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Flughafen BER ergreift Maßnahmen gegen Vogelschlag: Spezialfolien sollen Glasfassaden sichern

Nach Jahren der Kritik von Naturschutzverbänden nimmt der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) Änderungen an seinen Glasfassaden vor, um Vögel besser vor Kollisionen zu schützen. Mit der Installation von Spezialfolien auf den Glasfronten des Terminals 1 setzt der Hauptstadtflughafen ein sichtbares Zeichen für die Verbesserung seines Gebäudeschutzes – eine Maßnahme, die bereits lange gefordert wurde. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2020 steht der BER nicht nur für Verzögerungen und bauliche Herausforderungen, sondern auch für massive Kritik von Naturschutzorganisationen wie dem NABU und dem BUND. Diese hatten den Flughafenbetreibern wiederholt vorgeworfen, die Gefahr für Vögel, die an den großen Glasfassaden des Terminals verenden, zu ignorieren. Die durchsichtigen Glasflächen stellen für viele Vogelarten eine kaum wahrnehmbare Barriere dar. Jährlich kam es zu zahlreichen Kollisionen, die in der Regel tödlich endeten. Die Flughafengesellschaft räumt ein, daß die Glasfassaden des Terminals bisher zwar den baulichen Anforderungen entsprachen, jedoch nicht ausreichend Schutz gegen Vogelschlag boten. Die nun geplanten Maßnahmen sollen diesem Problem endlich entgegenwirken. Spezialfolien als Lösung Ab der kommenden Woche sollen auf der gesamten straßenseitigen Glasfront des Terminals 1 spezielle Folien angebracht werden, die mit einzelnen Punkten versehen sind. Diese Folien sollen den höchstmöglichen Schutz gegen Vogelanprall bieten und den Tieren helfen, die Glasflächen als Hindernis zu erkennen. Nach Angaben der Flughafengesellschaft wurde die Auswahl der Folien in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden getroffen. Die Maßnahme gilt als freiwillige Initiative und übersteigt die baulichen Mindestanforderungen, was die Betreiber als positives Engagement hervorheben. Dennoch ist dies zunächst nur ein kleiner Teil der gesamten Glasfassadenfläche, was weitere

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FAA empfiehlt Konstruktionsänderungen an Triebwerken der Boeing 737 MAX

Die Boeing 737 MAX steht erneut im Fokus von Sicherheitsermittlungen. Ein internes Memo der Federal Aviation Administration (FAA) empfiehlt umfassende Konstruktionsänderungen an den LEAP-1B-Triebwerken, die exklusiv für diesen Flugzeugtyp von CFM International gefertigt werden. Im Mittelpunkt stehen Rauchentwicklungen im Flugzeuginneren, ausgelöst durch Vogelschläge, die ein „potenziell katastrophales Risiko“ darstellen können. Die Problematik ist klar umrissen: Bei Vogelschlägen kann Öl in die Klimaanlage gelangen und so giftige Rauchgase ins Cockpit und die Passagierkabine leiten. Die FAA sieht hierin eine Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit von Passagieren und Besatzung. In einem Memo vom 28. Oktober 2024 wurden sechs Maßnahmen vorgeschlagen, um die Risiken zu minimieren, darunter eine automatische Schließung der Luftzufuhr aus den betroffenen Triebwerken nach einem Vogelschlag. Der Sprecher der Allied Pilots Association, Dennis Tajer, betont die Dringlichkeit: „Passagiere dürfen keinen tödlichen Chemikalien ausgesetzt werden. Die Sicherheit muss oberste Priorität haben.“ Notwendigkeit von Maßnahmen Die FAA plant die Einberufung eines „Corrective Action Review Boards“, um die Vorschläge zu bewerten. Übergangsweise könnten Piloten angewiesen werden, modifizierte Startverfahren zu nutzen. Diese umfassen die Abschaltung der Luftzufuhr aus einem oder beiden Triebwerken im Falle eines Vogelschlags. Insbesondere die vollständige Abschottung, auch wenn sie die Kabinenbelüftung einschränkt, wird als wirksamste Option diskutiert. Jeff Guzzetti, ein Berater für Flugsicherheit und ehemaliger FAA-Ermittler, äußerte jedoch, dass es innerhalb der FAA Meinungsverschiedenheiten geben könnte. Manche Experten könnten argumentieren, daß die vorgeschlagenen Maßnahmen zu weitreichend seien und keine Notwendigkeit zur vollständigen Korrektur bestünde. Dennoch zeigt die Historie ähnlicher Zwischenfälle die Relevanz des Themas. Vorfälle, die zur Untersuchung führten

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Schadenersatzforderung gegen ehemalige Adria-Airways-Manager

In Slowenien wurde Ende Oktober 2024 eine Anhörung im Fall einer Schadenersatzforderung in Höhe von 78 Millionen Euro gegen die ehemaligen Manager von Adria Airways durchgeführt. Der Konkursverwalter der Fluggesellschaft, Janez Pustatičnik, wirft den beiden Beklagten, Arno Schuster und Holger Kowarsch, vor, ihre Pflichten im Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was den Gläubigern erheblichen Schaden zugefügt haben soll. Die beiden ehemaligen Geschäftsführer der Airline, die bis zum Zusammenbruch im Besitz des deutschen Fonds 4K Invest war, bestreiten diese Vorwürfe. Bei der Anhörung, die vor dem Bezirksgericht Kranj stattfand, waren weder die Kläger noch die Beklagten persönlich anwesend; lediglich ihre Anwälte erschienen. Berichten zufolge haben die Parteien der Mediation zugestimmt. Adria Airways war 2019 aufgrund hoher Schulden in Konkurs gegangen, und der Insolvenzverwalter erkannte Forderungen von insgesamt 88 Millionen Euro an, von denen bislang nur ein Teil beglichen wurde. Im Rahmen des Verfahrens wird untersucht, inwiefern die Verantwortlichen der Airline ihre Aufgaben im Hinblick auf die Insolvenz korrekt wahrgenommen haben. Der Ausgang des Falls ist noch offen, und der Zeitplan zur endgültigen Lösung des Konflikts bleibt unklar.

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Boeing setzt auf Wachstum: Ausbau der 787-Produktion in South Carolina geplant

Mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach Großraumflugzeugen plant der amerikanische Flugzeughersteller Boeing eine massive Ausweitung seiner Produktionskapazitäten im Werk in North Charleston, South Carolina. Kern der Pläne ist die Verdopplung der Fertigungsrate des 787 Dreamliners, eines der fortschrittlichsten und erfolgreichsten Modelle des Unternehmens. Dies erfordert nicht nur Investitionen in neue Anlagen, sondern auch umfangreiche Genehmigungsverfahren, um die notwendigen baulichen Veränderungen zu realisieren. Das Werk in North Charleston ist seit 2011 ein zentraler Bestandteil von Boeings Produktionsnetzwerk. Die Pläne zur Verdopplung der 787-Produktion von derzeit sieben auf 14 Flugzeuge pro Monat sehen umfangreiche Erweiterungen vor. Dazu gehört der Bau eines neuen 70 Hektar großen Parkplatzes, um die erwartete Zunahme an Arbeitskräften bewältigen zu können. Der Parkplatz soll auf einer Fläche errichtet werden, die derzeit aus Feuchtgebieten besteht. Insgesamt 15 Hektar dieser sensiblen Gebiete würden für das Projekt eingeebnet. Zusätzlich plant Boeing eine Erweiterung der bestehenden Fertigungsanlagen. Geplant sind unter anderem eine neue Staubabsauganlage zur Unterstützung der Produktionsprozesse sowie die Erweiterung eines Hangars mit zwei zusätzlichen Lackierkabinen, die speziell für die Bemalung von Flugzeugflossen und Rudern vorgesehen sind. Langfristige Planung und Genehmigungen Das Wachstum von Boeing South Carolina ist Teil einer langfristigen Strategie. Boeing hat 468 Hektar Land identifiziert, das über die kommenden 25 Jahre hinweg schrittweise erschlossen werden könnte. Ein Drittel dieser Fläche besteht jedoch aus Feuchtgebieten, deren Nutzung umfangreiche Genehmigungen durch das Umweltministerium von South Carolina sowie das US Army Corps of Engineers erfordert. Bereits in den vergangenen Monaten hatte Boeing zahlreiche Anträge gestellt, um weitere Infrastrukturprojekte voranzutreiben. Dazu

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Sukhoi Superjet 100 nach Landung in Antalya in Brand geraten

Am 24. November 2024 fing ein Sukhoi Superjet 100-95LR der russischen Azimuth Airlines nach der Landung auf dem Flughafen Antalya (Türkei) Feuer. Der Flug hatte von Sotschi abgeflogen. Trotz der Rauchentwicklung und Flammen aus einem Triebwerk konnten alle 89 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Feuerwehr und Rettungsteams löschten den Brand umgehend. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Der Flughafenbetrieb war vorübergehend gestört.

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Boeing kündigt massive Stellenstreichungen an

Boeing plant, rund 10 Prozent seiner globalen Belegschaft abzubauen, was etwa 17.000 Arbeitsplätze betrifft. Diese Maßnahme betrifft alle Unternehmensbereiche, einschließlich Verkehrsflugzeuge, Verteidigung und globale Dienstleistungen. Besonders betroffen sind Standorte in Washington, Missouri, Arizona und South Carolina. Der Stellenabbau ist eine Reaktion auf finanzielle und regulatorische Herausforderungen sowie auf den fast zweimonatigen Streik der Mechanikergewerkschaft, der die Produktion erheblich beeinträchtigte.

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Copa Airlines setzt vier Routen vorübergehend aus

Copa Airlines hat angekündigt, ab Januar 2025 vier ihrer Flugstrecken vorübergehend auszusetzen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge von Boeing. Betroffen sind die folgenden Verbindungen: Santiago de los Caballeros in der Dominikanischen Republik (ab dem 10. Januar), Tulum in Mexiko (ab dem 11. Januar), Mexiko-Stadt (ab dem 12. Januar) und Armenia in Kolumbien (ab dem 20. Januar). Diese Maßnahme soll es der Airline ermöglichen, ihr Streckennetz effizient zu verwalten, bis die neuen Flugzeuge planmäßig eintreffen.

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We-Flytour meldet Insolvenz an: 1.500 Urlauber betroffen

Die Reisebranche steht erneut vor einer Erschütterung: Der Heilbronner Reiseveranstalter We-Flytour hat angekündigt, Insolvenz anzumelden. Wie der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) mitteilte, betrifft die Zahlungsunfähigkeit nicht nur zahlreiche stornierte Reisen, sondern auch rund 1.500 Reisende, die sich aktuell in beliebten Urlaubszielen wie der Türkei und Ägypten befinden. Die Insolvenzmeldung erfolgt nur wenige Tage, nachdem We-Flytour mitgeteilt hatte, den Betrieb beim Amtsgericht offiziell einzustellen. We-Flytour war seit September 2023 am deutschen Markt aktiv und hatte sich als Türkei-Spezialist etabliert. Hinter dem Unternehmen steht die AAH Management Company S.A. aus Luxemburg, die durch ihre Tochterfirma We Fly Turizm A.S. in Antalya für die Organisation und Betreuung der Reisen vor Ort zuständig war. Trotz eines ambitionierten Starts und wachsendem Zuspruch durch Reisebürokooperationen geriet das Unternehmen offenbar in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Der Hauptgrund für die Zahlungsunfähigkeit ist nach Unternehmensangaben ein Wechsel des Kreditkartenanbieters. Der bisherige Anbieter, Get Net, ein Dienstleister der Santander Bank, zog sich vom Markt zurück. Mit dem neuen Anbieter gelang es We-Flytour jedoch nicht, die Zahlungsabwicklung rechtzeitig aufzusetzen, was zu erheblichen Liquiditätsproblemen führte. Als Folge sprangen wichtige Vertriebspartner ab, was das Unternehmen in die Insolvenz trieb. Auswirkungen auf die Kunden Betroffen sind sowohl bereits begonnene als auch geplante Reisen. Alle Reisen mit Startdatum bis zum 26. November wurden durch We-Flytour storniert. Der DRSF, der für die Absicherung von Pauschalreisen zuständig ist, hat jedoch schnell reagiert. Laut eigenen Angaben sorgt der Fonds für die sichere Rückkehr aller Urlauber oder, wenn möglich, die Fortsetzung der gebuchten Reisen. Reisende, deren Urlaube storniert wurden, können auf

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Absturz in Litauen: Swiftair-Frachter fast in Wohnhaus gekracht

Am frühen Morgen des 25. November 2024 ereignete sich ein tragisches Unglück nahe der litauischen Hauptstadt Vilnius. Ein Frachtflugzeug, betrieben von der spanischen Swiftair im Auftrag des internationalen Postdienstleisters DHL, stürzte auf ein zweistöckiges Wohnhaus. Der Absturz forderte mindestens ein Menschenleben, und drei weitere Personen wurden verletzt. Dies berichteten litauische Medien unter Berufung auf Rettungskräfte und die Nachrichtenagenturen BNS und Reuters. Die verunglückte Maschine ist des Typs Boeing 737-400SF und trägt die Registrierung EC-MFE. Es handelt sich um einen Frachter, der weit über 30 Jahre alt ist, jedoch ist ein solch hohes Alter in der Cargobranche nicht ungewöhnlich. Derzeit ist noch völlig unklar was den Absturz verursacht haben könnte. Diverse Medien spekulieren, dass möglicherweise ein Zusammenhang mit Sprengsätzen bestehen könnte, allerdings ist dies zum aktuellen Zeitpunkt reine Spekulation, denn die Unfallermittlungen wurden gerade erst aufgenommen, so dass es noch keinerlei gesicherte Erkenntnisse gibt. Der Ablauf des Unglücks Nach Angaben des litauischen Rettungsdienstes ging um 5:28 Uhr Ortszeit der Notruf ein. Das Frachtflugzeug, gestartet in Leipzig, verlor kurz vor der geplanten Landung am Flughafen Vilnius die Kontrolle und kollidierte mit dem Wohngebäude. Das Haus geriet unmittelbar nach dem Aufprall in Brand. Zahlreiche Feuerwehr- und Rettungseinheiten rückten aus, um die Flammen zu löschen und die Opfer zu bergen. An Bord der Maschine befanden sich vier Besatzungsmitglieder, darunter das Todesopfer und die drei Verletzten. Berichte über mögliche weitere Opfer aus der Bevölkerung liegen bislang nicht vor. Der Umstand, dass es Überlebende gibt, könnte für die Aufklärung des Unfalls von hoher Bedeutung sein. Derzeit

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Baubeginn für Terminal 3 am Flughafen Shanghai Pudong

Am 20. November 2024 wurde der Baubeginn für Terminal 3 am Shanghai Pudong International Airport verkündet. Das neue Terminal soll eine Kapazität von 50 Millionen Passagieren jährlich bieten und ist Teil der Phase-IV-Erweiterung des Flughafens. Der Bau, der südlich der bestehenden Terminals 1 und 2 sowie des Satellitenterminals stattfinden wird, ist für die Fertigstellung im Jahr 2028 geplant. Mit dem Abschluss der Erweiterung wird der Flughafen insgesamt über drei Terminals und vier Start- und Landebahnen verfügen.

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