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Ausweitung der Präsenz in Brasilien: Fraport gewinnt Konzession für Regionalflughafen Jericoacoara

Die Fraport AG, einer der weltweit führenden Betreiber von Flughäfen, baut ihre operative Präsenz in Brasilien strategisch aus. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft Fraport Brasil SA Aeroporto de Fortaleza, die bereits erfolgreich den Flughafen Fortaleza betreibt, hat die öffentliche Ausschreibung für die Konzession zum Betrieb des Flughafens Jericoacoara (JJD) im Nordosten des Landes gewonnen. Diese Akquisition ist Teil des brasilianischen Regierungsprogramms AmpliAR, das darauf abzielt, die Effizienz und das Wachstum regionaler Flughäfen durch die Integration in bestehende, professionell geführte Konzessionen zu steigern. Mit der geplanten Übernahme der Betriebsleitung im Herbst 2026 wird Fraport Brasil künftig beide wichtigen Flughäfen im brasilianischen Bundesstaat Ceará betreiben. Der Flughafen Jericoacoara wird in die bestehende Konzession für den Flughafen Fortaleza integriert, wodurch der Betriebsvertrag für Jericoacoara bis zum Jahr 2047 Gültigkeit besitzt. Die Ausweitung der Aktivitäten soll die touristische Erschließung der Region Jericoacoara, einem der populärsten Reiseziele Brasiliens, weiter vorantreiben und die Infrastruktur auf einen höheren Standard bringen. Strategische Integration regionaler Verkehrswege Der Gewinn der Konzession für den Flughafen Jericoacoara ist ein strategisch wichtiger Erfolg für Fraport in Südamerika. Die Integration des Regionalflughafens in die bereits etablierte Konzession von Fortaleza ist ein zentrales Element des brasilianischen Programms AmpliAR. Dieses Modell zielt darauf ab, Synergien in Verwaltung, Betrieb und Vermarktung zu schaffen. Durch die Bündelung von Management-Know-how und Ressourcen unter einem Dach kann die Effizienz der kleineren Flughäfen, die oft unter strukturellen oder Investitionsmängeln leiden, signifikant gesteigert werden. Für Fraport bedeutet die Erweiterung eine Stärkung der Position im Bundesstaat Ceará. Der Flughafen Fortaleza (FOR) dient als regionales Drehkreuz

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Tieffliegende Frachtmaschine reißt Dachziegel ab: Anwohner in Beek betroffen

Ein Anwohner in Beek, nahe dem Maastricht Aachen Airport (MST) in den Niederlanden, erlitt am Montagabend erheblichen Sachschaden, als eine Turkish Cargo Boeing 777 im Landeanflug hunderte Dachziegel von seinem Schuppendach riss. Der Tiefflieger, eine Frachtmaschine mit der Registrierung TC-LJL aus Miami, verursachte durch die starken Luftwirbel ihrer Triebwerke einen enormen Schaden. Nach Angaben des betroffenen Anwohners, Peter Op ’t Veld, hörte er einen „riesigen Lärm“, bevor er seinen Hof mit zersplitterten Dachziegeln bedeckt vorfand. Schätzungen zufolge wurden zwischen 200 und 300 Dachziegel vom Schuppendach gerissen, wodurch mehrere Löcher entstanden und das Gebäude einsturzgefährdet wurde. Der Vorfall ist am Maastricht Aachen Airport kein Einzelfall: Die Flughafensprecher bestätigten, dass solche durch starke Luftwirbel (Vortices) verursachten Schäden zehn bis 15 Mal pro Jahr vorkommen, insbesondere bei Tiefflügen. Der Flughafen reagierte umgehend auf die Meldung und schickte einen Dachdecker, doch die Reparaturen konnten aufgrund der Dunkelheit und des Regens nicht sofort durchgeführt werden. Ein zweiter Versuch am Dienstag scheiterte an der Höhe und der Instabilität des beschädigten Daches. Ironischerweise nimmt Peter Op ’t Veld seit dem Sommer an einem Forschungsprojekt zu flugzeuginduzierten Wirbeln teil, wofür Messgeräte auf seinem Dach installiert sind. Eine Auswertung der Flugdaten ergab, dass die türkische Frachtmaschine zwei Landeversuche unternahm. Beim zweiten, niedrigeren Anflug überflog das Flugzeug das Wohnhaus in einer Höhe von nur etwa 400 Fuß (ca. 120 Meter). Die Flughafenvertreter sagten zu, gemeinsam mit dem Eigentümer den Schaden zu bewerten und zu beheben.

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Österreichs Hotellerie trotzt Rekordzahlen: Wirtschaftlicher Druck überschattet starke Sommerbilanz

Die österreichische Hotellerie hat die touristische Sommersaison 2025 (Mai bis Oktober) mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen. Mit 83,39 Millionen Nächtigungen wurde der bisherige Rekordwert des Jahres 2024 um 2,2 Prozent übertroffen. Auch der Oktober 2025, der letzte Monat der Saison, verzeichnete einen Zuwachs von 1,5 Prozent auf 9,22 Millionen Übernachtungen. Diese positiven Daten von Statistik Austria bilden eine scheinbar solide Ausgangsbasis für die Wintersaison 2025/2026, für die ebenfalls eine sehr gute Buchungslage prognostiziert wird. Trotz dieser beeindruckenden Auslastungszahlen warnt der Obmann des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Georg Imlauer, eindringlich vor einer Fehleinschätzung der wirtschaftlichen Realität. Imlauer betont, dass volle Betten nicht automatisch volle Kassen bedeuten. Die Branche kämpft weiterhin mit extrem hohen Kosten, während die Preisdurchsetzung zunehmend schwieriger wird und Gäste bei Zusatzleistungen sparen. Die Erträge stagnieren auf einem kritischen Niveau, was die Zukunftsfähigkeit vieler Betriebe, insbesondere in der kleinstrukturierten, familiengeführten Hotellerie, gefährdet. Saisonerfolge und optimistische Winteraussichten Die Sommerbilanz 2025 bestätigt die anhaltende Attraktivität Österreichs als Reiseland. Der erreichte Höchstwert von 83,39 Millionen Nächtigungen über die sechs Sommermonate ist ein klarer Indikator für die hohe Nachfrage auf den internationalen Quellmärkten. Die positiven Daten des Oktobers 2025, der mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent abschloss, zeigen zudem, dass die Verlängerung der touristischen Saison erfolgreich verläuft. Die Prognosen für die bevorstehende Wintersaison sind ebenfalls vielversprechend. Branchenvertreter, wie Imlauer, berichten von einer allgemein sehr guten Buchungslage. Insbesondere die Städte profitieren spürbar von der Adventzeit, die mit den Christkindlmärkten die „fünfte Jahreszeit“ einläutet und für optimistische Stimmung sorgt. Auch die traditionellen

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Venezuela entzieht sechs großen Airlines die Landeerlaubnis nach Flugstopp

Venezuela hat sechs großen internationalen Fluggesellschaften die Landeerlaubnis entzogen. Die Maßnahme erfolgte, nachdem die Airlines einer 48-Stunden-Frist zur Wiederaufnahme von Flügen nach Caracas nicht nachgekommen waren. Betroffen von dem am Mittwoch verhängten Bann sind Iberia, TAP Air Portugal, Gol, Latam, Avianca und Turkish Airlines. Die Fluggesellschaften hatten ihre Dienste nach Venezuela aufgrund einer US-Luftfahrtwarnung eingestellt, die auf eine „erhöhte militärische Aktivität“ in und um Venezuela verwies. Die venezolanische Zivilluftfahrtbehörde warf den betroffenen Carriern vor, sich „den Aktionen des Staatsterrorismus anzuschließen, die von der US-Regierung gefördert werden“, indem sie ihre Flüge suspendierten. Die Entscheidungen der Airlines führten zu dem Vergeltungsverbot aus Caracas. Versuche der IATA (International Air Transport Association), in dem Konflikt zu vermitteln, blieben erfolglos. Der Konflikt fällt in eine Zeit massiver US-Militärpräsenz in der Nähe Venezuelas. Hierzu zählt die Stationierung von 15.000 Truppen und dem Flugzeugträger USS Gerald Ford. Die USA begründen die Operation mit dem Kampf gegen den Drogenhandel, während die Regierung von Präsident Nicolás Maduro dies als Versuch wertet, ihn zu stürzen. Tausende von Passagieren sind von den Flugausfällen betroffen, und es werden weitere negative Auswirkungen auf den Reiseverkehr erwartet. Trotz der massiven Spannungen signalisierten sowohl US-Präsident Donald Trump als auch Maduro Offenheit für mögliche direkte Gespräche. Trump ließ verlauten, er „könnte mit Maduro reden“, fügte jedoch hinzu, dass Washington bereit sei, auf „die einfache oder die harte Tour“ zu handeln. Maduro versuchte derweil, Ruhe und Kontrolle zu demonstrieren, indem er ein Video seiner Besichtigungstour durch die festlich beleuchtete Hauptstadt Caracas veröffentlichte.

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ITA Airways erhält Airbus A220-300 von Aviation Capital Group

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat einen Schritt in ihrer ambitionierten Flottenmodernisierungsstrategie vollzogen: Das Unternehmen nahm den ersten von insgesamt 20 bestellten Airbus A220-300 vom US-amerikanischen Leasinggeber Aviation Capital Group (ACG) in Empfang. Diese Auslieferung, die erste aus dem 2022 platzierten Auftrag von ACG bei Airbus, markiert den Beginn einer Phase der raschen Verjüngung der Flotte. Die Indienststellung dieser hochmodernen Flugzeuge soll die italienische Airline ihrem erklärten Ziel näherbringen, bis 2027 über eine der jüngsten und standardisiertesten Flugzeugflotten Europas zu verfügen. ITA Airways, die Nachfolgerin der früheren Alitalia, setzt konsequent auf eine reine Airbus-Flotte. Die nun erfolgte Übernahme des A220-300 aus dem kanadischen Mirabel reiht sich ein in eine Serie strategischer Lieferungen, zu denen unter anderem die Modelle A350-900, A330-900neo, A320neo, A321neo und die kleinere Variante A220-100 gehören. Die Auslieferung von ACG umfasst zunächst fünf A220-300 in den kommenden Monaten und dient als wichtiger Impuls für die operative Umgestaltung der Kurz- und Mittelstreckennetze. Die neue Flottenstruktur von ITA Airways Das Management von ITA Airways hat das Ziel ausgegeben, bis 2027 rund 90 Prozent der gesamten Flotte aus Flugzeugen der neuen Generation zu bilden. Diese Strategie der Vereinheitlichung auf den Hersteller Airbus bringt erhebliche betriebliche Vorteile mit sich, etwa in Bezug auf Wartung, Pilotenschulung und Ersatzteilhaltung. Die Konzentration auf die Airbus-Familie (A220, A320neo-Familie und A330/A350) ermöglicht eine vereinfachte und kohärente Steuerung der gesamten Flugzeugflotte. Der Airbus A220-300 ist hierbei für die kurz- und mittelstreckigen Feeder-Routen konzipiert und ergänzt ideal die Kapazitäten der A320neo-Familie. Während die A320-Varianten die Hauptrouten innerhalb Europas und

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Österreich verzeichnet Rekordsommer: 83,39 Millionen Nächtigungen in der Saison 2025

Die touristische Sommersaison 2025 in Österreich (Mai bis Oktober) erreichte mit 83,39 Millionen Nächtigungen einen neuen Höchstwert seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen. Laut vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria entspricht dies einem deutlichen Anstieg von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024. Besonders stark war die Nachfrage von ausländischen Gästen, deren Nächtigungen um 2,9 Prozent auf 59,53 Millionen stiegen, während Gäste aus Österreich eine Zunahme von 0,3 Prozent (23,86 Millionen Nächtigungen) verzeichneten. Ein wesentlicher struktureller Fortschritt zeigt sich in der Verschiebung der Hauptreisezeit: Mittlerweile entfällt rund die Hälfte aller Sommernächtigungen auf die Vor- und Nachsaison (Mai, Juni, September, Oktober). Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hob hervor, dass diese Entwicklung die zunehmende Bedeutung der Nebensaisonen unterstreiche und das Ziel der Bundesregierung, Österreich zu einer Ganzjahresdestination zu entwickeln, unterstütze. Eine längere Saison schaffe stabilere Beschäftigungsverhältnisse, verbessere die Auslastung der Infrastruktur und erhöhe die Planungssicherheit für die Tourismusbetriebe. Trotz der Rekordzahlen wies Zehetner auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen für die Betriebe hin, darunter hohe Energiepreise, steigende Kosten und Bürokratie. Das erklärte Ziel der Bundesregierung sei es, dass der Erfolg „am Papier auch als Erfolg am Konto ankommt“. Hierfür fokussiere sich die Regierung auf die Dämpfung der Energiekosten. Gemeinsam mit der Regierungsspitze werde intensiv an Maßnahmen gearbeitet, um die Strompreise für Betriebe und Haushalte spürbar zu senken. Zu den geplanten Schritten gehören gezielte Entlastungen für Unternehmen, Maßnahmen zur Dämpfung der Netzkosten sowie die Senkung von Abgaben wie dem Ökostrombeitrag. Das Wirtschaftsministerium bereitet darüber hinaus weitere Schritte vor, um zusätzliche 500 Millionen Euro für die Senkung der Energiekosten

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United Airlines Flug kehrt wegen Problemen mit Geschwindigkeitsanzeige nach Newark zurück

Ein planmäßiger Langstreckenflug von United Airlines von Newark nach London Heathrow musste am 27. November 2025 kurz nach dem Erreichen der Reiseflughöhe eine vorsorgliche Umkehr vollziehen. An Bord von Flug UA934, einer Boeing 767-300ER, meldete die Besatzung Probleme mit der Geschwindigkeitsanzeige des Flugzeugs. Das Flugzeug drehte in der Nähe von Boston ab und landete rund 80 Minuten nach dem Start sicher auf der Landebahn 22L des Newark Liberty International Airport (EWR). Das routinierte Vorgehen der Piloten demonstriert die strikte Einhaltung der Sicherheitsprotokolle bei der Erkennung eines kritischen Systemfehlers. Der Zwischenfall führte zu erheblichen Verzögerungen für die Passagiere, verhinderte aber ein potenziell komplexeres Szenario über dem offenen Ozean. Flugverfolgungsdaten bestätigen, dass der Flug planmäßig um 8:34 Uhr abhob, aber statt der vorgesehenen Route über den Atlantik zu folgen, eine auffällige Kehrtwende vollzog. Die Entscheidung zur Rückkehr nach Newark, die offiziell als betriebliche Störung und nicht als medizinischer Notfall eingestuft wurde, ermöglichte es den technischen Teams, das Flugzeug umgehend zu untersuchen. Kritischer Systemfehler in der Anfangsphase des Fluges Flug UA934, durchgeführt mit dem Flugzeug mit der Registrierung N665UA, befand sich bereits in einer Reiseflughöhe von rund 30.000 Fuß (9.144 Meter), als die Besatzung die signifikanten Probleme mit den Geschwindigkeitsanzeigen (Airspeed Indicators) detektierte. Die Fluggeschwindigkeit ist eine der fundamentalsten und sicherheitsrelevantesten Messgrößen in der Luftfahrt. Sie ist die Grundlage für entscheidende Betriebsparameter wie: Moderne Verkehrsflugzeuge beziehen ihre angezeigte Fluggeschwindigkeit aus dem Pitot-Statik-System. Dieses System misst den Staudruck und den statischen Druck über Sonden an der Außenhaut des Flugzeugs. Die daraus resultierenden Daten werden

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KLM verdoppelt Frequenz Ljubljana-Amsterdam im Sommer 2026

KLM Royal Dutch Airlines baut ihre Verbindung zwischen dem Flughafen Ljubljana (LJU) und dem Drehkreuz Amsterdam Schiphol (AMS) im Sommerflugplan 2026 deutlich aus. Die Fluggesellschaft wird die Strecke mit einem zusätzlichen täglichen Flug verstärken und damit die Frequenz von derzeit einem auf zwei tägliche Flüge verdoppeln. Die Erweiterung zielt darauf ab, Passagieren aus Slowenien eine bessere Erreichbarkeit des globalen KLM-Netzwerks zu ermöglichen und Geschäftsreisen effizienter zu gestalten. Der bestehende tägliche Abflug um 12:35 Uhr wird durch einen neuen Morgenflug um 6:00 Uhr ergänzt, sodass Passagiere bereits kurz vor 8:00 Uhr in Amsterdam ankommen. Der Rückflug wird um einen Abendflug um 21:00 Uhr erweitert, zusätzlich zum bisherigen Vormittagsflug. Diese neuen Flugzeiten mit frühem Abflug und spätem Rückflug optimieren die Tagesplanung, insbesondere für Geschäftsreisende, und verbessern die Anschlussmöglichkeiten zu über 160 Zielen im KLM-Netzwerk. Auf der Strecke werden Flugzeuge vom Typ Embraer E175 (88 Sitze) und Embraer E190 (100 Sitze) eingesetzt. Razvan Radut, Country Sales Manager von Air France und KLM, betonte, dass der erweiterte Flugplan slowenischen Passagieren den Zugang zu Metropolen in Europa und der Welt so einfach wie nie zuvor mache. Passagiere profitieren nun von noch besseren Anschlussmöglichkeiten zu Langstreckenzielen, beispielsweise in Nordamerika (Atlanta, New York, Los Angeles) und Asien (Bangkok, Peking). Auch beliebte südamerikanische Destinationen wie Lima und Santiago sowie die karibischen Inseln Aruba und Curaçao, die zum Königreich der Niederlande gehören, sind nun komfortabler erreichbar. Die Frequenzerhöhung stärkt die Präsenz der Air France-KLM-Gruppe in Slowenien, die bereits tägliche Flüge zwischen Ljubljana und Paris mit Air France anbietet. Diese

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Sky Alps Europe prüft Linienflüge ab slowakischen Airports

Mit einem neu gegründeten slowakischen Ableger prüft Skyalps derzeit den Einstieg ins Liniengeschäft ab slowakischen Airports. Eine finale Entscheidung ist laut dem Management der Regio-Airline aber noch nicht gefallen. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Eigentümer der Südtiroler Regionalfluggesellschaft Skyalps unter dem Namen „Sky Alps Europe s.r.o.“ eine Schwesterfirma in Bratislava gegründet hat. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte die Zivilluftfahrtbehörde der Slowakischen Republik, dass es erste Gespräche mit dem Management gegeben hat. Skyalps hingegen schwieg sich zunächst aus. Nun äußerte sich das Management zum Projekt in der Slowakei. Auf die Frage warum man ein weiteres Unternehmen, das potentiell zu einer Fluggesellschaft entwickelt werden kann, antwortete man wie folgt: „Sky Alps Europe s.r.o. wurde im Rahmen der strategischen Entwicklung der Gruppe gegründet. Im Hinblick auf mögliche künftige regulatorische Entwicklungen – einschließlich der Möglichkeit, ein slowakisches AOC oder OL zu erhalten – folgen wir derzeit dem Standardverfahren. Noch kein Termin verfügbar“. Auch René Molnár, Generaldirektor der Zivilluftfahrtbehörde der Slowakei, bestätigte, dass erste Gesprächsrunden mit Vertretern von Sky Alps Europe gegeben hat. Weitergehend wollte sich der Amtsleiter jedoch noch nicht äußern. Auf die Frage, ob die in Bozen ansässige Skyalps durch die Neugründung in Bratislava „ersetzt“ werden soll, antwortete das Skyalps-Management: „Unabhängig davon sind derzeit keine Änderungen hinsichtlich des Betriebsstatus der italienischen SkyAlps geplant. Derzeit gehen wir von einer parallelen und komplementären Koexistenz beider Unternehmen aus. Eine Rückgabe des italienischen AOC an die ENAC wird nicht in Betracht gezogen“. Daraus lässt sich ableiten, dass Skyalps beabsichtigt künftig mit zwei Flugbetrieben in der Luft zu

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Belgien beschafft 18 Pilatus PC-7 MKX

Die belgische Regierung hat das hochmoderne Trainingssystem PC-7 MKX des Schweizer Flugzeugherstellers Pilatus als neue Ausbildungsplattform für ihre Luftstreitkräfte ausgewählt. Die Beschaffung umfasst eine Flotte von 18 PC-7 MKX Trainingsflugzeugen sowie ein umfassendes, integriertes bodengestütztes Trainingssystem. Am 27. November 2025 genehmigte die Regierung die Vergabe eines umfassenden 20-jährigen Dienstleistungsvertrags an Pilatus, der sowohl die Flugzeuge als auch den operativen Support abdeckt. Das neue System ersetzt die bisherigen Flugzeuge zur militärischen Grundausbildung. Die Trainingslösung von Pilatus umfasst neben den Flugzeugen auch fortschrittliche bodengestützte Mittel, darunter hochentwickelte Simulatoren, computergestützte Plattformen und Missionsplanungs- sowie Auswertungssysteme. Dadurch soll ein nahtloser Trainingsablauf vom Unterrichtsraum bis ins Cockpit gewährleistet werden. Das moderne Cockpit des PC-7 MKX basiert auf der Garmin G3000 PRIME Suite und ist speziell auf die militärischen Anforderungen zugeschnitten, um die nächste Generation von Militärpiloten optimal auszubilden. Die ersten Auslieferungen der Flugzeuge sind für 2027 geplant. Die Ausbildung der ersten Flugschüler soll 2028 auf dem Fliegerhorst Bevekom/Beauvechain beginnen, sobald die notwendige Infrastruktur, die Simulatoren und die Schulung der Ausbilder abgeschlossen sind. Die belgische Industrie spielt dabei eine wichtige Rolle: Pilatus arbeitet mit den belgischen Partnern Sabena Engineering und AG Real Estate zusammen, die für die Errichtung und Modernisierung der Einrichtungen sowie den umfassenden In-Service-Support verantwortlich sind. Belgien ist nach der Royal Netherlands Air and Space Force und der französischen Armée de l’Air et de l’Espace die dritte europäische Luftwaffe, die sich für das PC-7 MKX Trainingssystem entschieden hat. Markus Bucher, CEO von Pilatus, sieht in diesem Meilenstein eine Bestätigung des Vertrauens in die Pilatus-Trainingssysteme

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