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Easyjet verkauft weitere zehn Airbus A320

Der Billigflieger Easyjet macht weitere zehn Airbus A320 im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion zu Geld. Verkauft wurden die Maschinen an SMBC Aviation Capital. Zur Laufzeit des Leasingvertrags wurden keine konkreten Angaben gemacht. Seit einigen Monaten veräußert Easyjet immer wieder Flugzeuge und mietet sie anschließend wieder zurück. Der Verkaufserlös füllt die klammen Kassen des Carriers auf. Der Anteil der Maschinen im Eigentum sank mittlerweile auf 55 Prozent ab. Nur noch 37 Prozent der Gesamtflotte ist unbelastet. So genanntes „Sale and Leaseback“ wird in der Branche häufig praktiziert, um finanzielle Engpässe überbrücken zu können. Die Kehrseite ist allerdings, dass die monatlichen Leasingraten gelegentlich recht hoch ausfallen können. Die jüngste Transaktion soll Easyjet etwa 368,8 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse gespült haben.

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FlyBosnia: Comeback mit ehemaligem United Airlines-Flieger

Schon vor der Pandemie litt FlyBosnia unter Auslastung-Sorgen. Die Corona-Krise gab dem Carrier schließlich den Rest, Ende August musste die letzte Airbus-Maschine an den Leasinggeber zurückgegeben werden. Wenige Wochen danach plant die Fluggesellschaft schon ihr Comeback. Und zwar forciere das Unternehmen den Neustart mit einer stillgelegten Airbus A320-Maschine von US-Carrier United Airlines, wie das Luftfahrtmagazin Exyuaviation berichtet. Der Jet mit der Registrierung N419UA ist 26 Jahre alt. Erwartet werde das Flugzeug Anfang 2021, in den ersten Monaten des Jahres soll die gebrauchte Flieger nach Sarajevo geliefert werden. Auch diesmal habe sich die Führungsetage für eine Leasingfinanzierung entschieden. Um diese fliegerlose Zeit zu überbrücken, mietet FlyBosnia Flugzeuge und Besatzungen von Wetlease-Anbietern.

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MTU wartet künftig Air Serbia-Triebwerke

MTU Maintenance und Air Serbia haben einen Exklusivvertrag über die Instandhaltung von V2500-Triebwerken unterzeichnet.  Der Vertrag mit einer Laufzeit von sechs Jahren umfasst die Instandhaltung, Reparatur und Überholung, das Engine Trend Monitoring und die Bereitstellung von Ersatztriebwerken für die mit V2500 angetriebenen A319- und A320-Flugzeuge von Air Serbia. „Wir freuen uns sehr über die Vertragsunterzeichnung mit dem international führenden Triebwerksexperten MTU Maintenance. „Wir vertrauen darauf, dass unsere Triebwerke erstklassig betreut werden“, so Željko Pejovic, Director Air Serbia Technical. 

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Plus Ultra: Sitze raus aus dem A340, Fracht rein

Die spanische Charterfluggesellschaft Plus Ultra verwandelt einen ihrer Airbus A340-600 in einen Frachter. Dazu werden die Passagiersitze entfernt. Laut dem Carrier handelt es sich um die EC-NFQ, deren 376 Plätze entfernt werden. Plus Ultra ist bereits seit einiger Zeit mit Passagierflugzeugen im Frachtgeschäft tätig. Mangels Nachfrage nahm man Cargo-Aufträge an. Nun soll die Kapazität dieser Maschine durch eine temporäre Konvertierung erhöht werden. Insgesamt wird man dann etwa 328 Kubikmeter oder bis zu 68 Tonnen Fracht transportieren können.

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Laudamotion ist bald Geschichte

Noch vor wenigen Wochen beteuerte Lauda-Chef David O’Brien, dass das Lauda-Brand erhalten bleibt. Man fliege zwar unter Ryanair-Flugnummern, jedoch bleiben Lackierung, Uniformen und sonstiges Branding wie gehabt. Damit ist bald Schluss, denn die Marke wird komplett vom Markt verschwinden. Auf Umlackierungen wird man aus Kostengründen jedoch verzichten. Dass die österreichische Laudamotion ein Ablaufdatum hatte, war spätestens seit der offiziellen Bestätigung, dass mit Lauda Europe ein Nachfolger mit maltesischer Lizenz aufgezogen wird, klar. Der letzte Flug wurde am 19. Oktober 2020 durchgeführt. Untypisch für das bisherige Verhalten des Unternehmens: Still und leise wurde der Flugbetrieb eingestellt und zwar ohne Pressemitteilung, Medienevent oder sogar Anschuldigungen gegenüber Mitbewerbern verkniff man sich. Geschäftsführer Andreas Gruber erklärte gegenüber Aviation Week die weitere Zukunft der österreichischen Laudamotion GmbH: „Jetzt schließen wir das Unternehmen und dann wird dieses Unternehmen bald Geschichte sein“. Die einst aus 30 Airbus A320 bestehende Flotte wurde bereits vom österreichischen ins maltesische Register umgemeldet. Daher tragen die Lauda-Airbusse nun statt dem österreichischen das maltesische Hoheitszeichen auf dem Rumpf. Die Registrierungen beginnen nicht mehr mit OE, sondern mit 9H. Kurz gesagt: Lauda Europe Ltd. ist eine österreichische, sondern eine maltesische Fluggesellschaft. Die Marke Lauda wurde von Ryanair mit großem Finanzaufwand gepusht. Im Gegensatz zu den Konzernschwestern Malta Air und Buzz gab es einen eigenen Markenauftritt und es wurde nicht der FR-Code, sondern OE (Laudamotion) genutzt. Anfangs gab es tatsächlich Produktunterschiede, jedoch wurden diese nach und nach abgeschafft. Während der coronabedingten „Flugpause“ entschied Ryanair Holdings plc, dass die Marke Lauda vom Markt genommen wird und

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Ryanair macht Lauda zum Boeing-Operator, außer Airbus lässt beim Preis die Hosen runter

Bei der Ryanair-Tochter Lauda Europe bahnt sich eine Umflottung auf Boeing 737 an, denn Konzernchef Michael O’Leary und der europäische Flugzeugbauer Airbus scheinen sich nicht über den Kaufpreis für eine A320neo-Order einig zu werden. Klar ist: Ryanair will für die Maschinen einen billigeren Preis als für die Boeing 737 Max bekommen und Airbus scheint nicht gewillt zu sein zum Dumpingpreis zu liefern. Die Flottenpolitik, die Ryanair bei Laudamotion – nun Lauda Europe – bislang an den Tag legte, entbehrt jeglicher Logik und ist eigentlich nur als „Zick-Zack-Kurs“ zu beschreiben. Niki Lauda sicherte sich einige Maschinen, die vormals für Niki flogen, jedoch von Lufthansa aufgekauft wurden. Warum sich der Kranich die zum Teil bereits betagten Airbus A320 und A321 überhaupt ans Bein gebunden hat, fragen sich die Verantwortlichen in Köln und Frankfurt wohl heute noch. Man verfolgte wohl die Strategie, dass wenn der Kranich „den Niki“ nicht verspeisen kann, dann soll die einstige Air-Berlin-Tochter eben niemand haben. So ganz ging die Strategie schon von Anfang an nicht auf, denn nicht alle Leasinggeber verkauften an den Kranich. So kam es dazu, dass einige Maschinen mit Level Europe (damals Anisec) einen neuen Leasingnehmer fanden. Die überwiegende Mehrheit der Niki-Flotte konnte jedoch Lufthansa käuflich erwerben. Das Landesgericht Korneuburg legte dann fest, dass der Käufer der „Verlassenschaft“ der Air-Berlin-Tochter die Maschinen zu „marktüblichen Konditionen“ mieten kann. Niki Lauda hätte sich bei Leasinggesellschaften durchaus auch andere Flugzeuge organisieren können, doch er wollte unbedingt jene A320 und A321, die in der Eigentümerschaft des Kranichs waren. Die Möglichkeiten

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Eurofighter-Verfahren findet ein Ende

Das Oberlandesgericht Wien hat Beschwerden gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Betrugs bei der Beschaffung der Eurofighter im Jahr 2003 und beim Vergleich im Jahr 2007 durch das Landesgericht für Strafsachen zurückgewiesen. Die letzten Beschwerden kamen von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und der Republik Österreich. Damit seien alle strafrechtlichen Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs im Zusammenhang mit der Beschaffung der Eurofighter in Österreich beendet, so Wolfgang Peschorn, Präsident der Finanzprokuratur. Die Einstellung erfolgte letztlich mit der Begründung, dass von den österreichischen Anklagebehörden im bisherigen dreieinhalbjährigen Ermittlungsverfahren der begründete Verdacht des Betrugs an der Republik Österreich nicht durch ausreichende eigene Ermittlungsergebnisse soweit dargestellt werden konnte, dass eine Fortsetzung der strafbehördlichen Ermittlungen gerechtfertigt wäre. Der Präsident der Finanzprokuratur, der das Verfahren für die Republik geleitet hat, zeigte für die Einstellung der Ermittlungen kein Verständnis. Aber: „Gerichtsentscheidungen schaffen Tatsachen, die zu akzeptieren sind“, so Peschorn weiter. Das sieht auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner so. Dennoch kann sie die Entscheidung nicht nachvollziehen. „Klar ist, dass dadurch vieles im Dunklen bleiben wird und mögliche Straftaten nicht aufgeklärt werden. „Mit unserer aktuell laufenden Hubschrauber Beschaffung, die wir Government-to-Government durchführen, zeigen wir jedenfalls, wie man solche Beschaffungen sauber, transparent und ordentlich durchführt“, so Tanner weiter.

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Emirates setzt A380 als Hilfsfrachter ein

Ursprünglich plante Airbus eine Frachtversion des A380 auf den Markt zu bringen. Die Pläne verschwanden aber mangels Nachfrage schnell wieder in der Schublade. Nun setzt Golfcarrier Emirates Airline mehrere Superjumbos für reine Cargo-Flüge ein. Die Sitze baute das Unternehmen allerdings nicht aus. Emirates Sky Cargo bezeichnet die als “Hilfsfrachter” eingesetzten A380 als “Mini-Freighter”. Die Nutzlast ist allerdings beachtlich, denn ohne Passagiere passen allein in die Cargozone stolze 50 Tonnen Fracht. Die Sitze will Emirates allerdings nicht ausbauen. Stattdessen will man Pakete in den Gepäckfächern und auf den Sesseln transportieren, um den möglichen Stauraum optimal ausnutzen zu können. Der Mitbewerber Hi Fly Malta machte mit dem Ausbau der Bestuhlung keine guten Erfahrungen. Den einzigen A380 des Unternehmens verwandelte man in einen Frachter, jedoch hielt sich die Nachfrage in sehr eng gesteckten Grenzen. Das Muster erwies sich bei Hi Fly generell als Flop, weshalb es bis Jahresende die Flotte verlassen soll. Die ursprünglich angekündigte Aufnahme weiterer A380 ist abgesagt. Emirates beabsichtigt – wie erwähnt – nicht, dass die Superjumbos in “Preighter” verwandelt werden. Die Nutzlast des Frachtraums ist ohnehin beachtlich und auf den Sitzen und in den Overhead-Bins sollen weitere Räume genutzt werden. Der Golfcarrier beabsichtigt mit den Maschinen auch medizinische Güter zu transportieren und will bei der globalen Verteilung der Impfstoffe eine tragende Rolle spielen. Derzeit sind unter anderem die A6-EOT, A6-EOU und die A6-EOV als Hilfsfrachter auf diversen Strecken unterwegs. In Europa war übrigens die EOV zu Gast und zwar in Amsterdam.

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Onur Air verschiebt zwei A321neo zu Holiday Europe

Die bulgarische Ferienfluggesellschaft Holiday Europe übernahm kürzlich zwei Maschinen des Typs Airbus A321neo. Diese wurden bislang von Konzernmutter Onur Air in den Farben des Ablegers betrieben. Nun wurden die beiden Jets auf das bulgarische AOC umgemeldet und tragen laut CH-Aviation.com die Registrierungen LZ-HEH und LZ-HEI. Es handelt sich übrigens um die einzigen beiden A321neo, die Onur Air in der Flotte hatte. Holiday Europe wurde gegründet, um dem türkischen Unternehmen einen besseren Zugang zum EU-Markt zu ermöglichen. Der bulgarische Carrier ist auch im Auftrag diverser deutscher Reiseveranstalter, darunter FTI, in der Luft.

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Singapore Airlines sortiert A380 aus

Singapore Airline mustert kräftig aus: Die Fluggesellschaft nimmt sieben Airbus A380 aus dem Programm.  Übrig bleiben vorerst 12 Exemplare dieses Flugzeugtyps. Künftig möchte das Unternehmen auf treibstoffeffizientere Flugzeuge setzen, wie das Nachrichtenmagazin Nau berichtet. Dank weniger Triebwerken sind diese Typen einfacher zu warten und verfügen über geringere Betriebskosten. Dies stellt vor allem in Zeiten von Corona eine geeignete Maßnahme dar, um die Kostenstruktur zu senken. Nicht nur Singapore Airlines, sondern auch Airbus selbst setzt nicht mehr auf das vierstrahlige Großraumflugzeug. Der Flugzeugbauer gab schon im Jahr 2019 bekannt, die Produktion einzustellen.

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