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QantasLink erneuert Regionalflotte: Embraer E190 ersetzt Fokker F100 in Westaustralien

Die australische Luftfahrtlandschaft erlebt eine bedeutende Umstrukturierung in ihrem regionalen Sektor. QantasLink, der Regionalarm der nationalen Fluggesellschaft Qantas, hat sich für die Embraer 190 (E190) als bevorzugten Flugzeugtyp für ein umfassendes Flottenerneuerungsprogramm ihrer in Westaustralien ansässigen Regionalfluggesellschaft Network Aviation entschieden. Diese strategische Entscheidung markirt das Ende einer Ära für die Fokker F100-Flotte, welche sukzessive durch modernere und effizientere Maschinen ersetzt werden soll. Das Vorhaben unterstreicht das anhaltende Engagement von QantasLink für die Luftfahrt in den abgelegenen Regionen und die Unterstützung des vitalen Rohstoffsektors Westaustraliens, welcher maßgeblich auf die sogenannten „Fly-in, Fly-out“-Dienste angewiesen ist. Generationswechsel am Himmel: Die Ablösung der Fokker F100 Kern des Erneuerungsplanes ist die Ausmusterung der in die Jahre gekommenen Fokker F100-Flugzeuge von QantasLink und deren Ersatz durch bis zu vierzehn Embraer E190. Die Fokker F100, ein zweistrahliges Kurzstreckenflugzeug niederländischer Herkunft, war über Jahrzehnte hinweg ein zuverlässiges Arbeitspferd auf regionalen Routen in Australien. Sie war insbesondere für ihre Robustheit und ihre Fähigkeit, auf kürzeren Landebahnen zu operiren, geschätzt, was sie für die oft anspruchsvollen Bedingungen im australischen Outback geeignet machte. Viele dieser Flugzeuge sind jedoch bereits seit langem im Dienst, und ihre Betriebskosten sowie ihr Wartungsaufwand sind im Laufe der Jahre gestiegen. Die Ausmusterung der F100-Flotte ist daher ein logischer Schritt in Richtung einer moderneren und wirtschaftlicheren Flottenstruktur. QantasLink beabsichtigt, erste E190-Maschinen gegen Ende des Jahres 2026 in Dienst zu stellen. Die Fluggesellschaft evalvirt derzeit verschiedene Optionen zur Beschaffung von E190-Flugzeugen aus zweiter Hand („mid-life E190 aircraft“), was oft eine kostengünstigere und schnellere Möglichkeit darstellt, die Flotte zu

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Heathrow hebt Umsatzprognose an – Passagierzahlen stabil

Der Londoner Flughafen Heathrow hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben korrigiert. Der verkehrsreichste Flughafen Europas rechnet nunmehr mit Einnahmen von 3,61 Milliarden Pfund, was rund 4,23 Milliarden Euro entspricht. Zuvor war von 3,57 Milliarden Pfund ausgegangen worden. Diese Anpassung ist primär auf eine unerwartet hohe Nachfrage im Segment der Langstreckenflüge zurückzuführen. Als Begründung für die Belebung der Reisenachfrage nannte der Flughafen die nachlassende Inflation. Es zeigten sich jedoch erste Anzeichen eines Rückgangs bei Geschäftsreisen, was auf die eher verhaltenen Konjunkturaussichten zurückgeführt wird. Trotz der angehobenen Umsatzprognose beließ der Flughafenbetreiber seine Schätzung für die Passagierzahlen im laufenden Jahr unverändert bei 84,2 Millionen. Dies deutet darauf hin, daß die höheren Einnahmen vor allem durch eine höhere Wertigkeit der einzelnen Reisen oder veränderte Ticketpreise zustande kommen, nicht durch eine größere Zahl an Passagieren. Gleichzeitig rechnet Heathrow mit steigenden Kosten. Der bereinigte Betriebsaufwand soll um 7,2 Prozent auf 1,63 Milliarden Pfund anwachsen. Dies wird mit höheren Ausgaben für die Sicherheit und Versicherungen begründet. Die kontinuierlichen Investitionen in die Sicherheitsinfrastruktur eines der größten Drehkreuze der Welt sind essentiell, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und den internationalen Standards zu genügen. Der Flughafen Heathrow spielt eine zentrale Rolle im europäischen und globalen Luftverkehr. Seine Entwicklung gilt als Indikator für die allgemeine Verfassung der Reisebranche, insbesondere im Bereich der Langstreckenverbindungen. Die Anpassungen der Prognosen spiegeln die komplexen Dynamiken wider, welche aus makroökonomischen Entwicklungen, Reisegewohnheiten und betrieblichen Anforderungen resultieren.

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LOT Polish Airlines eröffnet neue Route von Danzig nach Istanbul

Die polnische Nationalfluggesellschaft LOT Polish Airlines wird am 14. Januar 2026 eine neue Flugverbindung in die Türkei aufnehmen. Die Route führt direkt von Danzig nach Istanbul und wird viermal wöchentlich angeboten: jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags. Mit dieser Erweiterung stärkt LOT ihre Präsenz an polnischen Regionalflughäfen und bietet Reisenden aus Nordpolen eine direkte Anbindung an die türkische Metropole. Die Flugzeit für die neue Strecke wird rund 2 Stunden und 50 Minuten betragen. Für LOT Polish Airlines ist die Eröffnung dieser Verbindung ein strategischer Schritt, um das eigene Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Danzig, mit seinem Lech Wałęsa Flughafen, gewinnt zunehmend an Bedeutung als regionaler Luftverkehrsknotenpunkt in Polen. Die direkte Anbindung an Istanbul, eine der größten Städte Europas und ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr, dürfte sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern neue Reisemöglichkeiten eröffnen. Istanbul dient als Brücke zwischen Europa und Asien und ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt, insbesondere durch den Istanbul Airport, der in den letzten Jahren massiv ausgebaut wurde. Eine direkte Verbindung von Danzig aus ermöglicht es Passagieren, von dort aus Anschlußflüge in das weitläufige Netz der türkischen Fluggesellschaften, wie Turkish Airlines, zu nutzen, die Istanbul als Heimatbasis haben. Dies erleichtert Reisen in den Nahen Osten, nach Asien und Afrika. Die neue Strecke ist Teil der Expansionsstrategie von LOT, welche darauf abzielt, die Konnektivität Polens zu wichtigen internationalen Zielen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit der nationalen Fluggesellschaft zu erhöhen. Die Konzentration auf Regionalflughäfen wie Danzig spiegelt zudem den Trend wider, Reiseverkehr nicht ausschließlich über die größten nationalen

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Gericht stoppt Neustartpläne der South African Airways-Tochter Mango

Die geplante Wiederaufnahme des Flugbetriebs der südafrikanischen Billigfluggesellschaft Mango, einer Tochtergesellschaft der South African Airways (SAA), ist durch eine Gerichtsentscheidung vorläufig gestoppt worden. Nach vier Jahren am Boden sieht sich Mango mit rechtlichen Hürden konfrontirt, wie das Portal Independent Online berichtet. Die Airline wollte nach langer Pause den Betrieb wieder aufnehmen. Der Grund für die gerichtliche Intervention ist eine Klage des Unternehmens Aviation Coordination Services (ACS), einem Gläubiger von Mango. ACS hatte gegen die Fluggesellschaft und ihren Sanierungsberater Sipho Sono geklagt. Ziel der Klage war es, den Sanierungsplan und insbesondere den darin vorgesehenen Umgang mit den Gläubigerforderungen anzufechten. Diese rechtliche Auseinandersetzung hat nun zu einer erheblichen Verzögerung der Neustartpläne geführt. Der Gauteng High Court wies laut dem Bericht einen Einspruch von Sipho Sono gegen die Klage ab. Damit entschied das Gericht, daß der Sanierungsplan in seiner gegenwärtigen Form nicht umgesetzt werden kann. Dies bedeutet einen Rückschlag für die Bemühungen, Mango wieder in die Luft zu bringen und wirft Fragen über die Zukunft der angeschlagenen Fluggesellschaft auf. Die Sanierung südafrikanischer Staatsunternehmen, insbesondere im Bereich der Luftfahrt, ist seit Jahren ein komplexes und oft kontroverses Thema. Die Situation von Mango spiegelt die Schwierigkeiten wider, mit denen staatliche Fluggesellschaften und ihre Töchter in Südafrika konfrontirt sind. Zahlreiche Versuche zur Restrukturierung und Rettung von SAA und ihren verbundenen Unternehmen waren in der Vergangenheit mit Herausforderungen verbunden. Die aktuelle Gerichtsentscheidung unterstreicht die Notwendigkeit, alle Gläubigerforderungen im Rahmen eines Sanierungsplans zu berücksichtigen, um einen rechtssicheren und dauerhaften Neustart zu ermöglichen.

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Skyalps in Amadeus-System integriert

Die Fluggesellschaft Skyalps ist ab sofort im globalen Vertriebssystem Amadeus buchbar. Diese Integration ermöglicht Reisebüros und Vertriebspartnern weltweit einen direkten Zugang zu den Flügen von Skyalps, was eine wesentliche Erweiterung der Buchungsmöglichkeiten für Reisende darstellt und die Präsenz der Airline auf dem internationalen Markt stärkt. Die Anbindung an ein sogenanntes Global Distribution System (GDS) wie Amadeus ist ein wichtiger Schritt für Fluggesellschaften, um ihre Reichweite über die eigenen Vertriebskanäle hinaus zu vergrößern. Reisebüros, sowohl stationäre als auch Online-Plattformen, nutzen GDS-Systeme als zentrale Schnittstelle, um Flugverbindungen, Tarife und Verfügbarkeiten verschiedener Airlines abzurufen und direkt zu buchen. Für Skyalps bedeutet dies eine erhebliche Steigerung der Sichtbarkeit und des Potentials zur Kundengewinnung. Skyalps, eine in Südtirol ansässige Fluggesellschaft, operiert vornehmlich mit kleineren Regionalflugzeugen und konzentriert sich auf Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten, oft mit Fokus auf Geschäfts- und Tourismusverkehr in der Alpenregion. Die Aufnahme in Amadeus, einem der führenden GDS-Anbieter weltweit, stellt eine Professionalisierung der Vertriebsstrategie dar und erleichtert die Buchung für internationale Reisende und Unternehmen, die auf strukturierte Buchungssysteme angewiesen sind. Durch diese strategische Entscheidung wird Skyalps in der Lage sein, ihre Flüge einem wesentlich größeren Kundenkreis anzubieten. Dies könnte nicht nur zu einer höheren Auslastung der bestehenden Routen führen, sondern auch die Basis für eine zukünftige Erweiterung des Flugnetzes bilden. Die Integration in Amadeus ist ein Indiz für das Wachstum und die Ambitionen von Skyalps, sich als relevanter Akteur im regionalen Flugverkehr zu etablieren.

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Ein Erlebnissommer auf Schienen: Niederösterreichische Bahnen locken mit vielfältigem Programm

Der Sommer 2025 verspricht in Niederösterreich eine Fülle an spannenden Freizeitaktivitäten, die unter dem Dach der NÖVOG von den Niederösterreich Bahnen präsentiert werden. Von Sternschnuppenfahrten über interaktive Spiele in den Bergen bis hin zu nostalgischen Zugerlebnissen – das Programm ist so vielseitig wie das Bundesland selbst. Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer, zuständig für Verkehr in Niederösterreich, äußerte sich erfreut über das Angebot: „Ob Sternschnuppenfahrt, Mountain Escape Spiel, Rock am Berg, Alpakaexpress, nostalgischer Candle light train oder Alpine Sunrise – unsere Niederösterreich Bahnen stehen mit einer Fülle an regionalen Freizeitangeboten für Familien und Eisenbahnliebhaber sowie Highlights für Bergenthusiasten bereit. Ich wünsche unseren Landsleuten einen unvergesslichen Erlebnissommer in Niederösterreich.“ Die NÖVOG, die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft, hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer einzigartigen Kombination aus Tradition und Moderne, das reiche kulturelle und landschaftliche Erbe der Region erlebbar zu machen und dabei eine bedarfsgerechte Freizeitmobilität auf höchstem Niveau zu bieten. Die Mariazellerbahn: Vielfalt für jeden Geschmack Die Mariazellerbahn, eine der bekanntesten Schmalspurbahnen Österreichs, bietet im Sommer 2025 ein breitgefächertes Ausflugsangebot, das alle Interessen und Altersgruppen anspricht. Ob entspannte Wander- oder Radausflüge mit der modernen „Himmelstreppe“, kulinarische Genüsse im Panoramawagen oder spannendes Kinderprogramm und das besondere Cabrio-Feeling im Erlebniszug „Ötscherbär“ – die Bahn erschließt die malerische Region rund um den Ötscher auf einzigartige Weise. Ein besonderer Veranstaltungstipp ist die Sternschnuppenfahrt mit dem Ötscherbär am 29. August. Diese nächtliche Exkursion verspricht eine begleitete Wanderung im Naturpark Ötscher-Tormäuer, die den Blick auf einen beeindruckenden Sternenhimmel freigibt. Kulinarisch werden die Gäste mit Spezialitäten vom Ötschergrill verwöhnt. Während der Rückfahrt sorgt

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Air India und Croatia Airlines erweitern Codeshare-Kooperation

Die Fluggesellschaften Air India und Croatia Airlines planen, ihre bestehende Codeshare-Kooperation ab Oktober dieses Jahres um eine zusätzliche Route zu erweitern. Ab dem 13. Oktober wird die indische Staatsfluggesellschaft ihren Designator-Code und ihre Flugnummern für die Flüge von Croatia Airlines zwischen Wien und Zagreb (AI7524/7525) hinzufügen. Diese Codeshare-Vereinbarung wird an Montagen, Dienstagen, Donnerstagen und Sonntagen gelten und die Konnektivität zwischen den beiden Ländern weiter verbessern. Die neue Route ergänzt die bereits bestehenden Codeshare-Abkommen von Air India auf Flügen, die von Croatia Airlines betrieben werden. Dazu zählen Verbindungen zwischen Zagreb und den Städten Frankfurt, Paris und London. Des Weiteren umfaßt die Kooperation Flüge zwischen Split und Frankfurt, Paris, London sowie Wien, ebenso wie zwischen Dubrovnik und Frankfurt und Paris. Diese umfassende Zusammenarbeit ermöglicht Reisenden eine nahtlosere Verbindung zu verschiedenen Zielen in Kroatien über europäische Drehkreuze, insbesondere für Passagiere aus Indien. Die Ausweitung von Codeshare-Abkommen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Strategie, um das Streckennetz zu erweitern, ohne zusätzliche Flugzeuge oder Personal einsetzen zu müssen. Solche Kooperationen tragen dazu bei, die Auslastung der Flüge zu erhöhen und den Passagieren mehr Reiseoptionen und Flexibilität zu bieten. Für Air India bedeutet die Erweiterung eine verstärkte Präsenz auf dem europäischen Markt, insbesondere in Südosteuropa, während Croatia Airlines von einer besseren Anbindung an das weltweite Netz von Air India profitiert. Es ist festzuhalten, daß Croatia Airlines im Rahmen dieser Vereinbarung keine Codeshare-Flüge auf den Diensten von Air India anbietet. Diese asymmetrische Partnerschaft unterstreicht die Bestrebungen von Air India, ihre Reichweite in Europa auszubauen und den Zugang

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Niederösterreich verzeichnet deutliches Nächtigungsplus im Mai 2025

Der Tourismus in Niederösterreich blickt auf einen erfolgreichen Mai zurück. Begünstigt durch lange Wochenenden und milde Temperaturen ohne größere Extreme, konnten die Touristiker des Bundeslandes einen bemerkenswerten Zuwachs bei den Nächtigungszahlen verzeichnen. Dies ist ein positives Signal für die bevorstehende Sommersaison. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob hervor, daß die Feiertage und Fenstertage im Mai nahezu ideale Bedingungen für Kurzurlaube in Niederösterreich schufen. Dies spiegele sich deutlich in den aktuellen Zahlen wider: Im Mai wurden insgesamt 708.500 Nächtigungen erfaßt, was einem Plus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Seit Jahresbeginn bis Ende Mai belaufen sich die Nächtigungen bereits auf 2.571.600, ein Zuwachs von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies unterstreicht die stabile und positive Entwicklung des Tourismussektors im Bundesland. Die Wintersaison 2024/25, welche den Zeitraum von November 2024 bis April 2025 umfaßte, zeigte ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung mit über 2,8 Millionen Nächtigungen – ein Plus von gut zwei Prozent gegenüber der Vorsaison. Besonders die deutschen Gäste trugen mit rund 230.000 Übernachtungen und einem Zuwachs von 4,3 Prozent maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Auch die Gäste aus dem gesamten Ausland sorgten mit einem Plus von 4,6 Prozent (insgesamt rund 920.000 Übernachtungen) für positive Zahlen. Inländische Gäste buchten in dieser Wintersaison fast 1,9 Millionen Nächtigungen. Mit dem heutigen Beginn der Sommerferien startet in Niederösterreich auch wieder die beliebte Veranstaltungsreihe „Kultur bei Winzerinnen & Winzern“, die bis Anfang September 35 Kulturveranstaltungen mit Weinerlebnis anbietet. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, betonte, daß das Land für alle Altersgruppen attraktive Angebote bereithalte, von Kulturerlebnissen und

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Schönbrunn Group als touristischer Motor Österreichs: Besucherzahlen steigen, Fernmärkte gewinnen an Bedeutung

Die Schönbrunn Group, eine der wichtigsten Kulturinstitutionen Österreichs, kann auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurückblicken. An allen ihren Standorten – dem majestätischen Schloß Schönbrunn mit seinen Gartenattraktionen, dem vielfältigen Möbelmuseum Wien, dem eindringlichen Sisi Museum in der Wiener Hofburg und dem weitläufigen Schloß Hof – wurde ein bemerkenswerter Anstieg der Besucherzahlen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Gäste stieg von rund 4.348.000 im Jahre 2023 auf beeindruckende 4.776.000 im Jahre 2024. Dieser Zuwachs um nahezu eine halbe Million Besucher unterstreicht die wachsende Attraktivität der historischen Stätten und ihre zentrale Rolle als kultureller Botschafter und starker Motor für den Tourismus und die heimische Wirtschaft. Besonders erfreulich ist dabei der gestiegene Anteil internationaler Gäste, vor allem aus Überseemärkten wie den Vereinigten Staaten von Amerika und Asien. Beeindruckendes Besucherwachstum aus aller Welt Die Zahlen des Jahres 2024 sind ein klares Indiz für die anhaltende Anziehungskraft der österreichischen Kulturgüter auf globaler Ebene. Während im Jahre 2023 Deutschland noch die größte Besuchergruppe stellte, gefolgt von Gästen aus Osteuropa, den USA, Österreich selbst und weiteren europäischen Ländern, hat sich dies im Jahre 2024 merklich verändert. Die Schönbrunn Group verzeichnete einen signifikanten Anstieg des Anteils internationaler Gäste aus entfernten Märkten. Nach Besuchern aus dem benachbarten Deutschland bildet die Gruppe aus den USA nun die zweitgrößte Kohorte. Auch der Anteil von Reisenden aus dem asiatischen Raum zeigt einen stetigen Aufwärtstrend. Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, äußerte sich hocherfreut über diese Entwicklung: „Ich freue mich besonders, daß die kulturelle Strahlkraft der Schönbrunn Group zunehmend Gäste aus internationalen

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Debatte um Sozialabgaben auf Trinkgeld im Tourismus spitzt sich zu

Angesichts der bevorstehenden Hauptreisezeit und der damit verbundenen hohen Trinkgeldeinnahmen für Beschäftigte im Tourismussektor spitzt sich die Debatte um die Sozialabgaben auf Trinkgeld in Österreich zu. Trotz monatelanger Diskussionen fehle weiterhin eine klare Lösung, was auf Unverständnis bei Branchenvertretern stößt. Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), fordert dringendes Handeln. Veit kritisiert scharf die derzeitige Ungleichbehandlung. Er betont, daß Beschäftigte im Tourismus nicht mehr Sozialabgaben zahlen sollten als Arbeitnehmer anderer Branchen, die ebenfalls Trinkgeld erhalten, jedoch keine Pauschale entrichten müssen. „Ein Zwei-Klassen-System können weder Regierung noch ÖGK wollen!“, so Veit. Er plädirte für eine faire und einheitliche Regelung, um keine Ungleichheit auf Kosten der Angestellten im Gastgewerbe zu schaffen. Des Weiteren verwehrt sich Veit gegen eine „Entmündigung“ erwachsener Personen in Bezug auf die Verwendung ihres Trinkgeldes. Er argumentirt, daß wer sein Trinkgeld in die Altersvorsorge investiren möchte, dies auch tun können sollte. Verweisend auf die bestehenden drei Säulen des Pensionssystems – Arbeitgeberbeiträge zur ersten und zweiten Säule sowie die private Vorsorgekasse als dritter Pfeiler – sieht er die private Vorsorge als den geeigneten Weg. „Wenn man über Geld frei verfügen kann muß, dann über Trinkgeld!“, stellt Veit klar. Der ÖHV-Präsident unterstreicht zudem den Geschenk-Charakter des Trinkgeldes. Da es nicht vom Arbeitgeber stamme, in seiner Höhe variire und bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht ersetzt werde – wie sich beispielsweise während der Corona-Pandemie gezeigt habe –, sollten darauf auch keine Sozialabgaben abgeführt werden. Veit sieht in der Besteuerung von Trinkgeldern eine „Strafsteuer auf guten Service“ und fordert die Politik auf, Lücken in

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