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Griechische Skyexpress bestellt vier A320neo

Seit einigen Wochen befindet sich die griechische Regionalfluggesellschaft Skyexpress auf der Suche nach A320-Piloten. Nun verschaffte der Carrier dem europäischen Flugzeugbauer Airbus die erste Neubestellung seit Juli 2020. Skyexpress bestellte vier A320neo. Zwei weitere Einheiten werden über die Aviation Capital Group geleast. “Unsere Zusammenarbeit mit Airbus durch die Akquisition von sechs brandneuen A320neo-Flugzeugen entspricht unserem Ziel, unsere Flotte zu modernisieren und unser Unternehmen in eine neue Ära zu führen. Die Kombination der fortschrittlichsten Technologie mit der Treibstoffeffizienz, die dieser Flugzeugtyp bietet, sind Elemente, die perfekt zur Geschäftsplanung von Skyexpress für eine zeitgemäße Flotte passen, die die Umwelt respektiert und ihren Passagieren sichere und qualitativ hochwertige Dienstleistungen bietet”, so Eigentümer Ioannis Grylos. Airbus Vertriebschef Christian Scherer erklärte: “„Es ist eine gute Nachricht, dass Skyexpress den A320neo ausgewählt hat, um seine Aktivitäten und Ziele auf ein internationales europäisches Netzwerk auszudehnen. Dies ist ein mutiger Schritt für die Entwicklung der Fluggesellschaft, und wir sind stolz darauf, dazu beizutragen, dass der A320neo die beste Leistung in Bezug auf Treibstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Lärm bietet und über eine Benchmark-Kabine verfügt.”

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Air Cairo holt sich drei Airbus-Maschinen

Bereits in trockenen Tüchern: Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo verstärkt sich mit drei Airbus A320neo. Die erste Auslieferung soll bereits in diesem Monat stattfinden, während die restlichen zwei Maschinen im Laufe des nächsten Jahres hinzustoßen sollen. Wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet, habe man sich die Tochtergesellschaft der Egypt Air auf eine Dry-Lease-Vereinbarung mit einer Laufzeit von sechs Jahren geeinigt. Damit sieht sich der Carrier gut gerüstet für die Zukunft nach Corona und hofft, dass die Nachfrage bald wieder steigt. Aktuell besteht die Flotte der Air Cairo aus sieben Airbus A320-Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 12 Jahren.

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WTO genehmigt Boeing-Strafzölle

Seit vielen Jahren gibt es einen Streit zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika in Sachen Flugzeuge. Man wirft sich gegenseitig illegale Subventionen für Airbus bzw. Boeing vor. Nun gestattet ein Schiedsgericht der WTO, dass die EU Strafzölle auf Boeing-Produkte erheben darf. In Sachen Airbus wurde bereits im Jahr 2018 entschieden und die WTO-Schlichter stellten fest, dass die beanstandete Praxis nicht eingestellt wurde. Den USA wurde zugestanden, dass Strafzölle in der Höhe von 7,5 Milliarden U.S.-Dollar erhoben werden dürfen. Rasch wurden diese bei verschiedenen EU-Produkten eingeführt. Nun stellte das WTO-Schiedsgericht umgekehrt bei Boeing ebenfalls fest, dass die beanstandete Praxis eben nicht eingestellt wurde. Dies hat zur Folge, dass nun auch der EU Strafzölle auf US-Produkte zugesprochen wurden. Um jährlich 8,6 Milliarden U.S.-Dollar geht es nun. Die gegenseitigen Strafzölle dürfen laut WTO so lange erhoben werden bis die beanstandeten Subventionen eingestellt werden. Die USA behaupten zwar, dass Boeing keine staatlichen Mittel mehr erhalte, jedoch ist dazu eine neue Beurteilung durch die Schlichtungsstelle erforderlich. Boeing zeigt sich in einer ersten Reaktion durchaus enttäuscht, dass der Konkurrent weiterhin Strafzölle durchsetzen wolle. Airbus hingegen hofft darauf, dass am Verhandlungstisch eine für beide Seiten faire Lösung erzielt werden kann.

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Delta flog 5,4 Milliarden Dollar Quartalsverlust ein

Aufgrund der Corona-Pandemie steckt die amerikanische Delta Air Lines tief in den roten Zahlen. Im dritten Quartal 2020 wurde ein Verlust in der Höhe von 5,4 Milliarden U.S.-Dollar geschrieben. Im Vorjahreszeitraum konnte man einen Gewinn in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro kommunizieren. Delta erklärt, dass die jüngsten Verluste nicht dazu führen, dass die Finanzlage dramatisch wird. Man verwies in einer Erklärung darauf, dass der Carrier mit Stichtag 30. September 2020 über flüssige Mittel in der Höhe von 21,6 Milliarden U.S.-Dollar verfügt hat. Der Umsatz ist übrigens um 76 Prozent auf 3,1 Milliarden U.S.-Dollar eingebrochen. Das Delta-Management agiert dennoch vorsichtig, denn mit Airbus und anderen Herstellern befindet man sich in Verhandlungen, die zur späteren Übernahme von bestellten Verkehrsflugzeugen führen sollen. Dies soll kurzfristig zwei Milliarden U.S-Dollar einsparen und bis 2022 sogar fünf Milliarden U.S.-Dollar. Gleichzeitig trennte man sich von älteren Maschinentypen wie der McDonnell Douglas MD-88/MD-90, Boeing 737-700 und Boeing 777. Das zuletzt genannte Muster wird mit Ende Oktober 2020 die Flotte verlassen. Auch geht es den Boeing 717 an den Kragen, denn diese sollen in den nächsten Jahren gemeinsam mit den Typen Bombardier CRJ-200 und Boeing 767-300ER ausgemustert werden. Delta ist derzeit der größte Betreiber der Boeing 717, die noch von McDonnell Douglas als MD-95 entwickelt wurde. In den letzten Jahren kaufte der Operator den Weltmarkt regelrecht leer und sorgte dafür, dass die Gebrauchtmarktpreise für das ansonsten wenig gefragte Muster stark stiegen. Letzter europäischer Betreiber der 717 ist die spanische Billigfluggesellschaft Volotea.

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Frankfurt: Lufthansa ersetzt Boeing durch Airbus

Einige bislang geparkte Flugzeuge können sich auf einen Einsatz freuen, auch wenn er vorerst zeitlich begrenzt ist: Lufthansa setzt für die Dauer des Winterflugplans vier Airbus A350-Maschinen am Drehkreuz Frankfurt ein. Vom größten deutschen Verkehrsflughafen aus fliegt das sparsame Langstreckenflugzeug in den kommenden Monaten Chicago und Los Angeles an – und löst somit die Boeing 747-8 ab. Ab Dezember sollen auch die Airbus A340 das gleiche Schicksal ereilen. Zumindest die Flugzeuge, die auf der Strecke nach Tokio-Haneda eingesetzt werden.  16 Flugzeuge des Typs A350-900 seien derzeit am Lufthansa-Drehkreuz München stationiert. „Aufgrund des durch die Corona-Pandemie stark reduzierten Flugangebots kommen im diesjährigen Winterflugplan dort vorerst nur sieben A350-900 auf Routen nach Nordamerika und Asien zum Einsatz“, heißt es in einer Aussendung.

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September: Airbus lieferte 57 Maschinen aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus lieferte im September 2020 57 Verkehrsflugzeuge an Kunden aus. Damit übergab man gegenüber August (39 Stück) und Juli (49 Stück) erheblich mehr Maschinen. Allerdings konnte man keine einzige Neubestellung an Land ziehen, sondern kassierte Stornierungen für A220-Jets. Nach Angeben von Airbus hat man derzeit 145 fertiggestellte Flugzeuge herumstehen, die noch nicht an Kunden übergeben wurden. Die Ursache hierfür ist, dass viele Kunden ihre Bestellungen später übernehmen wollen. Der Flugzeugbauer hofft, dass der „Lagerbestand“ bis Jahresende zumindest auf 100 Einheiten gesenkt werden kann.

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Middle East Airlines rüstet Flugzeuge mit Recaro-Sitzen auf

Für 11 Airbus-Flugzeuge bestellte die libanesische Fluggesellschaft Middle East Airlines Business-Class-Sitze CL5710 sowie Economy-Class-Sitze CL3710 bei Recaro Aircraft Seating. Zuletzt erhielt die Airline einen neu ausgestatteten A321. Der neue Business-Class-Sitz soll den Passagieren dank der Lendenwirbelstütze, der ausziehbaren Beinauflage und verschiedener vordefinierter Sitzpositionen höchsten Komfort während des Fluges bieten. Die Economy-Class-Variante ist das leichteste Produkt seiner Klasse. Auch auf der Langstrecke können die Fluggäste genügend Beinfreiheit erwarten. Middle East Airlines bedient insgesamt 33 Ziele im Nahen Osten, Europa und Afrika.

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2021: In Norwegen entsteht eine neue Airline

Inmitten der größten Krise der Luftfahrtgeschichte soll eine neue Fluggesellschaft entstehen: Eine Gruppe von sieben norwegischen Geschäftsmännern wolle bis zum Sommer 2021 das Projekt auf die Beine stellen.  Das Team – unter ihnen ein ehemaliger Norwegian-Geschäftsführer – glaube nicht daran, dass die Luftfahrtbranche zu alter Stärke zurückfindet. Dennoch sei man zurzeit auf der Suche nach Kapitalgebern. Das neue Unternehmen soll einerseits mit privaten Mitteln finanziert werden. Aber auch eine staatliche Beteiligung sei denkbar, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet.  Zunächst sei geplant, fünf Flugzeuge einzuflotten – ob es am Ende Flugzeuge des Herstellers Airbus oder doch Boeing-Modelle werden, stehe noch in den Sternen. Schon jetzt zeigt man sich zuversichtlich: „Wir werden in der Lage sein, moderne Flugzeuge zu einem vernünftigen Preis zu leasen, erstklassige Mitarbeiter einzustellen und ein Unternehmen aufzubauen, dass mit wenig Flugzeugen rentabel ist“, so der ehemalige SAS Braathens Geschäftsführer Erik Gunnar Braathen. Zurzeit seien rund 40 Mitarbeiter rund um die Uhr mit der Realisierung des Projekts beschäftigt.

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Evelop und Orbest bieten künftig auch Linienflüge an

Die zwei Fluggesellschaften Evelop Airlines und Orbest waren bis dato nur als Charter-Flieger bekannt. Nun gehen beide auf die Linie. „Wir haben mit dem Umbau unserer Fluggesellschaften in Spanien und Portugal begonnen, um in naher Zukunft neben Charter- auch Liniendienste anzubieten“, wird Manager Vicente Fenollar vom Nachrichtenmagazin Preferente zitiert. Die beiden Carrier machen da wohl keine halben Sachen: Erst vor kurzem bauten sie ihre Flotten aus. Während Orbest einen A330 Neo einflottete, verstärkte sich Evelop Airlines mit einem A350. Den Anfang machen möchte man mit regelmäßigen Flügen nach Südamerika.

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Airbus bringt den A220-100 als Businessjet heraus

Gerüchte, dass Airbus den A220 auf die Langstrecke bringen will, gibt es schon lange. Nun stellte der Flugzeugbauer ein entsprechendes Modell vor, doch es handelt sich um keine für die Linie bestimmte Version, sondern einen Businessjet. Der „ACJ Two Twenty“ soll über eine Reichweite von 10.500 Kilometern verfügen. Das ermöglicht beispielsweise Transatlantikflüge von Europa in die USA. Das Hauptverkaufsargument dürfte aber die gegenüber kleineren Businessjets deutlich geräumigere Kabine sein. Das Geschäftsreiseflugzeug basiert auf dem Airbus A220-100, ist 35 Meter lang und verfügt über eine Spannweite von 35,1 Metern. Airbus Canada konnte bereits sechs Einheiten des „Two Twenty“ verkaufen, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen.

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