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Condor beendet Rom-Palermo-Flugverbindung vorzeitig

Die Fluggesellschaft Condor stellt ihre Flugverbindung zwischen Rom und Palermo früher als geplant ein. Der letzte Flug von Palermo findet bereits am 20. August 2025 statt, wie das Unternehmen bestätigte. Die Strecke wird auch im kommenden Sommer 2026 nicht mehr in den Flugplan aufgenommen. Die Route wurde erst im April 2025 als Weiterführung der Flüge zwischen Frankfurt und Rom eingeführt. Eine Sprecherin der Airline erklärte, daß Condor ihre Kapazitäten regelmäßig an die Nachfrage auf den Strecken anpasse, um ein attraktives und bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen. Branchenbeobachtern zufolge sah sich die Verbindung in Italien starker Konkurrenz durch etablierte Fluggesellschaften wie Ita Airways, Ryanair und Aeroitalia ausgesetzt. Condor bediente die Strecke nur einmal täglich. Anstatt auf die Verbindung zwischen Rom und Palermo zu setzen, richtet Condor ihre Strategie auf andere Ziele aus. Ab Mai 2026 wird die Airline ihr City-Streckennetz um die Städte Barcelona, Budapest und Venedig erweitern. Damit will die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten auf nachgefragte Routen fokussieren. Bereits im Winter 2025/2026 hat Condor die Frequenzen zu verschiedenen Städtezielen, wie München, Hamburg und Berlin, sowie zu europäischen Metropolen wie Mailand, Paris und Prag erhöht. Die strategische Neuausrichtung von Condor ist Teil eines breiteren Trends in der Luftfahrtbranche, in der Fluggesellschaften ihre Routennetzwerke dynamisch anpassen. Mit dem Fokus auf sogenannte „City-Verbindungen“ tritt Condor verstärkt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa Group, die auf diesen Strecken stark vertreten ist. Der Ausbau der City-Ziele soll auch die Anbindung an das Langstreckennetz von Condor verbessern.

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Austrian Airlines plant Ausflottung der Embraer-Flotte bis 2028

Austrian Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, plant die schrittweise Ausflottung aller Embraer-Flugzeuge des Typs E195 bis zum Jahr 2028. Wie das Fachportal „CH-Aviation“ berichtet, will die Fluggesellschaft in Zukunft ausschließlich Maschinen der Airbus-A320-Familie auf ihren Kurz- und Mittelstrecken einsetzen. Die erste E195 soll demnach bereits Ende dieses Jahres die Flotte verlassen. Mit diesem Schritt soll die betriebliche Komplexität verringert und Kosten gesenkt werden. Francesco Sciortino, der Chief Operating Officer von Austrian Airlines, hatte bereits im April die strategische Bedeutung der Entscheidung hervorgehoben. Er betonte, daß eine mögliche Nachfolge für die Embraer-Flugzeuge erst noch geprüft werden müsse, wobei die Wirtschaftlichkeit und die Eignung für das Streckennetz ausschlaggebend seien. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft insgesamt 17 Embraer E195-Flugzeuge. Im Rahmen ihrer Flottenmodernisierung plant Austrian Airlines die Aufnahme von sechs weiteren Airbus A320neo, um ältere Modelle zu ersetzen. Dies würde die Vereinheitlichung der Kurz- und Mittelstreckenflotte vorantreiben. Aktuell besteht die Flotte aus 29 A320-Flugzeugen mit einem vergleichsweise hohen Durchschnittsalter von 20,5 Jahren sowie fünf neueren A320neo. Die Vereinheitlichung der Flotte auf einen einzigen Flugzeugtyp ermöglicht erhebliche Einsparungen bei Wartung, Schulung und Ersatzteilen. Die österreichische Airline betreibt zusätzlich sechs Flugzeuge des Typs A321 sowie verschiedene Boeing-Modelle für ihre Langstreckenverbindungen. Die Entscheidung zur Flottenbereinigung folgt einem Trend in der Luftfahrt, in dem viele Airlines aus Kostengründen auf eine homogenere Flotte setzen, um Effizienzsteigerungen zu erzielen.

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Streik in der Rüstungsindustrie: Über 3.000 Boeing-Arbeiter in den USA legen die Arbeit nieder

Die Spannungen zwischen dem Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing und seiner Belegschaft in den Vereinigten Staaten haben sich zugespitzt. Mehr als 3.000 Mitarbeiter in den Werken in St. Louis und St. Charles in Missouri sowie in Mascoutah in Illinois sind in den Streik getreten, nachdem sie ein überarbeitetes Vertragsangebot des Unternehmens abgelehnt hatten. Die Arbeitsniederlegung, die in der Nacht zum 4. August 2025 begann, betrifft die Fertigung und Wartung wichtiger Rüstungsgüter für die US-Verteidigung, darunter die Kampfflugzeuge F-15 Eagle und F/A-18 Super Hornet. Der Streik ist ein deutliches Signal der Gewerkschaft IAM, daß die Mitarbeiter bereit sind, für bessere Arbeitsbedingungen und eine Anerkennung ihrer Fähigkeiten zu kämpfen, die aus ihrer Sicht nicht ausreichend gewürdigt werden. Vom verhandelten Angebot zum Streik: Die Ablehnung des Vertrages Die Verhandlungen zwischen Boeing und der Gewerkschaft International Association of Machinists & Aerospace Workers (IAM), Distrikt 837, waren in den vergangenen Wochen intensiv geführt worden. Nach der Ablehnung eines ersten Angebots durch die Belegschaft legte Boeing ein modifiziertes Angebot vor, das am 3. August 2025 zur Abstimmung stand. Die Hoffnung des Managements, die drohende Arbeitsniederlegung abwenden zu können, wurde jedoch enttäuscht. Die Gewerkschaftsmitglieder stimmten gegen das Vierjahresabkommen. Die Begründung für die Ablehnung wurde von Seiten der Gewerkschaftsführung deutlich gemacht. Tom Boelling, der Gewerkschaftsvertreter des IAM Distrikts 837, erklärte: „Die Mitglieder des IAM Distrikts 837 haben laut und deutlich gesprochen, sie verdienen einen Vertrag, der ihre Fähigkeiten, ihr Engagement und die entscheidende Rolle, die sie für die Verteidigung unserer Nation spielen, widerspiegelt.“ Er fügte hinzu, daß die Gewerkschaft

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Easyjet zeigt Interesse an Heathrow-Expansion

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat ihr Interesse an Flügen vom größten britischen Flughafen Heathrow bekundet. Dies knüpft an die Bedingung an, daß eine dritte Start- und Landebahn realisiert wird. Easyjet bestätigte ihre Unterstützung für das geplante Ausbauvorhaben des Airports. Nach Angaben von Chef Kenton Jarvis bietet die Expansion des Flughafens Vorteile für Konsumenten und die Wirtschaft und stellt eine „einmalige Chance“ für Easyjet dar, dort erstmals in größerem Umfang zu operieren. Das geplante Infrastrukturprojekt wird auf 21 Milliarden Pfund veranschlagt und soll innerhalb von zehn Jahren umgesetzt werden. Es umfaßt neben der dritten Startbahn unter anderem eine Erweiterung des Terminal 2 sowie ein neues, separates Terminal. Mit diesen Baumaßnahmen soll die Kapazität des Flughafens von derzeit etwa 80 Millionen auf bis zu 150 Millionen Passagiere jährlich gesteigert werden. Die Pläne stoßen jedoch auch auf Widerstand, insbesondere von Anwohnern und Umweltgruppen. Bisher ist Easyjet an dem stark ausgelasteten Flughafen Heathrow nicht präsent. Der Billigflieger konzentriert seine Operationen hauptsächlich auf Flughäfen wie London-Gatwick und London-Luton, wo er eine dominierende Rolle spielt. Die dritte Startbahn in Heathrow könnte neue Marktchancen eröffnen und den Wettbewerb auf dem Luftverkehrsmarkt in London verstärken. Dies würde auch zu einem direkten Konkurrenzkampf mit etablierten Airlines wie British Airways führen, die in Heathrow ihr Hauptdrehkreuz hat. Die Expansion von Heathrow ist seit Langem ein politisch und wirtschaftlich umstrittenes Thema. Die britische Regierung unterstützte die Pläne grundsätzlich, jedoch gibt es immer wieder rechtliche und politische Hindernisse. Die Positionierung von Easyjet, die sich bislang aus Heathrow heraushielt, könnte dem Vorhaben neue

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Almdudler präsentiert „Oktoberfest Edition“ in Kooperation mit Marina Hoermanseder

Die österreichische Limonadenmarke Almdudler hat in Zusammenarbeit mit der Designerin Marina Hoermanseder eine exklusive „Oktoberfest Edition“ vorgestellt. Die limitierte Edition in 0,35-Liter-Mehrweg-Glasflaschen kommt im neuen Trachtenlook daher und wird ab dem 21. September beim „Münchner Oktoberfest“ im Käferzelt Premiere feiern. Almdudler ist in diesem Jahr erstmals offizieller Lizenzpartner der Landeshauptstadt München. Marina Hoermanseder hat das bekannte Almdudler-Trachtenpärchen neu gestaltet und ihre charakteristischen Schnallenelemente in das Design integriert. Die Kollektion, die als eine Mischung aus Tradition und Popkultur beschrieben wird, umfaßt neben den Flaschen auch T-Shirts, Sweater und Tonkrüge. Diese werden ab Ende August im Almdudler-Onlineshop erhältlich sein. Die Designerin, die für ihre Kreationen für bekannte Persönlichkeiten berühmt ist, erklärte, sie habe die Tracht mit einem „Augenzwinkern modernisieren“ wollen. Die limitierte Almdudler-Edition wird von September bis Oktober 2025 auf der Festwiese und in ausgewählten Münchner Gastronomiebetrieben angeboten. Dazu gehören die Käfer Wiesn-Schänke, der Hofbräukeller, der Haxnbauer und der Biergarten am Chinesischen Turm. Mit dieser Edition möchte Almdudler seine Verbundenheit mit der Gastronomie und dem Oktoberfest unterstreichen. Auch für diejenigen, die nicht zur Wiesn nach München reisen können, wird die Edition ab Ende August im Webshop verfügbar sein. Die Marketingstrategie von Almdudler, die traditionelle Marke durch Kooperationen mit prominenten Designern aufzufrischen, hat in der Vergangenheit bereits Beachtung gefunden. Die Partnerschaft mit der Stadt München als Lizenznehmerin für das Oktoberfest öffnet dem Unternehmen neue Vertriebswege und ermöglicht eine stärkere Präsenz auf einem der weltweit größten Volksfeste. Die limitierte Edition zielt darauf ab, Sammler und Liebhaber der Marke anzusprechen.

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Lufthansa Group vor strategischer Flottenentscheidung: Discover Airlines erhält neue Langstreckenflugzeuge

Die Lufthansa Group steht vor einer wichtigen strategischen Entscheidung, die die Zukunft ihrer Ferienflug-Tochter Discover Airlines prägen wird. Konzernchef Carsten Spohr kündigte bei der Präsentation der Quartalszahlen an, daß in Kürze eine Entscheidung über neue Langstreckenflugzeuge für die Fluggesellschaft fallen wird. Die neuen Widebody-Jets sollen die drei veralteten Airbus A330-200 der Discover Airlines ersetzen und die Flotte modernisieren. Die Ankündigung ist Teil der umfassenden Modernisierungsstrategie des Lufthansa-Konzerns, die darauf abzielt, die Effizienz zu steigern und die Position im wachsenden Markt der Urlaubsflüge zu festigen. Die Entscheidung für einen neuen Flugzeugtyp wird die operative Ausrichtung der Discover Airlines für die kommenden Jahre maßgeblich beeinflussen. Discover Airlines: Wachstum und Flottenmodernisierung im Fokus Die Discover Airlines, die im Sommer 2021 unter dem Namen Eurowings Discover an den Start ging, hat sich als wichtiger Akteur im Ferienfluggeschäft der Lufthansa Group etabliert. Die Fluggesellschaft spezialisiert sich auf Langstreckenflüge von den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München zu beliebten Urlaubsdestinationen weltweit. Aktuell betreibt die Airline eine Flotte von insgesamt 30 Flugzeugen, darunter 14 Airbus A330 (drei A330-200 und elf A330-300) und 16 A320. Nach den Aussagen von Carsten Spohr arbeitet Discover Airlines profitabel, auch wenn die Geschäftszahlen in den Konzernzahlen konsolidiert werden. Dieses positive Ergebnis untermauert die strategische Wichtigkeit der Tochtergesellschaft für die Lufthansa Group. Der Konzernchef bestätigte, daß die Fluggesellschaft sowohl von Frankfurt als auch von München aus expandiert und bis zum Jahre 2027 eine Flotte von bis zu 33 Flugzeugen anstrebt. Ein zentraler Bestandteil dieser Wachstumsstrategie ist die geplante Modernisierung der Langstreckenflotte. Die drei A330-200, die

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Kärnten baut barrierefreies Tourismusangebot aus

Kärnten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Vorreiter im barrierefreien Tourismus entwickelt. Ein umfassendes Angebot an inklusiven und zugänglichen Naturerlebnissen sowie zertifizierten Betrieben soll sicherstellen, daß Urlaube für alle Personengruppen gleichermaßen möglich sind. Dieses Engagement wird im Rahmen des Projektes „Tourismus für Alle“ und durch die Beteiligung am EU-Projekt PLACES konsequent weiterverfolgt. Die Bemühungen tragen bereits Früchte: In Kärnten wurden 21 Beherbergungsbetriebe, 6 Campingplätze, 19 Gastronomiebetriebe sowie 10 Ausflugsziele und 9 Naturerlebnisse mit dem Qualitätssiegel „ÖZIV geprüft“ ausgezeichnet. Rudolf Kravanja, Präsident des ÖZIV-Bundesverbandes, unterstreicht die Vorreiterrolle Kärntens im barrierefreien Tourismus. Die Kärnten Werbung unterstützt die Betriebe mit professionellen Fotoshootings für die Rezertifizierung, um die barrierefreien Angebote besser darstellen zu können. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung, betonte, daß Barrierefreiheit kein Nischenthema sei, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit, die auch ältere Menschen oder Familien mit kleinen Kindern betreffe. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen aus anderen Bundesländern und dem Ausland bestätigten, daß Kärnten hier an führender Stelle stehe. Im Rahmen des EU-Projekts PLACES arbeitet man mit Partnern aus Italien und Österreich an innovativen Lösungen. Erfolgreiche Beispiele wie der barrierefreie Pyramidenkogel oder der Skywalk am Dobratsch wurden bei einem transnationalen Treffen präsentiert. Die barrierefreien Angebote, zu denen auch ein buchbarer Bahnhofshuttle gehört, sind nicht nur für Touristen, sondern auch für Einheimische verfügbar. Eine interaktive Karte auf der Website der Kärnten Werbung bietet einen Überblick über alle zugänglichen Angebote. Die Zusammenarbeit zwischen Destinationen, Betrieben und Institutionen macht deutlich, daß nachhaltiger und inklusiver Tourismus in Kärnten ein gemeinsames Ziel ist.

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Eurowings setzt auf Expansion: Winterflugplan 2025/26 mit neuen Zielen in Nahost und der Golfregion

Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 präsentiert und setzt dabei auf eine Erweiterung ihrer Mittelstreckenflüge. Im Fokus stehen neue Destinationen in der Golfregion und im Nahen Osten, die sowohl Reisende in den Urlaub als auch Passagiere, die Familie und Freunde besuchen möchten, ansprechen sollen. Die Airline nimmt unter anderem neue Direktverbindungen von Düsseldorf nach Dubai und von Stuttgart nach Amman auf. Dieses strategische Wachstum, das Eurowings-Chef Jens Bischof als Reaktion auf die beliebtesten und erfolgreichsten Strecken im Winterflugplan bezeichnet, unterstreicht die ambitionierten Expansionspläne des Unternehmens in diesen attraktiven Märkten. Düsseldorf und Stuttgart im Fokus: Neue Nonstopverbindungen Das Streckennetz von Eurowings wird im kommenden Winterflugplan strategisch ausgebaut. Dabei stehen insbesondere die Drehkreuze in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg im Mittelpunkt der Expansion. Die Aufnahme dieser neuen Routen ist ein klares Signal für die strategische Ausrichtung von Eurowings, die den Fokus auf attraktive Mittelstreckenziele legt, die sowohl für den Urlaubs- als auch den Geschäftsverkehr relevant sind. Verbindungen für Familien- und Heimatbesuche: Ein wachsendes Segment Eurowings erweitert nicht nur das Angebot für Urlaubsreisende, sondern auch für Passagiere, die familiäre oder freundschaftliche Kontakte in ihrer Heimatregion pflegen. Dieses Segment, das oft als VFR-Verkehr („Visiting Friends and Relatives“) bezeichnet wird, spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Flugverkehr. Die Flüge in diese Regionen werden von Eurowings-Chef Bischof als ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie genannt. Das Unternehmen bedient hier eine spezielle Nachfrage, die oft von ethnischen Gemeinschaften und Reisenden getragen wird, die ihre Familien besuchen. Breites Angebot und Preiskampf: Die Expansion in Zahlen Die

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Embraer meldet Rekordumsatz im zweiten Quartal 2025

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer hat im zweiten Quartal 2025 einen Umsatzrekord erzielt. Die Einnahmen stiegen im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 1,819 Milliarden US-Dollar. Besonders stark entwickelte sich das Segment der Executive Aviation mit einem Wachstum von 64 Prozent. Trotz des positiven Quartalsergebnisses und des Rekordumsatzes verzeichnete das Unternehmen einen negativen Free Cash Flow in Höhe von -161,6 Millionen US-Dollar, was Embraer mit den Vorbereitungen für die Auslieferung einer höheren Anzahl von Flugzeugen in den kommenden Quartalen begründet. Im Berichtszeitraum lieferte Embraer insgesamt 61 Flugzeuge aus, eine Steigerung von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon entfielen 19 auf kommerzielle Jets, 38 auf Geschäftsflugzeuge und vier auf Flugzeuge für den Verteidigungssektor. Der Auftragsbestand erreichte mit 29,7 Milliarden US-Dollar einen neuen historischen Höchststand. Embraer, der führende Hersteller von Verkehrsflugzeugen mit bis zu 150 Sitzen, profitiert von einer robusten Nachfrage in allen Geschäftsfeldern. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 191,8 Millionen US-Dollar, was einer Marge von 10,5 Prozent entspricht. Die Unternehmensführung bekräftigte ihre Prognose für das Gesamtjahr 2025. Demnach sollen zwischen 77 und 85 kommerzielle und 145 bis 155 Geschäftsflugzeuge ausgeliefert werden. Der Gesamtumsatz wird in einer Spanne von 7,0 bis 7,5 Milliarden US-Dollar erwartet, während die bereinigte EBIT-Marge zwischen 7,5 und 8,3 Prozent liegen soll. Embraer betonte, daß die Ergebnisse des zweiten Quartals nicht wesentlich durch die US-Zölle beeinträchtigt wurden. Das Unternehmen ist als Hauptlieferant für Regionalflugzeuge in Nordamerika von der Entwicklung der dortigen Luftfahrtmärkte stark abhängig. Die positiven Zahlen zeigen, daß Embraer seine Position in einem kompetitiven Markt behaupten und

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Lufthansa City: Acht neue Strecken ab München mit A320neo

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Lufthansa City, die für den Regionalverkehr innerhalb des Lufthansa-Konzerns zuständig ist, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 ab dem Drehkreuz München deutlich erweitert. Wie das Fachportal „Aeroroutes“ berichtet, übernimmt die Fluggesellschaft insgesamt acht neue Strecken von der Hauptgesellschaft Lufthansa. Diese strategische Umverteilung der Flugrouten, die hauptsächlich europäische Destinationen anfliegen, markiert einen wichtigen Schritt in der operativen Neuausrichtung des Konzerns. Lufthansa City wird auf all diesen Verbindungen den modernen und effizienten Airbus A320neo einsetzen, was eine Standardisierung der Flotte auf diesen Strecken ermöglicht. Die strategische Rolle von Lufthansa City und die Ausweitung des Angebots Lufthansa City ist ein zentraler Baustein in der Konzernstrategie der Lufthansa. Die Fluggesellschaft wurde ins Leben gerufen, um den Flugbetrieb auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas zu optimieren und die Kostenstruktur zu verbessern. Die Übernahme der acht neuen Strecken von der Muttergesellschaft ist ein klares Zeichen dafür, daß Lufthansa City eine größere Rolle im operativen Geschäft einnimmt. Die Fluggesellschaft wird nun verstärkt in der Lage sein, die wichtigsten Drehkreuze, insbesondere München, mit europäischen Destinationen zu verbinden. Die Erweiterung des Flugplans konzentriert sich auf populäre Ferien- und Geschäftsreiseziele. Hier sind die Details zu den neuen Routen ab München: Die genaue Taktung der Flüge, die sich im Laufe der Wintersaison ändert, zeigt, daß die Fluggesellschaft flexibel auf die saisonale Nachfrage reagiert. Der Airbus A320neo: Einheitliche Flotte für mehr Effizienz Die Entscheidung, auf all diesen neuen Routen den Airbus A320neo einzusetzen, ist ein wichtiger Aspekt der Strategie von Lufthansa City. Der A320neo ist ein modernes und weit

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