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„Freundliche Staaten“ dürfen wieder mit Boeing 737-Max nach Russland fliegen

Die Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation hat das Flugverbot der Boeing 737 Max teilweise aufgehoben. Nur Maschinen, die von Airlines, die ihren sind in so genannten „freundlichen Staaten“ haben, dürfen das Muster im russischen Luftraum betreiben. Die Entscheidung wurde am 20. Juli 2022 mittels Notam kundgemacht. Auswirkungen auf Flüge aus der Europäischen Union hat das nicht, denn die EU-Länder werden von Russland als so genannte „unfreundliche Staaten“ betrachtet und sind mit einem generellen Luftraum-Nutzungsverbot belegt. Allerdings könnten – beispielsweise – türkische Carrier ihre Boeing 737 Max wieder von/nach Russland einsetzen. Für lokale Fluggesellschaften ist die Aufhebung des Flugverbots ebenfalls von untergeordneter Bedeutung, da bislang nur wenige Exemplare ausgeliefert wurden und wegen der Sanktionen, die im Nachgang des Angriffs auf die Ukraine erlassen wurden, darf der U.S.-amerikanische Hersteller keine weiteren 737 Max übergeben.

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Festbestellung: Qatar Airways ordert 25 Boeing 737 Max 10

Nun also doch: Qatar Airways hat im Rahmen der Farnborough Air Show bekanntgegeben, dass man 25 Boeing 737 Max 10 fix bestellt hat. Weiters hält man Optionen für bis zu 25 weitere Exemplare. Erst kürzlich behauptete der Golfcarrier im Zuge eines der vielen Gerichtsverfahren, in denen man sich Airbus gegenübersteht, dass die Anfang dieses Jahre gesicherte Absichtserklärung über den Erwerb von Boeing 737 Max 10 abgelaufen wäre. So wirklich glaubwürdig war das nicht, denn der europäische Flugzeugbauer hat Qatar Airways den Liefervertrag über 50 A321neo gekündigt und die 737 Max 10 stellt die einzige vergleichbare Alternative da. Jedenfalls haben Boeing und der Golfcarrier am Donnerstag in Farnborough kommuniziert, dass ein Kaufvertrag über 25 B737 Max 10 unterschrieben wurde. Gleichzeitig sicherte sich Qatar Airways Optionen für bis zu 25 weitere Exemplare. Derzeit handelt es sich aber um eine Art „Reißbrettbestellung“, denn dieser Maschinentyp hat noch keine Zulassung. Boeing übt inzwischen auf allen Wegen Druck aus, denn Anfang des kommenden Jahres treten neue Kriterien für die Zertifizierung in Kraft. Zuletzt drohte der Hersteller gar mit der Einstellung des Programms.

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Qatar Airways liebäugelt mit Aufstockung der B777X-Order

Golfcarrier Qatar Airways denkt laut über eine mögliche Erweiterung der Großbestellung für das Langstreckenmuster Boeing 777X nach. Dies könnte aufgrund des Dauerstreits, den man mit Airbus bezüglich behaupteter Qualitätsmängel beim A350 hat, auch notwendig werden, um die Wachstumspläne umsetzen zu können. Im Rahmen der Farnborough Air Show erklärte Qatar-Konzernchef Akba Al Baker, dass man derzeit mit dem Gedanken spielt weitere Boeing 777X zu bestellen. Derzeit hat man bereits 60 Stück auf Order und ist darüber hinaus auch Erstkundin für die Frachtversion dieses Musters. Das B777X-Programm befindet sich deutlich hinter dem Zeitplan. Es sind einige Verzögerungen eingetreten, so dass der U.S.-amerikanische Hersteller derzeit damit rechnet, dass man erst im Jahr 2025 das erste Exemplar an einen Kunden ausliefern kann. Man befindet sich bereits ein paar Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Davon betroffen ist auch Lufthansa, denn die deutsche Fluggesellschaft hat dieses Muster ebenfalls bestellt.

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Leasinggeber 777 Partners bestellt 30 Boeing 737-Max-200

Das Investmentunternehmen 777 Partners hat im Rahmen der Farnborough Air Show kommuniziert, dass man bis zu 66 weitere Boeing 737-Max erwerben wird. Bereits fixiert wurde eine Order über 30 B737-Max-200. Es handelt sich bereits um die fünfte Max-Bestellung von 777 Partners. Das Unternehmen ist an verschiedenen Fluggesellschaften, darunter auch Flair Airlines, beteiligt. Die Maschinen werden in erster Linie an Beteiligungen verleast. Die Boeing 737-Max-200 ist eine spezielle Variante der Max-8, die über eine erhöhte Sitzplatzkapazität verfügt. Entwickelt wurde diese Version für Billigflieger. Erstkunde war Ryanair. Josh Wander, Managing Partner von 777 Partners, bezeichnete die neuerliche Großbestellung als wichtigen Meilenstein in der Geschäftsbeziehung mit Boeing. Mit dieser würde das geplante Wachstum der von ihm geleiteten Leasinggesellschaft abgesichert werden.

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Delta bestellt 100 Boeing 737-Max-10

Die Fluggesellschaft Delta will ihre Flotte mit insgesamt 100 Boeing 737-Max-10 modernisieren. Dies gaben der Hersteller und die Airline im Rahmen der Farnborough International Airshow bekannt. Weiters sicherte man sich Optionen für bis zu 30 weitere Exemplare. „Die Boeing 737-10 wird eine wichtige Ergänzung der Delta-Flotte sein, da wir eine nachhaltigere Zukunft für den Flugverkehr gestalten, mit einem verbesserten Kundenerlebnis, verbesserter Treibstoffeffizienz und klassenbester Leistung“, sagte Ed Bastian, Chief Executive Officer von Delta. „Diese neuen Flugzeuge bieten eine überragende Betriebswirtschaftlichkeit und Netzwerkflexibilität, und die Vereinbarung spiegelt unseren umsichtigen Ansatz beim Einsatz unseres Kapitals wider“. „Wir sind stolz darauf, dass Delta Air Lines seine Single-Aisle-Flotte mit der 737 MAX, der treibstoffeffizientesten Flugzeugfamilie der Branche, erneuert“, sagte Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Die 737-10 wird in unserem Werk im Bundesstaat Washington mit Unterstützung von wichtigen Zulieferern in den USA gebaut und bietet Delta Air Lines die beste Wirtschaftlichkeit, um mehr Passagiere auf ihren Kurz- und Mittelstrecken zu befördern. Im Rahmen der heutigen Ankündigung hat Delta Air Lines außerdem einen Vertrag mit Boeing Global Services über die vollständige Umgestaltung der Innenausstattung von 29 737-900ER der nächsten Generation in ihrer Flotte geschlossen. Dies wird dazu beitragen, dass diese Flugzeuge zum Sommerflugplan 2025 von Delta Air Lines mit vollständig erneuerten Kabinen starten können.

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Nach langer Pause: Boeing führte Max-7-Testflug durch

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing führte am 15. Juli 2022 nach längerer Pause wieder einen Testflug mit dem Maschinentyp B737-Max-7 durch. Die N7201S hob kurz vor 11 Uhr 00 Lokalzeit am Boeing Field ab und erreichte diesen Airport nach rund 1,5 Stunden wieder. Während dem Testflug ist man auch nach Moses Lake geflogen. An diesem Airport wurden zwei Durchstartemanöver trainiert. Die Flughöhe wurde dabei jeweils auf etwa 1.100 Fuß abgesenkt. Zuletzt brauchte Boeing die N7201S im April 2022 in die Luft. Boeing will erreichen, dass sowohl die Max 7 als auch die Max 10 noch vor Jahresende die Typenzulassung erhalten. Während bei der kleineren Variante die Chancen durchaus gutstehen, sieht es bei der Max 10 nicht rosig aus. Der Hersteller drohte gar mit der Einstellung der größten Variante. Hintergrund ist, dass die die U.S.-amerikanische Regierung ein neues Gesetz erlassen hat, dass vorschreibt, dass ab Jahreswechsel alle neu zertifizierten Flugzeuge mit einem zentralen Warnsystem ausgerüstet sein müssen. Die Max-Serie hat dieses nicht. Sofern es nicht gelingen sollte die Max-7 und die Max-10 noch vor Jahresende 2022 zugelassen zu bekommen, würde die so genannte Typengleichheit verloren gehen. Für Betreiber würde das bedeuten, dass mit dem bestehenden Typerating für die Max-8 die anderen Varianten nicht geflogen werden dürfen.

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Düsseldorf: Qatar Airways nimmt Doha-Flüge am 15. November 2022 auf

Golfcarrier Qatar Airways hat nun den Starttermin für die schon länger angekündigte Route zwischen Düsseldorf und Doha festgelegt. Diese soll am 15. November 2022 aufgenommen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass Boeing 787 „Dreamliner“ zum Einsatz kommen sollen. Qatar Airways steuert in Deutschland bereits Frankfurt, München und Berlin an. Erst kürzlich gab das Unternehmen bekannt, dass die Frequenzen auf den bestehenden Routen zum Teil deutlich aufgestockt werden. Düsseldorf sollte den ursprünglichen Planungen nach bereits im Juni 2022 aufgenommen werden. Nun soll es am 15. November 2022 losgehen. Die Fluggesellschaft will ab diesem Termin täglich mit Boeing 787 zwischen Düsseldorf und der Hauptstadt Katars pendeln. Qatar Airways kündigt an, dass die Maschinen mit 22 Business-Class- und 232 Economy-Class-Sitzen bestuhlt sein sollen.

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Lion Air bekräftigt Boeing-737-Max-Großbestellung

Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air wird an ihrer Großbestellung für den Maschinentyp Boeing 737-Max festhalten. Erst kürzlich hat man erstmals seit dem Flugverbot, das im Jahr 2019 erlassen wurde, wieder ein werksneues Flugzeug dieses Typs übernommen. Die Abstürze der Boeing 737-Max von Lion Air und Ethiopian Airlines führten zum weltweiten Flugverbot. Im Nachgang kamen zahlreiche Mängel ans Licht, die der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer beheben musste. Bei Lion Air war man sich längere Zeit nicht sicher, ob man an der Großbestellung über 200 Einheiten festhalten wird. Konzernchef Rusdi Kirana bestätigte nun, dass man weiterhin auf diesen Maschinentyp setzen wird. Dies erklärte er während einer Veranstaltung, die im Zuge des Starts der Tochtergesellschaft Batik Air Malaysia über die Bühne gegangen ist. Dieser Carrier wird mit 17 Boeing 737 Max ausgerüstet werden.

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Japan: ANA bestellt 30 Boeing 737-Max-8

Die japanische All Nippon Airways investiert in neue Frachtflugzeuge und bestellt beim US-amerikanischen Hersteller Boeing 30 B737-Max-8-Jets fest. Auch wurden zwei B777-9-Orders in B777-8F-Frachter umgewandelt. Bei der Bestellung der Boeing 777 handelt es sich um Orders, die bereits im März 2014 angekündigt worden waren. Zwei Flugzeuge aus dieser Bestellung werden in der Frachtversion ausgeliefert, 18 weitere Orders für die 777-9 als Passagierjets bleiben bestehen. Die Auslieferung ist ab dem Geschäftsjahr 2028 geplant. Die Boeing 777-8F ist ein hochmodernes Frachtflugzeug, das über die größte Frachtkapazität unter allen zweistrahligen Flugzeugen verfügt. Durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Tonne verursacht es weniger CO2-Emissionen und geringere Betriebskosten. Der Kaufvertrag über die Festbestellung von 30 Boeing 737 Max 8 löst eine feste Vereinbarung über den Kauf von 20 Flugzeugen und die Option auf 10 weitere aus dem Jahr 2019 ab. Die Einflottung der Flugzeuge soll im Geschäftsjahr 2025 beginnen. Der Betrieb der Boeing 737 Max 8war aufgrund von zwei Unfällen weltweit für knapp zwei Jahre ausgesetzt worden. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA genehmigte die Wiederaufnahme des Betriebs im November 2020 mit Systemänderungen. Die Genehmigung erfolgte nach der genauen Untersuchung der Ursache für die Unfälle und einer Überprüfung der Schulungsmethoden für die Besatzungen.

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Vor Gericht: Qatar behauptet, dass Max-Order „hinfällig ist“

Kurz nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus dem Golfcarrier Qatar Airways eine Großbestellung über 50 A321neo storniert hat wurde bekannt, dass bei Boeing eine Absichtserklärung über eine größere Anzahl von 737 Max unterzeichnet wurde. Diese soll nun hinfällig sein. Airbus und Qatar Airways befinden sich im Vereinigten Königreich in verschiedenen Verfahren vor Gericht. Es geht unter anderem um die von der Fluggesellschaft behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp A350, aber auch um die Stornierung der A321neo-Großbestellung. Der Flugzeugbauer verlangte nun, dass eine Kopie der Vereinbarung, die der Golfcarrier mit Boeing unterschrieben hat, bei Gericht vorgelegt wird. Erst vor wenigen Wochen erklärte Qatar Airways, dass man die Boeing 737 Max nicht selbst betreiben wird, sondern diese bei einer nicht näher bezeichneten Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen werden. Die von Airbus eingeforderten Unterlagen wolle man aber nicht offenlegen, sondern argumentierte laut einem Reuters-Bericht, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, dass die Absichtserklärung hinfällig ist und bereits abgelaufen wäre. Dies ist durchaus ungewöhnlich, denn in der Branche ist es durchaus üblich, dass zwischen der Unterfertigung des so genannten LoIs und dem tatsächlichen Kaufvertrag so einiges an Zeit vergehen kann. Beispielsweise hat sich die IAG in Sachen Max-Order mehrere Jahre Zeit gelassen. Demnach ist nicht ausgeschlossen, dass Qatar Airways schlichtweg das Dokument nicht offenlegen will. Weder die betroffene Fluggesellschaft noch Hersteller Boeing wollten den Vorgang kommentieren. Da sich ein Teil der Absichtserklärung auch auf die Max-10 bezieht: Derzeit ist die Zukunft dieses Programms völlig offen, denn dieser Maschinentyp hat keine Zertifizierung. Der Flugzeugbauer macht nun Druck und droht damit,

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