Die Wizz Air Group flog im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 267,5 Millionen Euro ein. Die Auswirkungen der Omikron-Variante sind nur beschränkt enthalten, da das Geschäftsquartal 3 am 31. Dezember 2022 endete.
Im direkten Vergleich mit dem Ergebnis der Vorperiode im Jahr 2020 baute Wizz Air den Fehlbetrag aus. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020 hatte man einen Verlust in der Höhe von 116 Millionen Euro ausgewiesen. Konzernchef Jozsef Varadi rechnet damit, dass das vierte Quartal der laufenden Periode noch höhere Verluste mit sich bringen könnte. Hintergrund: Auswirkungen der Omikron-Variante auf die Nachfrage im Flugverkehr. Anschließend geht man bei Wizz Air davon aus, dass es wieder bergauf gehen wird.
Das Unternehmen reagierte vergleichsweise früh und strich vor anderen Carriern zahlreiche Verbindungen in der laufenden Winterflugplanperiode. Auch in Wien-Schwechat setzte man kurz vor Weihnachten und erneut vergangene Woche den Rotstift an.
Wizz Air weist den Umsatz, den man im dritten Quartal erzielt hat, mit 408,4 Millionen Euro aus. Damit lag man um 172,5 Prozent über der Vorperiode. Auch hatte man deutlich mehr Passagiere an Bord, denn in diesen drei Monaten beförderte man 7,79 Millionen Reisende. Im Vergleichszeitraum der Vorperiode waren es 2,27 Millionen Reisende. Die Auslastung verbesserte sich von 63 Prozent auf 77 Prozent.
„Wizz Air setzte seine Erholung im dritten Quartal von F22 fort und übertraf trotz des Aufkommens der Omikron-Variante das Passagier- und Kapazitätsniveau von 2019 in der Hauptreisezeit bei weitem. Unser Betriebsverlust betrug 213,6 Millionen Euro, da Reisebeschränkungen die Nachfrage weiterhin beeinträchtigten, während wir unsere Belegschaft, Flotte, Stützpunkte und Routen weiter aufstockten, um unseren Weg zur vollen Auslastung und Kostenstruktur vor Covid-19 bis zum späten Frühjahr 2022 zu unterstützen“, erklärte Jozsef Varadi im Zuge der Präsentation der Quartalszahlen.