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La Compagnie steigt ins Frachtgeschäft ein

Bislang war die französische Fluggesellschaft La Compagnie für reine Business-Class-Flüge auf Transatlantik-Strecken bekannt. Nun baut man sich im Bereich Fracht ein zweites Standbein auf. Hintergrund ist, dass die Nachfrage zwischen Europa und den Vereinigten Staaten derzeit hoch ist. Statt Business-Class-Passagieren wird La Compagnie künftig auch Pakete, Container und Paletten transportieren. Dabei baut man auf eine bestehende Partnerschaft mit Worldwide Flight Services auf. Daraus resultieren werden zwei neue Cargo-Strecken zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Partner wird in den Laderäumen der A321LR-Flotte bis zu 3,5 Tonnen Fracht pro Flug zuladen. Handling, Operations und Vertrieb der Frachtkapazitäten obliegen Worldwide Flight Services. „WFS ist der perfekte Partner, um die Einführung unseres allerersten Frachtdienstes zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass sie unseren Frachtkunden die gleiche hochwertige Erfahrung bieten werden, die unsere Passagiere genießen, wenn sie sich für La Compagnie entscheiden“, erklärt Damien Paries, Vice President Ground Operations bei La Compagnie.

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Volotea flottet fünf Ex-Air-Asia-A320 ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea flottet seit diesem Jahr gebrauchte Airbus A320 ein. Insgesamt hat man sich 15 Exemplare gesichert. Dabei bleibt es aber nicht, denn man organisierte sich fünf weitere, die vormals bei Air Asia im Einsatz waren. Im Winter überraschte Volotea damit, dass die Flotte um 15 Airbus A320 erweitert wird. Mittlerweile besteht die Teilflotte aus 13 Einheiten. Der Billigflieger sicherte sich schon fünf weitere Exemplare, so dass man künftig 20 Maschinen dieses Typs betreiben wird. Es handelt sich ausnahmslos um gebrauchte Leasingflugzeuge. Derzeit überbrückt Volotea den „Mangel“ an Airbus A320 mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen. So sind momentan Smartlynx und Smartlynx Malta mit insgesamt sechs Maschinen für den spanischen Billigflieger im Einsatz. Es handelt sich um die A320 mit den Registrierungen YL-LCS, 9H-SLD, 9H-SLE, 9H-SLH, 9H-SLI und 9H-SLK. Neu zur eigenen Flotte stoßen nachstehende Airbus A320: EC-NOQ (ex PK-AXF), EC-NOR (ex PK-AXI), EC-NOS (ex PK-AXJ), EC-NOY (ex 9M-AFB) und EC-NON (ex HS-ABG). Die genannten Flugzeuge wurden bis zuletzt von Air Asia (Malaysia), Air Asia Indonesia und Thai Air Asia betrieben und sollen im Laufe des Jahres über die jeweiligen Leasinggeber an Volotea übergeben werden.

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Defektes Fahrwerk: Sichere Rücklandung nach 1,5 Stunden Holding in Wien

Am Donnerstag musste die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air auf Flug W6 2857 von Wien nach Keflavik eine Rücklandung in der österreichischen Hauptstadt absolvieren. Ursache war ein defektes Fahrwerk, das sich nicht einfahren hat lassen. Betroffen war der Airbus A321 mit der Registrierung HA-LXJ. Aufgrund des Umstands, dass die Distanz zwischen den beiden Städten nicht gerade ein Katzensprung ist, hatte man einen hohen Tankfüllstand. Um eine sichere Landung in Wien-Schwechat absolvieren zu können, musste dieser zunächst reduziert werden. Dazu befand sich die Maschine rund 1,5 Stunden lang im Holding über Österreich. Dieses diente zur Verbrennung des überschüssigen Kerosins. Die HA-LXJ ist anschließend sicher auf dem Flughafen Wien-Schwechat gelandet. Das betroffene Flugzeug wird nun von Technikern untersucht und repariert. Laut Wizz Air wurden die Reisenden mit einem Ersatzflugzeug an ihren Zielort gebracht. Paulina Gosk, Coroporate Communications Manager bei Wizz Air, bestätigte gegenüber Aviation Direct den Vorfall und erklärt wie folgt: „Wizz Air Flug W6 2857 von Wien nach Reykjavik ist am 29. Juli 2021 aus technischen Gründen nach Wien zurückgekehrt. Das Flugzeug ist problemlos gelandet und wird nun einer Wartung unterzogen. Um die Verspätung zu minimieren, hat die Fluggesellschaft ein Ersatzflugzeug in Wien bereitgestellt. Gemäß den Richtlinien von Wizz Air und der EU-Verordnung wurden die Passagiere am Flughafen mit Erfrischungen versorgt, über ihre Rechte und Möglichkeiten informiert und es wurde ihnen ein alternativer Flug oder eine vollständige Rückerstattung angeboten. Wizz Air entschuldigt sich aufrichtig bei allen Passagieren für die entstandenen Unannehmlichkeiten, aber die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Crew hat für uns

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Safran hofft auf beginnende Erholung

Airbus und Boeing konnten zuletzt wieder kleine Schritte nach vorne gehen und Erfolge feiern. Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern muss hingegen noch auf bessere Zeiten hoffen. Der Umsatz der ersten sechs Monate fiel verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein Fünftel auf 6,9 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis sank noch stärker und lag mit 659 Millionen Euro gut 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Netto verdiente Safran bereinigt mit 269 Millionen Euro sogar gut 46 Prozent weniger. Dennoch bleibt Konzernchef Olivier Andriès optimistisch und sah im zweiten Quartal den Beginn einer Erholung. Er hofft, dass der wieder zunehmende Luftverkehr der kommenden Monate sich auch in der Jahresbilanz widerspiegeln wird. Darüber hinaus wolle Safran weiterhin genau auf die Kosten schauen.

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Lundgren: Easyjet hegt keine A321XLR-Pläne

Die Billigfluggesellschaft Easyjet verfolgt keine Pläne ins Langstreckengeschäft einzusteigen. Demnach sind die Muster A321LR/XLR für den Carrier nicht interessant. Dies stellte Firmenchef Johan Lundgren während einem Webinar von Simple Flying klar. Der orangefarbene Lowcoster unterhält insgesamt drei Flugbetriebe, die allesamt mit Airbus-Maschinen unterwegs sind. In der Vergangenheit hatte man auch Boeing 737 in der Flotte, jedoch man entschied sich schon sehr früh für eine komplette Umstellung auf Modelle des europäischen Herstellers. Zumindest in der Theorie wären die langstreckentauglichen Varianten des A321 eine interessante Ergänzung für Easyjet. Das sieht CEO Johan Lundgren aber nicht so. Für Easyjet kommt der Ankauf von Airbus A321LR/XLR nicht in Frage. Auch hegt man keinerlei Absichten in das Langstreckengeschäft einzusteigen, so der Manager während dem Webinar von Simple Flying. Auf der Kurz- und Mittelstrecke sieht er noch ausreichend Wachstumsmöglichkeiten. Das Langstreckengeschäft habe – auch komplett abgesehen von der Corona-Pandemie – ein erhebliches Risiko. Man könne das Modell der Kurzstrecke nicht eins zu eins umlegen. Als Negativbeispiel nannte er Norwegian. Diese habe zwar ein gutes Produkt angeboten, jedoch sind die Kosten und die Effizienz aus dem Ruder gelaufen. Genau das mache Lowcost-Point-to-Point-Produkte auf der Langstrecke generell schwierig.

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Airbus bringt A350-Frachter auf den Markt

Der Airbus A350 ist künftig auch ab Werk als Frachter erhältlich. Man reagiere darauf auf die gesteigerte Nachfrage in diesem Segment, so der europäische Flugzeugbauer in einer Medienerklärung. Zunächst wird es eine Cargoversion geben, die auf dem Airbus A350-1000 basiert. Laut Firmenchef Guillaume Faury soll die Nutzlast bei rund 90 Tonnen liegen. Der Hersteller peilt an, dass dieses Muster in etwa im Jahr 2025 an den ersten Kunden ausgeliefert werden soll. Der Aufsichtsrat habe für das Projekt bereits grünes Licht erteilt. Die Europäer treten damit mit der Boeing 777XF in direkte Konkurrenz. Das Muster der Amerikaner ist stark gefragt, da es als treibstoffsparender Ersatz für andere Modelle gilt. Bislang waren Cargoflugzeuge ab Werk kein großes Geschäft für Airbus. Daher bleibt es abzuwarten, ob man den Markt mit einem A350-Frachter überzeugen kann. Letztlich hängt gerade in diesem Segment vieles auch vom Kaufpreis ab.

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Condor setzt auf Airbus A330-900-Flotte

Der Ferienflieger sagt seinen Boeing 767-300ER-Maschinen Adieu: Bei Condor ist die Bestellung von 16 Airbus A330-900neo der neuesten Generation beschlossene Sache. Der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung bereits zum Ausdruck gebracht. Nach dem Einstieg des finanzstarken Mehrheitsgesellschafters Attestor kann sich Condor den Austausch auch leisten – und verliert keine Zeit: Condor wird zwischen Herbst 2022 und Sommer 2024 insgesamt 16 Airbus A330-900 erhalten. Attestor stellt Condor 250 Millionen Euro für die Flotteninvestition zur Verfügung. Die Airline ließ zunächst offen, ob die A330-900 direkt von Airbus gekauft oder über Leasingfirmen finanziert werden. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir gehen mit dem Zwei-Liter-Flieger an den Start und setzen damit neue Maßstäbe: Mit unserer modernen Langstreckenflotte werden wir Nachhaltigkeit und Urlaub mit Condor künftig untrennbar miteinander verbinden. An Bord der leisesten Kabine der Welt bei einem Flugzeug dieser Größe erwartet unsere Gäste außerdem höchster Komfort in einer nagelneuen Business, Premium Economy und Economy Class“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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Air France fiebert Ankunft des Airbus A220 entgegen

Air France erneuert ihre Flotte weiter. Ende September übernimmt die Airline den ersten von 60 bestellten Airbus A220-300 als Ersatz für ihre Airbus A318 und A319 auf der Kurz- und Mittelstrecke. Der erste für Air France konstruierte Airbus A220 hat kürzlich die Airbus-Lackiererei in Mirabel bei Montreal verlassen. Er trägt die neuen Farben der Airline und zeigt vor allem das geflügelte Seepferdchen, das historische Symbol der Fluggesellschaft, an der Vorderseite des Rumpfes. „Da der Airbus A220 aus leichteren Verbundwerkstoffen besteht, verbraucht er 20 Prozent weniger Treibstoff als Flugzeuge der vorherigen Generation und hat eine um 34 Prozent geringere Lärmbelastung. Es wird eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele von Air France spielen, darunter eine Reduzierung der CO2-Emissionen in absoluten Zahlen um 50 Prozent auf dem Inlandsnetz von Paris-Orly und auf interregionalen Strecken bis 2024 und eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 Prozent pro Fluggast/km bis 2030“, so das Unternehmen in einer Aussendung. Der Airbus A220 von Air France wird 148 Passagiere in einer 3-2 Kabinenkonfiguration empfangen können. Jeder Sitz wird mit USB-Anschlüssen vom Typ A und Typ C ausgestattet sein, und alle Passagiere können von ihren persönlichen Geräten aus über WLAN-Zugang verfügen.

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Münchner Flughafen setzt auf Klimaschutz in der Luft und am Boden

Der Bayerische Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen München GmbH, Albert Füracker, empfing heute den niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers am Münchner Flughafen.  Gemeinsam mit Flughafenchef Jost Lammers und Stefan Kreuzpaintner, CCO Lufthansa Airlines und Chef des Lufthansa Hubs München, informierte Staatsminister Füracker den Gast aus Hannover über den Drehkreuzbetrieb in München und die Maßnahmen, mit denen FMG und Lufthansa für mehr Klimaschutz im Luftverkehr sorgen. So sind im Hintergrund neben dem hochmodernen Langstreckenflugzeug der Lufthansa, einem Airbus A350, auch Beispiele für Elektromobilität in der Bodenabfertigung zu sehen. Neben einem Schleppfahrzeug für Gepäcktrolleys und einem Cargolifter zählt dazu auch ein ehemals mit Diesel betriebener Passagierbus, der auf einen Generator-elektrischen Antrieb mit flüssigem Biomethan umgestellt wurde. Der Anteil der elektrisch betriebenen Fahrzeuge und Abfertigungsgeräte im FMG-Fuhrpark konnte mittlerweile auf rund 40 Prozent gesteigert werden. „Die Corona-Pandemie hat die gesamte Luftverkehrsbranche unverschuldet vor größte Herausforderungen gestellt. Der Flughafen München stellt sich diesen Aufgaben und will gestärkt aus der Krise hervorgehen. Schon im Jahr 2016 haben wir beschlossen, dass der Flughafen München bis spätestens 2030 CO2-neutral betrieben wird. Mit zahlreichen Maßnahmen arbeitet die Geschäftsführung mit Hochdruck daran, dass der Flughafen dieses ambitionierte Klimaziel erreichen wird“, erklärte der FMG-Aufsichtsratsvorsitzende Albert Füracker.

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Russland: Azimuth Airlines flottet sechs A220-300 ein

Die russische Azimuth Airlines bestellte auf der Luftfahrtmesse MAKS sechs Airbus A220-300 und wird damit ab dem kommenden Jahr Erstbetreiber dieses Musters in der Russischen Förderation. Die Regionaljets werden über die Leasinggesellschaft ALC bezogen und sollen in Rostov-on-Don, Krasnodar und Mineralnye Vody stationiert werden. Im Zuge der Bekanntgabe erklärte Azimuth Airlines, dass die A220-300-Flugzeuge sowohl im Inland als auch auf internationalen Kurzstreckenflügen eingesetzt werden sollen. Damit geht der Carrier einen bislang einzigartigen Spagat, denn viele Mitbewerber haben sich in dieser Größenklasse aufgrund üppiger Zuschüsse der Regierung ausschließlich für den Sukhoi Superjet entschieden. Azimut bestellt sowohl bei Airbus als auch bei der United Aircraft Corporation.

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