Diese sollen laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr nicht mehr reaktiviert werden. Auch um die A380-Teilflotte steht es nicht sonderlich rosig. Aktiv sind derzeit 110 Maschinen, davon 78 Langstreckenjets. Bei den Töchtern Austrian Airlines, Swiss, Eurowings und Brussels Airlines ist die Aktiv-Quote zum Teil niedriger.

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Jet2 sagt alle Flüge bis 23. Juni 2021 ab

Die britische Fluggesellschaft Jet2 sagt sämtliche Flüge bis 23. Juni 2021 ab. Hintergrund ist die momentan unklare Informationslage wann die Regierung des Vereinigten Königreichs die harten Reisebeschränkungen aufheben wird. Das Unternehmen erklärt in einer Aussendung, dass man aus Vorsichtsgründen die geplanten Flüge abgesagt habe. Da vor einigen Wochen nach einer Rede von Premierminister Boris Johnson ein regelrechter Buchungsboom erfolgte, ist damit zu rechnen, dass viele Passagiere von der Entscheidung von Jet2 betroffen sind. „Wir haben uns Zeit genommen, um den Rahmen der Global Travel Taskforce zu prüfen und sind äußerst enttäuscht über den Mangel an Klarheit und Detailgenauigkeit. Nach mehreren Wochen der Evaluierung wie internationale Reisen mit erheblicher Unterstützung und Unterstützung der Branche wieder aufgenommen werden können, fehlen dem Rahmen Details wie internationale Reisen wieder in Gang gebracht werden können. Tatsächlich ist der Rahmen praktisch derselbe wie vor sechs Monaten“, so Firmenchef Steve Heapy.

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Boeing 737-Max mit neuen Problemen

Nur wenige Monate nach der Wiederzulassung von Boeings Krisenjet B737-Max wurden neuerliche Probleme festgestellt. Der Hersteller ersuchte nun insgesamt 16 Kunden ihre Maschinen vorerst auf dem Boden zu lassen. Laut Boeing geht es um ein Elektronikproblem, das bei bestimmten Boeing 737 Max, die nicht näher bezeichnet wurden, auftreten könnte. Die Kunden wurden dringend ersucht zu überprüfen, ob ein bestimmtes Bauteil ausreichend geerdet ist. Solange dieser Check bzw. falls notwendig Austausch nicht geschehen ist, rät der Hersteller dringend vom Einsatz der betroffenen 737 Max ab. Boeing schreibt in einer öffentlichen Erklärung, dass es sich um ein Problem handle, das im Zuge der Produktion entstanden ist. Man würde unter anderem mit der U.S.-amerikanischen Aufsichtsbehörde FAA eng zusammenarbeiten. Eigenen Angaben nach wären die betroffenen Jets bereits identifiziert, so dass nicht die komplette Serie betroffen sein soll. Einige U.S.-amerikanische Airlines haben den Betrieb der 737-Max dennoch vorsorglich ausgesetzt.

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HAM: Fluggastaufkommen erlebt kein Oster-Wunder

Hamburg Airport zieht Bilanz zum Oster-Reiseverkehr: Über die Feiertage konnte der Flughafen pro Tag durchschnittlich 5.500 an- und abreisende Passagiere begrüßen. Damit befinden sich die Passagierzahlen trotz Ferienzeit weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Flughafen verzeichnete nach eigenen Angaben über Ostern nur etwa zwölf Prozent der Passagiere aus dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019. Die meisten Reisenden waren am Gründonnerstag unterwegs. Mehr als 6.850 Passagiere nutzten an diesem Tag den Hamburger Flughafen. Etwa 80 Direktziele werden den Angaben zufolge derzeit ab Hamburg angeboten – darunter auch die beliebte Ferieninsel Mallorca. 

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