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Neustart am Reisemarkt: Air Conso wird mit FTI-Technologie und Expertise neu belebt

Die Neuaufstellung des Ticket-Consolidators Air Conso der Schmetterling Kooperation schreitet mit großer Dynamik voran. Nach einer Phase der Unsicherheit hat sich die Kooperation strategisch entschieden, ihren Consolidator neu zu beleben und ihn als starke Alternative zum Marktführer zu positionieren. Ein wesentlicher Teil dieser Neuausrichtung ist die Übernahme von Technologie und Personal aus dem insolventen FTI-Ticketshop. Mit dem Einstieg eines neuen Geschäftsführers, der Einstellung von ehemaligen FTI-Mitarbeitern und der Implementierung der modernen Buchungssysteme soll Air Conso in den kommenden Monaten wieder zu einem wichtigen Akteur im Markt der Flugticket-Distribution aufsteigen. Dieser Schritt zeigt, wie im Zuge von Marktveränderungen und Insolvenzen neue Geschäftschancen entstehen können. Ein Coup für Schmetterling: Die strategische Übernahme von FTI-Ressourcen Die Geschichte von Air Conso stand in den letzten Jahren auf der Kippe. In einem Markt, der vom großen Wettbewerber Aerticket dominiert wird, suchte die Schmetterling Kooperation nach Wegen, um ihren eigenen Consolidator zu stärken. Die Insolvenz des Reisekonzerns FTI im Frühjahr 2025, die auch das Ende des FTI-Ticketshops bedeutete, bot die unverhoffte Gelegenheit für eine strategische Neuausrichtung. Innerhalb von nur wenigen Monaten wurden wichtige Weichen gestellt: Schmetterling-Chef Ömer Karaca sprach im Zuge der Übernahme von einem „echten Coup“. Die übernommene Technologie sei „State of the Art“ und biete die Grundlage für einen erfolgreichen Neustart. Ein umfassendes Projekt zur vollständigen Implementierung der FTI-Technik ist im Gange. Ziel ist die Einführung einer unabhängigen Flugbuchungsmaschine, die auf dem ehemaligen Fare Wizard des FTI-Ticketshops basiert. Der vollständige Neustart ist für die kommenden sechs Monate geplant. Erweiterter Service und neue Technologien für

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Ende der Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit in Österreich

Die jahrzehntelange Praxis der Steuerfreiheit für das sogenannte Feiertagsarbeitsentgelt in Österreich ist mit Wirkung zum 1. Januar 2025 beendet worden. Diese Änderung geht auf ein Urteil des Bundesfinanzgerichts (BFG) vom 19. Dezember 2024 und eine nachfolgende Stellungnahme des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zurück. Seit Jahresbeginn müssen Zahlungen für Feiertagsarbeit als regulärer Arbeitslohn versteuert werden. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, daß sie für die Arbeit an einem Feiertag zwar weiterhin das normale Gehalt plus den Feiertagszuschlag erhalten, dieser Zuschlag nun aber der Lohnsteuer unterliegt. Die Änderung betrifft insbesondere Branchen mit viel Schicht- und Feiertagsarbeit, wie die Hotellerie und Gastronomie. Georg Imlauer, der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bezeichnete diesen Schritt als „harten Schlag“ für die Mitarbeiter. Imlauer kritisierte, daß die Arbeitnehmer, die an Feiertagen arbeiten und Überstunden leisten, nun steuerlich schlechtergestellt seien als zuvor. Er wies auch auf die steuerliche Behandlung von Überstundenzuschlägen hin, die nur im letzten Monat eines Durchrechnungszeitraums steuerfrei geltend gemacht werden können. Die österreichische Hotellerie drängt seit Monaten auf eine Gesetzesänderung, die die Steuerfreiheit für Feiertagsarbeit wiederherstellt. Der Fachverband Hotellerie appelliert an die Politik und die Gewerkschaften, sich für eine rasche Gesetzesreparatur einzusetzen. Die Maßnahme sei nicht nur steuerpolitisch richtig, sondern würde auch ein wichtiges Signal der Wertschätzung an die Mitarbeiter und Unternehmer senden. Die Regierung in Österreich wird nun aufgefordert, eine Lösung zu finden, die die Nettoverdienste der betroffenen Arbeitnehmer wieder steigert.

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Dachstein bleibt populärster Berg Österreichs auf Instagram

Eine aktuelle Analyse des Kommunikationsdienstleisters APA-Comm zeigt, daß der Dachstein weiterhin der beliebteste Berg Österreichs auf der Plattform Instagram ist. Mit mehr als einer Viertelmillion Postings unter dem Hashtag „Dachstein“ verteidigt der Gipfel an der Grenze zwischen der Steiermark und Oberösterreich seine Spitzenposition. Die Studie, die die Hashtag-Präsenz heimischer Berge untersuchte, wurde zum dritten Mal durchgeführt und vergleicht die Daten mit den Analysen von 2019 und 2022. Seit 2019 konnte der Dachstein seine Präsenz auf Instagram mehr als verdoppeln. Nach Angaben der APA-Comm, sind dies insbesondere auf die zahlreichen Fotomotive am Berg zurückzuführen. Beliebte Orte wie die Südwand, der gläserne „Sky Walk“ und die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs ziehen Besucher an, die ihre Eindrücke online teilen. Auch das sichtbare Abschmelzen des Dachstein-Gletschers wird oft in den Beiträgen thematisiert. Die Plätze zwei und drei im Ranking belegen der international bekannte Arlberg mit über 190.000 Postings und der Großglockner mit 174.000 Einträgen. Die Analyse verdeutlicht auch, daß die Ostalpen und Regionen wie Oberösterreich in den Rankings aufholen. So verzeichnete der Traunstein, auch „Wächter des Salzkammerguts“ genannt, mit einem Plus von 170 Prozent den größten Zuwachs unter den Top-20-Bergen. Der benachbarte Grünberg verzeichnete sogar ein Wachstum von 231 Prozent und verbesserte sich um 26 Plätze. Die Berge in Niederösterreich, wie der Schneeberg und die Rax, konnten sich ebenfalls verbessern und erreichten höhere Positionen im Ranking. Die Popularität auf sozialen Medien wie Instagram ist für Tourismusdestinationen zu einem wichtigen Indikator geworden. Hashtags und geographische Tags, wie sie die APA-Comm-Analyse auswertet, sind entscheidend, um die Reichweite

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Lilium-Neustart ungewiss – AAMG zeigt Interesse an Übernahme der Reste

Im Frühjahr 2025 ging dem Flugtaxi-Pionier Lilium nach einem zweiten Insolvenzdurchlauf endgültig das Licht aus. Ein ursprünglicher Rettungsversuch durch das Investorenkonsortium „Mobile Uplift Corporation“ war bereits gescheitert. Nun zeigt sich die Ambitious Air Mobility Group (AAMG) als möglicher neuer Interessent – mit großem Kapitalversprechen und umfangreichem Vorhaben. Lilium, 2015 gegründet, hatte über Jahre hinweg Millionen in die Entwicklung des elektrisch angetriebenen Senkrechtstarters „Lilium Jet“ gepumpt – ohne jedoch jemals ein Serienprodukt auszuliefern. Die Bundesregierung lehnte 2024 eine staatliche Kreditbürgschaft von 50 Millionen Euro ab, woraufhin das Unternehmen im Oktober 2024 Insolvenz anmeldete. Ende Dezember 2024 schien sich eine Rettung abzuzeichnen: Das Konsortium Mobile Uplift Corporation beabsichtigte, die operativen Vermögenswerte der Tochtergesellschaften zu übernehmen und kündigte eine Kapitalunterstützung in Höhe von über 200 Millionen Euro an; zudem sollten etwa 750 von 1 000 entlassenen Mitarbeitenden wieder eingestellt werden. Doch schon im Februar 2025 folgte die zweite Insolvenz: zugesagte Gelder – unter anderem 150 Millionen Euro vom slowakischen Unternehmer Marian Boček – kamen nicht, und der Betrieb wurde eingestellt. AAMG: Neuer Hoffnungsträger mit hoher Investmentbereitschaft Anfang August 2025 bekundete die AAMG Interesse an den Überresten von Lilium. Laut eigener Mitteilung verfügt sie über ein Startkapital von etwa 250 Millionen Euro und Zugang zu weiteren 500 Millionen Euro, um die Marke neu zu formen. Die AAMG strebt konkret an: Im Hintergrund stehen mehrere Firmen: LuxAviation, Sigma Air Mobility (Luxemburg), und die Personalberatung Ambitious Group aus Amsterdam – gemeinsam bilden sie die AAMG. Die zurückliegenden Zusammenhänge mit AAMG datieren bis ins Jahr 2023, als

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LOT Polish Airlines erweitert Streckennetz ab Warschau

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines, ein Mitglied der Star Alliance, erweitert zur Wintersaison 2025/2026 ihr Streckennetz. Das Unternehmen kündigte zwei neue Destinationen ab seinem globalen Drehkreuz in Warschau an: Rovaniemi in Finnland und Málaga in Spanien. Während die Flüge nach Rovaniemi saisonal begrenzt sind, wird Málaga nach Barcelona und Madrid das dritte spanische Ziel sein, das ganzjährig bedient wird. Die Verbindung nach Rovaniemi, in die Hauptstadt der finnischen Region Lappland, wird vom 27. November 2025 bis zum 1. Februar 2026 angeboten. Die Boeing 737 MAX 8 wird die Strecke zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, bedienen. Rovaniemi liegt in der Nähe des Polarkreises und gilt als beliebtes Ziel für winterliche Aktivitäten. Die Flugzeit beträgt rund 2 Stunden und 45 Minuten. Die neue, ganzjährige Verbindung nach Málaga startet am 15. Januar 2026. In der Wintersaison fliegt LOT Polish Airlines viermal pro Woche, in der Sommersaison kommen zwei weitere Flugtage hinzu, so daß die Frequenz auf bis zu sechs wöchentliche Flüge ansteigt. Die Strecke wird mit einer Boeing 737-800 bedient. Málaga an der Costa del Sol gilt wegen seines mediterranen Klimas als beliebtes Reiseziel. Die Erweiterung des Angebots von LOT Polish Airlines ist Teil einer breiteren Expansionsstrategie, die sich auf die Stärkung des Drehkreuzes in Warschau konzentriert. Insbesondere die Erschließung neuer Ganzjahresziele in Südeuropa und saisonaler Strecken in den Norden soll die Position der Fluggesellschaft in einem wettbewerbsintensiven europäischen Markt festigen. LOT ist nach eigenen Angaben die einzige Fluggesellschaft, die Direktflüge von Warschau nach Rovaniemi anbietet.

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Gewerkschaften am Brüsseler Flughafen fordern Stopp von Israel-Flügen

Gewerkschaftsvertreter, die das Gepäckabfertigungspersonal der Firma Alyzia am Brüsseler Flughafen vertreten, haben die Geschäftsleitung aufgefordert, die Abfertigung von Flügen nach Israel einzustellen. Die Forderung betrifft die israelische Fluggesellschaft El Al sowie andere Fluglinien, die Flüge nach Israel anbieten, darunter auch Brussels Airlines. Die Forderung sei gültig, bis der Konflikt in Gaza und im Westjordanland beendet ist. Die Gewerkschaften verlangen, daß das Personal das Recht haben soll, die Gepäck- und Frachtabfertigung für derartige Flüge ohne negative Konsequenzen zu verweigern. Gleichzeitig warnen die Vertreter vor möglichen Maßnahmen, sollten die Mitarbeiter zur Teilnahme an diesen Diensten gezwungen werden. Der Vorstoß der Gewerkschaften verdeutlicht die zunehmende Politisirung von Arbeitsprozessen im internationalen Kontext und stellt die Abfertigungsfirma vor eine Herausforderung. Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat angekündigt, ihre Flüge nach Tel Aviv am kommenden Mittwoch wiederaufzunehmen. Als Reaktion auf die Forderung der Gewerkschaften teilte die Fluglinie mit, daß diese Flüge ausschließlich von freiwilligem Personal durchgeführt werden. Dieser Ansatz soll offensichtlich einen möglichen Arbeitskonflikt vorerst vermeiden. Die Situation am Brüsseler Flughafen spiegelt die breiteren politischen Spannungen wider, die nun auch direkte Auswirkungen auf den Luftverkehr haben. Die Forderung der Gewerkschaften könnte eine Präzedenz für ähnliche Situationen in anderen europäischen Ländern darstellen, falls der Konflikt fortbesteht. Für die Fluglinien und die Flughafenbetreiber bedeutet dies eine zusätzliche Ebene der Komplexität bei der Planung und Durchführung ihres Flugbetriebes.

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Zollstreit gefährdet Schweizer Rüstungsgeschäft: Die F-35-Beschaffung gerät erneut unter Druck

Die 6,25 Milliarden US-Dollar schwere Bestellung der Schweiz für 36 Lockheed Martin F-35A-Kampfflugzeuge steht nach der Einführung eines 39-prozentigen Zolls auf Schweizer Importe durch die Vereinigten Staaten wieder im Zentrum einer heftigen politischen Debatte. Die am Schweizer Nationalfeiertag, dem 1. August 2025, verkündete Entscheidung von US-Präsident Donald Trump hat in Bern für diplomatische Verwerfungen gesorgt und die Rufe von Parlamentariern aus verschiedenen politischen Lagern laut werden lassen, den Vertrag zu überdenken. Die neuen Zölle, die das Handelsdefizit zwischen den beiden Ländern verringern sollen, geben den Kritikern, deren Forderungen nach einer Annullierung des Deals bisher abgewiesen wurden, neuen Auftrieb. Die politische Auseinandersetzung um die Beschaffung des modernsten Kampfflugzeugs der Welt scheint damit in eine neue, kritische Phase zu treten. Ein wiederkehrendes Politikum: Die lange Geschichte der F-35-Debatte Die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge für die schweizerische Luftwaffe ist seit Jahren ein ständiges Thema in der Schweizer Politik. Am 27. September 2020 stimmte die Bevölkerung in einer knappen Abstimmung mit 50,1 Prozent der Stimmen der Beschaffung neuer Jets grundsätzlich zu. Die damalige Regierung, der Bundesrat, wählte im Juli 2021 den F-35A aus, um die in die Jahre gekommenen McDonnell Douglas F/A-18 Hornet und die alternden Northrop F-5 Tiger zu ersetzen. Bei der Evaluation hatte sich das fünft-Generation-Flugzeug gegen europäische Konkurrenten wie den Dassault Rafale, den Boeing F/A-18 Super Hornet und den Eurofighter Typhoon durchgesetzt. Die Entscheidung löste umgehend eine Welle der Empörung in der Opposition aus. Anfang 2022 starteten die Sozialistische Partei, die Grünen und die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) eine

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Lufthansa Super Star erhält historische Lackierung

Das historische Flugzeug Lockheed L-1649A Super Star der Lufthansa wurde kürzlich in seinem klassischen Design der 1950er-Jahre neu lackiert. Die Arbeiten fanden am Flughafen Münster/Osnabrück statt. Die Lackierung, die auf historischen Unterlagen basirt, wurde von der Firma Altitude Paint Services (APS) durchgeführt. Der Hamburger Hersteller Mankiewicz stellte für die Arbeiten rund 500 Liter Speziallack zur Verfügung. Eine besondere Herausforderung bei der Neugestaltung war die präzise Umsetzung der damals für Lufthansa charakteristischen Parabeln. Die Lackierung erfolgte unter Verwendung von historischen Dokumenten aus dem Unternehmensarchiv und mit Unterstützung der Abteilung Graphics Solutions von Lufthansa Technik. Die Fertigstellung dieser aufwendigen Arbeit bringt die Super Star ihrem endgültigen Ausstellungsort näher. In der kommenden Woche wird das Flugzeug per Schwertransport zum Flughafen Frankfurt gebracht. Dort soll die Super Star ab dem Frühjahr 2026 zusammen mit der Junkers Ju 52 D-AQUI die Hauptattraktion eines neuen Konferenz- und Besucherzentrums der Lufthansa Group bilden. Die Präsentation fällt mit dem 100. Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa zusammen, das im Jahre 2026 begangen wird. Die Lockheed Super Star kam im Jahre 1957 zur Flotte der Lufthansa und war seinerzeit für die exklusivste Reiseart, die Senator-Klasse, vorgesehen. Das viermotorige Kolbenflugzeug war vor allem auf der Strecke nach New York nonstop über den Nordatlantik im Einsatz. Mit einer Länge von 35,42 Metern und einer Spannweite von 45,18 Metern markierte sie den Schlußpunkt der Ära der klassischen Propellerflugzeuge, bevor das Zeitalter der Düsenflugzeuge begann.

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Air France-KLM reduziert Airbus-A350F-Order

Die Air France-KLM-Gruppe hat ihre Bestellungen für den kommenden Airbus A350F-Frachter deutlich reduziert. Die Fluggesellschaften Air France Cargo und Martinair werden statt der ursprünglich bestellten acht nun nur noch sechs Exemplare des Langstreckenflugzeugs erhalten. Dieser Schritt, bei dem aus jeweils vier festen Bestellungen nun drei pro Fluggesellschaft wurden, ist eine Reaktion auf die anhaltenden Produktionsverzögerungen seitens Airbus und die Unsicherheit auf dem globalen Fracht- und Logistikmarkt. Die Entscheidung folgt der Stornierung aller sieben A350F-Bestellungen durch den Flugzeugleasinggeber Air Lease Corporation (ALC) und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich Airbus bei der Einführung seines neuesten Frachters gegenübersieht. Strategische Neuausrichtung: Kosten und Effizienz im Fokus Die Entscheidung, die Zahl der bestellten A350F zu reduzieren, sei ein Ergebnis einer internen Flottenüberprüfung, wie die Air France-KLM-Gruppe mitteilte. Die Gruppe begründet den Schritt mit dem Wunsch, zukünftige Investitionsausgaben mit der operativen Effizienz in Einklang zu bringen. Ausschlaggebend war die kürzliche Bestätigung von Airbus, daß der Erstflug des A350F auf mindestens 2027 verschoben wurde – ein Jahr später als ursprünglich geplant und erwartet. Diese Unsicherheit in der Auslieferung erschwert die langfristige Flottenplanung der Airlines. Die neuen, hochmodernen Frachter waren ursprünglich als Ersatz für die betagten Flotten der Frachttochtergesellschaften vorgesehen. Durch die Reduzierung der Bestellungen und die daraus resultierende längere Nutzung der Bestandsflugzeuge kann die Gruppe die Investitionen strecken und die Flexibilität bewahren. Die Unternehmensleitung erklärte, man beobachte die Lage auf dem globalen Frachtmarkt sehr genau, um den zukünftigen Bedarf an Frachtern zu ermitteln. Die Airlines können die Nachfrage nach Frachtkapazität auch durch die Nutzung

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Österreichisches Bundesheer sucht Militärpiloten

Das Österreichische Bundesheer hat eine Kampagne zur Rekrutierung von Militärpiloten gestartet. Gesucht werden junge Menschen, die sich für eine Ausbildung im fliegerischen Dienst der Luftstreitkräfte interessieren. Die Ausbildung umfaßt eine Kombination aus fliegerischen Fähigkeiten, technischer Präzision und der Vorbereitung auf eine Laufbahn in der österreichischen Landesverteidigung. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, daß die Luftstreitkräfte des Bundesheeres derzeit mit neuen Flugzeugen und Hubschraubern modernisirt werden. Die Rolle der Piloten sei vor allem im Rahmen der Luftraumüberwachung von entscheidender Bedeutung für die Aufrechterhaltung der österreichischen Neutralität, auch in Friedenszeiten. Um dies zu gewährleisten, sei eine gut ausgerüstete und professionelle Luftstreitmacht unerläßlich. Die Erneuerung der Flotten bei Kampfflugzeugen, Transportflugzeugen und Hubschraubern sei daher im Gange. Der Weg in das Cockpit beginnt mit einem Auswahlverfahren, das bereits vor dem Grundwehrdienst absolvirt werden kann. Zu den Voraussetzungen gehören unter anderem eine abgeschlossene Lehre oder ein Fachschulabschluß. Für eine spätere Ausbildung zum Piloten des Eurofighters ist zusätzlich die Matura erforderlich. Bewerber müssen zudem physische und psychische Eignung, Farbtauglichkeit und eine maximale Abweichung von ± 5 Dioptrien vorweisen können. Die mehrstufige Ausbildung dauert mindestens drei Jahre und führt nach einer Grundausbildung zur Spezialisierung auf Hubschrauber, Transport- oder Kampfflugzeuge. Derzeit besteht der größte Bedarf an Hubschrauberpiloten. Die Laufbahn als Militärpilot bietet klare berufliche Perspektiven. Die Vergütung beginnt im siebten Ausbildungsmonat mit rund 3.000 Euro brutto. Ein vollausgebildeter Einsatzpilot verdient ab dem ersten Dienstjahr 7.160 Euro brutto. Diese Karrierepfade bieten somit eine attraktive Bezahlung und eine klare Struktur für die berufliche Entwicklung.

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