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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus. Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort. Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region. Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“

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Air Asia X kündigt Europareturn an: Mit neuem Drehkreuz und moderner Flotte nach Istanbul

Die asiatische Billigfluggesellschaft Air Asia X, der Langstreckenarm der größten Günstigfluggruppe Asiens, kehrt in diesem Jahr nach Europa zurück. Ab dem 17. November 2025 wird die Airline viermal wöchentlich eine Direktverbindung zwischen ihrem Drehkreuz Kuala Lumpur und dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen anbieten. Die Entscheidung markiert den ersten Schritt einer neuen, strategischen Expansion nach Europa, die nach den Rückzügen aus London und Paris in der Vergangenheit als Neuanfang zu verstehen ist. Mit dieser neuen Route tritt Air Asia X in direkte Konkurrenz zur etablierten Turkish Airlines, die ebenfalls eine Verbindung in die malaysische Hauptstadt unterhält. Die neue Langstreckenstrategie: Ein regionaler Hub am Golf Die Wiederaufnahme von Europaflügen ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung, die von Air Asia-Chef Tony Fernandes vor kurzem angekündigt wurde. Die Fluggesellschaft plant, ein regionales Drehkreuz in den Golfstaaten aufzubauen. Von dort aus sollen nach und nach weitere Langstreckenverbindungen nach Europa erschlossen werden. Istanbul dient dabei als erste dieser Verbindungen, die den neuen Ansatz der Fluggesellschaft testen soll. Für die neue Route wird ein Airbus A330-300 eingesetzt, ein Flugzeug, das bereits in der Flotte der Air Asia X etabliert ist. Die Flugzeiten und das Buchungssystem der Airline bestätigen den Start der Verbindung für den 17. November. Durch die Wahl von Istanbul-Sabiha Gökçen, dem zweitgrößten Flughafen der türkischen Metropole, positioniert sich die Fluggesellschaft am asiatischen Rand Europas. Die neue Strategie von Air Asia X unterscheidet sich deutlich von früheren Versuchen, sich auf dem europäischen Markt zu etablieren. In der Vergangenheit hatte die Fluggesellschaft bereits Flüge nach London und Paris

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Alltours erweitert Karibikangebot um Jamaika

Der Reiseveranstalter Alltours hat bekanntgegeben, sein Fernreiseprogramm für die Wintersaison 2025/2026 um Jamaika zu erweitern. Damit nimmt die Karibikinsel erstmals als Pauschalreiseziel Einzug in das Alltours-Angebot. Die Verbindungen werden zweimal wöchentlich mit der Fluggesellschaft Condor ab Frankfurt nach Montego Bay angeboten. Mit dieser Neuerung reagiert Alltours auf die wachsende Nachfrage nach Fernreisen in der Karibik. Die Insel Jamaika gilt als ein beliebtes Reiseziel, das sich durch lange Sandstrände, tropische Natur und eine ausgeprägte Kultur auszeichnet. Alltours positioniert die Destination als attraktiv für Paare, Familien und Senioren. Neben den Stränden und dem Klima wird die Insel auch für ihre vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, wie etwa Ausflüge in Regenwälder oder zu den Blue Mountains, beworben. Das Hotelangebot von Alltours in Jamaika umfaßt eine Auswahl an Unterkünften, von luxuriösen All-inclusive-Resorts bis hin zu kleineren, familiär geführten Anlagen. Der Reiseveranstalter kooperiert hierfür mit bekannten Hotelmarken wie Iberostar, RIU und Bahia Principe. Als Beispiel für das Angebot wird das RIU Palace Aquarelle genannt, ein modernes All-inclusive-Resort, das erst 2024 eröffnet wurde. Die Aufnahme von Jamaika in das Programm ist Teil einer breit angelegten Strategie, das Fernreisegeschäft auszubauen. Dieses Segment zählt nach Unternehmensangaben zu den am stärksten wachsenden. Ergänzend zu den neuen Zielen, bietet Alltours in der kommenden Wintersaison allen Fernreisebuchern ein kostenloses Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn an, um die Anreise zum Flughafen komfortabler zu gestalten.

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Southwest: Zwei Blinde in New Orleans zurückgelassen

Ein bedauerlicher Vorfall am internationalen Flughafen Louis Armstrong (MSY) in New Orleans hat die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines in Erklärungsnot gebracht. Zwei blinde Passagiere, Camille Tate und Sherri Brun, wurden am 14. Juli 2025 versehentlich am Flughafen zurückgelassen, nachdem ihr Flug nach Orlando wegen einer fünfstündigen Verspätung und einem unangekündigten Gate-Wechsel verpaßt worden war. Der Vorfall, über den der Sender WSWN berichtete, hat eine Debatte über die Qualität und Verläßlichkeit der Unterstützung für Reisende mit Behinderungen neu entfacht. Die Erfahrungen der beiden Frauen zeigen, wie dringend die Luftfahrtbranche ihre Prozesse für Passagiere, die auf besondere Hilfe angewiesen sind, verbessern muß. Ein Flug, der nie stattfand: Der Hergang der Panne Die beiden Frauen, die nach Orlando fliegen wollten, hatten den Flug WN 2637 von New Orleans zum Orlando International Airport (MCO) gebucht. Der Flug, der ursprünglich für den 14. Juli 2025 angesetzt war, verzögerte sich jedoch um fast fünf Stunden. Die genauen Gründe für die Verspätung wurden nicht bekanntgegeben. Ein Sprecher von Southwest Airlines bestätigte gegenüber FOX 35 Orlando, daß die meisten Passagiere des ursprünglichen Fluges auf eine Ersatzmaschine umgebucht wurden, die von einem benachbarten Gate aus startete. Camille Tate und Sherri Brun wurden jedoch nicht auf diesen Flug umgebucht und erklärten, daß sie keinerlei Kenntnis von dieser Option hatten. Da sie blind sind, waren sie auf die Informationen und die Unterstützung des Flughafen- und Airlinepersonals angewiesen. Offenbar wurden sie jedoch nicht über den Gate-Wechsel oder die Umbuchungsmöglichkeit informiert. Nachdem der Fehler bemerkt wurde, arrangierte Southwest Airlines einen gesonderten Flug für

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Wiener Theatermuseum schließt für Umbau

Das Wiener Theatermuseum im historischen Palais Lobkowitz wird ab dem 17. August 2025 für umfangreiche Umbau- und Modernisierungsarbeiten geschlossen. Die Maßnahmen, die bis Herbst 2026 andauern sollen, zielen auf eine Verbesserung der Infrastruktur und der Barrierefreiheit ab. Zuvor verzeichnete das Museum mit der Sonderausstellung über Johann Strauß mit über 40.000 Besuchern einen der größten Erfolge der letzten Jahre. Der Umbau wird durch die Übernahme der Räumlichkeiten der ehemaligen Galerie Wolfrum ermöglicht, die im vergangenen Jahr stattfand. Die baulichen Maßnahmen sehen eine Neugestaltung des gesamten Erdgeschosses vor. Hier soll ein neuer musealer Rundgang als Erlebnis- und Veranstaltungsraum entstehen. Zu den weiteren geplanten Neuerungen gehören eine modernere Infrastruktur bei Garderoben und Shop, ein zweiter Eingang über die Augustinerstraße sowie die barrierefreie Erschließung aller wichtigen Bereiche. Auch das Kinderatelier und die Infrastruktur für den Wissenschaftsbereich werden modernisiert. Der Generaldirektor des KHM-Museumsverbands, Jonathan Fine, zu dem das Theatermuseum gehört, betonte, daß der Umbau die Funktionalität und den Schutz der Sammlungen verbessern werde. Die Investitionssumme von 5,5 Millionen Euro wird aus Eigenmitteln finanziert und wurde vom Kuratorium freigegeben. Während der reguläre Ausstellungsbetrieb pausiert, ist ein vielfältiges Kulturvermittlungsprogramm geplant, das unter anderem eine Gesprächsreihe mit Theatergrößen und eine Ausstellungskooperation mit dem Burgtheater beinhaltet. Franz Pichorner, der Direktor des Theatermuseums, sieht in dieser Investition eine Chance, das Haus als „lebendigen, inklusiven und zukunftsorientierten Kulturort“ zu positionieren. Die Modernisierung des Palais Lobkowitz markiert einen wichtigen Schritt, um das Museum den heutigen Anforderungen an Besucherservice und Zugänglichkeit anzupassen.

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Spirit Airlines am Abgrund: Fluggesellschaft droht erneut das Geld auszugehen

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat ihre Investoren vor einer existenzbedrohenden Lage gewarnt. In einem am 11. August 2025 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Bericht teilte das Unternehmen mit, daß ihm ohne eine signifikante Auffüllung der Barmittel „innerhalb der nächsten 12 Monate“ das Geld ausgehen könnte. Der Warnung zufolge könnte die Fluggesellschaft nicht mehr „als fortführbares Unternehmen“ existieren. Diese düstere Prognose kommt nur wenige Monate, nachdem die Airline erfolgreich ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 abgeschlossen hatte, mit dem Ziel, im hart umkämpften US-amerikanischen Markt zu überleben. Die Warnung verdeutlicht die immensen Herausforderungen, denen sich die Fluggesellschaft in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld gegenübersieht, das von nachlassender Reiselust und einem Wandel im Konsumentenverhalten geprägt ist. Ein Teufelskreis: Mangelnde Liquidität und verfehlte Strategie Die Warnung von Spirit Airlines ist eindeutig und scharf. Die Fluggesellschaft ist offenbar nicht in der Lage, genug Einnahmen zu erzielen, um ihre täglichen Betriebskosten zu decken. Laut der Mitteilung an die SEC könnte ein Versäumnis, die erforderlichen liquiden Mittel aufzubringen, dazu führen, daß die Kreditgeber die Kreditverträge kündigen und damit eine Reihe von Kreditausfällen auslösen, die die Zukunft des Unternehmens gefährden könnten. Die Airline sieht sich in einem Teufelskreis gefangen. Im März 2025 war Spirit Airlines aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 hervorgegangen. Durch eine umfangreiche Umschuldung von rund 795 Millionen US-Dollar hatte das Unternehmen gehofft, einen Weg in eine stabilere Zukunft zu finden. Doch die Hoffnungen auf eine Erholung haben sich zerschlagen. Seit der Neugründung mußte die Fluggesellschaft bereits Piloten freistellen und Flugzeuge verkaufen, um Kosten zu

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Deutscher Luftverkehrsstandort in der Krise

Die deutschen Flughäfen haben im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 99,4 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Rückgang von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht. Das Wachstum im Passagierverkehr verlangsamte sich laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) deutlich auf 2,8 Prozent, nach zehn Prozent im Vorjahr. BDL-Präsident Jens Bischof macht dafür vor allem hohe staatlich veranlaßte Kosten verantwortlich. Diese steigen in diesem Jahr um rund 1,1 Milliarden Euro auf insgesamt 4,4 Milliarden Euro, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beeinträchtigt werde. Die hohen Kosten führen laut BDL dazu, daß Fluggesellschaften ihre Flotten aus Deutschland abziehen und in Ländern stationieren, in denen die Betriebsbedingungen günstiger sind. Seit 2019 sank die Zahl der in Deutschland stationierten Flugzeuge von europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines von 190 auf 130. Der BDL schätzt, daß dadurch mehr als 10.000 Arbeitsplätze und über vier Milliarden Euro an Wirtschaftskraft verlorengegangen sind. Die geringere internationale Anbindung wirke sich zudem negativ auf den Tourismus, die Gastronomie und die deutsche Wirtschaft aus. Das Angebot an Flugverbindungen und Frequenzen schrumpft ebenfalls. Die Anzahl der Flüge zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern liegt noch 20 Prozent unter dem Wert von 2019. Der innerdeutsche Flugverkehr stagniert bei nur 49 Prozent des Vorkrisenniveaus. Bischof wies darauf hin, daß die staatlichen Kosten bei Inlandsflügen doppelt anfielen, was den wirtschaftlichen Betrieb weiter erschwere. Der BDL fordert eine Entlastung, um den Standort zu stärken, und schlägt vor, die staatliche Belastung pro Passagier von derzeit 35 Euro auf etwa 17 Euro zu halbieren. Eine Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer hätte

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Österreichische Hotellerie fordert steuerliche Anreize für Vollzeitarbeit

Die österreichische Hotellerie fordert von der Politik steuerliche Anreize, um die Vollzeitarbeit attraktiver zu gestalten. Anstatt neuer Gesetze und politischer Symbolik, plädiert die Branche für echte Entlastungen, so Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Bereits seit 2024 sei im Kollektivvertrag der Branche verankert, daß Beschäftigte unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Erhöhung ihrer wöchentlichen Normalarbeitszeit haben. Laut Veit war die Hotellerie bei der Umsetzung der Arbeitszeitflexibilität schneller als der Gesetzgeber. Die bestehende kollektivvertragliche Regelung erlaube es Mitarbeitern, ihre Arbeitszeit zu erhöhen, sofern die betrieblichen Gegebenheiten dies zulassen. Der ÖHV-Präsident betont, daß diese Lösung den Bedürfnissen der Arbeitnehmer sowie der betrieblichen Realität gerecht werde. Er mahnt zu mehr Sachlichkeit in der Debatte und warnt davor, Teilzeitbeschäftigte in eine negative Ecke zu stellen. Die Forderungen der ÖHV an die Politik umfassen neben der steuerlichen Entlastung für Vollzeitbeschäftigte auch die Senkung der Lohnnebenkosten, um Arbeitsplätze für Unternehmen attraktiver zu machen. Darüber hinaus fordert der Verband den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten im ländlichen Raum und einen Bürokratieabbau bei der Personalplanung. Die Hotellerie sei ein personalintensiver Sektor, der aufgrund saisonaler Schwankungen auf Flexibilität angewiesen sei. Mit ihren Forderungen schließt sich die ÖHV ähnlichen Forderungen anderer Branchen an, die sich ebenfalls für eine steuerliche Entlastung von Arbeitnehmern aussprechen. Die Diskussion um die Attraktivität von Vollzeitarbeit und die Senkung von Lohnnebenkosten ist in Österreich ein wiederkehrendes Thema. Die ÖHV sieht in der bereits bestehenden kollektivvertraglichen Regelung eine praxistaugliche Lösung und erwartet nun, daß die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen schafft.

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Grünes Licht für TAP-Privatisierung: Portugals Regierung treibt Verkauf voran

Die portugiesische Regierung hat einen entscheidenden Schritt zur Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal getan. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa unterzeichnete ein Dekret, das den Weg für den Verkauf von 49,9 Prozent der Anteile frei macht. Die Regierung beabsichtigt, 44,9 Prozent an einen oder mehrere strategische Investoren zu veräußern, während die restlichen fünf Prozent den Angestellten der Fluggesellschaft angeboten werden sollen. Mit diesem Schritt hofft Portugal, seine Investitionen aus der Coronazeit, die sich auf rund 3,2 Milliarden Euro beliefen, zumindest teilweise wieder hereinzuholen. Das offizielle Verkaufsverfahren, das nun eingeleitet wird, gibt potenziellen Käufern 60 Tage Zeit, um ihr Interesse zu bekunden. Die Entscheidung markiert einen Wendepunkt in der Zukunft der Fluggesellschaft, die sich zu einem der begehrtesten Übernahmeziele Europas entwickelt hat. Ein langer Prozeß nimmt Fahrt auf: Die Hintergründe der Privatisierung Die Pläne zur Privatisierung von TAP Air Portugal reichen bis ins Jahr 2023 zurück, wurden jedoch im März dieses Jahres durch den Kollaps der damaligen Minderheitsregierung unterbrochen. Die im Mai neu ins Amt gekommene Koalitionsregierung hat den Verkauf der Fluggesellschaft zur Priorität erklärt. Das nun unterzeichnete Dekret ist das Ergebnis eines Ministerratsbeschlusses vom Juli 2025 und bildet die rechtliche Grundlage für den formellen Verkaufsprozeß. Die Regierung hofft, den Prozeß bis Mitte 2026 abschließen zu können. Das Land hat genaue Vorstellungen davon, was es von einem strategischen Partner erwartet. Die Regierung ist zuversichtlich, daß es eine Vielzahl von Interessenten geben wird, darunter auch Fluggesellschaften, die nicht aus der Europäischen Union stammen. Präsident Rebelo de Sousa zeigte sich erfreut über

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Turkish Airlines sichert sich Beteiligung an Air Europa

Die türkische Nationalfluggesellschaft Turkish Airlines wird der spanischen Air Europa ein Darlehen in Höhe von 275 Millionen Euro gewähren. Dies meldete die Nachrichtenagentur EFE. Sobald die notwendigen Genehmigungen vorliegen, soll das Darlehen in einen Anteil von 26 bis 27 Prozent an der spanischen Airline umgewandelt werden. Beide Unternehmen wollen in Kürze eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnen. Mit dieser Partnerschaft kann Air Europa die Rückzahlung der staatlichen Kredite vorantreiben, die während der Pandemie gewährt wurden. Der Präsident von Air Europa, Juan José Hidalgo, äußerte sich zufrieden mit der Übereinkunft. Er betonte, die Vereinbarung gebe ihm die Sicherheit, daß die Fluggesellschaft fortbestehen werde. Mit den Mitteln aus dem Darlehen und den vorhandenen Barmitteln plant Hidalgo, den noch offenen Staatskredit über 475 Millionen Euro der spanischen Beteiligungsgesellschaft Sepi vollständig zurückzuzahlen. Im Mai hatte Air Europa bereits einen 150-Millionen-Euro-Kredit des staatlichen Förderinstituts ICO getilgt. Die Entscheidung von Turkish Airlines, in Air Europa zu investieren, kommt, nachdem andere europäische Luftfahrtgruppen wie die Lufthansa und Air France-KLM ihre Übernahmepläne für die spanische Airline aufgegeben hatten. Damit bleibt Turkish Airlines der einzige bekannte Bieter für eine Beteiligung an Air Europa. Die spanische Fluggesellschaft ist für internationale Airlines wegen ihres Streckennetzes, insbesondere der starken Präsenz in Lateinamerika und auf der iberischen Halbinsel, attraktiv. Mit der angestrebten Beteiligung von Turkish Airlines und dem bereits bestehenden Anteil von 20 Prozent der IAG (International Airlines Group) wird die Eigentümerstruktur von Air Europa diversifiziert. Juan José Hidalgo rechnet damit, daß die erforderlichen Genehmigungen für die Transaktion zwischen September und November 2025 vorliegen werden.

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