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JetBlue reduziert Zahl der Piloten durch Frühpensionierungsprogramm

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue Airways hat im Frühjahr 2025 im Rahmen eines freiwilligen Frühverrentungsprogramms (Voluntary Early Separation Program, kurz VESP) insgesamt 67 Piloten in den vorzeitigen Ruhestand verabschiedet. Diese Maßnahme erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Piloten-Gewerkschaft Air Line Pilots Association, International (ALPA) und dient dem Ziel, betriebliche Kosten zu senken sowie geplante Umstrukturierungen im Flugbetrieb mit möglichst wenig Zwang umzusetzen. Der Schritt fällt in eine Phase wirtschaftlicher Herausforderungen für das Unternehmen, das im Jahr 2024 einen Nettoverlust in Höhe von 795 Millionen US-Dollar verzeichnen mußte. Das VESP wird als Maßnahme zur Bewältigung dieser Krise betrachtet. Hintergrund und Zielsetzung des Programms Das Frühverrentungsprogramm VESP wurde im Januar 2025 vorgestellt und richtete sich an aktive Piloten von JetBlue, die das 59. Lebensjahr vollendet hatten oder dies vor dem 31. März 2025 tun würden. Im Rahmen des Programms wurde den Piloten eine Vergütung von bis zu 55 Stunden ihres regulären Stundenlohns zugesagt – entweder bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters oder für eine maximale Dauer von 18 Monaten, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt. Die Maßnahme wurde insbesondere vor dem Hintergrund geplanter interner Umbauten eingeführt. JetBlue hatte zuvor angekündigt, aus wirtschaftlichen Gründen 285 Kapitänsstellen abzubauen und die Embraer E190-Flotte vollständig außer Dienst zu stellen. Die Entscheidung zur Frühverrentung war daher auch eine Reaktion auf drohende Herabstufungen von Kapitänen auf den Rang von Ersten Offizieren, verbunden mit Einkommenseinbußen und Versetzungen an andere Standorte. Durch die Teilnahme von 67 Piloten am VESP konnte laut JetBlue-Führung ein erheblicher Teil dieser Herabstufungen vermieden werden. Insgesamt sollen

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Play streicht Sommerflüge nach Hamburg, Düsseldorf, Madeira und Pula

Die isländische Billigfluggesellschaft Play wird im Rahmen einer strategischen Anpassung ihrer Flotte und ihres Streckennetzes die Sommerflugverbindungen nach Hamburg und Düsseldorf dauerhaft sowie nach Madeira und Pula saisonal bis zum Jahr 2027 einstellen. Diese Maßnahme erfolgt im Zuge eines bereits angekündigten Plans, bis zu vier Flugzeuge bis Ende 2027 zu leasen. Während einige Flugzeuge die Flotte verlassen, wurde für den Sommer ein neues Flugzeug hinzugefügt. Ein Sprecher von Play, Birgir Olgeirsson, betonte, dass der Sommerflugplan weiterhin zahlreiche sonnige Ziele umfasse. Die Streichung der genannten Routen sei Teil der Umsetzung dieses Plans. Betroffen sind die Verbindungen nach Hamburg und Düsseldorf, die dauerhaft eingestellt werden, sowie die Sommerflüge nach Madeira und Pula, wobei die Flüge nach Madeira im Winter wieder aufgenommen werden sollen. Im Gegenzug erweitert Play sein Angebot an anderen südeuropäischen Zielen. So wird die Frequenz der Flüge nach Split in Kroatien auf zweimal wöchentlich erhöht, und es werden drei weitere Ziele in Portugal neu in den Flugplan aufgenommen. Die Flüge nach Berlin bleiben bestehen und die Verbindungen zu weiteren sonnenreichen Städten in Südeuropa sollen ausgebaut werden. Diese strategische Neuausrichtung deutet auf eine stärkere Konzentration von Play auf Urlaubsdestinationen in Südeuropa hin. Die Anpassungen im Streckennetz könnten auch mit einer Optimierung der Flottenauslastung und einer Fokussierung auf rentablere Strecken zusammenhängen.

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Aldi Süd verklagt Salzburger Flughafen wegen PFAS-belastetem Grundwasser

Die Konzernmutter von Hofer, Aldi Süd, hat den Salzburger Flughafen auf über eine Million Euro Schadenersatz verklagt. Grund dafür ist die Verunreinigung des Grundwassers mit PFAS-Chemikalien, die beim Bau der neuen Konzernzentrale im Stadtteil Maxglan zu erheblichen Mehrkosten und Planungsänderungen geführt haben. Seit den 1960er-Jahren wurde am Salzburger Flughafen bei Feuerwehrübungen Löschschaum eingesetzt, der PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) enthielt. Diese Chemikalien gelangten über Jahrzehnte hinweg ins Erdreich und kontaminierten das Grundwasser. Erst 2018 wurden bei Messungen erhöhte PFAS-Werte festgestellt. Die Sanierung dieser Altlasten gestaltet sich komplex und langwierig. Auswirkungen auf den Bau der Konzernzentrale Aldi Süd plante ursprünglich den Bau einer mehrgeschossigen Tiefgarage für die neue Konzernzentrale. Aufgrund der PFAS-Belastung des Grundwassers hätte dieses aufwendig entnommen und gereinigt werden müssen, was zu erheblichen Mehrkosten geführt hätte. Aus diesem Grund wurde die Planung geändert, und es sollen nun zwei oberirdische Parkdecks entstehen. Die dadurch entstandenen Mehrkosten und Verzögerungen beziffert das Unternehmen auf über eine Million Euro. Aldi Süd hat beim Salzburger Landesgericht eine Klage gegen den Flughafen eingereicht. Der Flughafen bestätigte die Auseinandersetzung, wollte jedoch zum laufenden Verfahren keine Stellungnahme abgeben. Ein Urteil wird schriftlich ergehen. Sanierungsmaßnahmen des Flughafens Der Flughafen Salzburg hat Anfang 2024 mit der Sanierung des kontaminierten Grundwassers begonnen. Eine spezielle Reinigungsanlage mit Aktivkohlefiltern wurde installiert, um das belastete Wasser zu säubern. Die Sanierung wird voraussichtlich mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Die PFAS-Kontamination betrifft nicht nur den Flughafen und das Bauprojekt von Aldi Süd. In der Umgebung wurden PFAS auch in Fischen eines privaten Teichs nachgewiesen. Die

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Inselschafe kehren zurück auf die Wiener Donauinsel, Copa Cruise startet in neue Saison

Mit frühlingshaften Temperaturen und blühenden Wiesen kehren die beliebten Inselschafe auf die Wiener Donauinsel zurück. Die tierische „Mäh-Brigade“ ersetzt wieder die maschinelle Wiesenmahd im naturnahen Norden der Insel. Gleichzeitig startet pünktlich zum Osterwochenende die „Copa Cruise“ in ihre neue Saison und ermöglicht Besuchern, die Schafe bequem mit dem umweltfreundlichen Inselboot zu erreichen. Stadträtin Ulli Sima betont die Bedeutung der Donauinsel als vielfältiges Naherholungsgebiet für die Wiener Bürger und dankt den mobilen Insel-Teams für ihren Einsatz. Die Inselschafe, die eine treue Anhängerschaft haben, tragen nicht nur zur Landschaftspflege bei, sondern fördern durch ihr schonendes Grasen auch die Vernetzung von Biotopflächen. Sie lassen dabei bestimmte Pflanzen wie Disteln und Flockenblumen stehen, die seltenen Steinbienen als Nahrungsquelle dienen. Eine Schäferin kümmert sich täglich um das Wohlbefinden der Tiere. Die „Copa Cruise“, ein Katamaran mit Elektroantrieb und Solarzellen auf dem Dach, verkehrt ab dem 18. April wieder freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen und verbindet den belebten CopaBeach mit dem naturnahen Norden der Donauinsel. Sie bedient vier Stationen: CopaBeach, Floridsdorfer Brücke, Nordbrücke und Jedleseer Brücke. Ein weiteres Jubiläum feiert das mobile Inselservice, das seit 15 Jahren auf der Donauinsel unterwegs ist und mittlerweile 100.000 Kilometer zurückgelegt hat. Die Teams sorgen für Sauberkeit, unterstützen an Grillplätzen und geben Auskünfte zu den Freizeitangeboten. Gerald Löw, Leiter der Fachabteilung Wiener Gewässer, zeigte sich erfreut über das Jubiläum und den Saisonstart auf der beliebten Freizeitinsel.

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Iran klagt vor dem Internationalen Gerichtshof gegen ICAO-Entscheidung im Fall PS752

Teheran bestreitet Zuständigkeit der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation – Rechtsstreit um Abschuß von Flug PS752 geht in neue Runde. Der Iran hat beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag eine Klage gegen die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) eingereicht. Ziel der Klage ist es, die Entscheidung des ICAO-Rates vom März 2025 für nichtig erklären zu lassen. Der Rat hatte erklärt, zuständig für die Behandlung einer von Kanada, Schweden, der Ukraine und dem Vereinigten Königreich eingebrachten Beschwerde zu sein. Diese bezieht sich auf den tragischen Abschuß von Flug PS752 der Ukraine International Airlines im Januar 2020 durch das iranische Militär. Bei dem Vorfall kamen alle 176 Menschen an Bord ums Leben. Der Abschuß von PS752: Chronologie einer Tragödie Am 8. Januar 2020 startete Flug PS752, ein Boeing-737-800-Passagierflugzeug, vom Flughafen Imam Chomeini in Teheran in Richtung Kiew. Wenige Minuten nach dem Start wurde das Flugzeug von zwei Boden-Luft-Raketen der iranischen Revolutionsgarden getroffen und stürzte ab. Alle Insassen – darunter zahlreiche Staatsangehörige und ständige Einwohner des Iran, der Ukraine, Kanadas, Schwedens, Afghanistans, Deutschlands und Großbritanniens – kamen ums Leben. Zunächst hatte Teheran technische Probleme als Ursache angegeben. Erst drei Tage später räumte die iranische Regierung ein, daß das Flugzeug irrtümlich für ein feindliches Objekt gehalten und deshalb abgeschossen worden sei. Das Eingeständnis erfolgte erst nach massivem Druck durch internationale Medien und Geheimdiensterkenntnisse westlicher Staaten. Internationale Reaktionen und juristische Schritte Die betroffenen Staaten reagierten empört. Sie forderten umfassende Aufklärung, Verantwortungsübernahme und eine angemessene Entschädigung der Hinterbliebenen. Im Juli 2023 reichten Kanada, Schweden, das Vereinigte Königreich und die Ukraine

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Nach anfänglicher Euphorie: Wintersaison im Alpenraum mit verhaltener zweiter Hälfte

Die Wintersaison 2024/25 im Alpenraum zeigte ein zweigeteiltes Bild. Nach einem euphorischen Start in den Monaten Dezember und Januar, die von starker Nachfrage und positiven Ergebnissen geprägt waren, flaute die Dynamik in der zweiten Hälfte des Winters spürbar ab. Insbesondere der März verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Nachfrage, was die insgesamt positive Bilanz etwas schmälert. Dennoch konnte die Saison mit einer leicht gestiegenen Auslastung und einer insgesamt stärkeren Preisdurchsetzung im Vergleich zum Vorjahr abschließen. Diese Entwicklung geht aus einer Analyse hervor, die auf Daten von rund 500 Hotelbetrieben im Alpenraum basiert. Während die ersten beiden Wintermonate von überdurchschnittlich hohen Buchungszahlen und einer erfreulichen Preisentwicklung profitierten, stabilisierte sich die Nachfrage ab Februar und konnte das hohe Niveau des Saisonbeginns nicht halten. Im Februar lag die durchschnittliche Auslastung der Hotels bei 71 Prozent, was einem leichten Rückgang von einem Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der durchschnittliche Zimmerpreis (ADR) stieg in diesem Monat um 3,8 Prozent auf 350 Euro, was auf die Verschiebung der Hauptferienzeiten in den März zurückzuführen sein dürfte. Im März zeigte sich dann eine deutlich schwächere Nachfrage, insbesondere in tiefer gelegenen und weniger schneesicheren Regionen. Trotz eines Anstiegs des durchschnittlichen Zimmerpreises um 4,5 Prozent war die Preisdurchsetzung außerhalb der Hauptferienzeiten im März eher gering, da die Buchungen in den verbleibenden Wochen merklich zurückgingen. Experten betonen, dass es für viele Betriebe in der zweiten Saisonhälfte entscheidend war, flexibel auf die veränderte Nachfrage zu reagieren, um ihre Ertragslage zu stabilisieren. Insgesamt wird die Wintersaison 2024/25 im Alpenraum aber als erfolgreicher als die

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Premierminister von Mauritius: „Diebstahl“ bei Air Mauritius nach Flugzeugverkäufen

Der Premierminister von Mauritius, Navin Ramgoolam, hat schwere Vorwürfe gegen Verantwortliche im Zusammenhang mit Flugzeugverkäufen der nationalen Fluggesellschaft Air Mauritius erhoben. In einer Erklärung vor der Nationalversammlung am 15. April sprach Ramgoolam von „Diebstahl“ von Geldern der Fluggesellschaft. Zwischen 2017 und 2021 erlitt Air Mauritius durch diese Verkäufe Verluste in Höhe von 1,22 Milliarden Mauritischen Rupien, was etwa 27 Millionen US-Dollar entspricht. Ramgoolam versprach eine umfassende Untersuchung der Vorgänge und die strafrechtliche Verfolgung der Schuldigen. Der Premierminister reagierte auf eine Anfrage bezüglich der Verluste aus Flugzeugverkäufen und Kapitalzuführungen an Air Mauritius im Zeitraum von Dezember 2014 bis Dezember 2024. Laut Berichten der mauritischen Tageszeitung L’Express gab Ramgoolam an, dass Air Mauritius in den Jahren 2013 und 2014 noch einen Gewinn von 359,2 Millionen MUR erwirtschaftet hatte, jedoch zwischen 2015 und 2024 kumulierte Verluste von 7,72 Milliarden MUR hinnehmen musste. Diese Verluste seien maßgeblich auf mehrere Flugzeugverkäufe zurückzuführen. Im Detail nannte Ramgoolam den Verkauf eines Airbus A340-300 im Rahmen eines Leaseback-Deals in den Jahren 2017/18, der einen Verlust von 107,8 Millionen MUR verursachte. Während der Insolvenzverwaltung von Air Mauritius in den Jahren 2021/22 wurden zwei Airbus A319-100 und ein Airbus A330-200 mit Verlusten von 338,1 Millionen MUR beziehungsweise 637 Millionen MUR verkauft. Zudem wurden zwei weitere Airbus A340-300 demontiert und als Ersatzteile an ein privates Unternehmen veräußert, was einen Verlust von 137,2 Millionen MUR zur Folge hatte. Weiterhin thematisierte Ramgoolam die Rolle der staatlichen Holdinggesellschaft Airport Holdings Ltd (AHL), über die Air Mauritius indirekt Kapital in Höhe von 12 Milliarden MUR

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Finanzkrise bedroht bosnischen Luftraum nach Schiedsurteil

Die bosnisch-herzegowinische Flugsicherungsbehörde (BHANSA) befindet sich in einer akuten Finanzkrise, die weitreichende Folgen für die Kontrolle des eigenen Luftraums haben könnte. Auslöser ist ein Schiedsurteil zugunsten des slowenischen Unternehmens Viadukt, das Bosnien und Herzegowina wegen der einseitigen Kündigung eines Konzessionsvertrags für ein Wasserkraftwerksprojekt verklagt hatte. Edin Forto, der Minister für Kommunikation und Verkehr, warnte eindrücklich vor den möglichen Konsequenzen. Laut Forto droht Bosnien und Herzegowina der Verlust von Überflugrechten und den damit verbundenen Einnahmen. Noch gravierender sei das Risiko, die Kontrolle über den eigenen Luftraum zu verlieren. Sollte diese Kontrolle an andere Länder übergehen, könnte es Jahre dauern, sie zurückzugewinnen, wenn dies überhaupt möglich sei. Diese Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung einer nationalen Flugsicherungsbehörde für die Souveränität eines Staates. Um die unmittelbare Krise abzuwenden, wurde ein Vorschlag für eine vorübergehende Finanzierung von BHANSA erarbeitet, der auf der kommenden Sitzung des Ministerrats am Dienstag diskutiert werden soll. Minister Forto äußerte die Hoffnung, dass „der gesunde Menschenverstand siegen“ und der Vorschlag angenommen werde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass genügend Mittel im Staatshaushalt vorhanden sein sollten, um zumindest diese akute Notlage zu beheben, während gleichzeitig an einer langfristigen Lösung gearbeitet wird. Die Situation verdeutlicht die finanziellen Belastungen, die durch internationale Schiedsverfahren entstehen können und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung von Verträgen und deren Kündigungen.

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Italienische Staatsbahn plant Herausforderung für Eurostar auf der Strecke London–Paris

Die italienische Staatsbahn FS Group plant, dem Eurostar auf der wichtigen Schnellzugverbindung zwischen London und Paris Konkurrenz zu machen. Spätestens im Jahr 2029 sollen Züge, die den in Italien bekannten „Frecciarossa“-Zügen ähneln, durch den Eurotunnel rollen. Ziel des Unternehmens ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn auf dieser Strecke zu erhöhen. Für das ambitionierte Projekt ist eine Investition von einer Milliarde Euro vorgesehen, für die eine Absichtserklärung mit dem spanischen Mobilitätsentwickler Evolyn unterzeichnet wurde. Die Möglichkeit für einen neuen Betreiber im Eurotunnelverkehr ergibt sich laut FS Group durch die Zustimmung der britischen Verkehrsaufsichtsbehörde Office of Rail and Road zum Zugang zum Eurostar-Wartungsdepot Temple Mills. Während erforderliche Lizenzen und Genehmigungen in Frankreich bereits vorliegen, arbeitet die FS Group nun an der Regelung aller weiteren regulatorischen und betrieblichen Aspekte. Der offizielle Betriebsstart hängt neben technischen Genehmigungen auch von der Fertigstellung der notwendigen Infrastruktur ab. Die FS Group ist bereits seit längerem im französischen Bahnverkehr aktiv mit der Frecciarossa-Verbindung zwischen Mailand und Paris, zu der am 15. Juni 2025 die Strecke Paris–Marseille hinzukommen soll. Auch in Großbritannien ist das Unternehmen mit Trenitalia UK vertreten. Neben der geplanten Verbindung London–Paris prüft die FS Group nach eigenen Angaben weitere Ausbaumöglichkeiten für das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz. Unterdessen vermeldet der bisherige Platzhirsch Eurostar für das vergangene Jahr ein Rekordwachstum mit 19,5 Millionen Fahrgästen, ein Plus von fünf Prozent gegenüber 2023. Besonders die Verbindungen nach Paris und London erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Ankündigung der italienischen Staatsbahn könnte somit in den kommenden Jahren zu einem verstärkten Wettbewerb und möglicherweise auch

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Southwest Airlines: Boeing 737 kehrt nach Triebwerksbrand sicher zum Flughafen zurück

Am 17. April 2025 war ein Southwest Airlines-Flug von Houston Hobby Airport (HOU) zum Los Cabos International Airport (SJD) in Mexiko von einem Vorfall betroffen. Nur Minuten nach dem Start musste das Flugzeug aufgrund eines Brandes in einem der Triebwerke umkehren und sicher zu seinem Ausgangspunkt zurückkehren. Glücklicherweise landete die Maschine ohne Zwischenfälle, und es wurden keine Verletzungen bei den 134 Passagieren gemeldet. Der Flug WN 3006 war eine geplante Verbindung zwischen Houston und Los Cabos, die täglich durchgeführt wird. Die Strecke dauert normalerweise etwa zweieinhalb Stunden, doch bereits kurz nach dem Start, als das Flugzeug eine Höhe von weniger als 3.000 Fuß erreicht hatte, zeigte sich ein Problem mit einem der Triebwerke. Es stellte sich heraus, dass ein Triebwerk des Boeing 737-700-Modells Feuer gefangen hatte. Die Fluggesellschaft und die zuständigen Behörden gaben an, dass das Flugzeug aufgrund der schnellen Reaktion der Besatzung sicher umkehren konnte. Das Flugzeug landete um etwa 11:30 Uhr wieder sicher auf der Start- und Landebahn in Houston. Die Flughafenfeuerwehr reagierte schnell und löschte nicht nur den Brand im Triebwerk, sondern auch ein kleines Grasfeuer, das durch den Vorfall in der Nähe der Landebahn ausgelöst worden war. Die Passagiere verließen das Flugzeug nach der Landung auf der Taxiway, was den normalen Betrieb nicht wesentlich beeinträchtigte. Southwest Airlines äußerte sich in einer offiziellen Stellungnahme zu dem Vorfall und hob besonders die Professionalität der Crew hervor. „Wir schätzen die Professionalität unserer Flugzeugbesatzung in dieser Situation“, erklärte die Fluggesellschaft. „Nichts ist wichtiger für Southwest als die Sicherheit unserer Kunden

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