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Aegean übernimmt A320neo-Jets später

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines wird elf Maschinen der A320neo-Rehie erst in den Jahren 2023 bis 2025 übernehmen. Ursprünglich hätten diese ab 2021 ausgeliefert werden sollen. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Quartalszahlen hervor. Die aus insgesamt 46 Einheiten bestehende Airbus-Order soll laut dieser Unternehmensmitteilung beibehalten werden. Auch hält man an der Übernahme von vier Airbus A320neo, die bis April 2021 zur Auslieferung anstehen, fest. Allerdings verändert sich die Gesamtplanung, denn statt 26 Maschinen der A320neo-Reihe wird man bis 2022 nur 15 dieses Typs betreiben. Auch könnte die Gesamtflotte durch die Nichtverlängerung von Leasingverträgen für A319ceo und A320ceo verkleinert werden. Man behalte sich diese Flexibilität vor, so Aegean

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Interjet investiert in eine neue Airbus-Flotte

Der mexikanische Billig-Flieger Interjet hat im Zuge der Corona-Krise fast alle seine Airbus-Maschinen verloren. Jetzt sollen neue her. Die Leasingverträge liefen aus. Somit mussten auch die Flugzeuge an die Leasinggeber zurückgegeben werden. Das neue Management rund um Geschäftsführer Carlos del Valle werde sich nun um eine neue Airbus-Flotte bemühen, wie simpleflying.com berichtet. Und dass trotz der finanziellen Schwierigkeiten aufgrund von Corona. Schon im Oktober sollen vier neue Fluggeräte der A320-Familie ausgeliefert werden. Im November sollen zehn weitere folgen, sodass das Corona-Jahr des Unternehmens einer Flotte aus 17 Airbus-Maschinen endet. Doch das soll erst der Anfang sein. In Zukunft wolle man eine Flotte mit bis zu 120 Flugzeugen aufweisen können. Gleichzeitig räumt del Valle auch ein, die Sukhoi Superjet-Flotte einstellen zu wollen. Dies würde auch bedeuten, dass man beabsichtigt, den Vertrag mit dem russischen Flugzeugbauer Irkut aufzulösen.

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Asiana fliegt Paletten statt Passagiere im A350

Mangels Nachfrage seitens Passagieren muss bei Asiana Airlines nun der erste Airbus A350 als Frachter aushelfen. In Kooperation mit Airbus und der EASA wurde eine Lösung entwickelt und zugelassen, um die Kabine als Frachtraum nutzen zu können. Airbus teilte mit, dass die 238 Economy-Class-Sitze ausgebaut wurden und Sicherungseinrichtungen für Paletten angebracht wurden. Durch diese Maßnahme erhöht sich die maximale Cargokapazität auf insgesamt 28 Tonnen. Die koreanische Niederlassung des europäischen Flugzeugbauers unterstütze Asiana bei der Konvertierung. „Wir gratulieren Asiana Airlines zum ersten Betreiber, der einen A350 mit der Airbus-Lösung umrüstet. In diesen herausfordernden Zeiten sind wir erfreut zu sehen, dass sich unsere Airline-Partner schnell bewegen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Airbus ist weiterhin bestrebt, unsere Airline-Partner durch die Bereitstellung von Lösungen für ihre neuen Anforderungen zu unterstützen“, Anand Stanley, Head of Region, Asia-Pacific bei Airbus.

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AUA-Vorstand Otto: „Wir bekommen keine Dreamliner“

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Langstreckenflotte von Austrian Airlines leider derzeit aufgrund der Coronakrise nicht sonderlich viel Arbeit hat. Gleichzeitig haben manche Maschinen die besten Jahre bereits hinter sich und sollten ersetzt werden. Allerdings wird sich Lufthansa nicht an den Kosten neuer Flugzeuge für die Langstrecke beteiligen, erklärte Vorstandsmitglied Andreas Otto im Gespräch mit CH-Aviation.com. Das bedeutet, dass Träume von Boeing 787 oder Airbus A350 wohl längere Zeit noch Träume bleiben werden. Kurzfristig ist in diese Richtung laut Otto auch rein gar nichts angedacht, denn erst „irgendwann im nächsten Sommer“ werde man den Flottenplan „erneut analysieren, da es derzeit schwierig ist Pläne zu erstellen“. Bei der Bekanntgabe eines Auftrags über zwanzig B787-9 im Jahr 2019 hat die Lufthansa Group ein Jet-Rendering in die Lackierung von Austrian Airlines aufgenommen. Es wurde jedoch nie offiziell bestätigt, dass einer der B787 tatsächlich von der AUA betrieben werden würde. Otto wies darauf hin, dass die Bedingungen der jeweiligen staatlichen Rettungsaktionen Flugzeugtransfers innerhalb der Gruppe ausschließen. Damit stehen die Karten für Austrian Airlines verdammt schlecht über diese Order an nagelneue Dreamliner zu kommen. Das Austrian-Airlines-Vorstandsmitglied dazu gegenüber CH-Aviation.com: „Wir haben derzeit finanzielle Probleme innerhalb der Gruppe. Jedes Unternehmen muss für sich selbst sorgen. Wir können nicht erwarten, dass uns vom Aktionär brandneue Flugzeuge zur Verfügung gestellt werden – wir könnten nicht dafür bezahlen und Lufthansa wäre nicht in der Lage, sie uns als Zuschuss oder Darlehen zu gewähren“. Der AUA-Kommerzvorstand macht auch keinen Hehl daraus, dass die Langstreckenflotte in die Jahre gekommen ist

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Delta will 40 Airbus-Jets später übernehmen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus soll sich in Verhandlungen mit Großkunde Airbus über eine mögliche Verschiebung der Auslieferungen von etwa 40 Jets befinden. Bloomberg berichtet, dass die Maschinen noch heuer ausgeliefert werden hätten sollen, der U.S.-Carrier jedoch versucht diese zumindest erst im kommenden Jahr übernehmen zu können. Airbus erklärte dazu lediglich, dass man mit allen Kunden intensiv in Kontakt steht und das ausdrücklich auch Delta betrifft. Allerdings macht man zu Vereinbarungen und Verhandlungen grundsätzlich keine Angaben. Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta wollte die Berichterstattung ebenfalls nicht kommentieren. Bloomberg berichtet allerdings auch, dass der Carrier versucht über Sale-and-Leasebacks von neun Airbus-Maschinen rund 750 Millionen U.S.-Dollar in die Kassen zu bekommen. Auch zu diesem Thema gab Delta keinen Kommentar ab.

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Airbus: Verhandlungen mit IG Metall ergebnislos vertagt

Die erste Verhandlungsrunde zwischen Airbus und IG Metall wurde am Donnerstag ergebnislos beendet. Am 2. Oktober 2020 treffen Arbeitgeber und Gewerkschaft wieder zu Gesprächen zusammen. Airbus beabsichtigt in Deutschland etwa 3.000 Jobs abzubauen. Die IG Metall ist allerdings der Ansicht, dass dies mittels Kurzarbeit vermieden werden kann. In den Tarifverhandlungen vertritt die Gewerkschaft die Ansicht, dass möglichst alle Arbeitsplätze gerettet werden müssen. Der Flugzeugbauer geht von einem längeren Einbruch in Sachen Aufträgen aus und will weltweit etwa 15.000 Jobs streichen. Beide Seiten bezeichneten die erste Gesprächsrunde als „konstruktiv“.

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Russland: Wizz Air verschiebt Eröffnung der Basis

Wizz Air muss die Eröffnung seiner ersten Russland-Basis aufgrund der neuerlich erlassenen Reisebeschränkungen verschieben. Neuer Termin ist der 3. Dezember. Die Billigfluggesellschaft hatte ursprünglich geplant, ab dem 18. September eine einzelne Airbus-Maschine des Typs A320 am Sankt Petersburger Flughafen zu stationieren, wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet. Dass dieser Plan nicht halten würde, wurde dem Low Cost Carrier spätestens nach den adaptierten Einreise-Regeln Russlands klar. Demzufolge erteilt die Russische Föderation ausländischen Staatsangehörigen grundsätzlich keine Einreiseerlaubnis. Einige Staaten, wie beispielsweise das Vereinigte Königreich, sind jedoch davon ausgenommen, wenn sie ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen können. Diese Maßnahme betrifft verschiedene Flugrouten der Fluggesellschaft von und nach Russland, die vorerst ausgesetzt bleiben. 

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Stellenabbau: Airbus und IG Metall verhandeln

Am heutigen Donnerstag starten die Tarifverhandlungen zwischen dem europäischen Flugzeugbauer Airbus und der Gewerkschaft IG Metall. Der Konzern beabsichtigt angesichts der aufgrund der Corona-Pandemie stark gesunkenen Nachfrage rund 3.000 Stellen in Deutschland zu streichen. Allein im Werk Hamburg-Fuhlsbüttel sind etwa 2.325 Jobs betroffen. IG Metall hält den Stellenabbau für nicht notwendig und plädiert dafür, dass Airbus auf Kurzarbeit setzen solle. Daher werden vor dem Hotel, in dem die Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaft stattfinden auch Protestaktionen durchgeführt. In den letzten Wochen organisierten IG Metall und Betriebsrat wiederholt ähnliche Veranstaltungen. Das Ziel der Arbeitnehmervertreter ist die Verhinderung der bevorstehenden Kündigungen.

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Toulouse: Letzter A380 in Endmontage

Das Produktionsende des Airbus A380, umgangssprachlich auch Superjumbo genannt, rückt unaufhaltsam näher. Das Exemplar mit der Seriennummer 272 befindet sich in der Endmonatage auf Station 40. Der Vierstrahler ist zur Auslieferung an Emirates vorgesehen. Ob dieser A380 jemals in den aktiven Liniendienst gestellt wird, ist noch völlig offen. Weltweit sind derzeit viele Einheiten dieses Typs abgestellt. Zahlreiche Fluggesellschaften verkündeten bereits das endgültige Aus für ihre Superjumbo-Flotten. Ein kommerzieller Erfolg war das Prestigeprojekt Airbus A380 nicht, denn im Vorjahr verkündete der europäische Flugzeugbauer die Einstellung der Produktion. Hintergrund ist, dass leider keine Neubestellungen mehr vorliegen. Mit der Abarbeitung der letzten Orders endet die Herstellung nach 251 Exemplaren. Einige bereits fertiggestellte Airbus A380 befinden sich in Toulouse und auf einem anderen französischen Flughafen in „Zwischenlagerung“. Diese neun Superjumbos sind zur Auslieferung an Emirates bzw. ANA vorgesehen, wobei eine Übergabe aufgrund der Corona-Pandemie bislang nicht erfolgt ist. Lokale Spotter teilten auf Twitter ein Foto des letzten Airbus A380: The last one ! 😭Initial assembly of msn 272, the last #Airbus #A380 is completed, it was transferred from station 40 to station 35 this morning. 🇦🇪 #AvGeek #Toulouse pic.twitter.com/wvKDqKyLil — Aviation Toulouse (@Frenchpainter) September 23, 2020

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Swiss übernimmt ersten Airbus A321neo

Die Lufthansa-Tochter Swiss nahm am Freitag in Zürich ihren ersten Airbus A321neo in Empfang. Der Mittelstreckenjet ist auf den Namen “Stoos” getauft und trägt die Registrierung HB-JPA. Die Erstlandung erfolgte am 18. September 2020. Swiss orderte insgesamt 25 Exemplare der A320neo-Reihe. Zwei A320neo hat man bereits in den vergangenen Monaten erhalten. Der nunmehrige Neugang ist der erste A321neo in der Flotte des schweizerischen Carriers.

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