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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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Southwest Airlines grübelt: Boeing 737 Max 7 oder doch Airbus A220?

Die amerikanische Billig-Airline möchte sich neue Flugzeuge zulegen. Das ist einmal sicher. Aber welche genau? In die engere Auswahl haben es die oben genannten Modelle geschafft. Beide hätten ihre Vor- und Nachteile, eine genauere Prüfung soll Abhilfe schaffen.  Zeit ist genug da, möchte die Fluglinie ihre Flotte erst im Jahr 2025 erneuern. Dabei könnte der Low-Coster mit einer Firmentradition brechen. Denn bisher ist Southwest Airlines ein reiner Boeing-Kunde. „Wir haben eine ganze Menge von 737-700, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren stilllegen werden“, so Firmenchef Gerry Kelly gegenüber ch-aviation.com. Man werde sie definitiv ersetzen, aber nicht alle mit 175-Sitzern. Ein Airbus-Modell könnte ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Auch, weil sich der Carrier vermehrt auf Kurz- und Mittelstreckenziele konzentrieren möchte.

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Qantas setzt ersten umgebauten A321-Frachter ein

Die Corona-Krise legte die Luftfahrtbranche lahm und so mussten viele Fluggesellschaften gucken, wo sie bleiben. Während die einen Insolvenzanträge ausfüllen mussten, fanden andere Unternehmen eine kreativere Lösung: Sie bauten Passagierflugzeuge zu Frachtern um. So auch Qantas Airways. Die australische Fluglinie hat eine Airbus A321-Maschine umbauen lassen. Das Flugzeug startet nun eine Zweitkarriere als Frachtflugzeug. Umgebaut wurde der Flieger vom Flugzeug-Recycling-Unternehmen EFW in Zusammenarbeit mit ST Engineering. Es würde sich dabei um das erste zum Frachter umgebaute Exemplar dieses Typs handeln, wie man mitteilt. Und die A321P2F (Passenger to Freighter) soll nicht die letzte Maschine dieser Art bleiben. Vallair, ein Leasingunternehmen, welches den Deal mit Qantas einfädelte, hat auch schon Vereinbarungen mit Smartlynx und GlobalX geschlossen. Allgemein sei dies ein lukrativer Markt für die Zukunft, weshalb man forciere, bis zu 1.500 umgebaute Frachter anzubieten, so der Konzern.

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Erster A220-300 aus U.S.-Fertigung ausgeliefert

Die Fluggesellschaft Delta übernahm vergangene Woche den ersten in den Vereinigten Staaten von Amerika endmontierten Airbus A220-300. Der Regionaljet wurde in der Produktionslinie Mobile (Alabama) hergestellt. „Die Auslieferung des ersten in den USA gebauten A220-300 ist ein historischer Moment, der den wachsenden industriellen Fußabdruck von Airbus in Nordamerika unterstreicht und uns alle äußerst stolz macht“, sagte C. Jeffrey Knittel, Vorsitzender und CEO von Airbus Americas, Inc. Bis heute wurden ungefähr 400 US-Mitarbeiter in der A220-Produktion geschult – einige in Mirabel, Quebec, Kanada, wo sich das A220-Programm und die primäre Endmontagelinie befinden. Vor einem Jahr begann das erste in den USA ansässige A220-Produktionsteam, das sich aus erfahrenen und neuen Teammitgliedern zusammensetzte, mit der Montage von A220 in Mobile. Delta Air Lines ist derzeit der größte A220-Kunde mit insgesamt 95 bestellten A220-Flugzeugen und wird der erste A220-Betreiber in Amerika sein, der sowohl A220-100 als auch A220-300-Flugzeugtypen betreibt.

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18 Stunden mit Maske? Singapore macht’s möglich!

Ultralangstrecke mit Maske? Genau das ist ab 9. November 2020 auf der Strecke Singapur-New York möglich, denn Singapore Airline wird diese Route, die seit 23. März 2020 pausiert, reaktivieren. Bedient wird die äußerst lange Flugverbindung mit Airbus A350-900ULR. Der Carrier nimmt allerdings einige Abstriche in Kauf, die der aktuellen Corona-Situation geschuldet sind. So werden maximal 250 Passagiere in drei Klassen befördert. Dabei bietet man 184 Economy-Sitze, 24 Premium-Eco-Plätze und 42 Business-Class-Sitze an. Singapore Airlines geht in einer Medienerklärung davon aus, dass man die Vollauslastung aufgrund der derzeitigen Marktlage nicht erreichen wird. Dennoch kalkuliert die Fluggesellschaft scharf: Mit Hilfe von Fracht könnte sich die Verbindung dann dennoch rechnen. Derzeit besteht eine durchaus hohe Nachfrage im Cargobereich, die sich Singapore Airlines auf dieser Route zu Nutzen machen will. Neu ist daher auch, dass nicht mehr New York Newark, sondern New York John F. Kennedy angeflogen werden. Dadurch verlängert sich die Flugstrecke sogar um 2,5 nautische Meilen. Begründet wird der Schritt damit, dass JFK für den Frachtumschlag besser geeignet ist. Fact-Sheet zum A350-900ULR:

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HA-LHU: Der erste Wizzair-A330-Frachter ist da

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair hat nun einen Widebody in der Flotte. Der Airbus A330-200F mit der Seriennummer 1578 trägt die Registrierung HA-LHU. Die Maschine wurde am 18. Oktober 2020 nach Budapest überstellt und ist noch in den Farben von Qatar Airways Cargo lackiert. Der sechs Jahre alte Frachter stand bis zum 15. Juli 2020 in Diensten von Qatar Airways. Wizzair betreibt den Widebody jedoch nicht auf eigene Rechnung, sondern im Auftrag der ungarischen Regierung. Die Registrierung ist bereits auf der Maschine angebracht. Wizzair selbst betonte mehrfach, dass die Einflottung dieses Airbus A330-200F nicht den Einstieg in das Cargogeschäft bedeutet. Während der Lockdown-Phase flog der Carrier wiederholt mit Zwischenstopps Masken und sonstiges medizinisches Material mit Passagierflugzeugen aus China ein. Der Betrieb des Neuzugangs erfolgt offiziellen Erklärungen nach im Auftrag der ungarischen Regierung, die hierfür auch das wirtschaftliche Risiko trägt. Das Land will sich mit dem Widebody-Frachter unabhängiger von internationalen Anbietern machen, denn in der Lockdown-Phase soll es sich als nachteilig erwiesen haben, dass keine ungarischen Langstrecken-Frachter zur Verfügung gestanden haben

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Emirates öffnet Bars und Duschen im A380 wieder

Nach der Wiederaufnahme der Flüge nahm die Golf-Airlines die Bar nicht wieder in Betrieb. Dies ändert sich jetzt. Die ikonische A380 Bord-Lounge für First-Class- und Business-Class-Gäste wird wiederbelebt. Und angepasst an die derzeitigen Corona-Maßnahmen. So bietet die Fluggesellschaft einen Takeaway-Service mit reduzierter Sitzplatzkapazität an. An der Bar werden weiterhin Weine, Spirituosen, Erfrischungsgetränke und vorverpackte Lounge-Snacks serviert, die Kunden auch an ihren eigenen Sitzen konsumieren können. Die sogenannten Social Areas der Business Class an Bord ausgewählter Boeing 777-Jets sowie der A380-First Class sind ebenfalls wieder geöffnet. Zudem öffnet der Carrier wieder die Duschen für First-Class-Passagiere an Bord der A380-Flotte.

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Tojner verhandelt über Airbus-Tochter Premium Aerotec

Der österreichische Investor und Milliardär Michael Tojner will seine Firma Montana Aerospace einem Medienbericht zufolge mit der Airbus-Tochter Premium Aerotec zusammenführen und einen schlagkräftigen Branchenführer der Luftfahrtzulieferindustrie schaffen. Tojner plane, gemeinsam mit weiteren Partnern und der deutschen Regierung bei Premium Aerotec eine Kapitalerhöhung durchzuführen und das Geld zu nutzen, um weitere Unternehmen unter dem Dach der Gemeinschaftsfirma anzusiedeln, berichtete der „Spiegel“ heute. Später solle dann ein Börsengang erfolgen. Tojners Initiative könne insbesondere kleinen und mittelgroßen Zuliefererfirmen helfen, den Nachfrage-Einbruch bei Airbus im Zuge der Pandemie zu bewältigen. Bei der deutschen Regierung stoße der Plan bisher allerdings auf wenig Resonanz, berichtete das Magazin weiter. Grund könne ein Ermittlungsverfahren sein, das derzeit bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) in Wien anhängig sei und sich gegen Tojner und 34 weitere Personen richte. Der Unternehmer und einstige Geschäftspartner werden verdächtigt, mehrere gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften zum Dumpingpreis übernommen und dem Burgenland durch die Zahlung eines viel zu geringen Ausgleichs für den Wegfall der Gemeinnützigkeit einen Schaden von bis zu 120 Millionen Euro zugefügt zu haben. Tojner weise hingegen jegliche Vorwürfe zurück.

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Drei Thomas-Cook-A330 werden verschrottet

Drei Airbus A330, die bis bis zur Insolvenz der Thomas Cook Gruppe für Thomas Cook UK flogen, werden in Kürze verschrottet. Dabei handelt es sich um die Maschinen mit den Registrierungen G-MLJL, G-MDBD und G-OMYT. Die Flugzeuge sind seit der Einstellung des Flugbetriebs, die am 23. September 2019 vollzogen wurde, abgestellt. Das Innenleben der Triebwerke wurde den drei Airbus A330 bereits genommen. Nun beginnt man damit die Langstreckenjets in ihre Einzelteile zu zerlegen. Was noch brauchbar ist, soll auf dem Ersatzteilmarkt verwertet werden. Oftmals erzielen Maschinen, die in Einzelteilen verkauft werden, unter dem Strich einen höheren Erlös als zusammengebaut und flugfähig. Ein Foto der drei ehemaligen Thomas-Cook-UK-A330 in voller Livery, jedoch bereits mit “ausgehöhlten” Triebwerken, findet sich unter diesem Link.

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SAS übernimmt ersten A321LR

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS verfügt nun über einen langstreckentauglichen Airbus A321LR. Diese ist mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgerüstet. Der Auslieferungsflug von Hamburg nach Kopenhagen wurde mit einer zehnprozentigen Beimischung synthetischen Kerosins durchgeführt. SAS hat insgesamt drei Einheiten bestellt, die über die Leasinggesellschaft Air Lease Corporation bezogen werden. Die Maschinen sind mit 157 Sitzplätzen in drei Klassen bestuhlt: 22 in der “SAS Business”, 12 in der “SAS Plus” und 123 in der “SAS Go”. Der Carrier plant die Maschinen ab nordischen Ländern auf Transatlantikstrecken einzusetzen. Die Range beträgt etwa 7.400 Kilometer.

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