
Ausweitung der Präsenz in Brasilien: Fraport gewinnt Konzession für Regionalflughafen Jericoacoara
Die Fraport AG, einer der weltweit führenden Betreiber von Flughäfen, baut ihre operative Präsenz in Brasilien strategisch aus. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Fraport Brasil SA Aeroporto de Fortaleza, die bereits erfolgreich den Flughafen Fortaleza betreibt, hat die öffentliche Ausschreibung für die Konzession zum Betrieb des Flughafens Jericoacoara (JJD) im Nordosten des Landes gewonnen. Diese Akquisition ist Teil des brasilianischen Regierungsprogramms AmpliAR, das darauf abzielt, die Effizienz und das Wachstum regionaler Flughäfen durch die Integration in bestehende, professionell geführte Konzessionen zu steigern. Mit der geplanten Übernahme der Betriebsleitung im Herbst 2026 wird Fraport Brasil künftig beide wichtigen Flughäfen im brasilianischen Bundesstaat Ceará betreiben. Der Flughafen Jericoacoara wird in die bestehende Konzession für den Flughafen Fortaleza integriert, wodurch der Betriebsvertrag für Jericoacoara bis zum Jahr 2047 Gültigkeit besitzt. Die Ausweitung der Aktivitäten soll die touristische Erschließung der Region Jericoacoara, einem der populärsten Reiseziele Brasiliens, weiter vorantreiben und die Infrastruktur auf einen höheren Standard bringen. Strategische Integration regionaler Verkehrswege Der Gewinn der Konzession für den Flughafen Jericoacoara ist ein strategisch wichtiger Erfolg für Fraport in Südamerika. Die Integration des Regionalflughafens in die bereits etablierte Konzession von Fortaleza ist ein zentrales Element des brasilianischen Programms AmpliAR. Dieses Modell zielt darauf ab, Synergien in Verwaltung, Betrieb und Vermarktung zu schaffen. Durch die Bündelung von Management-Know-how und Ressourcen unter einem Dach kann die Effizienz der kleineren Flughäfen, die oft unter strukturellen oder Investitionsmängeln leiden, signifikant gesteigert werden. Für Fraport bedeutet die Erweiterung eine Stärkung der Position im Bundesstaat Ceará. Der Flughafen Fortaleza (FOR) dient als regionales Drehkreuz








