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Warnung vor gefälschten Webseiten zur britischen Einreisegenehmigung ETA

Seit dem 2. April 2025 benötigen die meisten EU-Staatsbürger für die Einreise in das Vereinigte Königreich eine elektronische Einreisegenehmigung (ETA). Im Zusammenhang mit der Beantragung dieser Genehmigung warnen Behörden vor betrügerischen Webseiten, die der offiziellen Seite der britischen Regierung täuschend ähnlich sehen. Diese gefälschten Portale versuchen, persönliche Daten abzugreifen und deutlich höhere Gebühren als die offiziellen 16 Britischen Pfund (etwa 18 Euro) von den Konten der Antragsteller abzubuchen. Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen beispielsweise warnt vor einer Vielzahl von Anbietern, die im Internet Dienstleistungen zur Beantragung der ETA anbieten und in den Suchmaschinenergebnissen oft prominent platziert sind. Für diese vermeintliche Hilfe wird häufig ein Vielfaches des eigentlichen Preises verlangt, wobei die tatsächlichen Kosten für die Antragsteller nicht immer transparent dargestellt werden. Die Polizei hat bereits Anzeigen aufgenommen, in denen Geschädigte von Abbuchungen bis zu 200 Euro für eine einzige Einreisegenehmigung berichten. Die Polizei rät dringend, für die Beantragung der ETA ausschließlich die zwei offiziellen Kanäle zu nutzen. Dies ist zum einen das offizielle Portal der britischen Regierung und zum anderen die offizielle „UK ETA“-App, die in den App Stores von Apple und Google erhältlich ist. Diese beiden Wege gewährleisten, dass die Antragsteller die korrekte Gebühr bezahlen und ihre persönlichen Daten sicher übermitteln. Personen, die den Verdacht haben, auf eine betrügerische Webseite hereingefallen zu sein, sollten sich umgehend bei der Polizei melden und Anzeige erstatten. Dies kann helfen, weitere Betrugsfälle zu verhindern und die Täter zu verfolgen. Die britische Regierung hat ihrerseits Informationen und Warnhinweise bezüglich betrügerischer ETA-Webseiten veröffentlicht, um Reisende zu sensibilisieren.

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Easyjet nimmt neue Verbindung von Berlin nach Sevilla auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet erweitert ihr Angebot ab Berlin-Brandenburg (BER) um eine weitere Spanien-Strecke. Wie die Airline bekannt gab, wird ab dem 27. Oktober 2025 eine neue Direktverbindung zwischen der deutschen Hauptstadt und Sevilla in Andalusien aufgenommen. Die Strecke soll zweimal wöchentlich bedient werden, jeweils montags und freitags, und ist Teil des Winterflugplans 2025/26. Mit der Aufnahme von Sevilla erhöht sich die Zahl der von Easyjet ab Berlin angeflogenen spanischen Destinationen auf zehn. Bereits im Angebot des Billigfliegers ab dem Hauptstadtflughafen sind beliebte Ziele wie Mallorca sowie die spanischen Städte Barcelona und Malaga. Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, ist bekannt für ihr historisches Stadtbild, maurische Einflüsse und kulturelle Attraktionen wie den Alcázar-Palast und die Kathedrale von Sevilla. Die neue Verbindung nach Sevilla unterstreicht die Bedeutung des Flughafens Berlin-Brandenburg für Easyjet und die wachsende Nachfrage nach Direktflügen zwischen Deutschland und Spanien. Easyjet betont, die einzige Fluggesellschaft zu sein, die eine Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und Sevilla anbietet, was die Attraktivität der neuen Strecke für Reisende weiter steigern dürfte. Die Flüge für die neue Strecke sind ab sofort buchbar. Die Aufnahme von Sevilla in den Winterflugplan bietet Reisenden ab Berlin eine weitere attraktive Option für Städtereisen oder längere Aufenthalte in Südspanien während der kühleren Jahreszeit.

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Marabu Airlines setzt auf Wachstum: Ausbau der Flotte und Partnerschaften im Sommer 2025

Die estnische Ferienfluggesellschaft Marabu, eine Schwesterfirma der deutschen Condor, plant für die Sommersaison 2025 eine signifikante Erweiterung ihrer Flotte. Durch die Anmietung von zwei Airbus A320 von Bul Air sowie weiteren Flugzeugen von Partnergesellschaften soll das Streckennetz ausgebaut und die Marktposition in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestärkt werden. Marabu wird im Sommer 2025 zwei Airbus A320 von der bulgarischen Charterfluggesellschaft Bul Air im sogenannten Damp-Lease-Verfahren einsetzen. Diese Flugzeuge werden in Iraklio (Kreta) und Palma de Mallorca stationiert sein und Verbindungen zu deutschen Flughäfen wie Hamburg, Leipzig/Halle, Friedrichshafen und Münster/Osnabrück bedienen. Zusätzlich werden von Palma aus Flüge nach Köln/Bonn, Dortmund, Münster/Osnabrück und Friedrichshafen angeboten. Bereits in der Sommersaison 2024 hatte Marabu ein Flugzeug von Bul Air angemietet. Die positive Erfahrung aus dieser Zusammenarbeit hat zur Entscheidung geführt, die Kooperation im Jahr 2025 auszuweiten. Neben Bul Air arbeitet Marabu auch mit anderen Partnern wie European Air Charter und KlasJet zusammen, um zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen. Ausbau der eigenen Flotte bis 2026 Marabu verfolgt das Ziel, die eigene Flotte bis zum Jahr 2026 auf insgesamt 15 Airbus A320neo zu erweitern. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft acht dieser Flugzeuge. Der Ausbau erfolgt schrittweise, wobei jährlich vier bis fünf neue Maschinen in die Flotte aufgenommen werden sollen. Diese Strategie ermöglicht es Marabu, flexibel auf saisonale Nachfrageschwankungen zu reagieren und gleichzeitig die Betriebskosten zu optimieren. Die A320neo-Flugzeuge zeichnen sich durch ihre Effizienz und Reichweite aus, was sie besonders für den Einsatz auf Kurz- und Mittelstrecken prädestiniert. Mit der Erweiterung der Flotte will Marabu ihre Präsenz auf dem

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OGH: Fehlender Helm kann E-Bike-Fahrern bei Unfall Mitverschulden anlasten

Der österreichische Oberste Gerichtshof (OGH) hat eine bedeutende Entscheidung zum Thema Verkehrssicherheit veröffentlicht. Demnach müssen sich E-Bike-Fahrer, die bei einem unverschuldeten Unfall eine Kopfverletzung erleiden und keinen Helm trugen, diesen Umstand künftig als Mitverschulden anrechnen lassen. Dies bedeutet, dass das Schmerzensgeld, das sie vom Unfallgegner oder dessen Haftpflichtversicherung erhalten, entsprechend reduziert werden kann. Martin Hoffer, Leiter der ÖAMTC Rechtsdienste, äußerte sich zu dieser Entscheidung und wies darauf hin, dass der OGH bereits in ähnlichen Fällen bei Rennrad- oder Motorradfahrern ohne Schutzkleidung entsprechend geurteilt habe. Auch dort wurde das Fehlen oder mangelhafte Vorhandensein von Schutzausrüstung als schadensmindernd bewertet. Obwohl in Österreich keine generelle Helmpflicht für E-Bike-Nutzer besteht, müssen diese nun im Falle eines Unfalls mit Kopfverletzungen ohne Helm mit finanziellen Konsequenzen rechnen. Der ÖAMTC rät daher dringend, bei jeder Fahrt mit einem E-Bike einen Helm zu tragen. Zudem wird erwartet, dass eine ähnliche Rechtsprechung in absehbarer Zeit auch für Nutzer von Elektroscootern erfolgen könnte. Der OGH stuft das Tragen eines Helms beim E-Bike-Fahren als eine sogenannte Obliegenheit ein, einen Sorgfaltsmaßstab, den durchschnittliche Verkehrsteilnehmer bei der Nutzung solcher Fahrzeuge beachten sollten. Während bei Verkehrskontrollen keine Strafen für das Nichttragen eines Helms drohen, liegt es im eigenen Interesse, auf angemessene Schutzmaßnahmen zu achten. Dazu gehören neben dem Helm auch gut sichtbare Kleidung, Reflektoren und eine funktionierende Beleuchtung, bei deren Fehlen weiterhin Verwaltungsstrafen drohen.

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Flughafen Brüssel plant umfassende Modernisierung bis 2032

Der Flughafen Brüssel kündigte umfangreiche Investitionen in seine Infrastruktur an, die bis spätestens 2032 abgeschlossen sein sollen. Das Großprojekt umfasst den Bau eines neuen intermodalen Knotenpunkts, die Erweiterung der Abflug- und Ankunftshalle, ein neues Hotel, eine neue Drop-off-Zone sowie einen grünen Boulevard mit Parkanlagen. Diese größte Investition seit den 1990er Jahren soll den Flughafen für zukünftiges Passagierwachstum rüsten und das Reiseerlebnis verbessern. Im Zentrum der Modernisierungspläne steht die Stärkung des Flughafens als multimodaler Verkehrsknotenpunkt. Geplant sind verbesserte Anbindungen für Bahn, Bus und die zukünftige Flughafen-Straßenbahnlinie. Auch die Fahrradinfrastruktur soll weiter ausgebaut werden. Eine neue Bahnhofsverbindung, ein modernisierter Busbahnhof, ein neu gestalteter Taxibereich und ein neuer Bahnsteig für Überlandbusse sind vorgesehen, um die Verbindungen zwischen den verschiedenen Ebenen und Transportmöglichkeiten zu optimieren. Die Erweiterung der Abflug- und Ankunftshalle soll mehr Platz für Passagierströme, Check-in-Bereiche und Reisende mit eingeschränkter Mobilität schaffen. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wird zudem ein neues Vier-Sterne-Hotel mit über 300 Zimmern errichtet, das das bestehende Sheraton-Hotel ergänzt. Bundesmobilitätsminister Jean-Luc Crucke lobte die Pläne als vorausschauend und betonte die Bedeutung eines intermodalen Mobilitätsknotenpunkts. Der flämische Vizeministerpräsident Ben Weyts hob die positiven Auswirkungen der Investitionen auf die regionale Wirtschaft und die Lebensqualität hervor. Die Bauarbeiten sollen frühestens Ende 2026 beginnen, die neue Drop-off-Zone soll bereits Ende 2026 fertiggestellt sein.

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Spirit Airlines nach der Restrukturierung: Neuer Kurs unter neuer Führung

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines befindet sich im Wandel. Nach erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die in ein Verfahren nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts mündeten, hat das Unternehmen nun mit Dave Davis einen neuen Präsidenten und Geschäftsführer benannt. Der bisherige Vorstand von Sun Country Airlines übernimmt die Führung in einer Phase, die für die Zukunft von Spirit Airlines entscheidend ist. Die Ernennung soll den Neuanfang symbolisieren, nachdem die Fluglinie im März 2025 aus dem Insolvenzschutz hervorging und eine umfassende strategische Neuausrichtung ankündigte. Ein tiefgreifender Einschnitt in der Geschichte von Spirit Airlines Spirit Airlines war in den letzten Jahren massiv unter Druck geraten. Steigende Betriebskosten, starker Wettbewerb im Segment der Niedrigpreisfluggesellschaften sowie gescheiterte Übernahmegespräche mit JetBlue Airways und Frontier Airlines hatten die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft erheblich belastet. Als sich abzeichnete, daß eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebes unter normalen Bedingungen nicht möglich sei, stellte das Unternehmen im November 2024 einen Antrag auf Gläubigerschutz gemäß Chapter 11. Dieser Schritt war nicht nur eine juristische Maßnahme, sondern auch ein Symbol für die Grenzen des bisherigen Geschäftsmodells. Die Fluggesellschaft hatte über Jahre hinweg auf ein besonders kostengünstiges Angebot gesetzt, war jedoch zunehmend durch niedrige Margen, technische Probleme mit der A320-Flotte und Kundenzufriedenheit unter Druck geraten. Erfolgreiche Restrukturierung und Kapitalzufuhr Nach mehreren Monaten intensiver Verhandlungen mit Investoren, Gläubigern und Aufsichtsbehörden wurde im März 2025 ein Restrukturierungsplan durch ein US-Gericht genehmigt. Dabei wurden Schulden in Höhe von rund 795 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umgewandelt. Zudem flossen im Rahmen einer Eigenkapitalinvestition 350 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Dies ermöglichte Spirit

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Großglockner Hochalpenstraße ungewöhnlich früh zum Osterwochenende geöffnet

Die Großglockner Hochalpenstraße ist seit dem 19. April 2025 und damit ungewöhnlich früh in die neue Saison gestartet. Die legendäre Panoramastraße feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Jubiläum und ist seit zehn Jahren das größte Denkmal Österreichs. Die frühe Öffnung, die erstmalig seit rund 50 Jahren zum Osterwochenende erfolgt, wurde durch den schneearmen Winter ermöglicht. Der symbolische Durchstich am Hochtor (2.504 Meter Seehöhe) markierte den erfolgreichen Abschluss der Schneeräumarbeiten. Trotz moderater Schneemengen stellte die Räumung der hochalpinen Strecke die Einsatzkräfte aus Salzburg und Kärnten vor Herausforderungen durch Windverwehungen und unvorhersehbare Wetterwechsel. Die frühe Verkehrsfreigabe ist für die zahlreichen touristischen Partner nördlich und südlich der Hohen Tauern von großer Bedeutung und ermöglicht Urlaubsgästen, die Schneelandschaft des Nationalparks Hohe Tauern früher als üblich zu erleben. In ihrer 90-jährigen Geschichte wurde die Großglockner Hochalpenstraße erst fünfmal vor dem 20. April geöffnet, wobei die früheste Öffnung am 11. April 1974 stattfand. Die Durchzugsstraße von Fusch nach Heiligenblut ist ab sofort befahrbar. An der Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe und zur Edelweiß-Spitze dauern die finalen Sicherungs- und Räumarbeiten noch einige Tage an, weshalb bis zur vollständigen Freigabe ermäßigte Tarife gelten. Die historischen Schneefräsen „Rotationspflüge System Wallack“ werden weiterhin mit einem nahezu klimaneutralen Biotreibstoff betrieben. Die beliebte Kärntner Nockalmstraße wird ihre Pforten am 1. Mai 2025 öffnen.

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Leichter Rückgang der Nächtigungen in Wien im März, Umsatz steigt jedoch

Die Wiener Tourismusstatistik für März 2025 verzeichnete mit rund 1,3 Millionen Nächtigungen einen leichten Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dieser Rückgang ist primär auf die frühe Lage der Osterfeiertage im März 2024 zurückzuführen, wie der WienTourismus mitteilte. Betrachtet man den bisherigen Jahresverlauf, so konnte Wien mit 3,6 Millionen Übernachtungen ein Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielen. Trotz des leichten Nächtigungsminus im März stieg der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im Februar um beachtliche 22 Prozent auf 69,7 Millionen Euro im Vergleich zum Februar 2024. Seit Jahresbeginn beläuft sich der Nächtigungsumsatz auf rund 138,8 Millionen Euro, was einem Zuwachs von elf Prozent entspricht. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelzimmer lag im März bei 58 Prozent (März 2024: 63 Prozent) und die Bettenauslastung bei 44,6 Prozent (März 2024: 48,7 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf betrug die Zimmerauslastung rund 53 Prozent (Vorjahr: 54 Prozent) und die Bettenauslastung 40,7 Prozent (Vorjahr: 41,7 Prozent). Die Liste der Top-10-Märkte im bisherigen Jahresverlauf führt Österreich mit 272.000 Nächtigungen an (-6% im März), gefolgt von Deutschland mit 240.000 (-18% im März), Italien mit 80.000 (+6% im März) und den USA mit 69.000 (+5% im März). Besonders starke Zuwächse verzeichneten die Ukraine (+47%) und die Türkei (+58%). Insgesamt waren im März rund 80.200 Hotelbetten in Wien verfügbar, was einem Anstieg von neun Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat mit etwa 6.700 zusätzlichen Betten entspricht. Die Zahlen deuten auf eine weiterhin positive Entwicklung des Wiener Tourismus hin, wobei der Umsatzanstieg die gestiegene Wertschöpfung im Beherbergungssektor unterstreicht. Die leichten

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SAS im Wandel – Eigentümerstruktur, strategische Weichenstellung und die Rolle von Air France-KLM

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines System) durchläuft derzeit eine Phase tiefgreifender Veränderungen, welche sowohl ihre Eigentümerstruktur als auch ihre langfristige strategische Ausrichtung betreffen. Nach dem erfolgreichen Abschluß des US-amerikanischen Chapter-11-Insolvenzverfahrens im August 2024 steht das Unternehmen nun vor einer Neupositionierung auf dem europäischen Luftfahrtmarkt – mit dem Ziel, Teil einer größeren Luftfahrtallianz zu werden. Im Zuge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sinkender Einnahmen hatte SAS im Juli 2022 Insolvenz nach Chapter 11 in den Vereinigten Staaten angemeldet. Das Verfahren wurde 2024 abgeschlossen. Im Rahmen der Sanierung konnte ein neues Finanzierungspaket in Höhe von rund 1,175 Milliarden US-Dollar gesichert werden. Dieses Kapital stammt von einem Konsortium bestehend aus Air France-KLM, dem US-Investor Castlelake, dem dänischen Staat sowie der dänischen Beteiligungsgesellschaft Lind Invest. Die Eigentümerstruktur präsentiert sich seither grundlegend verändert: Castlelake hält rund 32 Prozent, der dänische Staat 25,8 Prozent, Air France-KLM 19,9 Prozent und Lind Invest 8,6 Prozent. Die restlichen Anteile verteilen sich auf Gläubiger und kleinere Investoren. Frühere Aktionäre gingen leer aus – ein harter Einschnitt für viele Kleinanleger, nachdem SAS im Oktober 2023 die Börsennotierung aufgab. Air France-KLM als strategischer Anker Im Zentrum der neuen Eigentümerstruktur steht die enge Zusammenarbeit mit Air France-KLM. Bereits seit September 2024 besteht eine weitreichende kommerzielle Kooperation zwischen beiden Fluggesellschaften. Diese beinhaltet Codesharing, Interlining sowie abgestimmte Flugpläne. SAS-Kunden können seitdem bequem über die Drehkreuze Paris Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol zahlreiche neue Ziele erreichen, während Air France-KLM Zugang zu skandinavischen Märkten über die SAS-Hubs Kopenhagen, Stockholm und Oslo erhält. Diese Zusammenarbeit wird durch

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Bremen – Chișinău neu im Angebot von Flyone

Der Bremen Airport hat eine neue Nonstopflugverbindung nach Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, erhalten. Seit dem 17. April 2025 bietet die moldawische Fluggesellschaft Flyone zweimal wöchentlich, jeweils donnerstags und sonntags, Flüge von Bremen in die osteuropäische Metropole an. Ab Ende Juni wird die Frequenz auf drei wöchentliche Flüge erhöht, dann kommt auch der Dienstag als Flugtag hinzu. Die erste Landung in Bremen wurde am Morgen mit einer traditionellen Flugzeugdusche gefeiert. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Marc Cezanne betonte die Bedeutung der neuen Verbindung für die Erweiterung des Angebots in Bremen und die direkte Anbindung vieler Menschen an ihre Heimat. Bremen ist nach Köln, Düsseldorf, Frankfurt-Hahn, Stuttgart, Berlin und München das siebte deutsche Flugziel für Flyone und die erste Destination der Airline in Norddeutschland. Zur feierlichen Aufnahme der Strecke reiste auch der Erste Botschaftssekretär der Republik Moldau aus Berlin an und überreichte gemeinsam mit Vertretern des Bremer Flughafens Blumen an die Crew. Oleg Popov hob die Bedeutung der Direktverbindung für die über 17.000 Menschen aus der Republik Moldau hervor, die in Bremen und Niedersachsen leben, und lud zugleich Touristen ein, die Schönheit und Weintradition seines Landes zu entdecken. Flyone hat bereits angekündigt, die Verbindung aufgrund der starken Nachfrage auch im Winter anzubieten. Flugtickets sind sowohl online als auch am Ticketschalter im Terminal 1 des Bremen Airport erhältlich. Die 2016 gegründete Low-Cost-Airline ist die größte Fluggesellschaft der Republik Moldau und beförderte im Jahr 2023 zwei Millionen Passagiere. Sie bietet aktuell Flüge zu 60 Zielen an. Der Flughafen Bremen seinerseits ist ein wichtiger wirtschaftlicher und

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