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Lufthansa Group erweitert Lounge-Zugang bei ITA Airways

Die Lufthansa Group hat einen weiteren Schritt zur Harmonisirung der Statusvorteile für ihre Vielflieger gemacht. Ab dem 1. Juli 2025 erhalten nun auch Frequent Traveller Zugang zu den Lounges der ITA Airways an den Flughäfen in Mailand, Rom und Catania. Dies erweitert das Lounge-Netzwerk der Lufthansa Group erheblich, insbesondere für Reisen nach und über Italien, und soll den Kunden ein noch nahtloseres Premiumerlebnis bieten. Bereits im März hatten Senatoren und HON Circle Member der Lufthansa Group Zugang zu den Lounges von ITA Airways erhalten. Diese jüngste Erweiterung unterstreicht das Engagement der Lufthansa Group für ihre treuesten Gäste und zielt darauf ab, Komfort und Flexibilität auf Flugreisen mit den verschiedenen Airlines der Gruppe zu erhöhen. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Group, bezeichnete die Harmonisirung der Statusvorteile als einen bedeutenden Schritt, der das Engagement für ein erstklassiges Reiseerlebnis unterstreiche. Marcus Frank, Vice President Loyalty der Lufthansa Group, ergänzte, daß die neuen Vorteile Teil der kontinuierlichen Bemühungen seien, das Loyalitätsprogramm zu verbessern und den Statuskunden einen Mehrwert zu bieten. Die neuen Vorteile umfassen für alle Statusgäste der Lufthansa Group beim Flug mit ITA Airways zusätzlich zu den erweiterten Lounge-Zugängen auch Priority Check-in, zusätzliches Freigepäck und Wartelisten-Priorität. Senatoren und HON Circle Member genießen zudem Priority Boarding, Fast Lane Zugänge, beschleunigte Gepäckabfertigung und kostenlose Sitzplatzreservirung. Diese umfassenden Privilegien sollen das Reiseerlebnis auf ITA Airways-Flügen weiter verbessern. Seit der Aufnahme von ITA Airways als fünfte Netzwerk-Airline der Lufthansa Group im Oktober des Vorjahres wurden bereits mehrere Vorteile für Fluggäste umgesetzt. So können Miles &

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Ab Memmingen und Karlsruhe: Ryanair nimmt Bukarest-Baneasa auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair kehrt in Rumänien mit einigen Routen an den älteren der beiden Hauptstadtflughäfen zurück. Nach jahrelanger Abwesenheit, die auch der temporären Schließung für die kommerzielle Luftfahrt geschuldet ist, feiert man im Winterflugplan 2025 das Comeback am Bukarest Băneasa Airport. Unter anderem geht es nach Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden. Ryanair wird ab dem Winterflugplan 2025 den Bukarest Băneasa Aurel Vlaicu Airport (BBU) anfliegen, welcher als zweiter Flughafen der rumänischen Hauptstadt dient und lediglich zwölf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Die Entscheidung für Băneasa ist insofern interessant, da dieser Flughafen historisch eher für Charter- und Geschäftsflüge genutzt wurde und nun wieder stärker in den Linienflugverkehr eingebunden wird. Die fünf neuen Routen, welche Ryanair von diesem Standort aus anbieten wird, sind: Dieses erweiterte Angebot wird über 300.000 Sitzplätze pro Jahr umfassen und wöchentlich 26 Flüge beinhalten. Alicja Wójcik-Gołębiowska, Ryanairs Kommunikationschefin für Zentral- und Osteuropa sowie die baltischen Staaten, äußerte sich erfreut über die Entwicklung: „Ryanair freut sich sehr, den Betrieb am Bukarest Băneasa aufzunehmen – unserem vierten Flughafen in Rumänien – mit fünf neuen Routen, die diesen Winter starten. Diese neuen Verbindungen nach Baden-Baden, Barcelona Girona, Bari, Memmingen und Krakau werden die Konnektivität erhöhen, den rumänischen Verbrauchern und Besuchern mehr Auswahl bieten und über 200 neue lokale Arbeitsplätze unterstützen.“ Memmingen und Bukarest: Eine neue Verbindung im Fokus Ein besonderes Augenmerk gilt der neuen Verbindung zwischen Memmingen und Bukarest. Wenn am 30. Oktober 2025 erstmals eine Ryanair Boeing in Memmingen mit Ziel Bukarest startet, wird sie am Băneasa Airport landen. Diese Strecke

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Griechischer Luftverkehr verzeichnet deutliches Passagierwachstum

Der griechische Luftverkehr hat in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 eine beachtliche Steigerung des Passagieraufkommens erlebt. Insgesamt reisten von Januar bis Mai 21.830.648 Passagiere durch die 39 kommerziellen Flughäfen des Landes. Dies entspricht einem Anstieg von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie Daten der Hellenischen Zivilluftfahrtbehörde (HCAA) und des Hellenischen Flugsicherungsdienstleisters (HASP) zeigen. Das Wachstum spiegelt eine stetige Zunahme sowohl im Inlands- als auch im internationalen Flugverkehr wider und bestärkt die Erwartungen an eine noch stärkere Tourismus- und Geschäftsreiseaktivität im Sommer. Die Zahlen umfassen Daten des Athener Internationalen Flughafens (AIA), 24 staatlich verwalteter Flughäfen unter der HCAA sowie 14 regionaler Flughäfen, die von Fraport Griechenland betrieben werden. Auch die Flugbewegungen über alle Flughäfen hinweg stiegen um 5,2 Prozent, mit 177.397 Starts und Landungen im Zeitraum Januar bis Mai, gegenüber 168.604 im Jahre 2024. Die staatlich geführten Flughäfen verzeichneten robuste Zuwächse, angeführt von Heraklion und Nea Anchialos. So stiegen die Passagierzahlen an den 24 von der HCAA verwalteten Flughäfen in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 um 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Athener Internationale Flughafen (AIA) war weiterhin ein Haupttreiber des nationalen Verkehrswachstums und fertigte in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 über 11,62 Millionen Passagiere ab – eine Steigerung von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der internationale Verkehr stieg hierbei um 11 Prozent. Bei den von Fraport Griechenland verwalteten 14 Flughäfen erreichte das Passagieraufkommen im selben Zeitraum 7,6 Millionen, ein Plus von 2,4 Prozent. Hier war der internationale Reiseverkehr mit einem Wachstum von 3,9

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Schwerwiegende Vorwürfe gegen Boeing und die FAA: NTSB macht beide für den Beinahe-Absturz von Alaska Airlines verantwortlich

Das National Transportation Safety Board (NTSB), die führende Untersuchungsbehörde für zivile Transportunfälle in den Vereinigten Staaten, hat in einer jüngsten Sitzung klare und scharfe Schuldzuweisungen im Zusammenhang mit dem Vorfall vom Januar 2024 gemacht, bei dem sich ein Türpfropfen aus einem Boeing 737 Max 9 Flugzeug der Alaska Airlines löste. NTSB-Vorsitzende Jennifer Homendy sprach deutliche Worte und stellte die Aufsichtsrolle der Federal Aviation Administration (FAA) vehement in Frage: „Ich habe viele Fragen, wo die FAA während all dessen war.“ Sie betonte, die FAA sei die letzte Verteidigungslinie zur Gewährleistung der Flugsicherheit, und die Fehler, die zu diesem Zwischenfall führten, hätten sowohl dem Hersteller Boeing als auch der Regulierungsbehörde evident sein müssen. Dieser Vorfall löste zudem eine strafrechtliche Untersuchung durch das US-Justizministerium (DOJ) aus, und der damalige Boeing-Chef Dave Calhoun trat wenige Monate später von seinem Amt zurück. Die Enthüllungen der NTSB-Untersuchung werfen ein düsteres Licht auf die Sicherheitskultur bei Boeing und die Effektivität der staatlichen Aufsicht. Ineffektives Handeln und unzureichende Aufsicht: Die Ursachen des Beinahe-Unglücks Am Dienstag trafen sich die Beamten des NTSB, um die wahrscheinliche Ursache des Alaska Airlines Vorfalls zu ermitteln, bei dem am 5. Januar 2024, kurz nach dem Start, ein Türpfropfen aus einem fabrikneuen Boeing 737 Max 9 herausgerissen wurde. Der Vorfall auf Alaska Airlines Flug 1282, welcher von Portland (PDX) nach Ontario (ONT) unterwegs war, zwang die Maschine zu einer sofortigen Rückkehr nach Portland, nachdem die linke mittlere Notausgangstür abgerissen war und eine rapide Dekompression der Kabine verursachte. Es ist ein wahres Wunder, daß niemand

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Vienna AirportCity erneut mit Europäischem Immobilien-Award ausgezeichnet

Die Vienna AirportCity ist zum sechsten Mal mit dem renommierten European Real Estate Brand Award 2025 in der Kategorie „Business Campus Austria“ geehrt worden. Damit festigt der Unternehmensstandort am Flughafen Wien seine Position an der Spitze der heimischen Immobilienwirtschaft. Diese Auszeichnung unterstreicht die hohe Qualität und das dynamische Wachstum des Standortes, der mit über 250 Betrieben und fortlaufenden Entwicklungsprojekten zu den bedeutendsten Wirtschaftsregionen Österreichs zählt. Die Bewertung für den Award basiert auf einer wissenschaftlichen Marken-Wert-Studie des European Real Estate Brand Instituts, einer führenden Plattform für Marken- und Unternehmensentwicklung in der europäischen Immobilienwirtschaft. Über 120.000 Branchenexperten haben im Rahmen der Studie mehr als 1.200 Marken aus 22 Teilbranchen in 45 europäischen Märkten beurteilt. Die Verleihung fand am 23. Juni 2025 im Rahmen einer feierlichen Gala in Berlin statt, bei der die Vienna AirportCity als eine der attraktivsten Marken in Österreich hervorging. Dr. Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte, daß die sechs Auszeichnungen für sich sprächen und die AirportCity als einen der dynamischsten und am besten entwickelten Business-Hubs Österreichs auszeichneten. Er hob die moderne Infrastruktur, die direkte Verkehrsanbindung und das umfassende Serviceangebot als ideale Rahmenbedingungen für Unternehmen hervor, die Wachstum und Internationalisierung anstreben. Das große Interesse an neuen Betriebsansiedlungen direkt am Flughafenstandort belege die Attraktivität und die Vorteile dieses Umfeldes. Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG, ergänzte, daß die AirportCity heute weit mehr als nur ein Bürostandort sei und die Vielfalt an Betrieben von Raumfahrt bis Logistik umfasse. Mit zwei Hoteleinrichtungen, einem Facharztzentrum, einem Bildungscampus, Fitnesscenter,

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Thai Airways erfolgreich aus Sanierungsverfahren entlassen

Das Zentrale Konkursgericht in Bangkok hat Thai Airways International am 16. Juni 2025 offiziell aus seinem Sanierungsverfahren entlassen. Dies bedeutet, daß der umfassende Restrukturierungsplan der Airline nun als erfolgreich abgeschlossen gilt. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt für die Fluggesellschaft, die sich in den letzten Jahren in einer tiefgreifenden finanziellen Krise befand. Die Entlassung aus dem Sanierungsverfahren ermöglicht es Thai Airways, ihre Geschäftstätigkeit mit erneuter Stärke fortzusetzen. Der beschlossene Restrukturierungsplan umfaßte weitreichende Maßnahmen zur Kostensenkung, Flottenoptimierung und Schuldenregulierung. Die erfolgreiche Umsetzung dieser Schritte war entscheidend, um das Vertrauen der Gläubiger und Investoren zurückzugewinnen und die finanzielle Stabilität des Unternehmens wiederherzustellen. Die Airline hatte bereits im Jahre 2020 Insolvenz angemeldet, nachdem die weltweiten Reisebeschränkungen die Lage der bereits angeschlagenen Gesellschaft dramatisch verschärft hatten. Als nächsten Schritt plant Thai Airways nun die Rückkehr an die Börse von Thailand, voraussichtlich im Juli 2025. Dieser Schritt soll nicht nur frisches Kapital für die zukünftige Entwicklung generieren, sondern auch die Marktpräsenz der Fluggesellschaft stärken und das Vertrauen der Anleger weiter festigen. Eine Rückkehr an die Börse wird als klares Signal für die erfolgreiche Genesung und die zukünftige Wachstumsperspektive des Unternehmens gewertet. Die Wiederherstellung der finanziellen Gesundheit und die Rückkehr auf den Wachstumspfad sind von großer Bedeutung für die thailändische Wirtschaft und den Tourismussektor. Als nationale Fluggesellschaft spielt Thai Airways eine wichtige Rolle bei der Anbindung Thailands an internationale Destinationen und beim Anlocken von Touristen. Der erfolgreiche Abschluß des Sanierungsverfahrens ist somit nicht nur ein Erfolg für das Unternehmen selbst, sondern auch ein positives Zeichen für die

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Air India reduziert Langstreckenflüge nach Absturz

Die indische Nationalfluggesellschaft Air India überprüft nach dem jüngsten tragischen Absturz in Ahmedabad ihre Langstreckenflotte. Als direkte Konsequenz dieser Überprüfung kommt es vom 21. Juni bis zum 15. Juli 2025 zu zahlreichen Flugstreichungen und Frequenzreduzierungen auf Verbindungen nach Europa, Asien, Afrika, Ozeanien und Kanada. Diese Maßnahmen sollen die Sicherheit der Flotte gewährleisten und eine umfassende Evaluirung ermöglichen. Betroffen von diesen Anpassungen ist auch die wichtige Route von Delhi nach Wien. Statt vier Mal pro Woche wird diese Verbindung vorübergehend nur noch drei Mal bedient. Dies kann für Reisende, welche diese Strecke nutzen möchten, zu Änderungen in den Reiseplänen führen. Die Entscheidung von Air India unterstreicht die Sorgfalt, welche Fluggesellschaften nach gravirenden Zwischenfällen bei der Überprüfung ihrer Operationen walten lassen. Ein Absturz eines Luftfahrzeuges, wie jüngst in Ahmedabad geschehen, führt üblicherweise zu einer intensiven Untersuchung durch die zuständigen Luftfahrtbehörden und die betroffene Fluggesellschaft selbst. In solchen Fällen ist es gängige Praxis, temporäre Einschränkungen im Flugbetrieb vorzunehmen, um die Ursachen zu analysiren und gegebenenfalls technische Überprüfungen oder Wartungsarbeiten an der gesamten Flotte durchzuführen. Ziel ist es stets, die Sicherheit auf höchstem Niveau zu garantiren. Diese temporären Flugplanänderungen bei Air India zeigen die weitreichenden Auswirkungen eines tragischen Ereignisses auf den globalen Flugverkehr. Passagiere sind angehalten, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Status ihrer Flüge zu informiren, da weitere Anpassungen nicht ausgeschlossen werden können, während die umfassende Flottenüberprüfung fortgesetzt wird.

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Kanadische Wettbewerbsbehörde fordert mehr Wettbewerb im Luftverkehr

Die kanadische Wettbewerbsbehörde hat in einer jüngst vorgestellten Marktstudie weitreichende Änderungen zur Stärkung des Wettbewerbs im nationalen Luftverkehr gefordert. Eine Kernempfehlung der Behörde ist die Lockerung bestehender Beschränkungen für ausländische Beteiligungen an kanadischen Fluggesellschaften. Dies soll dazu beitragen, die derzeitige Marktdominanz von Air Canada und WestJet aufzubrechen. Der Bericht der Behörde stellt fest, daß Air Canada und WestJet den kanadischen Luftverkehrsmarkt weiterhin beherrschen und in jüngster Zeit weniger direkt miteinander in Wettbewerb treten. Diese mangelnde Konkurrenz führe zu höheren Preisen und einem eingeschränkteren Dienstleistungsangebot für die Passagiere. Die Wettbewerbsbehörde argumentirt, daß ein verstärkter Wettbewerb nicht nur zu niedrigeren Preisen führen, sondern auch den Service verbessern und die Preistransparenz für die Verbraucher erhöhen würde. Historisch gesehen war der kanadische Markt durch eine Konzentration auf wenige große Akteure geprägt, was nun als Hemmnis für eine dynamische Entwicklung angesehen wird. Die kanadische Regierung hat in der Vergangenheit strenge Regeln für ausländische Eigentumsanteile an nationalen Fluggesellschaften aufrechterhalten, um die Kontrolle über strategisch wichtige Infrastrukturen zu sichern. Die Empfehlung der Wettbewerbsbehörde würde eine Abkehr von dieser Politik bedeuten und könnte den Weg für neue Investitionen und die Gründung neuer Fluggesellschaften ebnen, was letztlich den Konsumenten zugute käme. Ähnliche Liberalisierungen wurden bereits in anderen Ländern diskutiert oder umgesetzt, um den Wettbewerb zu beleben. Es bleibt abzuwarten, wie die kanadische Regierung auf die Empfehlungen der Wettbewerbsbehörde reagieren wird. Eine Umsetzung dieser Vorschläge könnte weitreichende Auswirkungen auf die Struktur des kanadischen Luftverkehrsmarktes haben und die Wettbewerbslandschaft grundlegend verändern, indem neuen Anbietern der Markteintritt erleichtert und der Druck auf

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Wizz Air reagiert auf Eskalation im Nahen Osten: Umleitungen und Flugstreichungen

Die jüngste Eskalation der Lage im Nahen Osten, welche zur abrupten Schließung mehrerer Lufträume in der Region führte, hat umgehende und weitreichende Konsequenzen für den internationalen Flugverkehr nach sich gezogen. Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat, in direkter Reaktion auf diese unvorhergesehenen Entwicklungen, umgehend Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit ihrer Passagiere zu gewährleisten. Betroffene Flüge wurden zu alternativen Flughäfen umgeleitet, und als weitere Vorsichtsmaßnahme hat die Fluglinie sämtliche Verbindungen von und in die Vereinigten Arabischen Emirate bis einschließlich des 30. Juni gestrichen. Diese Entscheidungen unterstreichen die oberste Priorität der Fluggesellschaft, das Wohlergehen ihrer Kunden zu garantieren, selbst angesichts einer volatilen geopolitischen Lage, welche die globale Luftfahrt immer wieder vor unerwartete Herausforderungen stellt. Luftraumsperrungen als unmittelbare Folge regionaler Spannungen Die angespannte Situation im Nahen Osten, die in jüngster Zeit eine neue Eskalationsstufe erreicht hat, führte am gestrigen Abend zu einer plötzlichen Schließung bedeutender Lufträume über Staaten wie Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Kuwait. Solche Maßnahmen werden in der Regel nur im Falle ernsthafter Sicherheitsbedenken ergriffen und haben zur Folge, daß der zivile Flugverkehr in diesen Regionen umgehend eingestellt oder umgeleitet werden muß. Die Gründe für derartige Sperrungen liegen zumeist in militärischen Aktivitäten oder einer erhöhten Gefährdung durch Konflikte, welche die Sicherheit von Flugzeugen und Passagieren beeinträchtigen könnten. Die Region des Persischen Golfes ist ein neuralgischer Punkt im globalen Flugverkehrsnetz, da sie eine wichtige Brücke zwischen Europa, Asien und Afrika darstellt. Eine Störung hier wirkt sich daher unmittelbar auf internationale Flugrouten aus. Die Entscheidung zur Luftraumsperrung, obgleich notwendig aus Sicherheitsgründen, stellt

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