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Air Baltic verzeichnet Passagierwachstum im Juni 2025

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Juni 2025 nahezu eine halbe Million Passagiere befördert. Mit 497.800 Fluggästen wurde ein Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Juni des Vorjahres verzeichnet. Dies signalisiert eine weiterhin starke Nachfrage nach den Dienstleistungen des Unternehmens, obwohl die Anzahl der durchgeführten Flüge leicht zurückging. Im Berichtsmonat Juni führte Air Baltic 4.314 Flüge durch, was einem Rückgang von 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser leichte Rückgang ist laut Fluggesellschaft hauptsächlich auf Netzwerkoptimierungen zu Jahresbeginn zurückzuführen. Trotz des geringeren Flugvolumens konnte Air Baltic ihre betriebliche Effizienz steigern. Die Auslastung erhöhte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 84,1 Prozent – der höchste Wert, den die Fluggesellschaft jemals in einem Juni erzielt hat. Dies unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, die vorhandenen Kapazitäten effektiv zu nutzen und Erträge zu maximieren. Ein weiteres positives Ergebnis ist die Flugregelmäßigkeit von 99,74 Prozent im Juni 2025, was einer geringfügigen Verbesserung von 0,09 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese hohe Betriebszuverlässigkeit trägt zur Kundenzufriedenheit bei und stärkt das Vertrauen der Passagiere in die Airline. Air Baltic bedient derzeit rund 130 Strecken von ihren Basen in Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere. Saisonale Flüge werden auch von Gran Canaria angeboten. Das Streckennetz umfaßt eine Vielzahl von Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion. Die vollständigen Verkehrs- und Betriebszahlen für das erste Halbjahr 2025 werden im Rahmen einer Investorenkonferenz am 13. August 2025 veröffentlicht.

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Tragischer Vorfall am Flughafen Mailand-Bergamo: Mann von Flugzeugtriebwerk erfaßt

Am Flughafen Mailand-Bergamo (BGY) ereignete sich am 8. Juli 2025 ein tragischer Unfall: Ein 35-jähriger Mann kam ums Leben, nachdem er während des sogenannten Pushbacks in das Triebwerk eines Airbus A319 Flugzeuges geraten war. Der Vorfall, der sich gegen 10:20 Uhr Ortszeit ereignete, führte zur sofortigen Einstellung des gesamten Flughafenbetriebs. Sämtliche Flüge wurden daraufhin zum Flughafen Mailand-Malpensa (MXP) umgeleitet. Während die genauen Umstände des Unglücks noch Gegenstand behördlicher Ermittlungen sind, bleibt unklar, ob es sich bei dem Opfer um einen Passagier oder einen Flughafenmitarbeiter handelt. Der Unfallhergang: Ein Unglück während des Pushbacks Der Vorfall ereignete sich am Vormittag des 8. Juli 2025 auf dem Vorfeld des Flughafens Mailand-Bergamo, einem wichtigen Knotenpunkt für den europäischen Billigflugverkehr. Ein Airbus A319 der spanischen Fluggesellschaft Volotea, der als Flug V73511 nach Asturias (OVD) in Spanien abfliegen sollte, befand sich gerade im sogenannten Pushback-Prozeß. Dies ist das Manöver, bei dem ein Flugzeug von einem speziellen Schleppfahrzeug rückwärts von seiner Parkposition weggeschoben wird, bevor es aus eigener Kraft zur Startbahn rollt. In diesem kritischen Moment soll ein 35-jähriger Mann auf das Rollfeld gelaufen und dabei in den Bereich eines laufenden Triebwerks geraten sein. Die genaue Abfolge der Ereignisse, die zu dieser katastrophalen Situation führten, ist noch unklar und bildet den Kern der laufenden Ermittlungen. Das Opfer wurde unmittelbar vom Triebwerk erfaßt und kam dabei auf tragische Weise ums Leben. Die Gewalt eines Flugzeugtriebwerks im Betrieb ist immens; die Saugwirkung vor dem Triebwerk kann Personen und Gegenstände mit großer Kraft anziehen. Sowohl der Flughafenbetreiber SACBO als auch

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Hohes Verkehrsaufkommen in Österreich erwartet

Österreichs Straßen werden am kommenden Wochenende aufgrund des Ferienbeginns in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande, des Wachauer Radmarathons sowie eines Konzertes von Robbie Williams in Wien besonders stark frequentiert sein. Die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen warnen vor erheblichen Verzögerungen, insbesondere auf den wichtigen Nord-Süd-Verbindungen. Der Sommerreiseverkehr wird noch einmal an Intensität zunehmen. Betroffen sein werden voraussichtlich mehrere Hauptverkehrsachsen. Auf der Westautobahn (A1) ist im Großraum Salzburg, besonders im Bereich Thalgau, mit Stau zu rechnen. Die Südautobahn (A2) wird zwischen Sinabelkirchen und Gleisdorf vor einer Baustelle Verzögerungen aufweisen. Auf der Pyhrnautobahn (A9) sind die Mautstellen Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie die Baustelle Kalwang-Mautern mögliche Engpässe. Die Tauernautobahn (A10) im Raum Salzburg sowie vor der Mautstelle St. Michael im Lungau und den Tunnelbereichen wird ebenfalls stark belastet sein. Die Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawankentunnel, die Inntalautobahn (A12) im Großraum Innsbruck und die Brennerautobahn (A13) im gesamten Verlauf, speziell zwischen Innsbruck und der Mautstelle Schönberg sowie der Baustelle Luegbrücke, sind weitere neuralgische Punkte. Die Südosttangente (A23) in Wien wird in beiden Richtungen und die Fernpassstraße (B179) zwischen Füssen in Bayern und Nassereith ebenfalls mit hohem Verkehrsaufkommen rechnen müssen. Zusätzlich zu den allgemeinen Reiseverzögerungen findet am Sonntag, dem 13. Juli, der Wachauer Radmarathon statt. Dieser wird ab den Morgenstunden bis in den Nachmittag auf beiden Seiten der Donau im Bereich der Wachau, etwa auf der B3 und B33, zu Unterbrechungen und Verzögerungen führen. Am Samstag, dem 12. Juli, wird zudem ein Konzert des britischen Superstars Robbie Williams im Wiener Ernst-Happel-Stadion tausende Besucher anziehen. Dies führt ab den Nachmittagsstunden

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425 Jahre Wiener Gastfreundschaft: Das Hotel Stefanie feiert Jubiläum als lebendige Legende

Wien feiert dieser Tage ein bemerkenswertes Jubiläum in seiner Hotellerie: Das Hotel Stefanie, im Jahre 1600 unter dem Namen „Weiße Rose“ gegründet, begeht seinen 425. Geburtstag. Damit ist es das älteste Hotel der Bundeshauptstadt und bis heute eine Institution, die Tradition und zeitgemäßen Komfort auf einzigartige Weise verbindet. Seit vier Generationen wird das Haus von der Familie Schick geführt, die es gekonnt versteht, die reiche Historie des Hauses zu bewahren und gleichzeitig den Anforderungen moderner Reisender gerecht zu werden. Die „Weiße Rose“, einst vor den Toren der Stadt gelegen, ist heute ein zentraler Anziehungspunkt, der Gäste aus aller Welt empfängt und als lebendiges Zeugnis Wiener Geschichte und Gastfreundschaft gilt. Von der „Weißen Rose“ zum Hotel Stefanie: Eine Zeitreise Die Geschichte des Hotel Stefanie ist eng mit der Entwicklung Wiens selbst verknüpft. Gegründet am 8. Juli 1600 als „Weiße Rose“, war der Gasthof ursprünglich knapp außerhalb der damaligen Wiener Stadtmauer gelegen. In einer Zeit, in der Reisen oft mühsam und langwierig war, bot die „Weiße Rose“ den Reisenden nicht nur eine Unterkunft, sondern auch umfassende Dienstleistungen. Ein Zeugnis dieser Epoche ist die Tatsache, daß der damalige Gasthof über stolze 90 Pferdestellplätze verfügte – ein klares Indiz für die Bedeutung des Hauses als Rastplatz für Fuhrwerke und Reiter. Damals, zu Zeiten der Habsburgermonarchie, beherbergte die „Weiße Rose“ vorwiegend Reisende aus den weitläufigen Kronländern, die auf ihren Wegen nach oder von der kaiserlichen Residenz Halt machten. Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte des Hauses ereignete sich im Jahre 1888, als Carl Witzmann, der

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KLM erweitert Flugangebot für den Sommer 2025

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines weitet ihr Streckennetz und die Kapazitäten für den kommenden Sommerflugplan 2025 erheblich aus. Insgesamt werden 161 Ziele weltweit angeflogen, wobei die Sitzplatzkapazität um vier Prozent steigt. Für die Monate Juli und August rechnet das Unternehmen mit der Beförderung von rund 6,4 Millionen Passagieren. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnet KLM in Nordamerika mit neun Prozent mehr Flügen und in Südeuropa, wo 25 Prozent mehr Sitzplätze nach Portugal und Kroatien angeboten werden. KLM führt in dieser Saison sechs neue Routen ein. Auf den Interkontinentalstrecken sind dies San Diego in den Vereinigten Staaten, Georgetown in Guyana und Hyderabad in Indien, letzteres ab September. Innerhalb Europas werden Ljubljana in Slowenien, Exeter im Vereinigten Königreich und Biarritz in Frankreich neu in das Streckennetz aufgenommen. Die Buchungsnachfrage für San Diego, Biarritz und Ljubljana wird bereits als stark bezeichnet. Der Beginn der Sommersaison am ersten Juliwochenende zeigte sich bereits geschäftig: Vom 4. bis 6. Juli erwartete KLM etwa 330.000 Passagiere an Bord ihrer Flugzeuge. Neben den neuen Zielen erhöht KLM auch die Frequenzen zu bereits beliebten Destinationen. Auf Interkontinentalstrecken umfaßt dies tägliche Verbindungen nach Kilimandscharo/Dar es Salaam (Tansania) und Las Vegas (USA) bis August. Flüge nach Osaka und Tokio-Narita in Japan werden ab Ende September auf fünf respektive sechs wöchentliche Flüge erweitert. Edmonton in Kanada wird fünfmal pro Woche bedient, in der Hochsaison sechsmal. Kapstadt in Südafrika und Curaçao in der Karibik erhalten ab Oktober zusätzliche wöchentliche Flüge. Im europäischen Streckennetz werden die Frequenzen unter anderem für Belfast, Porto und

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Historisches Abkommen für Nordzypern: Turkish Airlines und AJet stärken Flugverbindungen und Tourismus

Die Behörden im türkisch kontrollierten Nordzypern haben am 7. Juli 2025 ein bedeutendes Abkommen mit Turkish Airlines und deren Billigflugtochter AJet (ehemals Anadolu Jet) unterzeichnet. Diese wegweisende Vereinbarung zielt darauf ab, die Luftverkehrsanbindung zum Norden der Insel erheblich zu verbessern. Kernpunkte des Deals sind die Festlegung von Ticketpreisobergrenzen auf wichtigen Routen und eine Erhöhung der Flugfrequenzen zum Hauptflughafen Ercan International Airport (ECN). Das Protokoll, das von Premierminister Unal Ustel als „wichtiger Schritt“ und von Ahmet Bolat, dem Vorsitzenden des Exekutivkomitees von Turkish Airlines, als „historischer Tag“ bezeichnet wurde, verspricht eine Belebung des Tourismus und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des nördlichen Teils Zyperns. Insbesondere die angestrebte Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen aus dem Vereinigten Königreich nach Nordzypern steht im Fokus der Bemühungen. Ein neuer Horizont für den Tourismus in Nordzypern Nordzypern, der türkisch kontrollierte Teil der Mittelmeerinsel, steht vor einer signifikanten Aufwertung seiner internationalen Anbindung. Das jüngst geschlossene Abkommen zwischen den dortigen Behörden und den führenden türkischen Fluggesellschaften Turkish Airlines und AJet ist ein strategischer Schachzug, um den einreisenden Tourismus massiv zu fördern. Die Unterzeichnungszeremonie, die am 7. Juli 2025 in der Präsidentschaft in der nordzypriotischen Hauptstadt Lefkosa stattfand, wurde von hochrangigen Persönlichkeiten wie dem türkisch-zypriotischen Premierminister Unal Ustel und Ahmet Bolat, einem Vorstandsmitglied und Vorsitzenden des Exekutivkomitees von Turkish Airlines, begleitet. Bolat sprach von einem „historischen Tag“, der das touristische Produkt des Nordens „wettbewerbsfähiger“ machen werde, während Ustel die Vereinbarung als „wichtigen Schritt“ in der Entwicklung der Region würdigte. Das neue Protokoll zielt darauf ab, den Luftverkehr nach Nordzypern durch günstigere Tarife

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Hamburger Flughafen testet Wasserstoff-Gepäckschlepper

Der Hamburger Flughafen erprobt derzeit den Einsatz eines speziell umgebauten Gepäckschleppers mit Wasserstoffantrieb. Ziel des Praxistests ist es, die Möglichkeit der Umrüstung bestehender Fahrzeugflotten für einen emissionsarmen Bodenbetrieb zu untersuchen. Diese Maßnahme basiert auf den Ergebnissen internationaler Studien aus dem Interreg BSR HyAirport Projekt und soll die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis überprüfen. Der neue Prototyp wurde von der Firma HTM Hydro Technology Motors aus Bingen am Rhein entwickelt. Er basiert auf einem vorhandenen Erdgas-Modell (Mulag 4CNG) und wurde auf Wasserstoffbetrieb umgerüstet. Der Test, der sechs bis neun Monate dauern soll, konzentriert sich auf die Erprobung des Wasserstoffantriebs unter realen Bedingungen auf dem Vorfeld des Flughafens. Dabei werden die technische Funktionalität, der Verbrauch und die wirtschaftliche Machbarkeit einer breiteren Anwendung analysiert. Der Test findet bewußt während der verkehrsreichen Sommermonate statt, um ein breites Einsatzspektrum abzubilden. Aktuell sind am Hamburg Airport rund 60 Gepäckschlepper in Betrieb; einer davon fährt nun mit Wasserstoff statt Erdgas. Die für den Test benötigte Wasserstoff-Tankinfrastruktur wird von der Firma Ryze Power mit einer mobilen Tankeinheit direkt am Flughafen bereitgestellt. Das Projekt wird technisch und wirtschaftlich begleitet, unter anderem durch Analysen im Rahmen des Norddeutschen Reallabors (NRL), einem Verbundprojekt von 50 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Bereits im Jahre 2019 war der Hamburger Flughafen an einem früheren wasserstoffbasierten Schlepperprojekt beteiligt, bei dem gemeinsam mit Mulag ein erstes Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb entwickelt wurde. Dieses Modell wurde später auch an internationalen Forschungsstandorten wie dem Flughafen Bristol, der Cranfield University und zuletzt am Flughafen Riga auf seine Wintertauglichkeit getestet.

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Virgin Atlantic enthüllt umfassende Transformation des Langstreckenerlebnisses

Virgin Atlantic hat am 8. Juli 2025 in London weitreichende Pläne zur Neugestaltung seiner Langstreckendienste bekanntgegeben. Konzernchef Shai Weiss präsentirte eine umfassende Erneuerung des Passagiererlebnisses, die die Renovierung wichtiger Lounges, die Modernisierung der Premium-Kabinen und, als vielleicht bedeutendste Neuerung, die Einführung von kostenlosem Starlink-WLAN für alle Passagiere bis zum Jahre 2027 umfaßt. Diese umfassende Überarbeitung gilt als die weitreichendste Neuausrichtung des Angebots der Fluggesellschaft seit ihrer Gründung vor 41 Jahren im Jahre 1984 und unterstreicht den Anspruch von Virgin Atlantic, sich als führende Premium-Langstreckenfluggesellschaft weiter zu etablieren. Eine umfassende Neuausrichtung: Virgin Atlantics Vision Die angekündigte Transformation der Dienste von Virgin Atlantic stellt die wohl umfassendste Neugestaltung des Passagiererlebnisses seit der Gründung der Fluggesellschaft im Jahre 1984 dar. Seit vier Jahrzehnten hat sich Virgin Atlantic von einem Herausforderer zu einer etablierten Premium-Langstreckenfluggesellschaft entwickelt. Nun strebt das Unternehmen an, seine Position durch eine maßgeschneiderte Gasterfahrung in den Bereichen Reisen, Gastfreundschaft und Unterhaltung weiter zu festigen. Ziel ist es, das „meistgeliebte Reiseunternehmen“ zu werden, wie es in einer begleitenden Unternehmensmitteilung heißt. Die Überarbeitung konzentriert sich auf drei zentrale Säulen des Passagiererlebnisses: das Reisen selbst, die Unterhaltung an Bord und die Gastfreundschaft. In jeder dieser Kategorien stehen Innovation und Aufwertung im Vordergrund. Insbesondere für Reisende der Premium-Kabine, der sogenannten „Upper Class“, verspricht Virgin Atlantic ein grundlegend erneuertes und aufgefrischtes Erlebnis. Dieser Fokus auf die Premium-Segmente spiegelt einen breiteren Trend in der Luftfahrtindustrie wider, bei dem Fluggesellschaften verstärkt in höherwertige Kabinen und Dienstleistungen investiren, um anspruchsvolle Geschäfts- und Privatreisende anzusprechen. Viele Fluggesellschaften, darunter auch europäische

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Vereinigte Arabische Emirate setzen auf Hochgeschwindigkeitszüge

Die Vereinigten Arabischen Emirate forcieren den Ausbau ihrer Verkehrsinfrastruktur und richten dabei den Blick verstärkt auf den Schienenverkehr. Im Rahmen einer offiziellen Zeremonie im Al-Faya-Depot in Abu Dhabi wurde ein umfangreiches Bahnprojekt vorgestellt: eine neue Hochgeschwindigkeitszugverbindung zwischen der Hauptstadt Abu Dhabi und der Metropole Dubai. Dieses Vorhaben soll nicht nur den öffentlichen Verkehr entlasten, sondern auch als Prestigeprojekt im Nahen Osten dienen. Verantwortlich für die Planung und Umsetzung ist das nationale Bahnunternehmen Etihad Rail, welches bereits am Aufbau eines Güterbahnnetzes zwischen den Emiraten arbeitet und nun auch im Personenverkehr voranschreitet. Die geplante Direktverbindung sieht Züge vor, die Geschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometern pro Stunde erreichen können, vergleichbar mit europäischen TGV- oder japanischen Shinkansen-Zügen. Die Fahrzeit zwischen Abu Dhabi und Dubai soll dadurch auf etwa 30 Minuten verkürzt werden. Gegenwärtig beträgt die Fahrzeit mit dem Auto auf dieser Strecke, je nach Verkehrslage, gut eine Stunde. Damit stellt der neue Zug eine attraktive Alternative zur Straße dar, insbesondere für Pendler sowie für Touristen, die zwischen den beiden Großstädten reisen möchten. Neben der Hochgeschwindigkeitsstrecke präsentierte Etihad Rail auch die erste nationale Personenzugflotte der Vereinigten Arabischen Emirate. Diese Flotte soll in einem zweiten Schritt Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde erreichen und künftig weitere Regionen im Land verbinden. Bereits vorgestellt wurden vier neue Bahnhöfe in Abu Dhabi, Dubai, Schardscha und Fudschaira. Diese Stationen sind so konzipiert, daß sie nahtlos in die bestehenden Metro- und Busnetze integriert werden können, um einen durchgängigen öffentlichen Nah- und Fernverkehr im gesamten Land zu ermöglichen. Die

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Icelandair verzeichnet starkes Passagierwachstum im Juni 2025

Icelandair hat im Juni 2025 insgesamt 552.000 Passagiere befördert, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Seit Beginn des Jahres reisten bereits über 2,2 Millionen Fluggäste mit der isländischen Airline. Das Unternehmen vermeldet eine erfreuliche Entwicklung und bestätigt seinen strategischen Kurs. Im Berichtsmonat Juni entfielen 35 Prozent der Passagiere auf Flüge nach Island und 17 Prozent auf Reisen von Island. Umsteigepassagiere machten 44 Prozent aus, während vier Prozent innerisländisch reisten. Besonders hervorzuheben ist das kräftige Wachstum in den Märkten von und nach Island, wo die Passagierzahlen um 20 respektive 19 Prozent zulegten. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie, sich verstärkt auf diese Routen zu konzentrieren. Die Auslastung der Flüge erreichte 85,1 Prozent, eine Verbesserung gegenüber 83,4 Prozent im Vorjahr. Auch die Pünktlichkeit konnte mit 86,8 Prozent ein hohes Niveau halten. Neben dem Linienfluggeschäft zeigte sich auch der Charterflugbereich mit einem Anstieg der verkauften Blockstunden um 52 Prozent robust. Das Frachtvolumen, gemessen in Frachttonnenkilometern, stieg im Vergleich zum Juni des Vorjahres um 16 Prozent. Bogi Nils Bogason, Präsident und Hauptgeschäftsführer von Icelandair, äußerte sich erfreut über die weiterhin starke Nachfrage nach Reisen nach Island. Er betonte, daß die verstärkte Ausrichtung auf die Märkte von und nach Island Früchte trage. Im Juni wurde zudem die Verbindung nach Göteborg wieder aufgenommen und das Treueprogramm Saga Club durch eine Partnerschaft mit BYKO, Islands größter Baumarktkette, ausgebaut. Der Saga Club ist mit etwa 400.000 aktiven Mitgliedern das größte Bonusprogramm in Island und soll den Kunden zusätzlichen Nutzen bieten. Icelandair nutzt

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