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Maribor: Neugründung Dunair geht mit Boeing 737-300 an den Start

Unter dem Namen Dunair geht in Slowenien ein neuer ACMI- und Charteranbieter an den Start. Das erste Flugzeug der Flotte soll eine Boeing 737-300, die die Registrierung S5-AEA tragen wird, werden. Die Neugründung will sich zunächst auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Die Aufnahme von Linienflügen auf eigene Rechnung ist dem aktuellen Stand der Dinge nach nicht vorgesehen. Firmensitz es jungen Anbieters, der noch auf die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wartet, ist Maribor. Der örtliche Airport soll auch als Homebase genutzt werden. Zu möglichen Erstkunden gibt man sich seitens Dunair bedeckt und verweist darauf, dass man dies zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen wird. Mavio News berichtet allerdings, dass man die Boeing 737-300 mit der Seriennummer 28673 übernommen hat. Dies Maschine war zuletzt in Gambia als C5-BDO registriert. Dunair soll mit dieser als S5-AEA künftig im Auftrag der sudanesischen Badr Airlines fliegen. Das slowenische Luftfahrtunternehmen wollte die Berichterstattung nicht kommentieren.

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GlobalX will ehemalige Volotea-Boeing-717 betreiben

Der Maschinentyp Boeing 717, der noch von McDonnell Douglas entwickelt wurde, ist mittlerweile immer seltener anzutreffen. In den Vereinigten Staaten von Amerika interessiert sich GlobalX für die Einflottung dieses Musters. Man befindet sich bereits auf der Suche nach Piloten mit entsprechender Musterberechtigung. In den USA dürfte es kein all zu großes Problem darstellen, dass GlobalX Flugzeugführer, die den Anforderungen laut Stellenanzeige entsprechen findet, da beispielsweise Delta dieses Muster noch aktiv betreibt und erst im Zuge der Corona-Pandemie die letzten Einheiten der MD-80-Reihe ausgeflottet hat. Die genannte Airline ist derzeit weltgrößter Betreiber der Boeing 717, die ursprünglich von McDonnell Douglas als MD-95 entwickelt wurde. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com soll GlobalX diesen Maschinen Typ von BCC Equipment Leasing leasen. Es handelt sich um einen konzerneigenen Lessor des Herstellers Boeing. Konkret sollen die ehemaligen Volotea-B717 künftig von GlobalX betrieben werden. Konkret geht es um 13 Maschinen, denn die übrigen vier Jets dieses Typs gehören anderen Leasinggebern. Mittlerweile ist der Kreis der Boeing-717-Operator klein geworden. In Europa war Volotea der letzte Betreiber dieses Musters. Weltweit setzen nur noch drei Airlines dieses Muster im großen Stil ein und mit GlobalX kommt ein vierter Betreiber hinzu. Mit 88 Einheiten ist Delta Air Lines der weltgrößte B717-Operator. Hawaiian Airlines setzt 20 Stück ein und Cobham Aviation Services 19 Exemplare. Delta flottet dieses Muster bis zum Jahr 2025 aus, so dass in größerem Umfang Gebrauchtflugzeuge verfügbar sein werden. Als Ersatz dienen Airbus A220.

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DHL: Singapore Airlines hat erste Boeing 777-200F übernommen

Die Frachtflugsparte von Singapore Airlines hat die erste von vorläufig fünf Boeing 777-200F, die im Rahmen einer Kooperation mit dem Logistikkonzern DHL betrieben werden sollen, übernommen. Die Maschine trägt die Registrierung 9V-DHA. Das Cargoflugzeug wurde am 3. August 2022 von Everett nach Singaur Changi überstellt. In Kürze soll diese Boeing 777-200F in den Fracht-Liniendienst gestellt werden. Voraussichtlich im Oktober 2022 soll eine zweite Einheit ausgeliefert werden. Die übrigen Exemplare erwartet Singapore Airlines im kommenden Jahr. Im Eigenbetrieb setzt der Carrier derzeit sieben Boeing 747-400FSCD ein. Die Neuzugänge sind für die Kooperation mit DHL bestimmt. Die insgesamt fünf B777-200F sollen von Singapur aus im Streckennetz der Deutsche-Post-Tochter eingesetzt werden. Aus diesem Grund trägt bereits die erste Einheit eine Hybrid-Livery von DHL und Singapore Airlines.

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Indien: Akasa Air hat offiziellen Erstflug durchgeführt

Die neue indische Billigfluggesellschaft Akasa Air führte am Sonntag unter der Flugnummer QP1101 den kommerziellen Erstflug durch. Dieser führte von Mumbai (BOM) nach Ahmedabad (AMD). Das Takeoff erfolgte mit 25 Minuten Verspätung, jedoch landete der Premierenflug überpünktlich. Aus indischer Sicht war das Ereignis durchaus bedeutsam, denn erstmals seit rund acht Jahren erhob sich wieder eine Neugründung in die Luft. Eingesetzt wurde die Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung VT-YAA. „Dies ist ein äußerst glücklicher Anlass. Davon haben wir lange geträumt, und es ist großartig zu sehen, dass dieses Ereignis nun tatsächlich eintritt. Wir haben diese Fluggesellschaft schon lange auf einem Stück Papier, in unseren Herzen und in unseren Köpfen, und es ist einfach wunderbar, dass wir dies nun in die Tat umsetzen können und hoffentlich sehr zufriedene Kunden haben“, so Firmenchef Vinay Dube im Zuge des Erstflug-Events. Der junge Carrier will das Streckennetz sukzessive ausbauen. Zunächst beschränkt man sich auf Ziele im Inland bzw. in den Nachbarstaaten. Das Rückgrat der Flotte wird die Boeing 737 Max sein. Die erste Einheit, die VT-YAA, hat man formell im Juni 2022 übernommen und mit dieser Maschine auch die Zulassungsflüge, die zum Erhalt von AOC und Betriebsgenehmigung geführt haben, absolviert.

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Pakistan International Airlines will Langstreckenflotte erneuern

Die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines plant im ersten Quartal 2023 zumindest drei Langstreckenflugzeuge anzuschaffen. Dabei hat man die Muster Airbus A330 bzw. Boeing 787 ins Auge gefasst. Auf Details hat man sich noch nicht festgelegt. Der Carrier wird in den nächsten Wochen eine offizielle Ausschreibung herausgeben. In dieser sollen dann nähere Einzelheiten zu den von PIA gewünschten Spezifikationen genannt werden, so ein Firmensprecher auf Anfrage. Noch heuer sollen zwei weitere Airbus A320ceo zur Flotte stoßen. Auch wird man die Kabinen von insgesamt fünf Flugzeugen erneuern. Derzeit darf Pakistan International Airlines nicht in die Europäische Union fliegen. Hintergrund ist der Skandal rund um Pilotenlizenzen. Aus diesem Grund hat man einen Airbus A330-200 von Jordan Aviation im Wetlease. Die Langstreckenmaschine kommt überwiegend zu EU-Zielen zum Einsatz. PIA sorgte vor wenigen Wochen für Aufsehen, denn Luftfahrtminister Khawaja Saad Rafiq war mit der Kabine einer Boeing 777-200, die in Richtung Toronto zum Einsatz gekommen war, unzufrieden. Er wies die Airline explizit an, dass der Passagierraum der beiden auf dieser Route eingesetzten B777 umgehend aufgefrischt werden muss.

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Bangkok: Defekter Backofen zwang AUA-B777 zur Umkehr

Die von Austrian Airlines betriebene Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPB musste am 24. Juli 2022 kurz nach dem Start in Bangkok eine Rücklandung absolvieren. Die Crew meldete per Funk eine Fehlfunktion eines Ofens, der zum Aufwärmen von Speisen dient. Aus Sicherheitsgründen entschied sich der Kapitän rund eine halbe Stunde nach dem Start auf den thailändischen Flughafen Bangkok zurückzukehren. Dort landete das Langstreckenflugzeug sicher. Der defekte Backofen wurde von Technikern ausgebaut. Gegen 3 Uhr 15 Lokalzeit erhob sich die OE-LPB dann wieder in die Luft. Wien-Schwechat wurde mit einer Verspätung von knapp unter drei Stunden erreicht. Die betroffene Boeing 777-200 war zum Zeitpunkt des Vorfalls knapp 24 Jahre alt und wurde ursprünglich im Jahr 1998 an Lauda Air ausgeliefert. Im Jahr 2005 wurde diese Maschine an Austrian Airlines übertragen und versah zwischenzeitlich als „Sydney“ ihren Liniendienst ehe das Flugzeug in „Hearth of Europe“ umgetauft wurde. Bei Lauda Air trug die OE-LPB den Taufnamen „Ernest Hemingway“. Für die Passagiere war die Rücklandung in Bangkok mit hoher Wahrscheinlichkeit ärgerlich, jedoch handelte der Kapitän vorschriftsgemäß nach dem Grundsatz „Safety First“. Abgesehen vom defekten Backofen haben alle Insassen unbeschadet ihr Ziel (Wien-Schwechat) erreicht.

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United Airlines übernimmt zehn Flugzeuge später

Das Star-Alliance-Mitglied United Airlines wird sieben Boeing 737-Max und drei Boeing 787-10, die heuer zur Auslieferung angestanden wären, erst nächstes Jahr übernehmen. Dies geht aus dem jüngsten Quartalsbericht des Carriers hervor. Das hat zur Folge, dass United plant heuer 43 Boeing 737 Max sowie fünf B787-10 zu übernehmen. Bei zuletzt genanntem Maschinentyp ist dies aber nicht in Stein gemeißelt, denn es notwendige grüne Licht der U.S.-amerikanischen Zivilluftfahrtbehörde FAA steht noch aus. „Wir erwarten derzeit bereinigte Investitionsausgaben für das Gesamtjahr 2022 in Höhe von etwa 5,2 Mrd. U.S.-Dollar, die in dem Maße niedriger ausfallen werden, wie weniger Flugzeuge tatsächlich ausgeliefert werden“, sagte Finanzvorstand Gerald Laderman.

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Etihad Airways wertet Wien-Präsenz auf und baut aus

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 ändert Golfcarrier Etihad Airways das Wien-Konzept. Der Zwischenstopp in Mailand-Malpensa, der bislang noch auf einigen Umläufen praktiziert wurde, entfällt dann. Die österreichische Bundeshauptstadt soll künftig fünfmal wöchentlich nonstop – in beide Richtungen – mit Abu Dhabi verbunden werden. Bei der Aufnahme wurde die Route mit Zwischenlandung in Malpensa angeboten. Zuletzt hatten noch zwei Umläufe auf dem Weg nach Wien einen Stopp auf Mailands größtem Flughafen. Ab 1. August 2022 wird Etihad Airways sämtliche Flüge zwischen Wien und Abu Dhabi als Nonstopflüge durchführen. Weiterhin soll im Regelfall Fluggerät des Typs Boeing 787-9 zum Einsatz kommen. Auf die Flüge ab der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate nach Mailand-Malpensa hat dies zur Folge, dass zweimal pro Woche der Umweg über Wien entfällt. Weiterhin werden sieben Umläufe auf dieser Route angeboten. Etihad Airways plant ab voraussichtlich 1. Jänner 2023 täglich zwischen Abu Dhabi und der österreichischen Hauptstadt zu fliegen. Konkret bedeutet das, dass zwei zusätzliche Umläufe dazu kommen werden. Auf dieser Strecke steht mit in direktem Wettbewerb mit dem Billigflieger Wizz Air, der ebenfalls mehrmals wöchentlich unterwegs ist.

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Maersk lässt drei B767-300F von Amerijet betreiben

Die kürzlich von Maersk Air Cargo erworbenen Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767-300F will das Unternehmen von Amerijet International betreiben lassen. Man wird die Maschinen an die Fluggesellschaft vermieten und dann samt Personal „zurückmieten“. Das Portal Freightwaves berichtet unter Berufung auf die beiden Unternehmen, dass der Deal drei Boeing 767-300F umfasst. Die Flugzeuge sollen in den Vereinigten Staaten von Amerika stationiert werden und zunächst auf Asien-Strecken eingesetzt werden. Laut Cargofacts wird es sich um die Boeing 767-300F mit den Seriennummern 67025, 67026 und 67027 handeln. Dem aktuellen Informationsstand nach soll der Erstflug zwischen den USA und China durchgeführt werden, wobei sich dies noch ändern kann.

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B777-8F: Cargolux bleibt Boeing treu

Die Frachtfluggesellschaft Cargolux wird auch weiterhin ein reiner Boeing-Operator bleiben. Man beabsichtigt die in die Jahre kommenden B747-400F durch B777-8F zu ersetzen. Dem Konkurrenzmuster Airbus A350F hat man eine Absage erteilt. In Zukunft wird die Flotte aus den Maschinentypen Boeing 747-8F und 777-8F bestehen. Im Rahmen der Farnborough Air Show wurde mitgeteilt, dass die in die Jahre kommenden 747-400F ab 2027 durch 777-8F ersetzt werden. Momentan wurde lediglich eine Absichtserklärung unterschrieben. Die genaue Stückzahl der zu bestellenden 777-Frachter wurde noch nicht festgelegt. Der Hersteller und Cargolux wollen in den nächsten Monaten über die Anzahl und die Liefertermine verhandeln. Derzeit hat man 14 B747-8 und 16 B747-400F in der Flotte.

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