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Airbus will Croatia Airlines die A220-Reihe schmackhaft machen

Die kroatische Regierung will kräftig in die staatliche Croatia Airlines investieren. Ein wichtiger Bestandteil der Pläne, für die die Zustimmung des Parlaments noch aussteht, ist die Erneuerung der Flotte. Da wurde der Flugzeugbauer Airbus hellhörig. Konkret will man das Muster A220 schmackhaft machen und fliegt dazu in der kommenden Woche eine Maschine zur Präsentationszwecken nach Zagreb. Croatia Airlines wird schon einige Zeit als möglicher Kunde für dieses Muster gehandelt. Allerdings ist derzeit unklar, ob das Interesse dem A220-100 oder eher dem A220-300 gilt. Fix ist aber, dass der Carrier vier A320neo nicht mehr abnehmen möchte und sich dazu in Verhandlungen mit Airbus befindet. Daher dürfte es ganz im Interesse des Flugzeugbauers liegen ein schmackhaftes Angebot für die A220-Reihe zu machen. Gegenüber Ex-Yu-Aviation erklärte ein Sprecher von Croatia Airlines: „Die Verhandlungen über die Beendigungsvereinbarung, die zur Stornierung der A320neo-Bestellung und der Verwendung der Kaution für andere Airbus-Dienste führen wird, liegen derzeit aufgrund von Covid-19 auf Eis und werden so bald wie möglich wieder aufgenommen“. Die Regierung will in den nächsten Jahren die Maschinen der Typen A319 und A320 durch modernere Muster ersetzen. Ob diese angekauft oder geleast werden ist noch offen. Die Dash 8-Flotte steht – zumindest derzeit – nicht zur Diskussion.

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Philippine-A350 kommt zu Lufthansa

Im Nachgang des Insolvenzantrags von Philippine Airlines haben mittlerweile mehr als 20 Maschinen die Flotte verlassen. Überwiegend wurden diese von Leasinggebern eingezogen. Zumindest ein Airbus A350-900 wird künftig für Lufthansa fliegen. Am Montag wurde die bereits als D-AAEU registrierte Maschine nach Luqa (Malta) überstellt. Lufthansa Technik Malta wird technische Arbeiten durchführen. Anschließend soll dieser Airbus A350-900 als D-AIVC zur Lufthansa-Flotte stoßen. Ein genauer Termin für die Indienststellung steht noch nicht fest. Derzeit trägt das Langstreckenflugzeug noch die Livery von Philippine Airlines. Die Titel wurden bereits vor der Überstellung nach Malta entfernt. In Kürze wird der Airbus A350-900 in das Farbenkleid von Lufthansa umlackiert.

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BSL: Neues Online-Tool für Flugbewegungs- und Lärmstatistiken

Auf einer eigens dazu entwickelten Internet-Plattform des Flughafens Basel-Mulhouse können die Lärm- und Bewegungsstatistiken des EuroAirports eingesehen werden. Ziel des Flughafens ist es, klar und transparent zu informieren. Der Flughafen Basel-Mulhouse verfüge über ein Messnetz aus insgesamt 15 fest installierten Lärmmessstationen und einer mobilen Lärmmessstation, die sowohl am Flughafen als auch in den umliegenden Gemeinden aufgestellt sind, informiert der Airport. Die Lärm- sowie die dazu gehörenden Flugbewegungsstatistiken können ab sofort online im neu publizierten WebReporting eingesehen werden. Die Daten können bis zu zehn Jahre rückwirkend abgerufen werden. Sie werden dem jeweiligen Berichtsintervall entsprechend (monatlich, quartalsweise, jährlich) regelmäßig aktualisiert. Nebst den erwähnten Daten sind auch Statistiken zu verwandten Themen enthalten, wie zum Beispiel den Ausnahmebewilligungen für Nachtflüge.

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Relaunch: Condor fliegt wieder ab Frankfurt nach Toronto

Pünktlich zur kanadischen Grenzöffnung: Gestern startete erstmals wieder ein Condor-Flug ab Frankfurt in Richtung Toronto in Kanada.  Auch die Verbindungen nach Halifax in Nova Scotia werden in dieser Woche wieder aufgenommen, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Condor fliegt ab Frankfurt dreimal wöchentlich nach Toronto und zweimal wöchentlich nach Halifax. „Unsere Gäste haben lange darauf warten müssen, wieder über den großen Teich nach Nordamerika reisen zu können. Jetzt hat Kanada alle Nordamerika-Fans, die vollständig geimpft sind, wieder zu sich eingeladen und wir freuen uns fünf Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Kanada anbieten zu können“, erklärt Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Richter lässt Aktionärs-Klage gegen Boeing zu

Ein Richter im US-Bundesstaat Delaware lässt eine Klage von Boeing-Aktionären gegen den Vorstand des Unternehmens wegen zweier tödlicher Abstürze der 737 Max zu. Es sei erwiesen, dass der Vorstand darüber gelogen habe, ob und wie er die Sicherheit der 737 Max überwacht hat, hieß es gestern in der Urteilsbegründung. Der erste der beiden Abstürze sei eine „Warnung“ in Bezug auf einen Fehler im Sicherheitssystem MCAS gewesen, „die der Vorstand hätte beachten sollen, aber stattdessen ignoriert hat“. Dass der Vorstand wissentlich versagt habe, zeige sich auch darin, dass er zum damaligen Zeitpunkt erklärte, bestimmte Maßnahmen zur Überwachung der Sicherheit ergriffen zu haben, die er in Wirklichkeit nicht durchgeführt hat. Das berichtet der ORF. Bei den Abstürzen kamen insgesamt 346 Menschen ums Leben. Die 737 Max wurde von der US-Luftfahrtbehörde FAA mit einem 20-monatigen Flugverbot belegt und kann nun nach einer Überholung unter strengen Auflagen wieder abheben.

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European Air Charter startet für FTI ab Leipzig und Düsseldorf

Am 3. September startete um 08:25 Uhr vom Flughafen Leipzig/Halle der erste FTI-Vollcharterflug mit dem neuen Partner European Air Charter. Ein Airbus A320 der European Air Charter fliegt für FTI noch bis Ende November Ziele wie Kalabrien, Ägypten oder Griechenland ab Leipzig/Halle und Düsseldorf an. „Wir sind froh, dass wir mit Leipzig/Halle und Düsseldorf zwei der wichtigsten Abflughäfen Deutschlands für unsere Kooperation mit European Air Charter gewinnen konnten. Mit dieser breiten Aufstellung für exklusive Charterflüge bieten wir unseren Gästen deutschlandweit maximale Flugkapazität für den Urlaubsendspurt“, so FTI Group CEO Ralph Schiller. Im Frühjahr soll das Charterprogramm auf FRA und MUC ausgeweitet werden.

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Azores Airlines will Funchal-New York aufnehmen

Die portugiesische Azores Airlines steht vor der Aufnahme von Flügen von Funchal nach New York JFK. Dabei soll der Maschinentyps Airbus A321neo zum Einsatz kommen. Es handelt sich zum Charterflüge im Auftrag von Inovtravel. Zwischen 1. November 2021 und 21. März 2022 sind insgesamt 21 Return-Flüge geplant. Der Carrier hat in der Vergangenheit immer wieder Flüge ab Ponta Delgada nach Kanada und in die Vereinigten Staaten von Amerika angeboten. Ein dauerhaftes Linienangebot konnte man bislang aber nicht etablieren. Die Azoren werden immer wieder als eine Art Mini-Hub für Flüge von Europa in die Vereinigten Staaten ins Spiel gebracht. Man sagte Easyjet und Ryanair entsprechende Ambitionen nach und die Machbarkeit wurde auch wiederholt geprüft. Allerdings haben sich beide Anbieter gegen diesen Schritt entschieden und haben schon lange keine Ambitionen für die Langstrecke mehr. Immer wieder bietet Azores Airlines ab Funchal, Ponta Delgada und Terceira Verbindungen in die Vereinigten Staaten von Amerika an. Die Nachfrage hängt auch damit zusammen, dass die USA auf den Azoren militärisch präsent sind. Teilweise können die Einreiseformalitäten bereits vor dem Abflug erledigt werden, so dass man in den Vereinigten Staaten formell als Inlandsflug ankommen kann. Das ist aber nicht ab allen Azoren-Airports möglich. Derzeit plant Azores Airlines die Charterflüge von Ponta Delgada aus via Funchal durchzuführen. Diese sollen mit dem Maschinentyp Airbus A321neo bedient werden. Weiters werden auch Nonstop-Flüge von Ponta Delgada nach Boston sowie Toronto angeboten. Ab Terceira sind Boston und Toronto ebenfalls im Flugplan zu finden. Auf diesen Routen nutzt man den Maschinentyp Airbus A321LR.

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Malta MedAir bestellt Airbus A320neo

Die maltesische Fluggesellschaft Malta MedAir erneuert ihre Flotte mit einer Maschine des Typs Airbus A320neo. Diese wird der staatliche Carrier direkt ab Werk beziehen. Aus der aktuellen Übersicht der Neubestellungen des europäischen Flugzeugbauers Airbus ergibt sich, dass Malta MedAir am 3. August 2021 einen A320neo bestellt hat. Der Öffentlichkeit wurde dieser Schritt nicht weiters kommuniziert. Malta MedAir befindet sich vollständig im Eigentum der Republik Malta und ist damit eine Schwestergesellschaft von Air Malta. In letzter Zeit wird Malta MedAir verstärkt auf eigene Rechnung auf die Linie geschickt. Weiters hält der Staat eine Minderheitsbeteiligung an der Ryanair-Tochter Malta Air.

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August 2021: Airbus lieferte 40 Flugzeuge aus

Im August 2021 konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus insgesamt 40 Maschinen an 25 Kunden ausliefern. Gleichzeitig zog der Konzern 102 Neubestellungen an Land. Über das gesamte Jahr gesehen wurden bislang 384 Verkehrsflugzeuge an 70 Kunden übergeben. Die Neubestellungen verteilen sich wie folgt: Ein Airbus A320neo wurde von Malta MedAir geordert, 30 A321neo von Delta Air Lines, 36 A321neo von Jet2 und 21 A321neo sowie zwei A320neo von der Latam Airlines Group. Im Langstreckenbereich hat Condor sieben A330-900 bestellt. Die Auslieferungen gingen buntgemischt an insgesamt 25 Kunden.

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FACC fertigt künftig auch für A220-Reihe

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG wird künftig auch für die Airbus-A220-Reihe tätig sein. Dabei wird man Leitwerkskomponenten herstellen. „Um sich bei Airbus wie auch bei anderen wichtigen Kunden als innovativer, stabiler und verlässlicher Partner zu bewähren, hat FACC in den letzten 10 Jahren über 500 Mio. Euro in ihre Werke und in hochautomatisierte Anlagen investiert. Dies ist auch ein Bekenntnis zum Standort und zu unserer Crew“, so FACC-Chef Robert Machtlinger. „Das Land Oberösterreich stand uns in dieser herausfordernden Zeit stets als enger Partner zur Seite. Umso mehr freut es uns jetzt, mit dem neuen Auftrag von Airbus neue Arbeitsplätze zu schaffen und damit gleichzeitig die Region nachhaltig zu stärken“. Die Airbus A220 Flugzeuge überzeugen mit modernsten Technologie und sind die effizientesten ihrer Klasse, mit niedrigen Betriebskosten und geringem Lärmpegel. Der neue Auftrag auf dieser erfolgreichen Flugzeugfamilie positioniert FACC langfristig als wichtigen Technologiepartner von Airbus und unterstützt die Wachstumsstrategie des Unternehmens für die Zukunft. Das Projekt umfasst die Herstellung und Assemblierung der Seiten- und Höhenruder und stellt für FACC einen weiteren Meilenstein in der Partnerschaft mit Airbus dar. „Technologieführerschaft sowie der Einstieg in komplexere Flugzeugstrukturen ist ein zentrales Thema in der Flugzeugindustrie, mit dem wir uns seit Jahren intensiv beschäftigen. FACC hat durch forcierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit eine internationale Vorreiterrolle erlangt“, so Robert Machtlinger. „Das ist sicher ein wesentlicher Grund dafür, dass Airbus nun das Knowhow der FACC bei den Leitwerkskomponenten des A220 nutzt“. Die Höhen- und Seitenruder dienen zur Steuerung und Stabilisierung des Flugzeugs in der Luft und spielen daher

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