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Klage gegen American Airlines: Ein Fall von Barrierefreiheit und Passagierrechten

Eine Frau aus Illinois hat die Fluggesellschaft American Airlines auf bis zu 216.000 US-Dollar verklagt. Kelsey Brickl, die an schweren Herz- und neuromuskulären Beeinträchtigungen leidet und einen speziellen elektrischen Rollstuhl benötigt, wirft der Fluggesellschaft vor, ihr die Reise unnötig erschwert zu haben. Der Vorfall, der sich auf einem Flug von Paris nach Chicago ereignete, umfaßte Probleme mit dem Online-Check-in-System und der unsachgemäßen Handhabung ihres Rollstuhls bei der Ankunft. Die Klage, die beim Bezirksgericht in Chicago eingereicht wurde, argumentiert, daß American Airlines gesetzlich verpflichtet sei, barrierefreie Dienstleistungen anzubieten. Dieser Fall wirft erneut ein Schlaglicht auf die oft unzureichende Behandlung von Reisenden mit Behinderungen und die Notwendigkeit, daß Fluggesellschaften ihre Verfahren überprüfen. Die Odyssee einer Reise: Vom Check-in bis zur Ankunft Die Beschwerde von Kelsey Brickl schildert einen Vorfall, der am 12. Juni 2025 begann, als sie versuchte, online für einen Flug von Paris Charles de Gaulle zum Chicago O’Hare International Airport einzuchecken. Sie reiste mit ihrem Ehemann und ihrem Sohn, der an Autismus leidet. Das Online-Check-in-System von American Airlines wies jedoch falsche Titel für die Mitreisenden aus, was dazu führte, daß die Familie nicht online einchecken konnte und gezwungen war, dies am Flughafen zu tun. Die Schwierigkeiten begannen bereits beim Versuch, das Problem telefonisch mit dem Kundendienst zu lösen. Laut der Klageschrift waren die Mitarbeiter von American Airlines nicht in der Lage, das Problem zu beheben, und behaupteten, der Online-Check-in sei bei Reisen aus dem Ausland nicht immer verfügbar. Dies habe bei Brickl und ihrer Familie zu erheblichem „körperlichem und psychologischem

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Easyjet rüstet Flotte mit Navigationssoftware aus

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat die Nachrüstung ihrer gesamten Flotte von 54 Flugzeugen des Typs A320neo und A321neo mit dem Navigationssystem FANS-C (Future Air Navigation System-C) abgeschlossen. Damit verfügt Easyjet nun über die weltweit größte Flotte, die mit dieser Technologie ausgestattet ist. Das von Airbus entwickelte System ermöglicht eine präzisere Kommunikation zwischen Flugzeug und Flugsicherung, um Flugrouten zu optimieren und die Effizienz zu steigern. FANS-C ist eine Software zur Verkehrssteuerung, die den Austausch von Flugverlaufsdaten in Echtzeit zwischen Cockpit und Fluglotsen ermöglicht. Dadurch können effizientere Routen berechnet und Engpässe in stark frequentierten Lufträumen vermieden werden. Nach Angaben von Easyjet konnten durch die Implementierung der Technologie seit 2019 bereits 334 Tonnen Treibstoff eingespart werden. Zukünftige Flugzeuge, die bei Airbus die Endmontagelinie verlassen, werden serienmäßig mit dieser Technologie ausgerüstet. David Morgan, Chief Operating Officer von Easyjet, betonte, daß Technologien wie FANS-C für die Modernisierung des Luftraums entscheidend seien. Er forderte eine umfassende Luftraumreform in ganz Europa, um das volle Potenzial solcher Systeme auszuschöpfen. Nur durch direktere Flugrouten und eine geringere Luftraumüberlastung könnten weitere Effizienzsteigerungen erzielt werden. Die EU-weite Implementierung des Systems bei allen Flugsicherungsdiensten ist bis 2028 verpflichtend. Die Einführung von FANS-C ist ein Beispiel für die Bemühungen in der Luftfahrtbranche, den Flugverkehr effizienter zu gestalten. Insbesondere auf stark genutzten Strecken über Europa, wo Verspätungen und Flugraumüberlastungen zunehmen, soll die Technologie helfen, den Flugbetrieb pünktlicher und reibungsloser zu gestalten.

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Zuchterfolg bei Roten Pandas in der Tierwelt Herberstein

Die Tierwelt Herberstein vermeldet die Geburt von zwei seltenen Roten Pandas. Die Welpen, ein Männchen und ein Weibchen, wurden am 17. Juni 2025 geboren. Diese Geburt ist ein wichtiger Erfolg für das internationale Zuchtprogramm, das darauf abzielt, eine stabile Population der in Zoos gehaltenen Tiere zu erhalten. Die Jungtiere haben nach etwa drei Wochen erstmals ihre Augen geöffnet. Nach acht Wochen führte der zoologische Leiter Dr. Reinhard Pichler den ersten Gesundheitscheck durch. Dabei wurden die Welpen geimpft, entwurmt und gechipt. Die Geschlechtsbestimmung ergab, daß es sich um ein Pärchen handelt. Nach Angaben des Tierarztes sind beide Welpen in einem sehr guten Allgemeinzustand. Vater Kaldon lebt bereits seit 2013 in Herberstein, während Mutter Kalina im Vorjahr zu ihm kam. Das Paar konnte im Frühjahr häufig bei der Paarung beobachtet werden. Die Roten Pandas, auch „Kleiner Panda“ genannt, sind laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet eingestuft. Weltweit gibt es im Freiland nur noch geschätzt 10.000 Tiere ihrer Art, von denen nur 2.500 fortpflanzungsfähig sind. In europäischen Zoos leben derzeit 420 Tiere, deren Population im Rahmen des EEP (European Endangered Species Programme) koordiniert wird. Die Welpen werden derzeit in einem geschützten Bereich fernab der Öffentlichkeit gehalten. Es wird noch einige Wochen dauern, bis der jüngste Nachwuchs der Tierwelt Herberstein regelmäßig zu sehen ist. Besucher können jedoch mit Glück die Mutter beobachten, wie sie ihre Jungen in eine andere Nestbox trägt.

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Wizz Air errichtet Basis am Flughafen Bratislava

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat die Eröffnung einer neuen Basis am Flughafen Bratislava für den 14. November 2025 bekanntgegeben. Zur Eröffnung werden zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo stationiert. Mit diesem Schritt weitet die Fluggesellschaft ihren Betrieb in der Slowakei aus und kündigt die Einführung von zwölf neuen Flugstrecken ab der slowakischen Hauptstadt an. Durch die Expansion positioniert sich Wizz Air als eine der größten Fluggesellschaften in der Slowakei, wo sie bereits alle drei wichtigsten Flughäfen bedient. Die neuen Direktverbindungen sollen die Anbindung Bratislavas an europäische Städte verbessern. Zu den angekündigten Zielen gehören unter anderem Athen, Alicante, Barcelona, Malaga, Basel und Oslo. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Reisemöglichkeiten. Der Geschäftsführer des Flughafens Bratislava, Dušan Novota, äußerte sich positiv über die Entwicklung. Er erwartet, daß die neue Basis jährlich rund eine Million zusätzliche Passagiere zum Flughafen bringen wird, wodurch die Passagierzahlen von derzeit zwei auf drei Millionen steigen könnten. Die Airbus A321neo Flugzeuge sind für ihre Effizienz und größere Kapazität bekannt, was eine Steigerung des Angebots ermöglicht. Die neuen Strecken sind bereits buchbar und ergänzen die bestehenden Verbindungen von Wizz Air ab Bratislava nach Spanien, Griechenland, Italien, Bulgarien, Serbien, in die Schweiz und nach Norwegen. Mit der Stationierung der neuen Flugzeuge plant Wizz Air, seine Gesamtkapazität im Land zu erhöhen. Der Ausbau in Bratislava ist ein wichtiger Schritt in der langfristigen Strategie des Unternehmens. ROUTEN FLUGTAGE STARTET AM Bratislava – Athen Montag, Mittwoch, Freitag 15. Dezember 2025 Bratislava – Alicante Montag, Mittwoch, Freitag 15. Dezember

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Drohende Streiks des Bodenpersonals in Portugal und Spanien

In Portugal und Spanien stehen Reisende in den Sommermonaten vor möglichen Einschränkungen im Flugverkehr. Die portugiesischen Gewerkschaften haben das Bodenpersonal der Abfertigungsfirma Menzies an fünf Wochenenden im Juli und August zum Streik aufgerufen. In Spanien wiederum hat die Gewerkschaft UGT Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals der Ryanair-Tochter Azul Handling angekündigt, die sich wöchentlich von Mitte August bis Ende Dezember fortsetzen sollen. Diese Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten erhebliche Verzögerungen und Flugausfälle verursachen. Fluggäste müssen sich auf längere Wartezeiten bei Check-in und Gepäckabgabe einstellen, da Personalengpässe an den Flughäfen zu Staus führen können. Die Fluggasrechtsexpertin Nina Staub vom Unternehmen AirHelp weist darauf hin, daß Reisende, die ihren Flug aufgrund von langen Warteschlangen verpassen, keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. Die rechtliche Situation bezüglich Entschädigungszahlungen unterscheidet sich je nach Land. In Portugal gelten die Streiks des Flughafenpersonals als „außergewöhnliche Umstände“, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft liegen. Entsprechend haben Passagiere dort keinen Anspruch auf Kompensation. Anders verhält es sich in Spanien, da Azul Handling eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ryanair ist. Da die Fluggesellschaft in diesem Fall selbst für den Streik verantwortlich ist, müssen betroffene Fluggäste bei Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen erhalten, deren Höhe sich nach der Distanz der Flugstrecke richtet. Die Höhe der Entschädigung kann laut der EU-Fluggastrechte-Verordnung EG 261 bis zu 600 Euro pro Person betragen. Unabhängig von der Entschädigung haben Reisende in beiden Ländern Anspruch auf Ersatzleistungen, wenn ihr Flug mehr als fünf Stunden Verspätung hat. Fluggesellschaften müssen dann eine alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten. Bei Verspätungen

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Ende einer Ära: QantasLink verabschiedet sich von seiner Dash-8 300-Flotte

Die australische Regionalfluggesellschaft QantasLink hat sich von ihrer langjährigen Flugzeugflotte des Typs De Havilland Canada Dash-8 Q300 verabschiedet. Nach mehr als 25 Dienstjahren beendete das Turboprop-Flugzeug am 8. August 2025 mit einem letzten Flug von Tamworth nach Sydney seine Karriere. Der Ausstieg aus der Q300-Flotte und der kleineren Q200-Variante ist Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie, bei der die Fluggesellschaft ihre gesamte Turboprop-Flotte auf ein einziges Modell, die Dash-8-400 (Q400), umstellt. Mit dieser Entscheidung will QantasLink die betriebliche Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit verbessern und gleichzeitig die Anbindung ländlicher Gemeinden in Australien sicherstellen. Die Modernisierungsstrategie: Eine einheitliche Flotte für mehr Effizienz Im Juni 2024 kündigte QantasLink an, seine Turboprop-Flotte zu modernisieren, um die kleineren Dash-8-Varianten durch 14 zusätzliche Q400-Flugzeuge zu ersetzen. Die ersten dieser Flugzeuge stießen bereits Ende 2024 zur Flotte. Die Q400-Maschinen sind ein entscheidender Baustein dieser Strategie: Sie sind mehr als 30 Prozent schneller als die kleineren Q200 und Q300, was den Kunden Reisezeit spart und die betriebliche Zuverlässigkeit verbessert. Die Konsolidierung der Flotte auf die Q400-Variante bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Nachdem die kleineren Q200-Maschinen bereits Anfang 2025 an die Fluggesellschaft Skytrans (die nun als SmartLynx Australia firmiert) übergeben wurden, die nun die Pendlerdienste zur Lord-Howe-Insel betreibt, war der Abschied von den Q300 der nächste logische Schritt. Ein letzter Flug und eine reiche Geschichte Der letzte Flug mit einer Dash-8 Q300, registriert als VH-SBV, fand am 8. August 2025 statt und führte unter der Flugnummer QF2003 von Tamworth nach Sydney. Das 50-sitzige Turboprop-Flugzeug war im Jahr 2000 zur Flotte der Tochtergesellschaft

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Wasserbüffel pflegen Wiesen am Nürnberger Flughafen

Am Nürnberger Flughafen sind auch in diesem Jahr wieder Wasserbüffel im Einsatz, um die Grünflächen des Bucher Landgrabens zu pflegen. Fünf der robusten Tiere übernehmen für mehrere Wochen die Beweidung der feuchten Wiesen. Diese Methode dient der effektiven Pflege von schwer zugänglichen Arealen. Die Wasserbüffel ersetzen dabei den Einsatz von Maschinen, was in der Fachwelt als „ökologisch sinnvoll“ erachtet wird. Das Projekt wurde von der Umweltabteilung des Flughafens ins Leben gerufen, die intern von „Alma & the Gang“ spricht, da „Alma“ der Leitbüffel ist. Die Tiere mit einem Durchschnittsgewicht von je rund 600 Kilo sind für die Beweidung sensibler Biotope besonders geeignet. Die feuchten Wiesen entlang des Bucher Landgrabens bieten den Tieren ideale Bedingungen, um Gras und Pflanzen aufzunehmen. Solche Beweidungsprojekte mit Großtieren werden in Deutschland auch an anderen Orten eingesetzt, um Naturschutzgebiete zu erhalten oder die Pflege von Flächen zu vereinfachen, die für Maschinen unzugänglich sind. Die natürliche Lebensweise der Tiere ist dabei ein entscheidender Faktor. Besucher können die Wasserbüffel vom Rand der Weideflächen aus beobachten. Dabei wird gebeten, die Absperrungen zu respektieren und die Tiere nicht zu füttern, um ihre Gesundheit zu schützen. Das ungewöhnliche Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und hat bereits überregionale Aufmerksamkeit erhalten. Die Nürnberger Wasserbüffel schafften es sogar in das Fernsehquiz „Quizduell“, wo sie als eine von drei Antworten für ein Pilotprojekt an einem deutschen Flughafen zur Auswahl standen.

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Tui Airways nimmt Salzburg in den Winterflugplan ab Dublin auf

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways hat ihren Winterflugplan 2025/2026 ab Dublin angepaßt. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, wird der Ferienflieger ab dem 20. Dezember 2025 eine neue wöchentliche Verbindung nach Salzburg aufnehmen. Die Flüge sollen jeweils samstags durchgeführt werden. Auf der Strecke wird voraussichtlich eine Boeing 737-800 oder eine 737 Max 8 eingesetzt. Die neue Route ist eine gezielte Ergänzung des Angebots für skibegeisterte Touristen aus Irland, die die österreichischen Alpen ansteuern möchten. Der Flughafen Salzburg dient als wichtiges Einfallstor zu den Wintersportorten in den Regionen Salzburger Land und Bayern. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten ist strategisch gewählt, um von der hohen Nachfrage in der Hauptferienzeit zu profitieren. Die Boeing 737-800 ist ein gängiges Muster für Mittelstreckenflüge und wird von vielen Fluggesellschaften weltweit eingesetzt. Die modernere Version, die Boeing 737 Max 8, bietet zusätzliche Effizienz und hat sich nach anfänglichen Sicherheitsbedenken wieder im Flugverkehr etabliert. Der Einsatz dieser Flugzeugtypen ermöglicht es Tui Airways, das touristische Angebot rentabel zu gestalten. Die irische Hauptstadt Dublin gewinnt als Ausgangspunkt für Reisen nach Mitteleuropa an Bedeutung. Die neue Verbindung von Tui Airways unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Direktflügen in alpine Regionen während der Wintersaison. Dies könnte auch den Tourismussektor in der Region Salzburg weiter stärken.

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DRF Luftrettung erhält Zuschlag für neue Station in Lahr

Die DRF Luftrettung hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab dem 1. Juli 2026 wird die Station am Airport Lahr den Betrieb aufnehmen und mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 ausgestattet. Der neue Helikopter, der unter dem Funkrufnamen „Christoph Ortenau“ fliegen wird, soll die Notfallversorgung in der Region sicherstellen. Der neue H145-Hubschrauber verfügt über einen Fünfblattrotor und ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein Glascockpit, ein Vier-Achsen-Autopilot und ein Anti-Kollisions-System. Die medizinische Ausstattung ist für anspruchsvolle Einsätze ausgelegt. Bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus am Flughafen wird eine provisorische Infrastruktur eingerichtet, um einen reibungslosen Start des Betriebs zu gewährleisten. Der Betrieb der Station ist durch einen 15-jährigen Vertrag langfristig gesichert. Die neue Station in Lahr wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb eingesetzt, was bedeutet, daß der Hubschrauber sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung steht. Durch diese vielseitige Einsatzmöglichkeit soll eine hohe Verfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung im größten Landkreis Baden-Württembergs sichergestellt werden. Der Hubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten einsatzbereit sein. Die DRF Luftrettung, eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa, leistete im Jahr 2024 insgesamt 35.850 Einsätze. Mit der neuen Station in Lahr, die eine von insgesamt 33 Stationen in Deutschland sein wird, verstärkt die Organisation ihre Präsenz in Baden-Württemberg. Dr. Krystian Pracz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRF Luftrettung, bedankte sich für das in die Organisation gesetzte Vertrauen und betonte, daß man den

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British Airways-Langstreckenflug landet nach Notfallmeldung in Doha

Ein British Airways Airbus A350-1000 hat am 11. August 2025 einen ungeplanten Zwischenstopp in Doha eingelegt, nachdem die Piloten einen Notfall an Bord gemeldet hatten. Das Flugzeug, das als Flug BA198 von Mumbai nach London Heathrow unterwegs war, landete sicher auf dem internationalen Flughafen Hamad International Airport in Katar. Die Ursache für den Notfall ist noch nicht bekannt. Nach einem vierstündigen Aufenthalt setzte das Flugzeug seine Reise fort und traf mit erheblicher Verspätung in London ein. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Notfallverfahren in der Luftfahrt und die immer wieder vorkommenden, unvorhergesehenen Zwischenfälle im Flugbetrieb. Der Hergang des Zwischenfalls: Notfallmeldung über dem Persischen Golf Der Langstreckenflug BA198 wurde am Montag von einem Airbus A350-1000 mit der Registrierung G-XWBE durchgeführt. Der Flug startete mit einer leichten Verspätung um 13:42 Uhr Ortszeit am Flughafen Chhatrapati Shivaji Maharaj International Airport in Mumbai. Normalerweise dauert die Reise von Mumbai nach London fast zehn Stunden. Laut Flugdaten von Flightradar24 meldeten die Piloten nur knapp drei Stunden nach dem Start einen allgemeinen Notfall, indem sie den Transponder-Code 7700 sendeten, als sich das Flugzeug über dem Persischen Golf in der Nähe von Katar befand. Als Reaktion auf die Notfallmeldung wurde das Flugzeug nach Doha umgeleitet, wo es um 14:00 Uhr Ortszeit sicher landete. Die Passagiere und die Besatzung verbrachten anschließend fast vier Stunden am Boden, bevor der Flug um 18:05 Uhr seine Reise in Richtung London fortsetzte. Das Flugzeug wurde schließlich mit einer Verspätung von mehreren Stunden in London erwartet. British Airways hat sich noch nicht

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