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Boeing 777-9: Qatar Airways wird wohl Erstkunde

Qatar Airways nimmt die Rolle als Erstbetreiber der 777-9 ein: Die Golf-Airline möchte 2023 die ersten drei Flugzeuge von Boeing erhalten. „Qatar Airways ist Erstkunde der 777X, wir werden unsere ersten drei Flugzeuge 2023 erhalten“, unterstrich Airlinechef Akbar Al-Baker beim Wirtschaftsforum der USA und Katar. Al-Baker setzt sich zudem für die Idee eines neuen Vollfrachters auf Basis der 777-8 ein. Auch die Lufthansa und Emirates hätten als Erstbetreiber vorrücken können, wie aero.de berichtet. Emirates rechnet mit den ersten 777-9 derzeit erst gegen 2024, Lufthansa erwartet 20 777-9 im Lieferzeitraum 2023 bis 2024.  Vier Boeing 777-9 fliegen bei Boeing derzeit im Zulassungsprogramm für den größten Zweistrahler der Welt.

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Belpmoos Reisen überarbeitet Unternehmenskonzept

Das Berner-Unternehmen will sich neu ausrichten. In den letzten Monaten ging es bei Belmoos Reisen ordentlich zur Sache. Erst setzte die Corona-Krise dem Reisespezialisten zu, bis die damalige Geschäftsführerin das Handtuch warf. Im Februar musste José Gonzalez das Ruder im Unternehmen, welches zwischenzeitlich von der Spycher Group AG übernommen wurde, in die Hand nehmen. Es folgten dadurch sowohl ein Umzug von Münsingen nach Belp als auch die Übernahme des Reisebüros FlyAway Travel am Flughafen Bern. In den letzten Wochen nun haben sich die Inhaber und die Geschäftsleitung von Belpmoos Reisen mit der aktuellen – bekanntlich sehr unschönen – Marktsituation beschäftigt. Das berichtet Travel News. Gemeinsam wurde eine strategische Neuorientierung beschlossen – die „Drei-Bein Strategie“. Dabei bleibt vieles beim Alten, wie etwa, dass Kunden weiterhin persönlich beraten werden. Neu sind beispielsweise individuellen Anreiselösungen, auch innerhalb der Schweiz.

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Emirates: Tickets können bis zu 36 Monate umgebucht werden

Emirates bietet ab sofort noch mehr Flexibilität bei der Reiseplanung. Alle Kunden mit Flugtickets, die vor dem 30. September 2020 für Reisen vor dem 31. Dezember 2021 ausgestellt wurden, können nun jederzeit innerhalb von 36 Monaten umbuchen. Dies entspricht einer Verlängerung von zwölf Monaten gegenüber der vorherigen Regelung.  Auch Flugtickets, die nach dem 1. Oktober 2020 für Reisen vor dem 31. Dezember 2021 ausgestellt wurden, können innerhalb von 24 Monaten umgebucht werden. Zusatzkosten für die Neuausstellung eines Tickets werden nicht erhoben, so der Golf-Carrier in einer Presseaussendung. 

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Düsseldorf: Eurowings kündigt Krasnodar, Jekaterinburg und Tiflis an

Ab Düsseldorf wird Eurowings im Juli 2021 Nonstop-Verbindungen nach Krasnodar, Jekaterinburg und Tiflis aufnehmen. Eigenen Angaben nach steuert man erstmals unter EW-Flugnummern die beiden Staaten an. Germanwings hatte in der Vergangenheit Moskau-Vnukovo im Programm. Die neuen Strecken zielen laut Eurowings auf den so genannten „ethnischen Verkehr“, also auf Familien- und Heimatbesuche ab. In diesem Segment startete der Carrier bereits Flüge nach Beirut und Erbil. Man ortet eine steigende Nachfrage. Die drei zusätzlichen Verbindungen sollen mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe zwischen Düsseldorf und Krasnodar geplant. Der Erstflug ist für den 19. Juli 2021 angekündigt. Die Flugtage sind Montag und Freitag. Jekaterinburg soll am 24. Juli 2021 erstmals bedient werden. Vorerst ist ein Flug pro Woche geplant, der jeweils an Samstagen durchgeführt werden soll. Zwischen Düsseldorf und Tiflis will Eurowings ab 1. Juli 2021 jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag fliegen. Die neuen Strecken auf einen Blick: Montag: DUS – KRR, 11.45 Uhr – 16.55 Uhr; KRR – DUS, 18.15 Uhr – 21.30 Uhr Freitag: DUS – KRR, 07.15 Uhr – 12.25 Uhr; KRR – DUS, 13.45 Uhr – 17.00 Uhr Samstag: DUS – SVX, 11.10 Uhr – 18.50 Uhr; SVX – DUS, 19.40 Uhr – 21.55 Uhr Mittwoch: DUS – TBS, 11.45 Uhr – 18.00 Uhr; TBS – DUS, 18.50 Uhr – 21.30 Uhr Sonntag: DUS – TBS, 07.15 Uhr – 13.30 Uhr; TBS – DUS, 14.20 Uhr – 17.00 Uhr

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Charterflüge: Air Serbia will die 800er-Marke knacken

Air Serbia hat Großes vor: Die serbische Fluggesellschaft plant, über 800 Charterflüge durchzuführen. Beliebte Ferien-Reiseziele wie die Türkei, Ägypten, Griechenland oder Tunesien werden dabei von der Airline ins Visier genommen. Es geht unter anderem nach Hurghada, Sharm el-Sheikh, Antalya, Rhodos, Kreta, Korfu, um einen kleinen Einblick in die Pläne des Carriers zu geben. Damit glaubt Air Serbia wohl felsenfest an die Trendwende im Sommer.  „Wir sind davon überzeugt, dass sich das letzte Jahr nicht noch einmal wiederholen wird. Im Gegensatz zu 2020 freuen wir uns, unseren Kunden wieder die gewohnte Vielfalt im Sommerflugplan anbieten zu können“, wird Boško Rupić, Head of Trade and Corporate Sales  bei Air Serbia, von Ex-Yu Aviation zitiert. Im Corona-Jahr kam die Airline nur auf knapp 300 durchgeführte Charterflüge.

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Bees Airline fliegt den Balkan an

Bees Airline ist eine ukrainische Charter- und Billigairline, die Mite März ihren ersten kommerziellen Flug durchgeführt hat. Damals ging es mit einer Boeing 737-800 von Kiew nach Sharm el-Sheik. Das Streckennetz des Low Cost Carriers werde insgesamt bis zu 31 Routen beinhalten. Davon sind etwa die Hälfte Linienflüge, wie Ex-Yu Aviation berichtet. Unter den Reisezielen befinden sich auch zwei Balkan-Destinationen: Von Kiew aus steuert die Fluglinie Tivat an, eine Stadt in Montenegro. Auch der kroatische Flughafen Split soll während der Sommermonate angeflogen werden. 

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Eurowings Discover verschiebt den Start der Kurzstrecke

Eurowings Discover wird mit vier Airbus A330-Maschinen die Langstrecke in Angriff nehmen. Davor sollte die neue Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe aber erst mit kleinen Kugeln schießen. Daraus wird vorerst einmal nichts. Denn ursprünglich war geplant, dass die Fluglinie im Auftrag für Air Dolomiti Slots der Lufthansa nach Barcelona und Rom übernehmen wird – und das bereits im April! Doch es läuft eben nicht immer alles nach Plan. Denn aktuell stehe die Fluggesellschaft noch ohne jegliche Betriebserlaubnis des Luftfahrtbundesamtes (LBA) dar. Das berichtet Reisetopia. Dieser Umstand und die generell angespannte Lage in der Branche dürften wohl Anlass genug gewesen sein, den inoffiziellen Start der neuen Fluggesellschaft von April auf Mai zu verschieben. Dann wird die Airline voraussichtlich auf der Kurzstrecke nach Spanien und Italien fliegen – mit einem Airbus A330! Der offizielle Starttermin ist noch auf den Monat Juni datiert.

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USA: Eurowings Discover bittet um Fluggenehmigung

Mit insgesamt acht Destinationen möchte der Carrier starten – darunter auch amerikanische Flughäfen. Für die geplanten US-Ziele wurde nun die nötige Fluggenehmigung beantragt. Die Lufthansa Gruppe wird um eine Airline reicher, denn Eurowings Discover erblickt im Juni das Licht der Welt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die benötigten Genehmigungen zu machen. Die Anträge hierzu seien beim US-Verkehrsministerium bereits eingereicht worden, wie das Portal Reisetopia berichtet. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland würde derzeit noch fehlen. Auf dem Radar der neuen Tochtergesellschaft der AUA-Mutter befinden sich hauptsächlich touristische Langstreckenziele. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den Vereinigten Staaten. Hier sind die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen. Daneben werden auch Ziele in Afrika und der Karibik angesteuert. Zum Einsatz kommen vier Flugzeuge des Typs Airbus A330.

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UPS ordert zehn eVTOLS

UPS wagt sich auf neues Terrain: Der Logistikriese hat zehn eVTOLS bestellt.  DAS global tätige Paket-Dienstunternehmen will die elektrischen Senkrechtstarter ab dem Jahr 2024 testen. Die eVTOLS des Unternehmens Beta Technologies können gut 630 Kilogramm Fracht über 400 Kilometer transportieren. Und: Innerhalb einer Stunde sollen die Batterien aufgeladen sein, wie aero.de berichtet. „Indem wir vertikal starten und landen, können wir relativ kleine UPS-Niederlassungen in ein Mikro-Luftfracht-Netzwerk umwandeln – ohne den Lärm und die Emissionen traditioneller Flugzeuge“, sagte Beta-CEO Kyle Clark. UPS hat sich die Option auf 150 der Fluggeräte gesichert.

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Linz: AUA schließt Bodenstation per 31. Mai 2021

Die Austrian-Airlines-Bodenstation Linz-Hörsching wird mit 31. Mai 2021 ihre Pforten schließen. Betroffen sind 26 Dienstnehmer, die bereits beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet wurden. Am Donnerstag wurden die Beschäftigten im Rahmen einer Betriebsversammlung über den Betriebsübergang auf ISS Österreich informiert. Ein Sprecher der Austrian Airlines bestätigte die Schließung der Bodenstation. ISS wird die momentan von der AUA angebotenen Dienstleistungen per 1. Juni 2021 übernehmen. Die 26 Mitarbeiter haben die Möglichkeit per Betriebsübergang zu ISS zu wechseln. In Klagenfurt wurde eine vergleichbare Lösung mit dem dortigen Airport ausverhandelt, jedoch wurde diese von den Betroffenen nicht in Anspruch genommen. „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Durch diese Lösung können die Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben. Austrian Airlines bedankt sich beim Flughafen Linz und ISS Österreich für die guten Gespräche“, erklärt ein Medienreferent der Austrian Airlines gegenüber Aviation Direct. Mit der Schließung der AUA-Bodenstation Linz wird die Lufthansa-Tochter künftig nur noch in Innsbruck und Wien Bodenverkehrsdienstleistungen anbieten. Aus Salzburg, Graz und Klagenfurt hat man sich bereits zurückgezogen. Vor einigen Wochen erklärte die AUA gegenüber Aviation Direct, dass man für Innsbruck keine Rückzugspläne habe. In Wien ist man – neben dem Flughafen und AAS – in diesem Segment ein großer Anbieter.

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