Aerologic

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Lufthansa Cargo erweitert transpazifischen Frachtflugdienst

Lufthansa Cargo hat am 27. Oktober 2024 ihren ersten direkten Frachtflug von Ho-Chi-Minh-Stadt nach Los Angeles gestartet und damit ihren transpazifischen Operations ausgeweitet. Der Flug LH8019, durchgeführt von der Tochtergesellschaft AeroLogic, markiert den Beginn eines neuen Dienstes im Rahmen des Winterflugplans. Zuvor startete die Maschine am 26. Oktober 2024 von Frankfurt nach Vietnam. Ashwin Bhat, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Cargo, betonte, dass diese Verbindung auf die steigende Nachfrage der wachsenden vietnamesischen Wirtschaft reagiert. Die neue Route ermöglicht eine schnellere und effizientere Anbindung an den nordamerikanischen Markt. Lufthansa Cargo bietet nun insgesamt 89 wöchentliche Frachtverbindungen mit der Boeing 777F an, darunter 50 Frequenzen zu 17 Destinationen in Asien. Diese Expansion wird auch durch die wachsende eCommerce-Branche vorangetrieben. Darüber hinaus nutzt die Fluggesellschaft ihre A321-Frachterflotte und bietet Kapazitäten für Beiladungen auf einem umfassenden Netzwerk von Partnerairlines an.

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Lufthansa Cargo erweitert ihre Flotte: Ein weiterer Boeing 777-Frachter hebt ab

Die globale Luftfrachtbranche ist ständig in Bewegung, und Unternehmen wie Lufthansa Cargo sind bestrebt, ihre Kapazitäten zu erweitern, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Kontext markierte der 17. August 2024 einen weiteren wichtigen Meilenstein für die deutsche Frachtfluggesellschaft: Lufthansa Cargo nahm ihr 18. Boeing 777-Frachtflugzeug in Betrieb, das direkt aus dem Boeing-Werk in Everett, Washington, USA, an den Flughafen Frankfurt (FRA) überführt wurde. Dieser Neuzugang stärkt die Position des Unternehmens als führender Akteur im internationalen Luftfrachtverkehr und unterstreicht dessen Engagement für Effizienz und Nachhaltigkeit. Mit der Indienststellung des 18. Boeing 777-Frachters setzt Lufthansa Cargo ihre Strategie fort, die Flotte kontinuierlich zu modernisieren und zu erweitern. Diese Entscheidung spiegelt den anhaltenden Bedarf an zusätzlicher Luftfrachtkapazität wider, der durch die wachsende Nachfrage nach globalem Handel und Logistikdienstleistungen vorangetrieben wird. In einer Erklärung betonte Ashwin Bhat, CEO von Lufthansa Cargo, die Bedeutung dieser Erweiterung: „Wir freuen uns, ein weiteres effizientes Frachtflugzeug in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Damit können wir unseren Kunden zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stellen, im Luftfrachtmarkt weiter wachsen und globale Geschäfte ermöglichen.“ Die Boeing 777F hat sich als das effizienteste und modernste Frachtflugzeug seiner Klasse etabliert. Mit einer Reichweite von bis zu 9.070 Kilometern und einer maximalen Nutzlast von 102 Tonnen bietet die 777F nicht nur eine beachtliche Reichweite, sondern auch Flexibilität und Wirtschaftlichkeit im Frachtbetrieb. Diese Eigenschaften machen sie zur idealen Wahl für Langstreckenflüge, die das Rückgrat des globalen Frachtgeschäfts bilden. Globale Reichweite durch ein starkes Netzwerk Mit der Aufnahme des neuen Frachters in die Flotte

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Vereinigung Cockpit kritisiert Lufthansa-Cargo-Führung scharf

Aerologic, ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL, wird ein weiteres Frachtflugzeug des Typs Boeing 777 einflotten. Dies stößt auf scharfe Kritik seitens der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die vorwirft, dass der „Kurs gegen die eigene Belegschaft fortgesetzt wird“. „Die Strategie des Unternehmens richtet sich weiterhin gegen die eigene Belegschaft im Cockpit und am Boden“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Wir haben von verschiedenen Führungskräften der Cargo gehört, sie würden um die neuen Flugzeuge kämpfen. Offenkundig handelt es sich bei diesen Beteuerungen um reine Lippenbekenntnisse. Mit der nun erfolgten Entscheidung verhindert die Führung die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei Lufthansa Cargo ebenso wie das Wachstum zurück zu alter Größe. Vor dem Hintergrund der Rekordgewinne, die von allen Beschäftigten unter großem persönlichen Einsatz gemeinsam erwirtschaftet worden sind, ist uns diese Entscheidung vollkommen unverständlich. Wir fordern Lufthansa auf, die kommenden Boeing 777 von Lufthansa Cargo bereedern zu lassen und so die eigene Belegschaft zu stärken.“

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Verdi und Aerologic einigen sich auf Tarifvertrag

Die Frachtfluggesellschaft Aerologic und Verdi haben für die rund 600 Piloten eine Einigung auf einen Tarifvertrag erzielt. Allerdings gehören nicht alle Flugzeugführer dieser Gewerkschaft an, da viele in der Vereinigung Cockpit organisiert sind. Vereinbart wurde, dass die Piloten von Aerologic bis Ende 2023 Lohnerhöhungen zwischen 8,5 und 24,6 Prozent erhalten sollen. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 15 Monate, so Verdi in einer Medienerklärung. Die Gehälter sollen sich künftig zwischen 64.000 und 208.000 Euro pro Jahr bewegen. Inkludiert sind dabei Schichtzulagen. Weiters sind zusätzliche Urlaubstage und betriebliche Altersvorsorge im Manteltarifvertrag enthalten. Aufgrund einer Gesetzesänderung müssen Arbeitgeber in Deutschland nicht mehr verschiedene Tarifverträge mit unterschiedlichen Gewerkschaften abschließen. Es gilt das Prinzip, dass jene Arbeitnehmervertreter, die die meisten Mitglieder haben, zum Zug kommen. Eigenen Angaben nach hält man Tarifverträge bei Easyjet und European Air Transport. Bei Eurowings konkurriert man mit der Vereinigung Cockpit um einen Abschluss.

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Aerologic: Vereinigung Cockpit kritisiert Verhandlungen mit Verdi

Seit Montagnacht befinden sich die von der Vereinigung Cockpit vertretenen Aerologic-Piloten erneut im Streik. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren nun, dass die Geschäftsleitung mit anderen Gewerkschaften Tarifverhandlungen aufnehmen will. Gleichzeitig behauptet die VC, dass Aerologic weiterhin Gespräche mit der Vereinigung Cockpit „rigoros ablehnen“ würde. Unterdessen ist bekannt geworden, dass die Gewerkschaft Verdi derzeit mit der beschleunigten Wahl einer eigenen Tarifkommission bei Aerologic den Grundstein für den Abschluss von Tarifverträgen legt. Die VC kritisiert Verhandlungen mit anderen Gewerkschaften als Ausweichmanöver des Arbeitgebers. „Die Vereinigung Cockpit ist seit Jahrzehnten die erfolgreiche Gewerkschaft der Pilotinnen und Piloten in Deutschland. Wir erwarten von Aerologic, dies anzuerkennen und endlich die Verweigerungshaltung aufzugeben und mit uns vernünftige Tarifvereinbarungen zu verhandeln“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Das engagierte Cockpitpersonal bei Aerologic hat das Recht auf faire VC-Tarifverträge.“ „Wenn die Beschäftigten von Aerologic sich in der Vereinigung Cockpit organisieren, um Tarifverträge abzuschließen, dann steht es dem Unternehmen nicht zu, sich nach eigenem Gutdünken eine andere Gewerkschaft als Ansprechpartner auszusuchen“, so Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Wir sind nicht dazu angetreten, mit unseren Aktionen den Türöffner für andere Gewerkschaften zu spielen. Das wäre auch keine nachhaltige Lösung für die Beschäftigten.“

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Aerologic-Piloten streiken eine Woche

Die Vereinigung Cockpit hat die Piloten der deutschen Frachtfluggesellschaft Aerologic zur achttägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Arbeitskampf begann in der Nacht zum Dienstag und soll bis kommenden Dienstag, 23 Uhr 59, andauern. Im Vorfeld wurde eine Urabstimmung durchgeführt. Die überwiegende Mehrheit der von der Vereinigung Cockpit vertretenen Flugzeugführer hat sich dabei für Streikmaßnahmen ausgesprochen. Aerologic, ein Gemeinschaftsunternehmen von Deutsche Post-DHL und Lufthansa, rechnet nicht damit, dass es zu Flugausfällen kommen wird. Man will die streikenden Piloten temporär durch Manager, die auch über eine entsprechende Lizenz verfügen, ersetzen. Die Vereinigung Cockpit ist aber der Ansicht, dass dies keine Dauerlösung sein kann und es dennoch zu Ausfällen kommen wird. Der Umstand, dass Aerologic nicht dem Lufthansa-Konzerntarifvertrag unterliegt, ist der Gewerkschaft schon länger ein Dorn im Auge. Man kritisiert auch, dass der Staat sowohl bei Deutsche Post-DHL als auch bei Lufthansa der größte Einzelaktionär ist. Dennoch verweigere sich die Geschäftsleitung der Frachtfluggesellschaft dem Abschluss eines Tarifvertrags.

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Vereinigung Cockpit: Bei Aerologic stehen die Zeichen auf Streik

Bei der Frachtfluggesellschaft Aerologic stehen die Zeichen auf Streik. Die Vereinigung Cockpit teilte mit, dass sich die Piloten in einer Urabstimmung „klar für Arbeitskämpfe zur Durchsetzung von Tarifverträgen ausgesprochen haben“. Aerologic ist ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL. Im Gegensatz zu Lufthansa Cargo und European Air Transport gibt es keinen Tarifvertrag. Bereits seit längerer Zeit wirft die Vereinigung Cockpit vor, dass der Kranich-Konzern gezielt Kapazität zu Aerologic verlagern würde, um den Tarifvertrag „umgehen“ zu können. Die Fronten scheinen nun verhärtet zu sein, denn laut der Pilotengewerkschaft sollen alle Versuche zur Kontaktaufnahme, die zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag hätten führen können, seitens der Aerologic-Geschäftsleitung unbeantwortet geblieben sein. „Darauf ist bis heute keinerlei Reaktion seitens Aerologic erfolgt, noch nicht einmal eine Ablehnung“, so die VC in einer Aussendung. „Wir stehen vor einer in der Sache nicht nachvollziehbaren Verweigerungshaltung des Arbeitgebers, Tarifgespräche zu führen“, so Stefan Herth, Präsident der VC. „Das Verhalten von Aerologic ist ein Spiel mit dem Feuer. Sich Gesprächen entziehen zu wollen, ist gerade in der heutigen Zeit keine Option. Durch Gesprächsverweigerung wird billigend ein Weg in den Konflikt in Kauf genommen. In unserer Gesellschaft hat sich zu Recht eine Kultur von Dialog und Verhandlungen durchgesetzt. Deshalb kann die Komplettverweigerung des Aerologic-Managements nur als gewollte Eskalation gedeutet werden. Auch im Konzernvorstand der Lufthansa darf das niemand übersehen“. Besonders kritisch sieht man seitens der Vereinigung Cockpit, dass sowohl bei Lufthansa als auch bei Deutsche Post-DHL der deutsche Staat beteiligt ist. „Dass die traditionsreichen Großunternehmen Post/DHL und Lufthansa ihren Beschäftigten bei

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Lufthansa fliegt nicht mehr über Russland

Lufthansa hat sich am Samstag dazu entschlossen, dass der russische Luftraum mit sofortiger Wirkung nicht mehr genutzt wird. Das hatte zur Folge, dass die Verbindungen LH718 (München-Seoul) und LH716 (Frankfurt-Haneda) über Russland bzw. Estland umgekehrt sind. Auch die Frachtfluggesellschaften Aerologic und DHL haben sich dazu entschlossen, dass nicht mehr über die Russische Föderation geflogen wird. Entsprechende Flüge, die sich bereits in der Luft befanden, sind umgekehrt. Lufthansa teilte mit, dass der Luftraum der Russischen Föderation für mindestens sieben Tage nicht mehr genutzt wird. Das hat auch zur Folge, dass die Point-to-Point-Flüge ausgesetzt werden. Am Sonntag teilte das deutsche Bundesverkehrsministerium mit, dass ab 15 Uhr 00 sämtliche russischen Flugzeuge den deutschen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen. Dies hat zur Folge, dass das Putin-Regime nun deutsche Airlines und Flugzeuge bannt.

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Lufthansa Cargo: Hinter den Kulissen knirscht es

Eigentlich sollten die Frachtflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F schon längst die Flotte der Lufthansa Cargo verlassen haben, doch es kam anders. Mittlerweile fliegen nur noch vier Exemplare für den Frachtableger des Kranichs, jedoch noch ein wenig länger als zuletzt angekündigt. Im Vorjahr erklärte Lufthansa, dass die Dreistrahler bis Frühjahr 2021 ausgeflottet werden. Die Strategie wurde abermals geändert. Nun sagte ein Sprecher gegenüber Aero.de, dass die vier MD-11F noch bis Herbst 2021 in Betrieb bleiben. Kürzlich wurde mit der D-ALCI ein Exemplar in die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft. Lufthansa ersetzt die Cargoflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F seit einiger Zeit durch Boeing 777F. Insgesamt wurden zehn Exemplare bestellt. Unter dem Strich soll die Flotte verkleinert werden, was unweigerlich zum Abbau von Pilotenstellen führen wird. So hatte man im Vorjahr noch rund 475 Flugzeugführer, so will man in naher Zukunft nur noch 250 Piloten beschäftigen, berichtet Aero.de unter Berufung auf Unternehmenskreise. Lufthansa Cargo wollte diese Zahl nicht bestätigen und verweist auf laufende Verhandlungen. Aerologic ist ohne Tarifvertrag billiger Innerhalb der Kranich-Gruppe gibt es noch eine zweite Cargo-Airline: Aerologic, an der Lufthansa beteiligt ist. Diese unterliegt nicht dem Konzerntarifvertrag, weshalb dort die Lohnkosten aus Sicht des Arbeitgebers niedriger sind. Demnach fühlen sich einige Lufthansa-Cargo-Flugzeugführer regelrecht zur Schwestergesellschaft, bei niedrigeren Löhnen, abgeschoben. Vor der Corona-Pandemie war Lufthansa Cargo durchaus ein Sorgenkind, denn Jahr für Jahr ging das weltweite Frachtvolumen zurück. Das änderte sich im Vorjahr schlagartig, so dass selbst Passagierflugzeuge für den Transport von Masken, Schutzkitteln, Testkits und sonstiger medizinischer Güter herangezogen

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