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Malta: 18 Airlines sollen ab Juni 2021 angeflogen kommen

Das maltesische Tourismusministerium geht davon aus, dass im Sommer 2021 insgesamt 18 Fluggesellschaften den einzigen Zivilflughafen des Landes, Luqa, anfliegen werden. Malta, Gozo und Comino sollen ab 1. Juni 2021 wieder im großen Stil Touristen empfangen. Die Vorjahressaison war aufgrund der Pandemie äußerst schwach. „In diesem Sommer werden 18 Fluggesellschaften Malta anfliegen, und vier davon sind neue Betreiber. Fluggesellschaften sind die Lebensadern des Tourismussektors und sie dürfen nicht vergessen werden“, erklärt der maltesische Außenminister Evarist Bartolo. Weiters verweist das Regierungsmitglied darauf, dass ab Juni 2021 rund 70 Prozent der Routen, die im Jahr 2019 angeboten wurden, wiederhergestellt sein sollen. Vier dieser Fluggesellschaften sind neu, und die Behörde für Tourismus führt aktuell auch Gespräche mit weiteren vier Fluggesellschaften, die ernsthaft an der Aufnahme von Routen nach Malta interessiert sind. Neben den Flugzeugen werden in diesem Sommer auch Kreuzfahrtschiffe ihren Dienst wiederaufnehmen. Bis Ende Juni sind immerhin 34 Hafenanfahrten geplant. Malta hofft auf den Green Pass Die maltesische Regierung führt aktuell auch Gespräche mit der Europäischen Kommission, und hofft auf die Zulassung von „grünen“ Pässen für Geimpfte, mit denen Gäste innerhalb Maltas ohne Einschränkungen reisen könnten. Der vom Minister Bartolo dargelegte Plan sieht vor, dass geimpfte Touristen Malta ohne Einschränkungen besuchen können, indem sie bei der Ankunft einen digitalen „grünen Pass“ vorlegen, während nicht geimpfte Touristen ein negatives Resultat eines PCR COVID-19-Tests vorlegen müssen, der einige Stunden vor ihrer Ankunft durchgeführt wurde. In den letzten Jahren waren die maltesischen Inseln in den Sommermonaten äußerst überlaufen. Das Jahr 2019 bildete aufgrund der Pandemie

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Memmingen: Ryanair kündigt zwei neue Strecken an

Der bayerische Regionalflughafen Memmingen hofft darauf, dass sich in den nächsten Monaten die Nachfrage stabilisieren wird. In einer Aussendung verweist der Airport darauf, dass die Sommerflugplanperiode erst Ende Oktober 2020 endet. Angeboten werden sollen rund 40 Destinationen. „Er gilt ja bis Ende Oktober und bietet in den kommenden Monaten zahlreiche Reise- und Urlaubsmöglichkeiten“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafens. Neu im Streckennetz ist eine von der Ryanair-Tochter Lauda Europe bediente Nonstop-Verbindung nach Zagreb. Diese soll am 3. September 2021 aufgenommen werden. Lauda Europe wird im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft zwei Airbus A320 in der kroatischen Hauptstadt stationieren. Ebenfalls neu im Programm ist die Ryanair-Strecke nach Rhodos, die ab 3. Juli 2021 an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag bedient werden soll. Der irische Lowocoster wird im Sommerflugplan 2021 eine Basis auf der griechischen Insel unterhalten. Diese wird mit Boeing 737-800 betrieben. Der aktuelle Flugplan in Memmingen verfügt über mehr als 40 Flugverbindungen in Europa – vom Sonnenstrand bis zum Städtetrip. Überdies haben die Fluggesellschaften auch bereits Teile ihrer Winterflugpläne für die Buchung freigegeben. Das aktuelle Gesundheitsgeschehen in den jeweiligen Ländern kann zu Auflagen oder Restriktionen führen. „Reisen bleibt aber weiterhin möglich und wird bis in den Herbst wohl immer sicherer zu planen sein“, sagt Marcel Schütz.

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Impfpflicht bei Swiss ist nicht vom Tisch

Dem fliegenden Personal der Fluggesellschaft Swiss könnte eine Impfpflicht blühen. Eigentlich hieß es zunächst, dass sich die Flugbegleiter und Piloten freiwillig impfen lassen können, doch laut einem Bericht der Zeitung „Blick“ ist eine mögliche Pflicht nicht vom Tisch. Gegenüber dem Medium erklärte die Lufthansa-Tochter, dass man die Situation abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemie neu beurteilen müsse. Weiters: „Es hängt von den Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder ab, ob die Flugbesatzung geimpft sein muss.“ Auf die explizite Frage inwiefern dies nachteilig für nicht-geimpfte „Fliegende“ werden könnte, wollte das Unternehmen keine näheren Angaben machen. Swiss empfiehlt den Mitarbeitern sich impfen zu lassen und ist laut CH-Media derzeit dabei eine eigene Impfaktion zu organisieren. Der Carrier beschäftigt in etwa 6.000 Mitarbeiter. Gegenüber den Zeitungen des genannten Verlags meinte ein Sprecher, dass eine Sonder-Impfaktion durchgeführt werden soll. Er schränkte aber auch ein „sobald ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung steht“. Vereinfacht gesagt: Swiss wird sich in keiner Art und Weise vordrängeln, sondern lediglich innerbetriebliche Impfstationen einrichten. Hierzu befindet man sich im Dialog mit dem Kanton Zürich, denn es muss abgeklärt werden, ob die Swiss-Mitarbeiter eine öffentliche Impfstraße nutzen müssen oder aber ob der betriebsärztliche Dienst eine eigene aufsperren darf.

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Air Dolomiti erlangt EMAS-Zertifikat

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti erhielt eine Validierung des EMAS-Zertifikats. Dabei handelt es sich um eine Umweltbetriebsprüfung der Europäischen Union. Die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind das Vorhandensein eines Umweltmanagementsystems (ISO 14001:2015) und die Vorlage einer Umwelterklärung mit anschließender Validierung. EMAS fördert die kontinuierliche Verbesserung der Leistung von Organisationen durch die Einrichtung und Anwendung von Umweltmanagementsystemen, die regelmäßige und systematische Bewertung von Protokollen und die Bereitstellung von Informationen über die erzielten Ergebnisse. Die Zertifizierung, die in Italien von ISPRA, der Behörde für Umweltschutz und Forschung, erteilt wird, gilt für drei Jahre. Die Einhaltung von EMAS garantiert die Anwendung von Öko-Prozessen, reduziert die Häufigkeit von umweltschädlichen Ereignissen, bietet Garantien für die Einhaltung von umweltfreundlichen Vorschriften und fördert die Entwicklung und das Wachstum von technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung. „Mit diesem integrierten System tragen wir dazu bei, den Luftverkehr umweltfreundlicher und gleichzeitig kostengünstiger zu gestalten, indem wir den Einsatz von Ressourcen optimieren, mit dem Ziel, einen ökonomischen und ökologischen Mehrwert zu schaffen. Dieses Bekenntnis zum gemeinsamen Handeln für den Schutz der Umwelt ist die Basis für viele Projekte, Maßnahmen und Innovationen, die den Weg in eine nachhaltige Zukunft beschreiben. Die Integration und allgemeine Organisation, was das Umweltmanagement betrifft, wird auch zu einer koordinierten und transparenten Kommunikation bezüglich der Aktivitäten und internen Betriebsabläufe führen“, so Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti.

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Zürich saniert Rollwege

Am größten Flughafen der Schweiz, Zürich-Kloten, werden in den nächsten Wochen Bauarbeiten entlang der Pisten und Rollwege aufgenommen. Diese umfassen Instandhaltungsarbeiten auf den Flugbetriebsflächen sowie Arbeiten im Zusammenhang mit der für 2022 geplanten Sanierung der Piste 10/28. Die Flugbetriebsflächen – namentlich Pisten, Rollwege und Standplätze – sind durch die Nutzung von Flugzeugen und Fahrzeugen einer hohen Belastung ausgesetzt. Die Instandhaltung der Belagsflächen und der dazugehörigen technischen Anlagen wie die Entwässerung oder die Pistenbefeuerung ist deshalb eine wiederkehrende Aufgabe der Unterhaltsbetriebe. Wie jedes Jahr werden von Frühling bis Herbst lokale Instandhaltungsarbeiten an zahlreichen Standorten auf den Flugbetriebsflächen durchgeführt. Aufgrund der Coronapandemie wurde die ursprünglich für 2021 angekündigte Sanierung der Piste 10/28 auf 2022 verschoben. Erste Vorbereitungsarbeiten für die Erneuerung der Elektroinfrastruktur haben bereits begonnen. Ab Mitte April stehen aufgrund von Leitungsquerungen Belagsaufbrüche im Bereich der Pisten und Rollwege an. Diese Arbeiten müssen außerhalb der Flugbetriebszeiten und daher nachts erfolgen, da die Piste komplett gesperrt werden muss. Betroffen sind jeweils die Nächte von Sonntagabend bis Freitagmorgen. In den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag wird nicht gearbeitet.

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United schafft kostenlose Max-Umbuchungen ab

Bislang ermöglichte United Airlines Passagieren, die vom Maschinentyp Boeing 737 Max überrascht wurden, kostenfreie Umbuchungen. Diese Praxis wurde am Donnerstag abgeschafft. Das hat zur Folge, dass der Einsatz des krisengeschüttelten Jets nicht mehr zum kostenlosen Rücktritt oder spesenfreien Änderung der Buchung berechtigt. Das Portal Simpleflying.com berichtet in diesem Zusammenhang, dass nur Buchungen, die ab dem 8. April 2021 getätigt werden von dieser Umstellung betroffen sind. Tickets, die vor diesem Stichtag verkauft wurden, können im Falle des Einsatzes von Boeing 737 Max storniert bzw. umgebucht werden. Seitens United Airlines sieht man keine Notwendigkeit die bisherige Kulanz fortzuführen. Einige wenige Fluggesellschaften bieten weiterhin kostenfreie Änderungen im Falle des Einsatzes der Boeing 737 Max an. Es ist allerdings davon auszugehen, dass diese Kulanz bald branchenweit abgeschafft wird. Man führte diese ursprünglich ein, da befürchtet wurde, dass Passagiere gegen dieses Muster rebellieren könnten. Dies soll jedoch laut verschiedenen Fluggesellschaften bis dato nur in sehr geringem Umfang eingetreten sein.

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Eurowings setzt auf Reiseversicherungen

Eurowings forciert den Verkauf von Reiseversicherungen und wirbt momentan damit, dass beim Erwerb von Paketen der Hanse-Merkur-Assekuranz nun „Corona-Reiseschutz“ automatisch inkludiert sein soll. Bei Reiseversicherungen ist generell auf das Kleingedruckte zu achten, denn oftmals sind diese wertlos, wenn für das Zielgebiet eine Reisewarnung besteht. Da unter anderem Deutschland und Österreich wenig selektiv und manchmal auch politisch motiviert Reisewarnungen aussprechen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche für die Destination besteht, sehr hoch. Eurowings schreibt in einer Aussendung: „Konkret greifen die neuen Leistungsbestandteile beispielsweise im Fall einer nicht bestandenen Temperaturkontrolle am Abflughafen oder bei einem Verdacht einer Corona-Infektion. Der Corona-Schutz deckt auch die zusätzlich anfallenden Kosten bei einer verspäteten Rückreise ab.“ „Menschen wollen fliegen und verreisen, wünschen sich aber mehr Sicherheit für unsichere Zeiten. Mit unserem neuen, automatisch in unsere Versicherungen integrierten Corona-Schutz reagieren wir auf die konkreten Wünsche unserer Kunden, für die Flexibilität und Sicherheit beim Fliegen aktuell an erster Stelle steht“, sagt Jens Bischof, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Eurowings.

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Aus To Montenegro wird Air Montenegro

Das Airline-Startup To Montenegro wird unter dem Namen Air Montenegro an den Start gehen. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung der Regierung des Balkan-Staats hervor. Der neue Carrier soll die Nachfolge von Montenegro Airlines antreten. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft soll abgewickelt werden. Die momentane Regierung wirft ihren Vorgängern jahrelanges Missmanagement vor und entschied sich daher Montenegro Airlines zu schließen und mit einer neuen staatlichen Fluggesellschaft durchzustarten. Diese sollte zunächst den Namen To Montenegro tragen. Allerdings wird nur der Markenname angepasst, denn der formelle Firmenname soll weiterhin ToMontenegro d.o.o. bleiben. Eine Umbenennung zu einem späteren Zeitpunkt wird allerdings nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Der Staat will dem Startup mit rund 20 Millionen Euro in die Luft verhelfen. Geplant ist, dass zunächst zwei Embraer 195 eingesetzt werden.

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Austrian Airlines vertickt Compensaid-Treibstoffe

Über die Lufthansa-Tochter Compensaid können Passagiere der Austrian Airlines nun während dem Buchungsprozess nachhaltigen Treibstoff zur Kompensation des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes erwerben. Dieses soll die Emissionen um rund 80 Prozent reduzieren. In der Vergangenheit wurde dieser „Ablasshandel“ nur äußerst spärlich genutzt. Konzernchef Carsten Spohr sagte vor einiger Zeit, dass er die Nutzer von Compensaid persönlich mit Handschlag begrüßen könnte. Auch von anderen Airlines war immer wieder zu hören, dass die freiwillige Kompensation von Kohlenstoffdioxid-Emissionen nur von sehr wenigen Passagieren genutzt wird. „In nachhaltigem Treibstoff liegt die Zukunft des klimaneutralen Fliegens. Das betonen wir schon lange. Die Elektromobilität zum Beispiel wird noch länger keine Option für die Luftfahrt sein, da die notwendigen Batterien zu schwer wären, um ein Flugzeug in die Luft zu bekommen“, sagt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Ich freue mich daher sehr, dass wir unseren Passagieren jetzt mit Compensaid die Möglichkeit geben, ihre individuelle Reise durch den Einsatz von nachhaltigem Treibstoff klimafreundlich gestalten zu können.“ „Wir nutzen die digitale Plattform Compensaid, um Kompensation einfach zu gestalten und nahtlos in die Kundenerfahrung zu integrieren“, sagt Christine Wang, Managing Director Lufthansa Innovation Hub. „Es freut uns sehr, dass wir nun auch Austrian Airlines für das Angebot gewinnen konnten.“ Aktuell ist nachhaltiger Treibstoff drei- bis fünfmal so teuer wie herkömmliches Kerosin. Das hält die Nachfrage niedrig und die Produktionskosten hoch. Es ist daher essenziell, langfristig über eine gesteigerte Nachfrage auch eine effizientere Produktion und damit niedrigere Preise zu ermöglichen.

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Ostukraine: FAA untersagt Überflüge

Da sich zwischen der Ukraine und den Rebellen-Regionen im Osten des Landes die Spannungen zuletzt deutlich erhöht haben, warnt die U.S.-amerikanische Behörde vor Überflügen rund um Donezk und Lugansk. In einer Anweisung an Piloten und Airlines, jeweils mit U.S.-amerikanischen Lizenzen, werden Überflüge über die Ostukraine komplett verboten. Die Behörde rechnet mit einer militärischen Eskalation und verweist unter anderem auch auf Truppenbewegungen auf russischen Staatsgebiet. Als reine Vorsichtsmaßnahme haben U.S.-amerikanische Piloten diesem Gebiet fernzubleiben. Im Jahr 2014 wurde Malaysia-Flug MH17 auf dem Weg von Amsterdam nach Kula Lumpur über der Ostukraine von einer Rakete abgeschossen. Alle Insassen kamen dabei ums Leben. Offizielle Untersuchungen haben ergeben, dass der todesursächliche Sprengkörper von ostukrainischen Rebellen abgefeuert wurde.

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