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Airbus findet neuen Käufer für stornierte A320neo-Bestellung

Airbus hat einen neuen Abnehmer für die fertigen sechs A320neo-Maschinen, die vom eigentlichen Käufer Air Asia schlussendlich nicht übernommen wurden, gefunden. Berichten zufolge schlug eine andere Fluggesellschaft bei einer Versteigerung zu. Eigentlich sollte der malaysische Billig-Flieger Air Asia Anfang dieses Jahres sechs Flugzeuge der A320neo-Familie in Empfang nehmen. Doch dann kam Corona. Und zwang das Unternehmen zu mehr Sparsamkeit. Die Fluglinie zog alle Register, um Kosten zu sparen. So stoppte man geplante Investitionen und verkleinerte die Flotte, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. In der größten Krise der Luftfahrtgeschichte setzen Airlines nur auf das Nötigste, um so glimpflich wie nur möglich durch diese Pandemie zu kommen. Air Asia ist einer der größten Kunden des europäischen Flugzeugherstellers mit noch ausstehenden Bestellungen von über 28 Flugzeugen. Ob diese aber jemals wie geplant ausgeliefert werden, bleibt mehr als fraglich.

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Fly Bosnia startet mit drei neuen Jets

Das Comeback der Fly Bosnia rückt immer näher: Der Eigentümer des Unternehmens, die Al Shiddi Group, bestätigte, dass die Fluggesellschaft Verträge für drei Airbus A320-Jets mit einer Kapazität von je 180 Passagieren unterzeichnet hatte. Das erste Flugzeug werde voraussichtlich bereits in diesem Monat eintreffen, während die restlichen beiden im April nächsten Jahres erwartet werden, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. Einer der drei Jets, registriert unter N419UA, ist 26 Jahre alt und war zuvor für United Airlines im Einsatz. Den angeschlagenen Balkan-Carrier traf die Corona-Krise besonders schwer. Im Sommer musste sogar der einzigen Flieger, eine Airbus A319-Maschine, zurückgegeben werden. Deswegen flog die Fluglinie in den Hochsommermonaten im Wet-Lease Passagiere von Sarajevo in die Türkei. 

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Air France-KLM schielt auf 737-Max und A220-500

Air France-KLM fasst nun eine Bestellung der Boeing 737-Max ins Auge. Als Alternativen prüft man allerdings auch den Airbus A320neo sowie den A220-500. Das zuletzt genannte Modell existiert noch gar nicht, jedoch gilt der französisch-niederländische Konzern als besonders interessiert an einer gestreckten Version des A220-300. Konzernchef Ben Smith erklärte während der online abgehaltenen „Routes Reconnected“, dass die Entscheidung für die Erneuerung der Narrowbody-Flotte demnächst fallen soll. Bislang hat man in diesem Segment noch keine größere Order für die Erneuerung der zum Teil in die Jahre gekommenen Maschinen getätigt. Zum Austausch stehen bei den Konzernmitgliedern Air France, KLM und Transavia durchaus viele Flugzeuge der Typen A320ceo, A321ceo und Boeing 737NG an. Ben Smith deutete an, dass die Boeing 737-Max durchaus gute Karten haben soll. Möglicherweise wartet man mit der Verkündigung einer Großbestellung noch ab bis das Muster tatsächlich wieder bei einem Carrier im kommerziellen Liniendienst steht. Doch auch eine ganz andere Variante bringt Ben Smith erneut auf den Tisch: Eine gestreckte Variante des Airbus A220-300 würde seiner Ansicht nach „Sinn machen“. Der Airbus A220-500 wird immer wieder diskutiert, wird jedoch vom Hersteller derzeit nicht gebaut. Air France-KLM deutete in der Vergangenheit wiederholt an, dass man an diesem Muster Interesse haben könnte. Smith fasst aber auch den A321LR und A321XLR ins Auge. Für welches Muster sich Air France-KLM entscheiden wird, ist völlig offen. Es ist auch eine „Mischung“ vorstellbar, denn KLM und Transavia sind Boeing-Operator und daher wäre eine 737-Max-Order durchaus logisch. Air France hingegen ist in diesem Segment Airbus-Kunde, weshalb eine

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Corsair wird verkauft und bekommt 297 Millionen Euro

Die französische Fluggesellschaft Corsair soll vom Staat und privaten Investoren mit insgesamt 297 Millionen Euro rekapitalisiert werden. Im Zusammenhang mit dieser Transaktion wird es zum Verkauf des Unternehmens an ein Konsortium um Eric Kourry and Patrick Vial-Collet kommen. Der momentane Mehrheitseigentümer Intro Aviation (53 Prozent) sowie Tui (27 Prozent) werden ihre Anteile verkaufen. Auch die Mitarbeiterstiftung wird ihre Minderheitsbeteiligung an das Konsortium abgeben. Dieses wird nach Abschluss der Transaktion alleiniger Eigentümer von Corsair International sein. Der genaue Plan soll laut der Tageszeitung La Tribune am 1. Dezember 2020 vorgestellt werden. Corsair erklärte, dass der nun abgeschlossene Vertrag den rund 1.200 Mitarbeitern eine Perspektive gibt und dem Unternehmen die Positionierung als wichtiger Player im Verkehr zwischen Frankreich und der Überseegebieten ermöglichen wird. Laut dem französischen Medienbericht soll der Staat 141 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Weitere 126 Millionen Euro soll die Tui Group einschießen. Die neuen Investoren bringen 30 Millionen Euro mit. Einzig von einer eventuellen Mitgift von Intro Aviation schreibt die Tageszeitung nichts. Auch will Corsair am Flottenerneuerungsplan festhalten. Im kommenden Jahr will man in folgenden Monaten fabrikneue Langstreckenjets des Typs Airbus A330-900 übernehmen: April, Mai, Juni und Dezember 2021. Eine fünfte Maschine soll im Juni 2022 folgen, so das Unternehmen. Gleichzeitig soll dann auch der letzte A330-200 ausgeflottet werden. „Neben der Stärkung der derzeitigen Verbindungen nach Martinique, Guadeloupe, Réunion, Mauritius, Abidjan und Montréal Trudeau ist eine Erweiterung des Netzwerks mit der Eröffnung neuer Ziele einschließlich Mayotte Dzaoudzi ab dem 11. Dezember 2020 geplant“, so Corsair in einem Statement.

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Wet-Lease: Windrose Airlines mietet Airbus A330

Die ukrainische Windrose Airlines wird einen Airbus A330-200 von Maleth-Aero übernehmen. Dem Übergang liegt eine Wet-Lease-Vereinbarung mit dem Leasingunternehmen AELF – Aircraft Engine Lease Finance – zugrunde. Das knapp 15 Jahre alte Flugzeug gehörte einst zur Flotte von Atlas Global, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet. Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul stellte den Flugbetrieb am 12. Februar 2020 ein. Augenscheinlich nutzt der ukrainische Carrier die Maschine für Frachtflüge nach New York. Denn seit dem 19. November fliegt sie im Auftrag des Postbetreibers die Strecke Kiew-Borispol und New York-JFK hin und her. 

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Emirates-Chef Clark: „Alle A380 ab Anfang 2022 wieder im Einsatz“

Der weltgrößte A380-Betreiber, Emirates Airline, geht derzeit davon aus, dass im Jahr 2022 wieder alle 114 Superjumbos im kommerziellen Liniendienst stehen werden. Derzeit sind 102 Exemplare abgestellt. Firmenchef Tim Clark gibt sich optimistisch und erklärte gegenüber Bloomberg, dass er davon ausgeht, dass er davon ausgeht, dass Ende 2021, aber spätestens im ersten Quartal des Jahres 2022 wieder alle Maschinen des Typs Airbus A380 im kommerziellen Liniendienst stehen werden. Acht Exemplare stehen noch zur Auslieferung an den Golfcarrier an. Anschließend wird Airbus die Produktion einstellen. Die Einschätzung begründet Emirates-CEO Clark damit, dass er davon ausgeht, dass Sars-Cov-2-Impfstoffe rasch verfügbar sein werden und dann nach und nach die Reisebeschränkungen fallen werden. Auch prognostiziert der Manager, dass seiner Ansicht nach die Nachfrage rasch wieder anziehen wird.

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Airbus rechnet mit rascher Erholung auf der Kurzstrecke

Tausende Menschen werden beim europäischen Flugzeugbauer Airbus ihre Jobs verlieren. Werden es aufgrund der neuerlich aufgrund der Lockdowns stark eingebrochenen Nachfrage womöglich noch mehr werden? „Nein“, sagt Konzernchef Guillaume Faury gegenüber der deutschen Bildzeitung. Der Manager erklärt weiters, dass er davon ausgeht, dass der bereits seit einigen Wochen öffentlich bekannte Stellenabbau von etwa 5.000 Vollzeitjobs ausreichend ist. Allerdings fügte Faury auch hinzu, dass es aus heutiger Sicht ausreichend ist. Einen positiven Beitrag zum Erhalt möglichst vieler Stellen würden die Kurzarbeitsprogramme der Regierungen sowie andere Förderungen leisten. Zwischenzeitlich war gar die Rede von der Streichung von 15.000 Vollzeitstellen, jedoch soll die Zahl vom Tisch sein. „Es werden deutlich weniger“, so die Erklärung des Guillaume Faury. Auf die Frage wann die Fluggesellschaften wieder die Beförderungsleistung des Jahres 2019 erreichen werden, sagte der Airbus-Chef gegenüber der Bildzeitung: „Zwischen 2023 und 2025“, wobei er der Ansicht ist, dass es auf der Kurz- und Mittelstrecke recht schnell gehen wird, jedoch die Langstrecke ein wenig länger unter den Folgen der Pandemie zu leiden haben wird.

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Smartlynx-A320 wird in Rothenburg verschrottet

Ein nicht alltäglicher Gast landete am Montag auf dem Verkehrslandeplatz Rothenburg. Ein Airbus A320, der zuletzt bei SmartLynx im Einsatz war, trat seine letzte Reise an. Die Maschine von den Elbe Flugzeugwerken verschrottet. Brauchbare bzw. wertvolle Teile sollen recycelt werden. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der Verwerter an diesem Standort durchführt. Hinter der Ankunft des Airbus A320 steckt ein längerer Weg, denn im Vorjahr unterzeichneten die Elbe Flugzeugwerke einen entsprechenden Vertrag. Der Mittelstreckenjet wird nun zerlegt und brauchbare Teile sollen dem Recycling zugeführt werden. Der Rest wird klassisch verschrottet. Die fürs Recycling bestimmten Komponenten sollen im Kodersdorf überholt und anschließend wieder an Airbus geliefert werden. Die Elbe Flugzeugwerke sind als Zulieferer für den europäischen Hersteller tätig. Man hofft darauf in Zukunft weitere Aufträge erhalten zu können, so dass in Zukunft öfters Verkehrsflugzeuge ihre letzte Reise nach Rothenburg antreten können.

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Alaska Airlines least 13 weitere Boeing 737 Max 9

Die U.S.-amerikanische Alaska Airlines setzt verstärkt auf Maschinen des Typs Boeing 737 Max 9. Zusätzlich zur aus 32 Einheiten bestehenden Order least der Carrier 13 Exemplare von der ALC. Im Gegenzug verkauft man laut Mitteilung zehn Airbus A320 an diesen Lessor. Kurzzeitig wird es sich um ein Sale-and-Leaseback-Deal handeln, da die Airbus-Jets noch einige Zeit im Einsatz bleiben werden. Diese werden ab Ende 2021 von 13 Boeing 737 Max 9, die von der Air Lease Corporation geleast werden, abgelöst. Boeing hat von dem Deal zwischen der ALC und Alaska Airlines wenig, da dadurch keine zusätzlichen Maschinen verkauft wurden. Der Lessor stellt die 13 Maschinen aus einem eigenen Pool zur Verfügung. Immerhin: Der Flugzeugbauer entging so möglicherweise weiteren Stornierungen. Seit den beiden fatalen Abstürzen reduzierte sich der Auftragsbestand stark.

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Air Astana fliegt mit A321LR von Almaty nach Male

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana nimmt am 5. Dezember 2020 eine mit Airbus A321LR bediente Nonstop-Verbindung zwischen Amalty und Male auf. Diese wird zunächst an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag bedient. Ab 21. Dezember 2020 will der Carrier zusätzlich auch montags fliegen. Durchgeführt werden die Flüge mit Airbus A321LR, die mit 150 Economy- und 16 Business-Class-Sitzen ausgestattet sind. Da der Carrier während der Weihnachts- und Neujahreszeit mit einer erhöhten Nachfrage rechnet, plant man zwischen 16. Dezember 2020 und 16. Jänner 2021 Großraumflugzeuge des Typs Boeing 767-300ER einzusetzen. Air Astana weist in einer Aussendung darauf hin, dass die Einreisebestimmungen der Malediven zu beachten sind. Weiters müssen auch die Vorschriften von Kasachstan erfüllt werden, wenn ein weiterer Umstieg notwendig ist. Beispielsweise könnte das der Fall sein, wenn zunächst nach Nur-Sultan geflogen wird, anschließend nach Amlaty, um von dort aus den Male-Flug anzutreten.

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