Berlin

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Ein Jahrhundert deutsche Luftfahrtgeschichte zwischen Berlin und dem Rheinland

Am Ostermontag, dem 6. April 2026, jährt sich ein bedeutendes Datum der deutschen Wirtschaftsgeschichte zum einhundertsten Mal: die Aufnahme des regelmäßigen Linienflugverkehrs durch die Lufthansa. Exakt ein Jahrhundert nach dem ersten Flug von Berlin nach Köln wird dieses Jubiläum mit einem Sonderflug eines Airbus A350-900 gewürdigt, der die historische Route mit modernen Standards verbindet. Die Veranstaltung am Köln Bonn Airport markiert nicht nur einen nostalgischen Rückblick auf die Anfänge der zivilen Luftfahrt in Deutschland, sondern unterstreicht auch die tiefverwurzelte Partnerschaft zwischen dem rheinischen Flughafen und dem nationalen Flagcarrier. Mit einer feierlichen Zeremonie, einer speziellen Flugzeuglackierung und hochrangigen Gästen aus der Luftverkehrsbranche wird an diesem Tag die Entwicklung von den hölzernen Propellermaschinen der 1920er Jahre bis hin zu den hochmodernen Langstreckenjets der Gegenwart zelebriert. Historischer Rückblick auf den Erstflug von 1926 Der Ursprung des deutschen Linienluftverkehrs ist untrennbar mit dem 6. April 1926 verbunden. An jenem Dienstag startete eine Dornier Komet III der damaligen Deutschen Luft Hansa auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Die Maschine, die nach heutigem Ermessen eher einem kleinen Privatflugzeug glich, bewältigte die Strecke ins Rheinland mit einem geplanten Zwischenstopp in Magdeburg. Nach einer Gesamtreisezeit von rund vier Stunden erreichte das Flugzeug schließlich Köln. Dieser Flug bildete den Auftakt für ein Verkehrsnetz, das Deutschland in den folgenden Jahrzehnten immer enger verknüpfen sollte. Während der Komfort für die wenigen Passagiere damals minimal und die Lärmentwicklung beträchtlich war, legte dieser Pionierflug den Grundstein für die heutige globale Vernetzung. Die Wahl der Route über Magdeburg war damals technisch bedingt, dient heute jedoch als

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Eurowings weitet Flugkapazitäten zu den Osterferien aus

Die Fluggesellschaft Eurowings stellt sich auf einen erheblichen Passagieransturm zum Beginn der Osterferien 2026 ein. Allein am ersten Ferienwochenende rechnet das Unternehmen mit rund 200.000 Fluggästen. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, wurde das Angebot pünktlich zum Start des Sommerflugplans am 1. April auf täglich etwa 500 Starts hochgefahren. Besonders im Fokus steht dabei die Baleareninsel Mallorca, die weiterhin als Spitzenreiter unter den Ferienzielen gilt. Neben klassischen Badeorten verzeichnen auch europäische Metropolen wie London, Barcelona, Lissabon, Rom und Budapest ein überdurchschnittliches Buchungsinteresse für Kurzreisen und Städtetrips. Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung hat die Airline kurzfristig reagiert und ihr Sitzplatzkontingent nach Palma de Mallorca bis Ende Mai um circa 36.000 zusätzliche Plätze aufgestockt. Dies entspricht etwa 100 Sonderflügen, die zusätzlich in den regulären Flugplan integriert wurden. Auch andere Destinationen im westlichen Mittelmeerraum sowie an der Algarve profitieren von der Kapazitätsausweitung. So wurden rund 70 zusätzliche Verbindungen nach Faro, Málaga, Neapel und Nizza sowie zu den kanarischen Inseln Fuerteventura, Las Palmas und Teneriffa geschaffen. Diese Zusatzflüge werden primär von den großen deutschen Luftverkehrsknotenpunkten Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart und Berlin bedient. Zusätzliche Branchenanalysen verdeutlichen, dass Eurowings mit dieser Strategie auf Verschiebungen im touristischen Sektor reagiert, bei denen Reisende verstärkt auf bewährte Ziele in Südeuropa setzen. Die Konzentration auf die Kernbasen in Deutschland ermöglicht eine effiziente Abwicklung des erhöhten Aufkommens, während gleichzeitig die Flugzeugumläufe optimiert werden. Experten weisen darauf hin, dass die Bereitstellung dieser Kapazitäten auch eine Reaktion auf die Preisstabilität im Ferienflugsegment darstellt, da durch das größere Angebot extreme Preisspitzen bei kurzfristigen Buchungen

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Anpassung im Langstreckennetz: Condor setzt Abu Dhabi-Flüge im Sommer 2026 aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor hat ihre Flugpläne für das kommende Sommerhalbjahr kurzfristig angepasst und die geplanten Direktverbindungen nach Abu Dhabi vorerst gestrichen. Ursprünglich sollten ab Mai tägliche Flüge mit dem Airbus A330neo von Frankfurt sowie ab Juni Verbindungen mit dem Airbus A320neo von Berlin in das Emirat starten. Diese Strecken sind aktuell nicht mehr buchbar. Hintergrund dieser Entscheidung ist eine strategische Verschiebung in der Kooperation mit Etihad Airways. Während die täglichen Anbindungen für den Sommer entfallen, betonen beide Unternehmen, an ihrer im Dezember 2025 verkündeten Partnerschaft festzuhalten. Der Fokus liegt nun auf dem Winterflugplan, in dem die gemeinsamen Verbindungen von Frankfurt und Berlin zum Drehkreuz in Abu Dhabi schließlich aufgenommen werden sollen. Zusätzliche Branchenanalysen deuten darauf hin, dass die operative Umsetzung der neuen Strecken komplexer ist als zunächst angenommen. Für den Flughafen Berlin-Brandenburg bedeutet die Verzögerung einen vorläufigen Rückschlag bei der Wiederanbindung an das globale Netz von Etihad, die seit dem Ende von Air Berlin schmerzlich vermisst wird. Über das Drehkreuz in Abu Dhabi sollen Reisende künftig einfachen Zugang zu Zielen in Australien, Japan und Südostasien erhalten. Dass die Flüge nun erst im Winter starten, verschafft den Partnern mehr Zeit, die Anschlussverbindungen und Codeshare-Abkommen technisch sowie kommerziell aufeinander abzustimmen. Die Verbindung nach Dubai bleibt unterdessen als reiner Winterdienst im Programm und ist von den aktuellen Streichungen nicht betroffen. Parallel zur Neuausrichtung mit Etihad kündigen sich strukturelle Veränderungen in der Zusammenarbeit mit Emirates an. Ab dem 1. Mai wird das Sammeln von Meilen im Programm Emirates Skywards auf Condor-Flügen eingestellt. Laut

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Testphase für nachfragegesteuerte Regionalflüge ab Bern und Mannheim gestartet

Der Flughafen Bern und das Unternehmen Vini haben im März 2026 eine gemeinsame Testphase für ein neuartiges Flugkonzept auf der Strecke zwischen Bern und München eingeleitet. Zum Einsatz kommt dabei eine Cessna Grand Caravan, die über eine Kapazität von neun Sitzplätzen verfügt. Das Pilotprojekt basiert auf einer Kombination aus festen Abflugzeiten an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag sowie einer digitalen Buchungsanalyse, die eine flexible Steuerung nach dem tatsächlichen Bedarf ermöglichen soll. Primäres Ziel dieser Testflüge ist die Erhebung präziser Marktdaten zur Passagiernachfrage und zur wirtschaftlichen Auslastung auf dieser spezifischen Regionalstrecke, um die Tragfähigkeit dauerhafter Verbindungen zu prüfen. Parallel zu den Aktivitäten in der Schweiz weitet Vini das Konzept auch auf den deutschen Markt aus. Ab Mai 2026 werden regelmäßige Direktflüge zwischen dem City-Airport Mannheim und Berlin aufgenommen. Dieser Entscheidung ging eine erfolgreiche Testwoche im Februar voraus, bei der nachfragegesteuerte Verbindungen nach Berlin und Hamburg erprobt wurden. Die Flüge ab Mannheim sind für die Zeiträume Mai bis Juni sowie September bis Oktober geplant und werden jeweils montags und freitags durchgeführt. Für die operative Abwicklung der Flüge zeichnet das Stuttgarter Unternehmen E-Aviation (Eisele Flugdienst) verantwortlich, welches ebenfalls Fluggeräte des Typs Cessna Grand Caravan einsetzt. Die strategische Ausrichtung von Vini zielt darauf ab, Nischenverbindungen zu besetzen, die für große Linienfluggesellschaften aufgrund der geringen Passagierzahlen unrentabel sind. Durch den Einsatz kleinerer, effizienter Turboprop-Maschinen und die Konzentration auf regionale Flugplätze mit kurzen Wegen sollen Geschäftsreisende und Pendler angesprochen werden. Das Unternehmen plant bereits die Erschließung weiterer Destinationen. Nach offiziellen Angaben befinden sich Strecken zu

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Massive Flugstreichungen bei El Al aufgrund von Betriebsbeschränkungen in Tel Aviv

Die israelische Nationalfluggesellschaft El Al hat eine umfassende Welle von Flugannullierungen für den Zeitraum vom 21. bis zum 27. März 2026 angekündigt. Grund hierfür sind massive Betriebsbeschränkungen am internationalen Flughafen Ben Gurion, die aus aktuellen Sicherheitsvorgaben der zuständigen Behörden resultieren. Die Streichungen betreffen nahezu das gesamte europäische Streckennetz sowie ausgewählte Langstreckenziele in den USA. Unter den betroffenen Destinationen befinden sich wichtige Knotenpunkte wie Berlin, Frankfurt, Wien und Zürich, aber auch touristische Ziele wie Heraklion, Larnaca und Salzburg. Die Airline betonte, dass die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität habe und man strikt nach den Anweisungen der offiziellen Stellen handele. Die aktuelle Lage am Flughafen Ben Gurion wird durch eine angespannte regionale Sicherheitslage verschärft, die zu einer Reduzierung des zivilen Flugverkehrs und einer Priorisierung militärischer Operationen im israelischen Luftraum führt. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass nicht nur El Al, sondern auch zahlreiche internationale Fluggesellschaften ihre Kapazitäten nach Tel Aviv kurzfristig reduziert oder den Flugbetrieb komplett eingestellt haben. Die Flugsicherungsbehörden haben für bestimmte Sektoren Flugverbotszonen erlassen, was die Slot-Zuteilung für kommerzielle Flüge erheblich erschwert. El Al operiert derzeit nur noch auf einem Rumpfstreckennetz, um die notwendige Grundversorgung und Rückholflüge aufrechtzuerhalten. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklungen und der begrenzten Kapazitäten sieht sich El Al derzeit außerstande, den betroffenen Kunden alternative Flugverbindungen anzubieten. Passagiere, deren Flüge im genannten Zeitraum gestrichen wurden, haben jedoch Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises oder können einen Gutschein für zukünftige Reisen anfordern. Luftfahrtrechtsexperten weisen darauf hin, dass bei Annullierungen aufgrund hoheitlicher Sicherheitsanordnungen in der Regel keine Entschädigungszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung anfallen,

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Tarifkonflikt führt zu Stillstand: Ganztägiger Warnstreik legt Flugbetrieb am BER lahm

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bereitet sich auf einen kompletten Ausfall des regulären Passagierbetriebs am Mittwoch, den 18. März 2026, vor. Hintergrund ist ein massiver Aufruf der Gewerkschaft ver.di zu einem Warnstreik, der weitreichende Konsequenzen für den Luftverkehr in der Hauptstadtregion nach sich zieht.  Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) musste infolge der Ankündigung bereits alle geplanten Starts und Landungen für den betroffenen Zeitraum absagen, da eine sichere Abwicklung des Flugbetriebs unter den gegebenen Umständen nicht gewährleistet werden kann. Betroffen sind rund 445 Flugbewegungen und schätzungsweise 57.000 Reisende, die nun kurzfristig auf alternative Transportmittel oder spätere Flugverbindungen ausweichen müssen. Die Geschäftsführung des Flughafens kritisiert den Zeitpunkt des Streiks scharf und verweist auf die allgemeine weltpolitische Unsicherheit, während die Gewerkschaft den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die Bodenverkehrsdienste und das Sicherheitspersonal erhöhen will. Logistische Herausforderungen und Passagierinformationen Die Absage von fast 450 Flügen innerhalb eines einzigen Tages stellt die Fluggesellschaften und den Flughafen vor eine enorme logistische Herausforderung. Ursprünglich kalkulierte die FBB mit einem hohen Passagieraufkommen, das nun vollständig wegfällt. Die betroffenen Fluggesellschaften haben bereits damit begonnen, ihre Kunden über die Ausfälle zu informieren und Umbuchungsprozesse einzuleiten. Dabei zeigt sich die Komplexität des modernen Luftverkehrs: Viele Passagiere nutzen den BER als Umsteigeknoten, wodurch sich die Auswirkungen des Streiks weit über die Grenzen Berlins und Brandenburgs hinaus auf das globale Streckennetz bemerkbar machen. Die Flughafengesellschaft nutzt ihre digitalen Kanäle, um über den aktuellen Stand zu informieren. Fluggäste werden eindringlich gebeten, gar nicht erst zum Terminal zu reisen, da die Check-in-Schalter und Sicherheitskontrollen

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Neue Bar „Adler & Bär“ erweitert Gastronomieangebot am Flughafen Berlin Brandenburg

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) wurde heute im Terminal 1 die neue Gastronomie „Adler & Bär“ eröffnet. Die rund 210 Quadratmeter große Bar befindet sich an zentraler Stelle in der öffentlich zugänglichen Check-in-Halle, direkt unter dem markanten Kunstwerk „The Magic Carpet“. Mit 70 Sitzplätzen bietet die Einrichtung Reisenden sowie Besuchern vor der Sicherheitskontrolle einen neuen Treffpunkt. Das Konzept setzt auf regionale Spezialitäten wie Berliner Currywurst, Lausitzer Kartoffeln mit Leinöl und verschiedene Frühstücksvariationen. Der Name der Bar ist eine Hommage an die Wappentiere der Bundesländer Brandenburg und Berlin. Betrieben wird die neue Lokalität von der Casualfood GmbH, die damit ihre Präsenz am Standort BER auf insgesamt neun Einrichtungen ausbaut. Das Unternehmen führt am Flughafen bereits bekannte Marken wie „Deli Berlin“ oder den „Berlin Pub“. Die Fläche, auf der „Adler & Bär“ nun von 4 Uhr bis 22 Uhr Gäste empfängt, wurde zuvor als Informationspunkt und Ticketschalter genutzt. Durch den Umbau und ein modernes Lichtkonzept soll die Aufenthaltsqualität in der belebten Abflughalle gesteigert werden. Die Flughafengesellschaft sieht in der Eröffnung einen weiteren Schritt zur Optimierung des Serviceangebots im Terminal 1. Das gastronomische Gesamtportfolio am BER umfasst mittlerweile über 120 Einheiten im Bereich Handel, Service und Verpflegung. Die Eröffnung von „Adler & Bär“ ist Teil einer langfristigen Strategie, den öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens für Besucher attraktiver zu gestalten. Branchenexperten werten die Expansion von Casualfood als Zeichen für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung des Standorts. Die zentrale Lage der Bar ermöglicht es zudem Begleitpersonen, die nicht selbst verreisen, in Flughafennähe zu verweilen und den

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Ryanair passt Strategie für deutschen Markt nach Steuersenkung an

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am 11. März ihren Sommerflugplan 2026 für Deutschland vorgestellt und reagiert damit unmittelbar auf veränderte politische Rahmenbedingungen. Nach der Entscheidung der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz, die Luftverkehrsteuer ab Juli 2026 zu senken und die Flugsicherungsgebühren einzufrieren, revidiert der irische Billigflieger Teile seiner ursprünglichen Kürzungspläne. Das Unternehmen kündigte die Reaktivierung von 300.000 Sitzplätzen sowie die Aufnahme von 14 neuen Strecken an. Erstmals werden dabei die Flughäfen Saarbrücken und Friedrichshafen in das Streckennetz integriert. Diese Standorte profitieren laut Unternehmen von ihrer Bereitschaft, die operativen Kosten für die Fluggesellschaft zu senken. Trotz dieser punktuellen Expansion bleibt die Gesamtkapazität von Ryanair auf dem deutschen Markt im Sommer 2026 mit einem Minus von 220.000 Sitzplätzen weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres. Der Fokus der Streichungen liegt auf den großen Drehkreuzen Berlin und Hamburg. Ryanair begründet diesen Schritt mit den dortigen Flughafenentgelten, die als wettbewerbsunfähig eingestuft werden. Insbesondere der Flughafen Berlin-Brandenburg verzeichnet einen Rückgang von 150.000 Sitzplätzen, während in Hamburg die Kapazität um 20 Prozent reduziert wird. Das Unternehmen signalisiert damit deutlich, dass Investitionen künftig bevorzugt in Regionen fließen, die finanzielle Anreize für Günstigflieger schaffen. In der aktuellen verkehrspolitischen Debatte fordert Ryanair von Verkehrsminister Patrick Schnieder eine vollständige Abschaffung der Luftverkehrsteuer sowie eine Halbierung der Sicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Das Unternehmen verweist dabei auf Konkurrenzländer wie Schweden oder Ungarn, die durch geringere fiskalische Belastungen attraktiver für den Luftverkehr seien. Sollten die Kosten in Deutschland weiter sinken, stellt Ryanair massive Investitionen in Aussicht: Geplant sind die Stationierung von 30 zusätzlichen Flugzeugen, eine Investitionssumme

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Feinkost Käfer übernimmt Gastronomiebetrieb in den Lounges am Flughafen Berlin Brandenburg

Das Münchner Traditionsunternehmen Feinkost Käfer hat zum Jahresbeginn 2026 die kulinarische Bewirtschaftung der Lounges am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) übernommen. Nach dem Gewinn einer europaweiten Ausschreibung ist das Familienunternehmen nun für das Catering in den Business-Bereichen Tempelhof und Tegel sowie in der exklusiven VIP-Lounge Zeitgeist verantwortlich. Mit diesem Schritt weitet Käfer seine Präsenz am Standort Berlin deutlich aus, wo das Unternehmen bereits seit Jahren für die Gastronomie im Deutschen Bundestag zuständig ist. Die strategische Partnerschaft zielt darauf ab, das Dienstleistungsniveau am Hauptstadtflughafen durch ein gehobenes gastronomisches Konzept anzuheben und sich gegenüber anderen internationalen Luftfahrt-Drehkreuzen zu profilieren. Das Verpflegungskonzept umfasst ein breites Spektrum an Speisen, die teilweise aus der eigenen Manufaktur im bayerischen Parsdorf angeliefert und vor Ort finalisiert werden. In den Lounges Tempelhof und Tegel erhalten Fluggäste neben warmen Mahlzeiten auch spezifische Angebote wie frisch zubereitete Pancakes und Produkte aus dem hauseigenen „Culinary Atelier“. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration markeneigener Produkte, darunter eine spezielle Kaffee-Röstung. In der VIP-Lounge Zeitgeist wird das Angebot durch eine erweiterte À-la-carte-Karte sowie eine Auswahl an Premium-Getränken ergänzt. Der Zugang zu diesen Räumlichkeiten ist sowohl über den Status bei Fluggesellschaften als auch durch den Erwerb von Einzelzutrittsberechtigungen möglich. Branchenanalysen unterstreichen die Bedeutung dieses Auftrags für Feinkost Käfer, da das Unternehmen damit seine Position im Bereich der Flughafen-Gastronomie festigt. Neben dem BER ist der Feinkostspezialist bereits an den Standorten München und Frankfurt operativ tätig. Die Übernahme am Berliner Flughafen erfolgt in einer Phase, in der die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg verstärkt auf Premium-Partnerschaften setzt, um die

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Berlin erhält mit neuem A&O-Standort das größte Hostel Europas

Die Berliner Hostelgruppe A&O hat den Erwerb einer Immobilie in zentraler Lage in Berlin-Mitte bekannt gegeben, die bis zum ersten Quartal 2027 zum größten Hostel des europäischen Kontinents umgebaut werden soll. Das ehemalige Bürogebäude in der Rudi-Dutschke-Straße, unweit des historischen Grenzübergangs Checkpoint Charlie, umfasst eine Fläche von rund 31.000 Quadratmetern. Mit einem Investitionsvolumen von etwa 40 Millionen Euro entstehen dort rund 610 Zimmer mit insgesamt 2.500 Betten. Nach der Fertigstellung wird das Unternehmen in der Bundeshauptstadt über eine Gesamtkapazität von 8.000 Betten in fünf Häusern verfügen. Die Expansion ist Teil einer großangelegten Wachstumsstrategie, für die A&O gemeinsam mit seinen Eigentümern StepStone Group und Proprium Capital Partners ein Budget von 500 Millionen Euro bereitgestellt hat. Das Geschäftsmodell setzt dabei primär auf die sogenannte Konversion, also die Umwandlung bestehender Büro- oder Hotelimmobilien in moderne Beherbergungsbetriebe. Dieser Ansatz ermöglicht es dem Unternehmen, in bereits gesättigten Märkten und an prestigeträchtigen Standorten Fuß zu fassen, ohne auf Neubauflächen angewiesen zu sein. Allein in den vergangenen zwei Jahren konnte die Kette ihr Portfolio um 11.000 Betten erweitern und festigt damit ihre Position als europäischer Marktführer im Budget-Segment. Die Aufteilung des neuen Hauses spiegelt die Zielgruppe der Kette wider: Etwa 69 Prozent der Kapazitäten entfallen auf Mehrbettzimmer, die restlichen 31 Prozent teilen sich in Doppel- und Familienzimmer auf. Neben der schieren Größe setzt das Management verstärkt auf die Digitalisierung von Buchungs- und Check-in-Prozessen, um die operative Effizienz zu steigern und kostengünstige Übernachtungspreise in gefragten Innenstadtlagen zu gewährleisten. Die Standortwahl am Checkpoint Charlie unterstreicht die Strategie, durch unmittelbare

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