Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Boeing 777-9 absolviert wieder Testflug: Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung

Die Boeing 777-9, das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ein neu gebautes Flugzeug dieses Typs absolvierte am 5. August 2025 in Washington einen Testflug. Damit ist es das erste Mal seit fast fünf Jahren, daß eine neue Variante der 777X-Familie in die Luft stieg. Der erfolgreiche Erstflug, der rund zweieinhalb Stunden dauerte, ist ein bedeutender Fortschritt für das Langstreckenprogramm von Boeing, das in den letzten Jahren mit erheblichen Verzögerungen und technischen Herausforderungen zu kämpfen hatte. Der Flug ist ein wichtiges Signal für die Kunden, die bereits mehr als 550 Flugzeuge der 777X-Familie bestellt haben. Ein Flug über Washington: Präzision und Technik am Himmel Der Erstflug der neuen Boeing 777-9 startete um 11:03 Uhr Ortszeit vom Paine Field in Everett, dem Produktionsstandort von Boeing. Die Maschine, die von einem erfahrenen Team aus Testpiloten und Ingenieuren gesteuert wurde, befand sich 2 Stunden und 27 Minuten in der Luft. Die Besatzung bestand aus Captain Ted Grady, dem Chefpiloten der 777X, und Captain Mark Brown, dem Projektpiloten der 777-9, sowie einer Reihe von Flugingenieuren und Analysten. Während des Fluges erreichte das Flugzeug eine Höhe von 39.000 Fuß (11.887 Meter) und eine Geschwindigkeit von 511 Knoten. Die Flugroute führte über den Bundesstaat Washington, bevor die Maschine um 13:30 Uhr sicher wieder auf dem Paine Field landete. Captain Grady äußerte sich nach der Landung sehr zufrieden: „Die 777-9 fliegt sich wunderschön, und dieses Flugzeug hat sich genau so verhalten, wie wir es erwartet haben.“ Seine Aussagen sind ein deutliches Zeichen des

weiterlesen »

Schiffsreisen auf dem Göta-Kanal: Reiseveranstalter Atiworld veröffentlicht Programm für 2026

Der Reiseveranstalter Aviation & Tourism International (Atiworld) hat sein Programm für die Saison 2026 für Fahrten auf dem Göta-Kanal im Süden Schwedens veröffentlicht. Die Reisen dauern zwischen zwei und sechs Tagen und bieten ein entschleunigendes Erlebnis auf den historischen Wasserwegen. Der Göta-Kanal, der 1832 eröffnet wurde und sich über eine Länge von 190 Kilometern erstreckt, verbindet Stockholm und Göteborg und führt durch 58 Schleusen sowie über die beiden größten Seen Schwedens, den Vättern und den Vänern. Gäste reisen an Bord von historischen Schiffen, darunter die „MS Juno“ (Baujahr 1874), die als das älteste Kreuzfahrtschiff der Welt gilt, das noch in Betrieb ist. Ergänzt wird die Flotte durch die „MS Wilhelm Tham“ (Baujahr 1912) und die „MS Diana“ (Baujahr 1923). Alle Schiffe sind bis ins kleinste Detail restauriert und bieten neben kulinarischer Verpflegung auch tägliche Informationsveranstaltungen in deutscher Sprache. Atiworld-Gründer Jürgen Kutzer beschreibt die Fahrten als ein „authentisches“ und „aus der Zeit gefallenes“ Reiseerlebnis, das ein gehobenes Niveau mit dem Komfort des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts verbinde. Das vollständige Programm für 2026 bietet verschiedene Reisevarianten an, von einer zweitägigen Mini-Kanal-Reise bis zur sechs Tage dauernden Großen Schweden-Reise. Die Mini-Kanal-Reise ist bereits ab 585 Euro pro Person in der Doppelkabine buchbar. Zusätzlich zu den Kanalreisen offeriert Atiworld die Möglichkeit, die Reise mit An- und Abreisepaketen, einschließlich Flug und Hotel, zu kombinieren. Beliebt ist auch die Verbindung der Kanalreise mit Aufenthalten in den nordischen Metropolen Stockholm, Göteborg und Oslo. Interessenten können den neuen Flyer des Veranstalters kostenfrei anfordern. Das Programm beinhaltet

weiterlesen »

Ende einer intergalaktischen Partnerschaft: All Nippon Airways verabschiedet sich von Star Wars

Eine zehnjährige Zusammenarbeit zwischen der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) und dem Film-Franchise „Star Wars“ geht zu Ende. In einer offiziellen Mitteilung vom 4. August 2025 gab die Airline bekannt, daß die Partnerschaft im März 2026 ausläuft. Als Folge dieser Entscheidung wird das ikonische „R2-D2 ANA JET“, ein Boeing 787-9 Dreamliner mit einer auffälligen Lackierung, die an den beliebten Droiden erinnert, seinen letzten Flug am 6. August 2025 absolvieren. Das Ende dieser Zusammenarbeit markiert den Abschied von einer der bekanntesten Werbekampagnen in der jüngeren Luftfahrtgeschichte, die weltweit die Aufmerksamkeit von Luftfahrtenthusiasten und Filmfans gleichermaßen auf sich zog. Eine Reise in die Galaxie: Die Star Wars-Partnerschaft von ANA Die Partnerschaft zwischen ANA und dem Star Wars-Universum begann im Jahre 2015. Zum Auftakt der Kooperation lackierte die Fluggesellschaft einen ihrer Dreamliner (Boeing 787-9, Kennzeichen JA873A) im Design des Droiden R2-D2. Die Lackierung, die sich über den gesamten Rumpf des Flugzeugs zog, machte das Flugzeug zu einem sofortigen Publikumsliebling. Die Kooperation wurde in den darauffolgenden Jahren noch ausgeweitet. Im Jahre 2016 gesellte sich eine weitere Lackierung dazu: Ein Boeing 777-300ER (JA789A) erhielt ein Design, das dem Droiden BB-8 nachempfunden war. Diese Maschine wurde im Jahre 2022 ausgemustert. Ein drittes Flugzeug, ein Boeing 777-200 (JA743A), wurde im Design des goldenen Droiden C-3PO bemalt und trägt seitdem den Namen „C-3PO ANA JET“. Dieses Flugzeug ist neben der R2-D2-Maschine das zweite, das noch im aktiven Dienst der Fluggesellschaft steht. Die Lackierungen waren nicht nur ein äußerliches Merkmal. Auch das Kabinendesign und die Ausstattung an Bord

weiterlesen »

Embraer bietet Starlink-Internet für Geschäftsflugzeuge an

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer wird in Zusammenarbeit mit Nextant Aerospace eine Starlink-Konnektivitätslösung als Nachrüstlösung für seine Geschäftsflugzeuge anbieten. Das neue Angebot richtet sich zunächst an die Kunden der Modelle Praetor 600, Praetor 500, Legacy 500 und Legacy 450. Die Zulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA für die Praetor 500 und Legacy 450 Flotte liegt bereits vor. Die Zertifizierung für die Praetor 600 und Legacy 500 wird im dritten Quartal 2025 erwartet, gefolgt von der brasilianischen Behörde ANAC im vierten Quartal 2025 und der europäischen EASA im ersten Quartal 2026. Die Starlink-Technologie nutzt ein Netzwerk von Satelliten in einer niedrigen Erdumlaufbahn, um eine schnelle Internetverbindung mit geringer Latenz zu ermöglichen. Diese Konnektivität soll auch über abgelegenen Landschaften und Ozeanen funktionieren. Mit einer Latenzzeit von weniger als 99 Millisekunden unterstützt das System anspruchsvolle Anwendungen wie Videokonferenzen in 4K-Auflösung, Online-Spiele und VPN-Zugänge. Marsha Woelber, Vizepräsidentin für Kundenservice bei Embraer Executive Jets, betonte, daß diese Initiative das Engagement des Unternehmens für ein vernetztes Flugerlebnis unterstreiche. Die Zusammenarbeit wird auch auf die Phenom 300 Jets ausgeweitet, für die die Starlink-Nachrüstlösung voraussichtlich im vierten Quartal 2025 verfügbar sein wird. Flexjet, der größte Betreiber der Praetor-Flotte weltweit, plant, alle seine Maschinen mit der neuen Technologie auszustatten. Die Installation der Nachrüstlösung wird über das weltweite Servicenetz von Embraer mit neun Standorten unterstützt. Die Praetor-Modelle gelten als die modernsten und reichweitenstärksten Jets ihrer Klasse. Die Praetor 500 kann interkontinentale Distanzen von 6.186 Kilometern zurücklegen, während die Praetor 600 eine Reichweite von 7.441 Kilometern besitzt und Nonstop-Flüge von London nach New York

weiterlesen »

Antwerpen im Minus: Flughafenbetreiber verzeichnet deutlichen Verlust und blickt sorgenvoll in die Zukunft

Der Flughafen Antwerpen (Deurne) befindet sich in einer schwierigen finanziellen Lage. Der Betreiber, die LEM Antwerpen, hat für das Jahr 2024 einen Nettoverlust von 658.000 Euro gemeldet, was eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das operative Ergebnis des Flughafens wird maßgeblich durch staatliche Subventionen gestützt, was die strukturellen Defizite des Standorts offenlegt. Die Unternehmensleitung blickt auch für das Jahr 2025 mit Sorge in die Zukunft und warnt vor anhaltenden Verlusten. Der Flughafen sieht sich mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, darunter technische Probleme der wichtigsten Fluggesellschaft, steigende Betriebskosten und unklare staatliche Finanzierung. Finanzielle Schieflage: Subventionen als Rettungsanker Obwohl der Gesamtumsatz des Flughafens Antwerpen im Jahr 2024 mit 4,83 Millionen Euro leicht anstieg, reichte dies nicht aus, um die Verluste zu verhindern. Das gesamte Betriebsergebnis belief sich auf 10,81 Millionen Euro, wovon ein erheblicher Teil – nämlich 5,42 Millionen Euro – aus staatlichen Zuschüssen der flämischen Regierung stammte. Dies unterstreicht die Tatsache, daß der Flughafen ohne staatliche Unterstützung nicht eigenständig überlebensfähig wäre. Der Betreiber führt den gestiegenen Verlust auf mehrere Faktoren zurück. Ein wesentlicher Grund war die temporäre Einstellung der Flüge der Fluggesellschaft TUI während der Hauptsaison im Sommer. Diese Unterbrechung war auf technische Schwierigkeiten mit den neuen Embraer E2-Flugzeugen der Fluggesellschaft zurückzuführen, die eine wichtige Basis am Flughafen hat. Die Ausfälle in der lukrativsten Reisezeit trafen den Flughafen in seiner Einnahmenstruktur schwer. Zusätzlich zu den Umsatzeinbußen kämpft der Flughafen mit gestiegenen Kosten. Dazu gehören Ausgaben im Zusammenhang mit der Erneuerung von Umweltgenehmigungen, zusätzlichen Studien und, wie das Management

weiterlesen »

Swiss-Erstflug des ersten Airbus A350 in Toulouse

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat am Mittwoch, den 6. August 2025, einen bedeutenden Meilenstein in der Modernisierung ihrer Langstreckenflotte erreicht. Der erste Airbus A350-900 mit dem Namen „Lausanne“ startete um 11:27 Uhr vom Flughafen in Toulouse zu seinem Erstflug. Während des mehrstündigen Testfluges prüfen Spezialisten von Airbus die Aerodynamik, die Steuerung, die Kabinensysteme sowie weitere technische Komponenten. Das Flugzeug mit der Seriennummer MSN 737 ist das erste von insgesamt zehn bestellten Maschinen dieses Typs, die bis 2031 ausgeliefert werden sollen. Dieser Erstflug markiert den Beginn eines umfassenden Testprogramms, das bereits mit Bodenprüfungen und einem simulierten Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit begonnen hat. Die Testflüge dienen dazu, die zentralen Sicherheitssysteme des Flugzeugs wie Fahrwerk, Treibstoffsysteme und Elektronik zu überprüfen und die Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Erst nach Abschluß dieser Tests und der formellen Übergabe an Swiss Anfang Oktober 2025 wird das Flugzeug die Schweizer Kennzeichnung HB-IFA erhalten. Bis dahin fliegt die Maschine unter der französischen Registrierung F-WZHI. Die neuen Airbus A350-900 werden die alternden Airbus A340-300 und einige der Airbus A330-300 der Swiss-Flotte ersetzen. Die Flugzeuge werden mit der neuen „Swiss Senses“-Kabine ausgestattet sein, die ein neues Kabinenkonzept mit einem stärkeren Fokus auf den Komfort der Reisenden verspricht. Die erste Langstreckendestination des neuen A350 wird voraussichtlich Boston in den Vereinigten Staaten sein. Die Fluggesellschaft plant, die ersten Flüge ab Januar 2026 anzubieten. Der neue A350 wurde von Airbus in den letzten Monaten in Toulouse fertiggestellt, einschließlich der Montage von Rumpf, Flügeln und Triebwerken. Das Flugzeug trägt eine spezielle Lackierung mit

weiterlesen »

Air Canada droht Streik: Flugbegleiter fordern faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

Die Fluggesellschaft Air Canada sieht sich mit der drohenden Gefahr eines Streiks konfrontiert. Mehr als 10.000 Flugbegleiter von Air Canada und der Tochtergesellschaft Air Canada Rouge bereiten sich auf eine mögliche Arbeitsniederlegung im August 2025 vor, um gegen „unbezahlte Arbeit und Armutslöhne“ zu protestieren. Nach monatelangen, ergebnislosen Verhandlungen stimmten die Gewerkschaftsmitglieder mit überwältigender Mehrheit von 99,7 Prozent für einen Streik, sollte keine Einigung mit der Unternehmensleitung erzielt werden können. Die Flugbegleiter, vertreten durch die Air Canada-Sparte der kanadischen Gewerkschaft für öffentliche Angestellte (CUPE), beklagen, daß ihre Gehälter trotz der Milliardengewinne des Konzerns stagnieren. Die Airline betont derweil, daß sie an fairen Verhandlungen interessiert sei, um eine Störung der Reisepläne von hunderttausenden Passagieren zu vermeiden. Das Votum: Ein Zeichen tiefer Frustration Die Entscheidung für einen Streik ist der Höhepunkt einer langen Phase der Frustration bei den Flugbegleitern von Air Canada. Das überwältigende Votum von 99,7 Prozent, das in einer Gewerkschaftsabstimmung erzielt wurde, spiegelt die „tiefe Unzufriedenheit“ der Mitarbeiter wider. Laut der Gewerkschaft liegt die Schuld bei der Fluggesellschaft, die sich „weigert, in den Kernfragen fair zu verhandeln“. Wesley Lesosky, der Präsident der Air Canada-Sparte der CUPE, erklärte in einer Stellungnahme, daß die Airline die Verhandlungen unnötig in die Länge ziehe, anstatt sich auf die Anliegen der Mitarbeiter einzulassen. „Jetzt haben die Flugbegleiter Gelegenheit bekommen, sich zu äußern und dem Unternehmen mitzuteilen, daß es an der Zeit ist, ernsthaft zu verhandeln“, so Lesosky. Das Hauptaugenmerk der Gewerkschaft liegt dabei auf zwei zentralen Punkten: der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen. Die Verhandlungen über einen

weiterlesen »

Edelweiss tauft zweiten Airbus A350 auf den Namen „Piz Palü“

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am Mittwoch ihren zweiten Airbus A350 am Flughafen Zürich feierlich auf den Namen „Piz Palü“ getauft. Damit trägt das moderne Langstreckenflugzeug den Namen eines imposanten Gipfels im Engadin. Bereits der erste Airbus A350, der im März in die Flotte aufgenommen wurde, erhielt den Namen „Piz Bernina“. Die Namensgebung unterstreicht die traditionelle Praxis von Edelweiss, ihre Flugzeuge nach Schweizer Regionen, Ortschaften oder Bergen zu benennen, die in Verbindung mit der Alpenblume Edelweiss stehen. David Birrer, der Chief Operating Officer von Edelweiss, hob hervor, daß der Airbus A350 eine „neue Ära“ für die Fluggesellschaft einläute, da er besonders komfortabel und effizient sei. Die Wahl eines weiteren Namens aus dem Engadin sei kein Zufall, da die Region für natürliche Schönheit und Weitblick stehe – Eigenschaften, die auch das neue Flugzeug verkörpere. Die symbolische Namensgebung soll zudem die tiefe Verwurzelung der Airline mit ihrer Heimat betonen. Die Namensgebung wurde auch in der Region Engadin positiv aufgenommen. Emilio Bianchi, Verwaltungsrat von Corvatsch Diavolezza Lagalb, äußerte seinen Stolz darüber, daß ein weiteres Flugzeug den Namen eines Engadiner Gipfels trägt. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte die Region Edelweiss ein Bild des Piz Palü vom Naturfotografen Romano Salis. Die Flugzeuge der Edelweiss werden oft nach Schweizer Orten oder bekannten Bergen getauft, um die Verbundenheit mit der Heimat zu demonstrieren. Der Airbus A350 „Piz Palü“ wird auf den Langstreckenrouten von Edelweiss eingesetzt und fliegt dabei Reisende zu verschiedenen Zielen weltweit. Die Flotte der Edelweiss besteht derzeit aus Maschinen der Typen Airbus A320, Airbus A340

weiterlesen »

Rätselhaftes Verschwinden: Wanderer finden möglicherweise Wrack verschollenes chilenischen Bombers nach 63 Jahren

Nach mehr als 63 Jahren der Ungewissheit könnte eines der hartnäckigsten Luftfahrträtsel Chiles gelöst sein. Eine Gruppe von Wanderern hat in der abgelegenen Region Antofagasta auf dem Berg Cerro Moreno das mutmaßliche Wrack eines chilenischen Militärflugzeugs entdeckt. Die gefundenen Überreste, darunter korrodierte Rumpfteile, Fensterrahmen und verwitterte Stoffreste, deuten darauf hin, daß es sich um den verschollenen B-26 Bomber der chilenischen Luftwaffe handelt, der am 10. Mai 1962 während eines Trainingsfluges mit drei Besatzungsmitgliedern verschwand. Der Fund könnte den Familien der Piloten nach Jahrzehnten der Suche endlich Gewißheit bringen. Ein Flug ins Ungewisse: Der Verschollene Bomber und das „Cerro Moreno Dreieck“ Die Geschichte des verschwundenen Bombers Douglas B-26 Invader, mit der Kennnummer 838, ist eine von vielen Legenden, die sich um die raue und unwirtliche Landschaft Nordchiles ranken. Am 10. Mai 1962 startete das Flugzeug mit einer dreiköpfigen Besatzung zu einem Routine-Trainingsflug. An Bord befanden sich Leutnant Mario Sepúlveda Zúñiga, Oberleutnant Gracián Figueroa Navarrete und Oberleutnant Pedro Gutiérrez Araya. Kurz nach dem Start verlor die Flugverkehrskontrolle den Kontakt zur Maschine, die zuletzt über einer Gegend gesehen wurde, die in der lokalen Folklore als das „Cerro Moreno Dreieck“ bekannt ist. Dieser Name, der an das berühmte Bermudadreieck erinnert, entstand aufgrund mehrerer rätselhafter Flugzeug-Verschwinden in der Region. Trotz einer intensiven, wochenlangen Suchaktion von Seiten der chilenischen Luftwaffe und ziviler Freiwilliger konnte das Flugzeug nie gefunden werden. Die Angehörigen der Besatzung mußten ohne eine endgültige Antwort auf das Schicksal ihrer Liebsten zurückbleiben. Über die Jahre hinweg gab es immer wieder Spekulationen und Gerüchte über

weiterlesen »

Sicherheitslücke bei Swiss: Unbefugter Zugriff auf Pilotendaten

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die sensible Personaldaten aus Piloten-Assessments über einen Zeitraum von rund zwei Monaten unberechtigt zugänglich waren. Ein interner Fehler bei den Berechtigungseinstellungen der Datenablage war die Ursache für das Datenleck, von dem Bewerbungsunterlagen, Testergebnisse und Gutachten betroffen waren. Das Unternehmen wurde am 1. August von einem Mitarbeiter auf den Vorfall aufmerksam gemacht und sperrte den Zugriff umgehend. Laut Swiss waren rund 70 Zugriffe auf die Daten zu verzeichnen. Betroffen waren ehemalige Piloten-Bewerber sowie externe Personen, für die Swiss im Auftrag von Partnerfirmen Assessments durchgeführt hatte. Die Fluggesellschaft betonte, daß keine Passagierdaten oder Daten anderer Mitarbeiter gefährdet waren. Das Unternehmen sprach von einem menschlichen Versehen eines Mitarbeiters und entschuldigte sich für den Vorfall. Es stellte klar, daß es sich nicht um einen Hackerangriff handelte. Nach Bekanntwerden des Datenlecks hat Swiss die betroffenen Daten auf eine andere, sichere Plattform verschoben, verschlüsselt und mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen versehen. Die Personen, die auf die Daten zugegriffen haben, wurden kontaktiert und aufgefordert, diese zu löschen. Auch die zuständigen Datenschutzbehörden und Partnerorganisationen wurden zeitnah informiert. Swiss hat den Vorfall genau analysiert und leitet konkrete Maßnahmen ab, um solche Fehler in Zukunft zu vermeiden. Das Unternehmen versicherte, die Prozesse zum Schutz sensibler Daten zu überprüfen und zu stärken. Datenpannen, wie sie auch bei anderen Unternehmen immer wieder vorkommen, sind oft auf menschliche Fehler oder fehlerhafte Konfigurationen in komplexen Systemen zurückzuführen. Der Fall bei Swiss zeigt, wie wichtig regelmäßige Überprüfungen der Zugriffsberechtigungen sind, um die Vertraulichkeit von Personalinformationen zu

weiterlesen »