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Airbus macht Druck auf Kunden

Wer nicht mit dem Flugzeugbauer in Kontakt tritt, könnte schon bald Post vom Gericht bekommen. Flugzeugbauer Airbus setzt säumige Fluggesellschaften erstmals in dieser Krise in Verzug. Viele würden sich gar nicht erst melden oder ans Telefon gehen. Dieses Verhalten könne man nicht weiter so hinnehmen und tolerieren, so Konzern-Chef Guillaume Faury. Darüber hinaus werde man auch nicht davor Halt machen zu klagen, sollten sich die Kunden bestellte Flugzeuge nicht ausliefern lassen. Doch das soll nur Abhilfe schaffen, wenn wirklich alle Stricke reißen, wie aero.de berichtet. „Wir versuchen immer, einen anderen Weg zu finden, um das Problem zu lösen und hoffen, nicht vor Gericht zu müssen“, so Faury weiter. Die Zahlen sprechen dabei eine deutliche Sprache: Nur 24 Maschinen des Typs A220, A320 und A350 wurden im letzten Monat neuen Besitzer übergeben. Kein Wunder also, dass man sich Sorgen macht, zu viel unverkauftes Material aufzubauen.

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CSA will A220-300 später übernehmen

Verhandlungen mit Airbus Canada laufen derzeit. Abbestellen will man allerdings nicht, sondern lediglich verschieben. Czech Airlines muss seine Pläne durchkreuzen und sich neu strukturieren. Dazu sei es von Nöten, dass sich etwaige Vertragspartner auch dementsprechend kooperativ zeigen. So befinde man sich derzeit in Verhandlungen mit Flugzeugbauer Airbus, um die Auslieferung von vier bestellten A220-Maschinen später durchführen zu lassen. Diese seien aber immer noch nicht in trockenen Tüchern, wie ch-aviation.com berichtet. Im selben Atemzug betont man aber auch, dass man die Bestellung nicht annullieren, sondern lediglich auf einen späteren Zeitpunkt verschieben möchte. Langfristig plane man mit den Flugzeugmodellen. Der neue Termin soll mit Ende des Jahres festgesetzt werden.

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Mai: Nullrunde für Airbus

Kein einziges Flugzeug konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus im Mai 2020 ausliefern, allerdings kassierte man auch keine Stornos. Im Mai 2020 lieferte Airbus insgesamt 24 Flugzeuge der Typen A220, A320 und A350 an Kunden aus. Doch Neubestellungen konnte man mitten in der Corona-Krise keine an Land ziehen. Ein kleiner Lichtblick dürfte aber auch sein, dass keine Stornierungen eingetroffen sind. Netto hat man derzeit 299 Neubestellungen in den Büchern. Im Mai lieferte Airbus zwei A220-300 an Air Canada und 18 Flugzeuge der A320-Familie aus, darunter den ersten A320neo an WIzzair. Für Airbus-Großraumflugzeuge wurden vier A350 XWB in den Konfigurationen A350-900 und A350-1000 bereitgestellt.

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Neuer Asien-Pazifik-Chef bei Airbus

Mit Patrick de Castelbajac an der Spitze stellt sich der europäische Flugzeugbauer Airbus in der Asien-Pazifik-Region neu auf. Ab dem 1. Juli 2020 hat Airbus einen neuen Präsidenten der Asien-Pazifik-Region: Anand Stanley tritt die Nachfolge von Patrick de Castelbajac an, welcher das Unternehmen verlässt. Stanley wird damit künftig von Singapur aus für die Angelegenheiten des Flugzeugbauers in diesem Gebiet verantwortlich sein. „Anand hat eine Fülle von Erfahrungen eingebracht und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Indien mit sehr gut geleitet“, so CCO Christian Scherer. „Aufgrund seines nachgewiesenen Erfolges ist er der Richtige für den asiatisch-pazifischen Markt. Wir wissen, dass wir uns darauf verlassen können, dass Anand sich darauf konzentriert, unsere Kunden in diesen schwierigsten Zeiten zu unterstützen und gleichzeitig unsere Position als führender Partner für den Luft- und Raumfahrtsektor in der Region weiter auszubauen.“

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München: Lufthansa feiert Langstrecken-Comeback

Nach wochenlanger „Corona-Pause“ führt Lufthansa wieder Langstreckenflüge ab München durch. Die ersten Destinationen, die ihr „Comeback“ feierten, sind Chicago und Los Angeles. Mit einem Airbus A350 flog die Deutsche Lufthansa AG am Mittwoch zum ersten Mal seit 13. März 2020 wieder Los Angeles ab München an. Bereits am Dienstag wurde Chicago wiederaufgenommen. Zunächst werden drei wöchentliche Rotationen auf beiden Routen angeboten, so das Unternehmen in einer Medienerklärung. „In dieser Woche nehmen wir die Langstreckenverbindungen ab München wieder auf und zwar mit dem modernsten, wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Langstreckenflugzeug der Lufthansa Flotte, der A350. Während jeder Reise hat nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Gesundheit unserer Passagiere oberste Priorität“, so Ola Hansson, Drehkreuz-Leiterin bei Lufthansa. „Ich sehe in dieser Wiederaufnahme des interkontinentalen Verkehrs den wichtigen ersten Schritt auf einer vor uns liegenden Wegstrecke, an deren Ende nach meiner festen Überzeugung wieder ein pulsierender Münchner Drehkreuzverkehr stehen wird“, erklärte München-Chef Jost Lammers.

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Volotea kündigt Comeback an

Ab 16. Juni 2020 wird sich die spanische Volotea wieder in die Luft erheben. Auch der vom Carrier im Auftrag von Airbus durchgeführte Werksshuttle feiert sein Comeback. Ab 16. Juni 2020 werden die Boeing 717 und A319 von Volotea wieder in der Luft sein. Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea kündigt ihr Comeback im europäischen Linienverkehr an. Insgesamt will man 40 Destinationen Europa, vornehmlich in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland, anfliegen. Auch der Airbus-Werksshuttle zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse soll am 16. Juni 2020 wiederaufgenommen werden. Danach wird die Airline schrittweise 15 Destinationen in Frankreich, genauso viele in Spanien, acht neue Routen in Italien und zwei Ferienziele in Griechenland neu in den Flugplan aufnehmen. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden diesen Sommer mehr Möglichkeiten zu geben, Ziele im Inland zu entdecken“, heißt es in der Mitteilung. „Wir freuen uns sehr, die guten Nachrichten über viele zusätzliche Inlandsstrecken zu teilen. Jetzt, da die Entscheidungen klarer werden und die Kundschaft in diesem Sommer wieder das Vertrauen in sicheres und gesundes Reisen gewinnt, wissen wir, dass die meisten unserer Kunden mehr reisen möchten, insbesondere auf den heimischen Märkten. Deshalb haben wir unser Netzwerk angepasst, indem wir all unsere Inlandsverbindungen in Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland stark ausgebaut haben“, so Carlos Muñoz, CEO von Volotea.

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