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Norwegen: Gläubiger nehmen Norwegian-Sanierungsplan an

Der Sanierungsplan der insolventen Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle wurde nun auch von einem norwegischen Gericht bestätigt. Zuvor hatte die irische Justiz bereits grünes Licht gegeben. Der Konzern befindet sich in verschiedenen Ländern in Gläubigerschutz- und/oder Insolvenzverfahren. Die Gläubiger haben auch in Norwegen grünes Licht gegeben. Nun will Norwegian Air Shuttle frisches Geld von Investoren einsammeln. Dieses benötigt man, um den Neustart stabil durchführen zu können. Beide Entscheidungen sind auch davon abhängig, dass mindestens 450 Millionen Euro in die Kasse kommen, denn andernfalls sind beide Gerichtsbeschlüsse nichtig. Norwegian galt bereits vor der Corona-Pandemie als hochverschuldet. Der Konzern expandierte rasend schnell und verhob sich dabei massiv. Das Wachstum wurde zu einem nicht unerheblichen Teil mit Schulden finanziert. Die Langstrecke wird gänzlich aufgegeben. Künftig will man eine „bessere Regionalfluggesellschaft“ sein und sich auf Ziele im skandinavischen Raum und in Europa konzentrieren. Laut Mitteilung soll die maximale Flottengröße in etwa 50 Boeing 737-800 betragen.

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Osterurlaube: Alltours sieht gelungene Generalprobe

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours sieht die Osterferien, die rund 40.000 Deutsche auf Mallorca verbracht haben, positiv. Im Gegensatz zu den Behauptungen diverser Politiker ist es nicht zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, die von Reiserückkehrern verursacht worden wären, gekommen. Daher ist der Tour Operator der Ansicht, dass die „Generalprobe“ für den Sommer 2021 gelungen ist. Selbst hatte man rund 10.000 Urlauber rund um Ostern. „Die Sorgen der Politiker sind unbegründet“, so Alltours Inhaber Willi Verhuven. „Weder haben deutsche Urlauber Corona nach Mallorca gebracht, noch Reiserückkehrer nach Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit, sich auf Mallorca mit dem Virus anzustecken, ist gering. Die Sieben-Tage-Inzidenz auf der Insel ist über Ostern von 32 auf 27 gesunken und in den letzten Tagen stabil geblieben. Zum Vergleich liegt die Inzidenz in Deutschland seit Ende März fast durchgängig bei über 120. Kein Wunder, dass viele Gäste angaben, sich auf Mallorca sicherer als in Deutschland zu fühlen.“ Alltours befürwortet die Testpflicht für Hin- und Rückreisende, schaffe sie doch zusätzliche Sicherheit. Die befürchteten Warteschlangen an den Teststationen habe es nicht gegeben. Für Rückreisende hatte der Verabstakter Tests in den eigenen Allsun-Hotels organisiert, wo sich die Gäste für 25 Euro testen lassen konnten. Verhuven: „Hier ist alles reibungslos verlaufen.“ Die Allsun-Hotels bleiben geöffnet und Buchungen für Mallorca sind weiterhin möglich.

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Rund 90 Sommerziele ab Basel geplant

Ab dem Flughafen Basel sind in der laufenden Sommerperiode 2021 rund 90 Strecken geplant. Der Schwerpunkt liegt heuer auf touristischen Warmwasserzielen. Auch konnte der Airport neue Fluggesellschaften an Land ziehen. Zu den rund zehn Städten und Inseln Spaniens, die bereits zu den beliebtesten Zielen ab Basel-Mulhouse gehören, kommt diesen Sommer eine neue Stadt hinzu, die für ihre futuristische Architektur bekannt ist: Valencia. Easyjet plant, die Hafenstadt zwei- bis dreimal die Woche anzufliegen. Auch Palermo figuriert im Flugplan 2021: Die Hauptstadt Siziliens wird von Easyjet und WizzAir nun fünfmal pro Woche von Basel-Mulhouse aus bedient. Zudem wurde eine grössere Stadt der Balkanregion in den Flugplan aufgenommen: Sarajevo ist ab 21.Mai dreimal wöchentlich mit Wizz Air in etwas mehr als anderthalb Stunden vom Dreiländereck aus zu erreichen. Zu den neuen Destinationen gehören auch Städte, die letzten Sommer schon geplant waren, aber aufgrund der Situation nicht aufrechterhalten werden konnten: Die Hauptstädte Moldawiens und Albaniens – Chisinau und Tirana – werden von WizzAir angeboten. Genauso wie die Fluggesellschaft Pegasus bietet zudem auch die Fluggesellschaft Turkish Airlines eine regelmässige Flugverbindung zum internationalen Flughafen Istanbul Sabiha Gökcen an. Zusätzlich zu den Balearen und den Kanarischen Inseln – den Topdestinationen des EuroAirport, die das ganze Jahr über im Flugplan stehen – kann man ab dem EuroAirport ebenfalls an wunderschöne Reiseziele in Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, der Türkei und fast der gesamten Adria-Küste fliegen. Insbesondere Ägypten wird das ganze Jahr über angeboten. Die Sonnendestination Hurghada wird gleich von vier Fluggesellschaften bedient: Easyjet, Corendon Airlines, Air Cairo und Fly

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Eurowings hat Dresden-Düsseldorf reaktiviert

Seit Montag fliegt Eurowings wieder zwischen Dresden und Düsseldorf. Vorerst werden drei Umläufe pro Woche angeboten. Die Route pausierte aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt. Zuletzt setzte die Lufthansa-Tochter die Verbindung für etwa zwei Monate aus. Derzeit ist angekündigt, dass Eurowings bis Juni 2021 die Frequenzen auf zehn Umläufe pro Woche erhöht. Mitte Mai soll zunächst auf bis zu sechs wöchentliche Rotationen angehoben werden. Die Konzernmutter Lufthansa bietet tägliche Flüge von Dresden nach Frankfurt am Main an. Aufgrund der dynamischen Pandemielage sind ständig Änderungen möglich.

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London: Luton verwandelt Parkplatz in ein Autokino

Wenn es darum geht in der Krise zumindest ein bisschen Geld verdienen zu können, werden Flughäfen und Airlines durchaus kreativ. Aufgrund der momentan geringen Nachfrage wird der Parkplatz in London-Luton eher nicht für Passagiere benötigt. Nun errichtet der Airport kurzer Hand ein Autokino. Dieses wird am 28. April 2021 eröffnet und soll vorerst bis zum 21. Mai 2021 betrieben werden. Gezeigt werden sowohl aktuelle Filme als auch Klassiker. Kooperationspartner ist NIghtflix. Snacks und Getränke sollen direkt an die Autofenster geliefert werden. Der Flughafen London-Luton zeigt sich über das neue Autokino durchaus erfreut, denn man hofft, dass so wieder Leben am Airport einkehren wird. Seit dem Beginn der Pandemie im März 2020 ist das Angebot ab diesem Flughafen stark reduziert. Sowohl die Homebase von Easyjet als auch jene von Wizz Air UK befinden sich hier. „Es ist großartig, Nightflix am Flughafen zu haben. Die Ausrichtung des Open-Air-Kinos ist eine weitere Möglichkeit, während der gesamten Pandemie einen Beitrag zur lokalen Gemeinschaft zu leisten. Ich jedenfalls habe das Kino in den letzten zwölf Monaten wirklich vermisst und kann es kaum erwarten, mit meiner Familie einige Klassiker zu genießen“, so Mark Jennings, Head of Commercial Development am London Luton Airport.

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Easyjet denkt laut über Heathrow-Start nach

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet blieb bislang dem Flughafen London-Heathrow fern. Über viele Jahre hinweg setzte man auf Luton und Stansted sowie später auch auf Gatwick und Southend. Die Pandemie führte zu einem Umdenken, denn beispielsweise in Stansted wurde massiv abgebaut. Konzernchef Johan Lundgren bestätigte nun, dass der von ihm geleitete Carrier nun auch Flüge ab Heathrow prüft. Fix ist aber noch nicht, aber der Manager will den Start ab dem größten Airport des Vereinigten Königreichs ausdrücklich nicht ausschließen. Aufgrund der harten Reisebeschränkungen bedient Easyjet in dieser Region fast ausschließlich Gatwick und Luton. Gegenüber der Zeitung „The Mail on Sunday“ führt Lundgren aus, dass Heathrow in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen könnte. Hinsichtlich der Destinationen, die er ab UK im Fokus sieht, nannte er unter anderem Griechenland, Frankreich und die Türkei. Er hofft, dass diese drei Staaten auf der grünen Liste der Regierung, die er noch vor wenigen Tagen scharf kritisiert hatte, Einen kurzfristigen Start ab Heathrow wird es allerdings nicht geben, denn für die laufende Sommersaison hat mein keine Start- und Landrechte beantragt. Möglicherweise könnten diese aber noch kurzfristig frei werden. Lundgren machte jedenfalls klar, dass man die Beantragung für die Zukunft im Hinterkopf hat und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch tätigen wird.

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Griechen öffnen im Mai 2021 für Geimpfte

Griechenland will die touristische Saison am 14. Mai 2021 starten. Ab diesem Tag sollen Urlauber aus EU-Staaten sowie unter anderem Serbien, Israel und UK ohne Quarantäne einreisen können. Die Ankündigung der stellvertretenden Tourismusministerin Sofia Zacharaki kommt mit einem kleinen, aber feinen Haken. Nur wer vollständig gegen das Coronavirus geimpft ist und dies auch nachweisen kann, darf ohne Beschränkungen einreisen. Alternativ kann ein negativer Test vorgelegt werden, jedoch pocht Griechenland darauf, dass es sich um einen PCR-Befund handeln muss. Bei Geimpften muss die Verabreichung der letzten Dosis mindestens 14 Tage vor der Einreise erfolgt sein. Entgegen ursprünglicher Ankündigungen müssen Urlauber aus Israel auch dann einen negativen PCR-Test vorlegen, wenn eine vollständige Impfung vorliegend ist. Aufgrund eines bilateralen Abkommens blüht bei der Heimkehr keine Quarantäne. Diese kann jedoch Reisenden, die nach Österreich oder Deutschland nach Hause fliegen durchaus böühen.

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Austrian Airlines erhält Slots in Mailand-Linate

Seit vielen Jahren fliegt Austrian Airlines den Flughafen Mailand-Linate nicht mehr an. Das könnte sich bald ändern, denn die Lufthansa-Tochter konnte im Rahmen einer Neuverteilung die begehrten Start- und Landerechte auf dem innerstädtischen Airport ergattern. Dies bestätigten sowohl der italienische Koordinator als auch die Fluggesellschaft selbst gegenüber Aviation Direct. Austrian Airlines bekam in Linate Slots für Strecken nach Wien und Salzburg zugeteilt. Während es ab der Bundeshauptstadt konkreter aussieht, äußerte sich das Unternehmen zu möglichen Flügen zwischen Linate und der Mozartstadt noch nicht. Der Umstand, dass man die notwendigen Start- und Landerechte in der Tasche hat, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die AUA die entsprechenden Routen auch aufnehmen wird. Bei Nichtnutzung verfallen diese und werden vom Koordinator an andere Airlines vergeben. Ein Sprecher der AUA erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir bemühen uns seit längerer Zeit um eine Produktabrundung für unsere Geschäftskunden aus Mailand bzw. generell der Lombardei. Daher haben wir Slots am stadtnahen Linate Airport beantragt und nun auch erhalten. Ob bzw. wann wir Flüge zwischen Wien und Linate aufnehmen, steht derzeit nicht fest. Mailand-Malpensa bleibt weiter in unserem Angebot“.

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Ryanair und Wizzair ergattern Slots in Mailand-Linate

Bislang war das Kürzel „LIN“ auf den Piktogrammen auf den Bordkarten von Ryanair eher ein Running Gag, den diesen Airport fliegt der irische Lowcoster gar nicht an. Das wird sich bald ändern, denn man sicherte sich Slots in Mailand-Linate. Auch der Mitbewerber Wizz Air wird auf dem innerstädtischen Airport starten. Ryanair beabsichtigt zunächst die Städte Brüssel und Berlin mit Linate zu verbinden. Der ungarische Konkurrent wird inneritalienisch nach Catania fliegen. Beide Carrier planen die neuen Routen ungefähr Ende Juni aufzunehmen. Über viele Jahre hinweg gelang es Alitalia Lowcoster weitgehend fernzuhalten, da Start- und Landerechte auf diesem Flughafen äußerst rar sind. Lediglich Easyjet konnte sich einige wenige Slots sichern. Die Corona-Pandemie und die angeschlagene Finanzlage von Alitalia haben dazu geführt, dass der italienische Slot-Koordinator aufgrund der Vorschriften der Europäischen Union eine Neuzuweisung der Start und Landerechte in Linate vornehmen musste. Ryanair und Wizz Air befanden sich bereits seit längerer Zeit auf einer Warteliste und bekamen nun den Zuschlag, der noch in der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 genutzt werden muss. Auch Kranich-Konzern bekam Slots zugeteilt Auch die Lufthansa Group, namentlich Air Dolomiti und Austrian Airlines, bekamen laut italienischem Koordinator Start- und Landerechte in Linate zugesprochen. Während die zuerst genannte Airline eine Verbindung nach München anbietet, die aufgestockt werden könnte, ist die AUA derzeit nur in Malpensa tätig. Ob die Kranich-Gruppe die zugeteilten Slots tatsächlich nutzen wird, ist noch offen. Die Region Mailand verfügt über drei internationale Verkehrsflughäfen. Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und galt bislang als Hochburg der Alitalia. Bergamo wird hauptsächlich

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BRE: Senat gewährt wohl finanzielle Unterstützung

Der Bremer Flughafen steht kurz vor der Insolvenz – eine Geldspritze ist also dringend nötig. Allem Anschein nach wird die stadteigene Gesellschaft diese auch bekommen. Das gehe aus einer internen Beschlussvorlage für die Senatssitzung am Dienstag hervor, wie weser-kurier.de berichtet. „Aufgrund der unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flughafen Bremen GmbH stellt sich die wirtschaftliche Situation derzeit kritisch dar“, heißt es in der Vorlage. Das Jahresdefizit 2020 belaufe sich auf rund 26 Millionen Euro, für das laufende Jahr wird wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen mit einem Verlust von fast 19 Millionen Euro gerechnet. Der Rekapitalisierungsbedarf belaufe sich also bei rund 45 Millionen Euro. Dem Airport spielt auch ein Überziehungskredit beim Bremer Finanzressort nicht gerade in die Karten. Denn dieser muss zu Jahresmitte wieder zurückgezahlt werden. Und eben diese offene Rückzahlung in der Höhe von 17 Millionen Euro soll bestenfalls von einem Kreditrahmen, der wegen Corona in Not geratenen Unternehmen dienen soll, übernommen werden. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Parlaments muss allerdings noch zustimmen.

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