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DRF Luftrettung führt neues Übergabeschema „Sinnhaft“ ein

Die DRF Luftrettung führt an ihren 31 Stationen in Deutschland eine neue Merkhilfe zur strukturierten Patientenübergabe ein. Das unter dem Namen „Sinnhaft“ bekannte Übergabeschema, entwickelt am Universitätsklinikum Bonn, soll den Einsatzcrews ein standardisirtes Muster bieten, um Patienten effizient und sicher an die weiterbehandelnden Teams in den Kliniken zu übergeben. Damit leistet die Luftrettungsorganisation einen wichtigen Beitrag zur lückenlosen Patientenversorgung innerhalb der gesamten Rettungskette. Dr. Florian Reifferscheid, Leiter Medical Operations bei der DRF Luftrettung, betonte die kritische Bedeutung der Patientenübergabe in der Klinik für die Notfallversorgung. Er erklärte, daß zu diesem Zeitpunkt alle wichtigen Informationen über den Zustand des Patienten korrekt und lückenlos vermittelt werden müßten. Faktoren wie Zeitdruck, Streß und Personalwechsel bergen im Notfallalltag jedoch Risiken für eine reibungslose Kommunikation und somit für die optimale Weiterversorgung. Um diese Schnittstelle sicherer zu gestalten, entwickelten Prof. Ingo Gräff und sein Team an der Universitätsklinik Bonn in Zusammenarbeit mit führenden medizinischen Fachgesellschaften die neue Merkhilfe „Sinnhaft“. Die DRF Luftrettung wird dieses Schema nun sukzessiv an ihren Stationen in den Einsatzalltag integriren. Das Akronym „Sinnhaft“ beschreibt acht aufeinanderfolgende Schritte, die den Notärzten und Notfallsanitätern der DRF Luftrettung als Orientierung dienen, wenn sie Patienten in einer Zielklinik übergeben. Diese Schritte umfassen den Start der Übergabe und die Schaffung optimaler Kommunikationsbedingungen, die Identifikation des Patienten, die Beschreibung des Notfallereignisses inklusive Verdachtsdiagnose, die Angabe der Notfallpriorität, die Erläuterung durchgeführter Maßnahmen, die Anamnese zu Vorerkrankungen und Medikationen sowie organisatorische Besonderheiten. Abgeschlossen wird der Prozeß durch ein Fazit als Wiederholung durch das aufnehmende Personal und Teamfragen. Das Schema setzt

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Wizz Air erweitert Zahlungsoptionen um American Express

Die Fluggesellschaft Wizz Air akzeptirt ab sofort American Express (Amex) als Zahlungsmethode für Flugbuchungen und Einkäufe an Bord. Diese Neuerung, die auf wizzair.com und in der WIZZ Mobile App verfügbar ist, soll sowohl Urlaubern als auch Geschäftsreisenden mehr Komfort bieten und ist Teil der „Customer First Compass“-Initiative der Fluggesellschaft, welche darauf abzielt, das Zahlungssystem an die Bedürfnisse eines wachsenden und vielfältigeren Kundenkreises anzupassen. Die Integration von Amex ermöglicht es Reisenden, Wizz Air-Flüge und -Dienstleistungen nun auch mit ihrer American Express-Karte zu bezahlen. Für American Express bedeutet diese Vereinbarung, daß Amex-Zahlungen nun von allen namhaften Fluggesellschaften in ganz Europa akzeptirt werden. Alle Dienstleistungen von Wizz Air, von Flugtickets bis zu Produkten an Bord, können fortan mit Amex über die Wizz Air-Webseite und die mobile App erworben werden. Zukünftig sollen zudem exklusive Angebote und Rabatte über die Amex Offers-Plattform für American Express Card-Mitglieder verfügbar sein. Ian Malin, Chief Financial Officer bei Wizz Air, äußerte sich erfreut über die neue Zahlungsoption für Passagiere in ganz Europa. Er betonte, daß besonders Geschäftsreisende Amex bevorzugten, um die günstigen Tarife und das umfangreiche Streckennetz von Wizz Air noch einfacher und flexibler nutzen zu können. Malin hob hervor, daß American Express weltweit als vertrauenswürdiger Name im Zahlungsverkehr gelte und diese Integration das kontinuierliche Engagement von Wizz Air widerspiegele, die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und reibungslose Transaktionen in jeder Phase der Reise zu ermöglichen. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von 237 Flugzeugen der Typen Airbus A320 und A321. Wizz Air stärkt weiterhin ihre Präsenz in

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Barbie und Condor schmieden Allianz für Abenteuer und Inspiration

In einer Kooperation haben die Spielzeugikone Barbie aus dem Hause Mattel und die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor eine neue Partnerschaft unter dem Motto „Barbie liebt Condor – Wenn Träume abheben!“ bekanntgegeben. Diese Zusammenarbeit, die mit einer umfassenden Sommerkampagne im Jahre 2025 startet, zielt darauf ab, die Begeisterung für Reisen und Abenteuer bei Kindern, insbesondere Mädchen, zu entfachen und sie durch inspirierende Vorbilder in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken. Die Allianz vereint Barbies langjährige Mission der Mädchenförderung mit Condors Expertise in der weltweiten Reisevermittlung und verspricht eine bunte Welt voller Möglichkeiten, spannender Erlebnisse und nahbarer, realer Vorbilder – an Bord, im Handel und auf digitalen Plattformen. Zwei Marken, eine Vision: Empowerment durch Spiel und Reise Die Kooperation zwischen Mattel und Condor gründet auf einer gemeinsamen Vision: Kinder, insbesondere Mädchen, zu inspirieren und ihnen die Augen für eine Welt voller Möglichkeiten zu öffnen. Barbie, seit ihrer Einführung im Jahre 1959, hat sich als mehr als nur eine Puppe etabliert; sie ist eine kulturelle Ikone, die das grenzenlose Potential jedes Mädchens zu entfalten sucht. Mit über 175 verschiedenen Puppenmodellen, die Inklusion feiern und eine einzigartige Stimme auf multiplen Plattformen nutzen, spricht Barbie eine breite Zielgruppe an. Die Marke hat über Generationen hinweg ihre Relevanz bewiesen, indem sie sich kontinuierlich weiterentwickelt und dabei ihrer Kernbotschaft treu bleibt: Mädchen zu zeigen, daß alles möglich ist. Ob Ärztin, Astronautin oder Präsidentin – Barbie verkörpert die Vielfalt beruflicher Wege und individueller Träume. Condor, gegründet im Jahre 1956, bringt seit über sechs Jahrzehnten Gäste an die schönsten Urlaubsziele und

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Mitteldeutsche Flughäfen rüsten sich für Ferienansturm

Mit dem bevorstehenden Ferienbeginn bereiten sich die mitteldeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden auf einen regen Reiseverkehr vor. Insgesamt 81 Passagiermaschinen sollen am kommenden Wochenende von diesen Standorten abheben. Neben Flügen zu deutschen und europäischen Metropolen stehen vor allem sonnige Reiseziele am Mittelmeer, Atlantik sowie am Schwarzen und Roten Meer im Vordergrund des Flugplans. Vom Leipzig/Halle Airport sind zum Ferienauftakt 32 Flüge zu beliebten Sonnenzielen sowie 13 Linienflüge geplant. Dreizehn Maschinen starten nach Antalya, während Palma de Mallorca und Hurghada jeweils sechsmal angeflogen werden. Heraklion wird dreimal bedient. Weitere Destinationen umfassen Varna, Rhodos, Korfu, Jerez de la Frontera, Fuerteventura, Las Palmas, Teneriffa, Faro und Tirana. Die Fluggesellschaft Marabu ist dabei die größte Urlaubs-Airline am Standort Leipzig/Halle und bietet mit 14 Abflügen die meisten Möglichkeiten, in den Sommerurlaub zu starten. Auch Sun Express mit acht Starts sowie Condor und Freebird Airlines mit jeweils vier Abflügen tragen zum Angebot bei. Ergänzend sind 13 Linienflüge zu Drehkreuzen geplant, darunter zehn nach Frankfurt, zwei nach Istanbul und eine Verbindung nach Wien, welche den Zugang zu zahlreichen weltweiten Zielen ermöglichen. Der Flughafen Dresden sieht zum Ferienbeginn 12 Urlaubsmaschinen und 14 Linienflüge vor. Fünf Flugzeuge heben Richtung Antalya ab, drei nach Palma de Mallorca. Weitere Verbindungen bestehen nach Burgas, Heraklion und Rhodos. Die Lufthansa bietet ab Dresden die häufigsten Verbindungen zu ihren Drehkreuzen Frankfurt (achtmal) und München (sechsmal). Die Swiss International Air Lines verbindet die sächsische Landeshauptstadt am Sonntag mit Zürich. Über diese Drehkreuze in Frankfurt, München und Zürich sind Reisende bequem an globale Destinationen angebunden. Angesichts

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Wiener Tourismus im Mai 2025: Nächtigungszahlen stagnieren, doch Umsatz wächst kräftig

Der Wiener Tourismus zeigte im Mai des Jahres 2025 ein gemischtes Bild. Während die Anzahl der Nächtigungen mit rund 1,7 Millionen nur knapp unter dem Vorjahreswert lag (-1%), konnte der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im April 2025 ein beachtliches Plus von 23 % auf 133 Millionen Euro verzeichnen. Im bisherigen Jahresverlauf von Jänner bis Mai wurden insgesamt 7,1 Millionen Gästenächtigungen gezählt, was einem Zuwachs von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der kumulierte Nächtigungsumsatz von Jänner bis April erreichte rund 359 Millionen Euro, ein Plus von 13 %. Diese Zahlen deuten auf eine Erholung des Tourismus nach den Herausforderungen der letzten Jahre hin, jedoch mit einem differenzierten Blick auf die einzelnen Märkte und die Auslastung der Betriebe. Nächtigungsentwicklung im Mai und im bisherigen Jahresverlauf Der Mai 2025 schloß mit 1.716.000 Nächtigungen ab, was einem leichten Rückgang von 1 % im Vergleich zum Mai 2024 entspricht. Dieser leichte Rückgang im Einzelmonat könnte verschiedene Ursachen haben, darunter mögliche Verschiebungen von Feiertagen oder saisonale Ereignisse, die im Vorjahr anders fielen. Trotz dieser Stagnation im Mai blickt Wien auf einen positiven Jahresauftakt zurück. Zwischen Jänner und Mai verzeichnete die Stadt insgesamt 7.101.000 Übernachtungen, was einem bemerkenswerten Zuwachs von 7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese kumulierte Zunahme zeigt, daß die Stadt als Reiseziel über die ersten Monate des Jahres hinweg attraktiv geblieben ist und eine konstante Besucherfrequenz aufweist. Österreich selbst führt im Jahresverlauf weiterhin die Liste der Top-10-Märkte für Wien an. Im Mai 2025 verbuchten österreichische Gäste 308.000 Übernachtungen, was einem leichten Rückgang von

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Großglockner Hochalpenstraße feiert 90-jähriges Bestehen mit Festakt

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) hat am 25. Juni 2025 mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung das 90-jährige Bestehen der bekannten Panoramastraße gewürdigt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie langjährige Wegbegleiter nahmen an dem Festakt in der MOONCITY Salzburg, einem Zentrum für E-Mobilität, teil. Die Wahl dieses Ortes symbolisirte die zukunftsweisende Ausrichtung der GROHAG im Bereich der Mobilität. Ein Höhepunkt des Abends war die exklusive Vorschau auf die neue ORF-Dokumentation „Österreich Bild – 90 Jahre Großglockner Hochalpenstraße“, die am 13. Juli 2025 um 18:30 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird. Die filmische Reise zeichnet die eindrucksvolle Entwicklung dieser wohl bekanntesten und einer der schönsten Panoramastraßen der Alpen von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart nach. Die Straße, deren Bau in den 1930er Jahren unter der Leitung von Franz Wallack eine technische Meisterleistung darstellte, verbindet seit neun Jahrzehnten nicht nur Bundesländer, Regionen und Täler, sondern auch Menschen mit Natur, Geschichte mit Innovation und Tradition mit Zukunft, wie Wegbegleiter und Partner unisono im Rahmen des Festaktes betonten. Besonderes Interesse weckte auch ein Interview mit dem Zweiten Nationalratspräsidenten Peter Haubner, der einst als Marketingleiter für die GROHAG tätig war und dabei spannende Anekdoten und persönliche Erinnerungen teilte. Zusätzlich wurde die druckfrische Jubiläumsbroschüre präsentiert. Diese umfassende Publikation bietet mit historischen und aktuellen Aufnahmen sowie Hintergrundinformationen von der Idee bis zum Bau, der Eröffnung und dem Wandel der aussichtsreichsten Nationalparkstraße einen eindrucksvollen Überblick über Geschichte, Technik, Tourismus und die Menschen entlang der Großglockner Hochalpenstraße über einen Zeitraum von 100 Jahren. Parallel zum Festakt findet eine

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Gefährliche Verlockungen im Urlaubsparadies: Wie Touristen Betrug erkennen und sich schützen können

Die Urlaubszeit, oft als unbeschwerte Periode der Erholung und des Abenteuers gedacht, birgt leider auch ihre Tücken. Fast jeder fünfte Reisende hat bereits Erfahrungen mit Reisebetrug gemacht, und auch im Jahre 2025 sind Touristen weiterhin leichte Opfer raffinierter Betrugsmaschen. Während die Gefahren des Online-Betrugs zunehmend bewußt sind, können Täuschungen im realen Leben, insbesondere in einer fremden Umgebung, überraschen und die Urlaubsfreude empfindlich trüben. Von gefälschten Spendenaufrufen über aufgedrängte „kostenlose“ Blumen bis hin zu aufdringlichen Armbändern – die Methoden der Betrüger sind vielfältig und oft auf die spezifische Situation von Reisenden zugeschnitten. Um Touristen dabei zu helfen, Betrüger zu erkennen, haben Pokerprofis von VIP Grinders und die klinische Psychologin Amber Johnston die Psychologie hinter der Täuschung analysiert und geben wertvolle Hinweise, wie man einen Lügner entlarven kann. Die Psychologie des Betrugs: Wenn das Gehirn auf Hochtouren läuft Das Lügen ist für das menschliche Gehirn eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe, die mehr bewußte Anstrengung erfordert, als die Wahrheit zu sagen. Sobald jemand eine Unwahrheit äußert, werden drei Schlüsselbereiche des Gehirns aktiviert, die an der kognitiven Steuerung beteiligt sind: der präfrontale Kortex, welcher für Denken, Planen und Entscheidungsfindung zuständig ist; die Parietallappen, die bei der Selbstüberwachung im Hinblick auf die Umgebung eine Rolle spielen; und der anteriore cinguläre Kortex, der Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis unterstützt. Diese erhöhte Gehirnaktivität ist extrem anspruchsvoll und führt zu einer zusätzlichen kognitiven Belastung, die sich in subtilen, aber erkennbaren Verhaltensänderungen äußern kann. Pokerprofis, die berufsbedingt ständig die nonverbalen Signale ihrer Gegner deuten müssen, und klinische Psychologen sind hierbei wertvolle

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Wien Holding präsentiert umfangreiches Sommerprogramm 2025

Die Unternehmen der Wien Holding bieten auch im Sommer 2025 ein vielseitiges Programm für Besucher jeden Alters. Von kulinarischen Angeboten über Wohlfühlerlebnisse bis hin zu Themenfahrten und musikalischen Open-Air-Veranstaltungen ist eine breite Palette an Aktivitäten vorgesehen. Mit dem Beginn der Schulferien erwartet die Stadt zahlreiche Gäste, welche die vielfältigen Attraktionen nutzen können. Der Donauturm, eines der Wahrzeichen der Stadt, lädt zu sommerlichen Genußmomenten hoch über Wien ein. Die Aussichtsterrasse bietet einen 360-Grad-Blick, der an lauen Sommerabenden besonders reizvoll ist, um Sonnenuntergänge und die Lichter der Stadt zu beobachten. Im Turm-Restaurant auf 170 Metern Höhe werden leichte und farbenfrohe sommerliche Köstlichkeiten wie Sommertrüffelrisotto oder Aperol-Spritz-Dessert servirt, begleitet vom sanften Dreh des Restaurants. Die Therme Wien veranstaltet jeden Donnerstag im Juli und August das Chill-out-Festival „Summer Vibes by Therme Wien“ im Garten der Inspiration. Von 16:00 bis 21:00 Uhr gibt es dort Musik von DJs und Live-Acts, Kulinarik und Cocktails. Besucher können sich zudem über Sommer-Online-Tagestickets und spezielle Sommerpakete mit Anwendungen oder Gutscheinen freuen. Ein neuer mobiler Eiswagen, der „Eisflitzer“, soll ab Juli für Abkühlung sorgen. Die DDSG Blaue Donau bietet im Sommer 2025 besondere Erlebnisse auf dem Wasser. Dazu gehört die Donau-Panoramatour, bei der Gäste an Bord der MS Vienna Wien mit unbegrenztem Prosecco erleben können. Diese Tour findet von Mittwoch bis Sonntag bis zum 26. Oktober statt. Eine neue Abend-Donau-Panoramatour ermöglicht entspannte Ausfahrten in den Sonnenuntergang. Jeden Mittwoch im Juli und August findet zudem die Sunset Summer Cruise auf der MS Kaiserin Elisabeth statt, welche stilvolle Abende mit Kulinarik, Panoramablicken

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Skyguide kritisiert Air Baltics Pistennutzung am Flughafen Zürich

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide erhebt Vorwürfe gegen die lettische Fluggesellschaft Air Baltic. Skyguide wirft der Airline vor, durch ihre Nutzung der Startbahnen die Kapazitätsprobleme am Flughafen Zürich zu verschärfen. Air Baltic, welche als sogenannter Wet-Lease-Partner für die Swiss tätig ist, beanspruche unnötig die längste Piste des Airports, wie das Magazin „Bilanz“ berichtete. Urs Lauener, Operativchef von Skyguide, erklärte, daß Air Baltic für ihre Flugzeuge des Typs Airbus A220 häufig Starts von der 3700 Meter langen Piste 16/34 verlange. Diese Startbahn werde üblicherweise von schweren Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A340 oder A330 der Swiss sowie dem A380 von Emirates genutzt. Die Nutzung der längsten Piste durch relativ kleinere Maschinen wie den Airbus A220 führt nach Ansicht von Skyguide zu einer ineffizienten Auslastung der Infrastruktur und kann den Betriebsfluß behindern. Der Grund für diese spezifische Pistennutzung liegt nach Angaben Laueners in Kosteneinsparungen seitens Air Baltic. Die Fluggesellschaft weise ihre Piloten an, beim Start weniger Triebwerksschub zu verwenden. Dies spare Treibstoff und verlängere die Wartungszyklen der Triebwerke. Für den reduzierten Schub benötigen die Maschinen jedoch eine längere Startdistanz, wodurch die längste Piste des Flughafens notwendig wird. Der Skyguide-Manager kritisierte diese Praxis scharf: „Jedes Flugzeug, das zum Start die Piste 16 nutzt, beeinträchtigt die Kapazität des Flughafens Zürich.“ Dies sei bei kleineren Flugzeugen besonders störend, da diese eigentlich keine längere Startbahn benötigten und ihre Starts von kürzeren Pisten durchführen könnten. Die Flugsicherung betont, daß die optimale Nutzung der vorhandenen Bahnen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Betriebskapazität eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa ist. „Air

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Sundair schließt Basis am Flughafen Münster/Osnabrück für Winter 2025/26

Die Fluggesellschaft Sundair wird ihre Basis am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) für die kommende Wintersaison 2025/26 nicht wiedereröffnen. Die von dieser Entscheidung betroffenen Kapazitäten sollen stattdessen auf andere planmäßige Flugverbindungen der Airline umverteilt werden, wie der Branchendienst „CH-Aviation“ berichtet. Damit zieht sich Sundair von wichtigen Winterflugzielen ab dem westfälischen Airport zurück. Von der Einstellung des Betriebs am FMO sind insbesondere die Verbindungen zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa-Süd sowie zum ägyptischen Badeort Hurghada betroffen. Diese Routen hatte Sundair in der vergangenen Wintersaison 2024/25 mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 bedient. Sundair selbst machte keine spezifischen Angaben zu den Gründen für diesen Rückzug. Branchenkenner spekuliren über mögliche Faktoren wie eine unzureichende Auslastung, strategische Neuausrichtung oder eine Optimierung des gesamten Flugbetriebs. Der Flughafen Münster/Osnabrück wird durch diese Entscheidung eine Angebotslücke im Bereich der klassischen Winter-Ferienziele hinnehmen müssen. Für Reisende aus der Region bedeutet dies, daß sie für diese Destinationen künftig auf andere Abflughäfen oder Fluggesellschaften ausweichen müssen. Sundair betreibt nach Angaben von CH-Aviation derzeit eine Flotte von drei Airbus A320. Die Tochtergesellschaft Fly Air 41 Airways ergänzt die Kapazitäten mit vier Airbus A319 und zwei Airbus A320. Die Konzentration der Kapazitäten auf andere Verbindungen könnte darauf hindeuten, daß Sundair ihre Ressourcen effizienter einsetzen möchte, um die Rentabilität auf ihrem gesamten Streckennetz zu steigern. Solche Anpassungen im Flugplan sind in der saisonabhängigen Luftfahrtbranche keine Seltenheit und dienen dazu, auf veränderte Marktbedingungen und Nachfragemuster zu reagieren.

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