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Air Baltic: 25 A220-300 bis Jahresende

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic übernahm am Sonntag einen weiteren Airbus A220-300. Die Flotte ist damit auf 23 Exemplare angewachsen. Bis Jahresende sollen noch zwei weitere Jets dieses Typs dazu kommen. Das jüngste Flottenmitglied trägt die Registrierung YL-AAW und ist am Sonntag in Riga eingetroffen. Im Zuge der Coronakrise besiegelte Air Baltic das vorzeitige Aus für die Teilflotten Boeing 737 und DHC Dash 8-400. Seither ist man ein reiner A220-300-Operator. “Die aktuelle Krise ermöglichte es uns, uns auf den Airbus A220-300 zu konzentrieren. Das ist der einzige Flugzeugtyp, den Air Baltic in Zukunft fliegen wird. Bei unserer Flugzeugauswahl liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit, die ein Vorteil ist, um aus der Krise herauszukommen”, so Geschäftsführer Martin Gauss.

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Lauda Europe erhält maltesisches AOC

Lauda Europe nimmt weiter Form an: Die Ryanair-Tochter hat die maltesische Betriebserlaubnis (AOC) erhalten.  Im offiziellen Register ist davon aber noch nichts zu sehen. Dies werde in den nächsten Tagen nachgeholt, wie das Nachrichtenportal „CH-Aviation“ berichtet. Und dann geht es Schlag auf Schlag. Denn wie aus einem internen Schreiben hervorgeht, soll der Neo-Carrier die Bases Wien und Düsseldorf übernehmen. Diese werden momentan von der österreichischen Laudomotion GmbH betrieben. Stand jetzt wurden schon drei Airbus A320 in Malta registriert. Dabei handelt es sich um Maschinen, die vorher von Lauda betrieben wurden. Weitere sollen noch folgen.

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SAS verlangsamt A350-Einflottung

Die Fluggesellschaft SAS hat die Auslieferung von zwei Airbus A350-900 und acht A320neos nach hinten verschoben. Zu diesem Schritt habe man sich mit dem europäischen Flugzeughersteller einigen können, wie flightglobal.com berichtet. Damit sollen die Investitionsausgaben bis 2024 reduziert werden. Unverändert bleibe jedoch der Plan, bis 2023 eine reine Airbus-Flotte zu formen. Dies soll dem angeschlagenen Unternehmen langfristig dazu dienen, den Kraftstoffverbrauch und die Wartungskosten und damit die Kostenstruktur zu senken. Darüber hinaus habe man andere Vereinbarungen mit mehreren Liferanten neu aushandeln können. Darunter sollen auch Wet-Lease-Anbieter zählen, so Geschäftsführer Rickard Gustafson.

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Qantas-A380 fliegt mit neuer Kabine in die Wüste

Wie die ganze Luftfahrtbranche muss auch Qantas zuvor aufgestellte Strategien von Bord werfen und umdenken. Die nationale Fluggesellschaft Australiens schickt nun frisch modernisierte Airbus A380-Maschinen in die Wüste Kaliforniens. Das hat sich Qantas wohl ganz anders vorgestellt: Mit neuen Kabinen ausgestattet wollte man die A380-Flotte bei den Elbe Flugzeugwerken in Dresden fit für die Zukunft machen. Dieses Modernisierungs-Programm sollte Ende 2020 abgeschlossen werden. Doch dann kam Corona. Und mit ihr die Ungewissheit, ob die A380 überhaupt noch einmal abhebt. Bis dato seien 11 Super-Jumbos auf dem „Flugzeugfriedhof“ von Victorville begraben worden, wie flugrevue.de berichtet. Auch die letzte Maschine der A380-Flotte soll bald dazu stoßen. Wann die Flieger wieder Passagiere an Bord begrüßen dürfen, steht derweil noch in den Sternen. Qantas hofft auf eine Rückkehr der A380-Flotte im Jahr 2023.

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Spanien: Iberostar gründet Langstrecken-Airline

Man muss schon sehr mutig sein mitten in der Corona-Krise eine neue Fluggesellschaft zu gründen und mit dieser auch noch auf die Langstrecke gehen zu wollen. Der spanische Reiseveranstalter Iberostar, der bereits heute mehr als 30.000 Mitarbeiter hat, will eine eigene Airline in die Luft bringen. Unter dem Namen „World 2 Fly“ soll der Carrier mit Airbus A350 Langstreckenziele bedienen. Der Konzern mit Sitz auf Mallorca betreibt eigenen Angaben nach 120 Hotels in 19 Staaten und sieht durchaus Potential darin sich unabhängiger von externen Airlines zu machen. Gegenüber der lokalen Tageszeitung „Diario de Mallorca“ sagte man, dass die Dominikanische Republik, Kuba und Mexiko zu den ersten Zielen zählen werden. Gesichert habe man sich bereits einen Airbus A350 und befindet sich in den Verhandlungen über einen zweiten, baugleichen Langstreckenjet. Derzeit strebt Iberostar an, dass die Neugründung im März 2021 abheben soll. Gerade der Fokus auf die Long Haul ist ein mutiger Schritt, denn aufgrund internationaler Einreise- und Quarantänerichtlinien ist gerade dieses Segment besonders hart von der Coronakrise getroffen. Einst hochprofitable Routen können zum Teil überhaupt nicht mehr bedient werden oder haben eine so geringe Nachfrage, dass das Fliegen wirtschaftlich keinen Sinn macht.

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Air Baltic verlangsamt A220-Übernahmen

Air Baltic drückt auf die Bremse: Die lettische Fluggesellschaft verschiebt die Übernahme von 25 Airbus A220-300-Maschinen. Und zwar auf das Jahr 2024. Damit verlangsamt sich der Ausbau der reinen A220-Flotte, den man zuvor angekündigt hat. Derzeit weist die Flottenliste von Air Baltic 22 Exemplare des Flugzeugtyps A220-300 aus. Drei weitere werden wie geplant bis Jahresende folgen, wie die Fluglinie mitteilt. „Nach der Krise wird sich zeigen, dass ein 145-sitziges Flugzeug genau das richtige ist, weil sehr viele Strecken keine größere Nachfrage haben“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. „Der Fokus auf die A220 macht uns das Leben viel einfacher.“

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Croatia will A320neo nicht mehr

Das kroatische Star-Alliance Mitglied Croatia Airlines soll sich mit Airbus in Verhandlungen über die Stornierung von vier Airbus A320neo befinden. Ursprünglich hätten die ersten beiden Einheiten im Jahr 2022 übergeben werden sollen. Die beiden anderen Exemplare wären in 2023 gefolgt. Laut Ex-Yu-Aviation leistete der Carrier bereits Anzahlungen in der Höhe von 8,5 Millionen Euro an Airbus. Zu welchem Preis die vier Mittelstreckenjets erworben wurden, wurde zu keinem Zeitpunkt öffentlich kundgemacht. Nun versucht man aus den Verträgen herauszukommen und bemüht sich in Verhandlungen zu erreichen, dass die bereits geleisteten Zahlungen für andere Dienstleistungen der Airbus Group genutzt werden können, so eine Sprecherin von Croatia Airlines gegenüber dem Portal.

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FlyBosnia steckt einziges Flugzeug in die Schrottpresse

Das einzige Flugzeug von FlyBosnia wird nun verschrottet. Die E7-FBA, ein 17 Jahre alter Airbus A319, wird an den Leasinggeber zurückgegeben und anschließend wartet das Scrapping auf den Mittelstreckenjet. Der Carrier selbst will künftig sämtliche Flüge von anderen Airlines durchführen lassen, berichtet Ex-Yu-Aviation. In diesem Zusammenhang baut FlyBosnia nochmals Personal ab. Auf den Linienstrecken kommt derzeit ein von GetJet Airlines betriebener Airbus A320 zum Einsatz. Auch ist es zum Wechsel an der Spitze der jungen Fluggesellschaft gekommen: Haris Čoloman stieg zum Chief Executive Officer auf. Sein Vorgänger hat das Unternehmen verlassen. Künftig will sich FlyBosnia stärker auf Charterverbindungen fokussieren und hat dabei Ziele von und nach Italien, Ägypten, Tunesien und Türkei ins Auge gefasst. Die eigenen Linienflüge, unter anderem nach Kuwait-City, werden momentan nur in sehr reduziertem Umfang durchgeführt.

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Airbus beschleunigt A321XLR-Entwicklung

Der europäische Flugzeugbauer Airbus behandelt das Projekt A321XLR nun mit Priorität. Es soll angesichts der momentanen Krise nicht pausiert, sondern auf volles Tempo gestellt werden, so der Konzern in einer Aussendung. Der A321XLR ist eine reichweitenverstärkte Variante des A321KR und soll Nonstopflüge bis zu 8.700 Kilometer ermöglichen. Gegenüber dem A330neo ist das Modell in der Anschaffung günstiger, weshalb im Langstrecken-Point-to-Point-Verkehr große Chancen eingeräumt werden. Derzeit hat man bereits rund 500 Festbestellungen von 24 Kunden.

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Juli: Vier Neubestellungen bei Airbus

Im Juli 2020 konnte der europäische Flugzeugbauer Airbus insgesamt vier Neubestellungen an Land ziehen. Gleichzeitig wurden 49 Flugzeuge der Reihen A220 und A320 an Kunden ausgeliefert. Die Bruttobestellungen von Airbus für 2020 beliefen sich bis zum 31. Juli 2020 auf insgesamt 369 Flugzeuge, wobei nach Stornierungen 302 Flugzeuge netto bestellt wurden.  Im Juli lieferte Airbus zwei A220-300 an Air Canada und Egypt Air sowie 47 Flugzeuge der A320neo-Familie aus, darunter einen ersten A321neo an Middle East Airlines und Vistara über die Air Lease Corporation. Der Auftragsbestand von Airbus zum 31. Juli 2020 an noch auszuliefernden Flugzeugen belief sich auf 7.539, darunter 524 A220, 6.125 Flugzeuge der A320-Familie (einschließlich 6.065 A320neo-Familie), 321 A330 (einschließlich 286 A330neo-Familie), 560 A350 XWB und neun A380.

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